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Rob64
04.01.2006, 22:33
Speedhocke

Weil die Speedhocke für alle Downhill Freaks sehr wichtig ist möchte ich diese Thema mal genauer betrachten.

Wie sicher schon jeder bemerkt hat gibt es verschiedene Speedhocke Stellungen.

Doch welche ist die Beste bzw. Wirkungsvollste?

Hände nach hinten ?

http://www.jochen-baumann.com/webgallery/HotHeels_Galerie2003/Standup/images/HH03_standup094.jpg




oder eher Hände nach vorne ?

http://www.jochen-baumann.com/webgallery/HotHeels2001/images/HotHeels2001_108.jpg




oder einfach nur möglichst klein machen ?

http://www.jochen-baumann.com/webgallery/HotHeels2001/images/HotHeels2001_113.jpg




Habe mir Gedanke dazu gemacht und bin zu folgendem Schluss gekommen.
Optimal ist eine Kombination aus allen 3 Arten.

Hände nach hinten: Auf der Gerade und sehr leichten Kurven.

Hände nach vorne: Für etwas stärkere Kurven. Weil man so schnell die Hand auf den Beton bringt falls es notwendig werden sollte.

Klein machen: Kurz bevor man die Hand in der Kurve aufsetzt.

Alles nur Spekulation von mir.
Wie sieht für euch die perfekte Speedhocke aus?
Wer hat damit schon experimentiert?

fränky
05.01.2006, 10:19
wie du auf dem dritten foto erkennen kannst fährt er ein snakeboard. snakedownhiller habe sicherlich eine andere position auf dem board und können nicht mit den sk8 standup verglichen werden.

da ich knieboarden nicht leiden kann und es auch nicht schneller ist, bevorzuge ich die standup variante. nicht ohne grund sind die weltbesten fahrer standup fahrer und knien nicht auf ihren brettern.

wichtig ist doch das der wind so wenig wie möglich angriffsfläche hat.
- also beine hintereinander stellen das kein knie mehr vorschaut
- oberkörper natürlich im 90° winkel nach vorne neigen
- in den kurven nicht aufmachen, sondern mit wenig angriffsfläche durchfahren
- und immer lächeln 8)

fränky 8)

p.s. @ rob schön das du nicht nur "einzeiler" im forum verteilst sondern auch mal einen wichtigen beitrag anfängst 8) weiter so (mit dem letzteren)

Rob64
05.01.2006, 10:31
Das mit dem Snakeboard habe ich doch glatt übersehen !
Es gibt aber einige Longboarder die fast gleich oben stehen

Die Bilder stammen alle vom HotHeels.
Dort solten eigentlich nur Profis am Start sein.

huge
05.01.2006, 10:42
mhm,
von vorne sollte es etwa wie ein T aussehen,
wichtig ist die gerade zwischen kopf und arsch
wenn der hintern zu niedrig ist hab ich zu viel angriffsfläche ...zu hoch
dann bremsts am rücken. beine genau hintereinander.
hände auf jeden fall nach hinten so das diese auch genau horizontal verlaufen
...meiner erfahrung nach die aerodynamischste variante es sei den!
mann frau kniet auf dem board dann hände vors gesicht aber das ist verpöhnt denn schliesslich sind wir ja stand up fahrer und keine knieboarder.

keep on rocking

GRAVITOM
06.01.2006, 07:01
Tip: Schnap dir einen grossen Spiegel den du, an einem geeigneten Ort in der Wohnung hinstellst, nim dein Board und ab gehts, jetzt wirst du am schnellsten deine persönliche Speedpossie finden.
damit das auch in der Praxis klaptt würde ich 2 bis3 mal in der woche die gleiche position einnehmen. wiso??
erstens kannst du sie im schlaf und zweitens baust du den richtigen Muskel auf den du brauchst wen du dich über lange Speedstrecken nicht bewegen darfts damit du den nötigen Speed aufbaust.

GRAVITOM
06.01.2006, 07:14
Ach ich habe die Positionen vergessen.
1.Hände hinter den Rücken hat sich in der Praxis sehr bewährt und wird von den meisten Fahrern angewendet.
2. hände vor das Gesicht ist auch sehr gut nur sollte man da wirklich vor dem Spiegel üben da heufig der Hintern zusehr aus der Seite schaut.
ist in Frankreich ein recht verbreiteter Style mit den Händen vors Gesicht.
3.Knie aufs Brett ist woll die abgefahrenste stellung und macht wirklich spass,leider bringt es erst dann richtig etwas wen man Mongobremsen kann und da sind mir nur wenige bekannt die das wirklich beherschen.
aber auf jeden fall RESPECT wen du das kannst.

Rob64
06.01.2006, 17:57
1. Was bitte ist Mongobremsen ?

2. Guter Einfall hab einen großen Spiegel im Zimmer

3. Hände vor das Gesicht kostet weniger Kraft

fränky
06.01.2006, 19:39
wer mongo bremst oder antritt, nimmt den vorderen fuss dafür und läßt den hinteren stehen.
ja, respect an alle mongobremser !!!

hände vor's gesicht mache ich auch wenn ich mich voll verbremst habe 8)

fränky 8)

Rob64
06.01.2006, 20:21
Verstehe !
Wie beim Dirtsurfer also (Das Antreten)

Welchen Vorteil erzielt man durch das Mongobremsen ?
Kann doch unmöglich stabieler sein.

*lol* @ fränky

PS: Sorry das ich immer so viel Frage !
Aber Fragen = Lernen :-)

kannix
07.01.2006, 15:43
Ich denke es ergibt sich kein Vorteil daraus. Ich probier es mal an meiner Person zu erklären warum es Leute gibt die es trotzdem machen.
Das ganze hat mit dem Standfuss zu tun.
Ich stehe Fakie auf dem Board, also rechter Fuß vorne. Mein rechter Fuß ist also der stärkere. Aber in meinem linken Fuß bzw. Bein, oder was auch immer, habe ich mehr gefühl und kann deshalb besser balancieren. Also wenn ich nen Fuß vom Brett nehme, dann isses der Recht (also der Vordere), um nicht vom Brett zu fallen :roll:

Fühlst du wie ich denke?

Gruß

p.s. in wirklichkeit mach ich allerdings die footbrake mit dem hinteren Fuß, nur pushen tu ich mit dem Vorderen ^^
Probier es mir aber grad abzugewöhnen.

DaBoSS
07.01.2006, 17:28
das klingt gut... ...muss ich auch mal probieren da ich auch fakie fahre und eigentlich mit dem linken bein sicherer stehe...!!!

Rob64
07.01.2006, 20:08
Ist ja interessant !

Da die vordere Achse in der Regel weicher ist muss das Lenken beim Mongobremsen und beim Mongoantauchen wesentlich schwerer sein.

Ist also eher ein Nachteil oder sehe ich das falsch?

rG_h!mSelf
07.01.2006, 23:09
Ich hab nach diesem Post mal wieder ein
paar DH Videos angeschaut und muss sagen,
dass die Posi, die im ersten Bild
dargestellt ist, die richtige ist.
Klar kann man hier und dort noch bemängeln,
aber im großen und ganzen muss man
sich das so vorstellen, wie es im ersten
Bild zu sehen ist. Größen wie Chris Chaput,
Biker Sherlock und Jody Willcock, stehen fast
alle genau so drauf!

Raff :-D

kannix
08.01.2006, 11:17
@rob

meiner Meinung nach siehst du das richtig

GRAVITOM
08.01.2006, 17:01
Die erste Speedpossie ist halt die gängigste und hat sich bei den meisten bewährt.Aber ob sie besser ist?
auch die zweite kann wirkungsvoll sein wen man sich mit dieser wohlfühlt. nur die 3. ist schrott.

fast 80% die Mongobremsen sind surfer.
ist recht unstabil da sehr viel Gewicht nur auf die hintere Achse wirkt.
nebst dem braucht es sehr sehr viel übung um so sicher bremsen zu können. übung macht den Meister :-D

Rob64
08.01.2006, 20:52
Müsste man mal im Windkanal testen :-D

Oder 2 Bilder im gleichen Abstand machen und dann vom PC die Angriffsfläche errechnen lassen.
Sollte doch machbar sein oder ?

gun
08.01.2006, 22:17
arrgggghhh
ich stehe goofy, pushe und bremse mongo.
Kann nur bestätigen, dass es ein Nachteil ist. Das Board wird instabil beim bremsen.
Bin seit letztem Jahr dabei meine Bremstechnik umzustellen.
Versucht habe ich bereits folgendes:
1.) Kniebremse. Ja ihr lest richtig ;-) Hatte mir an meinen linken Knieprotektor einen Gokartreifen geklebt und habe dann das Knie auf die
Strasse gedrückt. Wirkungsvoll und qualmerzeugennd;-) aber man hat nicht immer einen Protektor
mit Gokartreifen zur Hand und gute Zeiten erreicht man damit auch nicht. Also umdenken.
2.) Knieboarden und weiterhin mit dem rechten Fuß bremsen. Funktioniert eigentlich ganz gut (die Brasilianer machen es z.T. auch so).
3.) Für 2006 habe ich mir vorgenommen mit links bremsen zu lernen. Goofy werd ich weiterhin stehen :-)

und ganz nebenbei ist doch sch...egal ob Knieboarden verpönt ist. Wenn man sich gut und sicherer dabei fühlt ist es doch ok!? Wir sind hier nicht in einem "stehend fahr dogmen verein" oder?
Der erste Skispringer, welcher mit V Form gesprungen ist hat sich wahrscheinlich auch anhören müssen "das ist kein Skispringen mehr, das sieht sch... aus"
Open your mind!

GRAVITOM
09.01.2006, 18:30
Knieboarden ist Geil. der scheiss ist nur das man recht mühe hat in einer GERADEN LINIE zu hocken. aber so wie es im Bild 3. gezeigt wird ist es wenig sinvoll, habe ich zubegin zwar so auch gemacht merkte aber schnell das mein Hintern zu sehr aus der seite schaut.

In meinen Augen bringt es erst etwas wen man wie Silver un co. oder eben du GUN auch in der hocke bremsen kann, sonst macht es zwar spass, aber eben.

gun
09.01.2006, 21:27
ich denke eine grosse Herausforderung beim Knieboarden und mit dem vorderen Fuss bremsen ist es, weiterhin die Stabilität zu behalten. Solange man kniet, belastet man die vordere Achse. Um nun mit dem vorderen Fuss
zu bremsen muss man unwillkürlich das Gewicht nach Hinten verlagern, um
den vorderen Fuss anzuheben. Unterstützen kann man das indem man sich mit den Händen am Brett abstützt. Aber Vorsicht. Das kann wackelig werden!
Würde gerne mal einen erfahrenen Knieboarder zu dem Thema lesen...
Beim Heldenrennen habe ich auch ein paar knieboardende Mongobremser gesehen, aber zu einem Gespräch ist es leider nicht gekommen.

GRAVITOM
10.01.2006, 01:49
Ach halb so schlimm,die wirst du sicher dieses Jahr sehen. das es klapt und du dich wohl fühlst beim bremsen ist die Hautsache. Rede mir den Brasilianer die können dir bestimmt helfen bei etwaigen problemen. manche Franzosen sind auch sehr gut mit dieser Technik.

pete
16.05.2006, 03:26
Hab bei NCDSA diese Bilder gefunden, sind wohl Brasilianer:

http://www.ncdsa.com/newpics/t2_dhora.jpg
das scheint auch ein knieboardender Mongobremser.


Kann mir einer das mal erklären? Was macht der da (und warum fährt der fs/bs verschiedene Rollenhärten):

http://www.ncdsa.com/newpics/Tebas.jpg



ich steh manchmal auch ziemlich seltsam drauf. Vom Snowboarden hab ich das noch so drin: die Fußwinkel hab ich ziemlich flach gehalten (fast 0) aber trotzdem mit Gummibeinen und rausgedrückten Knien und Arsch ganz unten und heizen. Also nicht Knien, aber das hintere Knie schleift fast am Boden, vorderes am Kinn http://www.macinacs.de/smile/hamma26x27.gif

Den Style (wenn man das so nennen kann) kann ich mir nicht zu 100% abgewöhnen, ich erwisch micht immer wieder. sogesehen kein Problem, allerdings beim Bremsen. Muß mehr oder weniger aufstehen und den Fuß drehen. Dabei komm ich manchmal in blöde Situationen.

Also ich habs nicht wirklich drauf, aber ich stehe wie damals mit dem Snowboard vor der Entscheidung, mir das Abzugewöhnen oder zu kultivieren. (sorry, hab nur keine Bilder von)

surf64
16.05.2006, 12:26
Mir scheint, dass in Europa die Hocke mehr verbreitet ist und in den USA mehr der aufrechte Stand. Haben die mehr Geraden? Oder irre ich mich?

Ravn
16.05.2006, 13:05
Ich hatte's umgekehrt im Kopf -
Wenn ich mich recht entsinne, reden die In den amerikanischen Foren manchmal von "Brazilian style" (Hocke, Hände nach vorn), "European Style" (aufrecht, Hände nach hinten) und "American style" (???). Ist aber nur so ein Erinnernungsfetzen.

torben
16.05.2006, 14:44
ach Brazilian Style heißt das also? Find ich sehr geil, jedoch auch ein bissle lebensmüde... ;)

pete
16.05.2006, 15:31
nochmal Brasilianer:

http://www.ncdsa.com/newpics/Xaveco%20e%20Ralado.jpg

Rob64
16.05.2006, 18:32
Also ich habe mich auf Hocke, Hände nach vorn umgelernt.
Kostet einfach weniger Kraft - Binn schnell Bremsbereit (Fußbremse)
und hab den gleichen Luftwiederstand.

Allerdings braucht es meiner Meinung nach etwas mehr Gleigewichtsgefühl.

pete
17.05.2006, 00:32
ich hab heut versucht Mongobremsen zu üben, und mich hats beinahe derbe auf die Fresse gelegt. :o
Rein wegen der Schuhauslastung wäre es eigentlich öfters mal angebracht. :D

Rob64
17.05.2006, 09:30
So hab ich das noch gar nicht gesehen !
Kann mir aber nicht vorstellen mich an das Mongeobremsen zu gewöhnen.

gun
17.05.2006, 21:21
wie ich schon im Januar in diesem Thread geschrieben hatte, bin ich dieses Jahr dabei, meine Bremstechnik zu überdenken.
Nochmal kurz, ich pushe und bremse Mongo. Problem ist dabei einfach die Stabilität. Mit dem vorderen Fuß (bei mir rechts) stehen zu bleiben und mit dem hinter zu bremsen geht schon kopfmässig nicht.
Nachdem ich 2004 eine Knie-OP im rechten Bein hatte, traue ich
dem Bein einfach nicht mehr.
Also habe ich mich jetzt an's Knie-Boarden gemacht und muß sagen, das es
mir beim bremsen die Sicherheit gibt, die ich beim stehend Mongo-Bremsen
immer vermisst habe.
Der Knackpunkt beim Lernen war, sich NICHT am Brett abzustützen, sondern das Brett mit der Hand in Richtung Knie zu ziehen. Seitdem funzt es. Also Ablauf wie folgt:
1.) rechter Fuß vorne, linker Fuß hinten
2.) rechten Arm in die Höhe reissen zum stabilisieren.
3.) linke Hand an's Brett
4.) Brett mit der linken Hand Richtung Knie ziehen
5.) rechtes Bein leicht anheben und Fuß zum Bremsen auf die Straße setzen

Darauf achten, sich nicht zu weit nach hinten zu lehnen, sonst wird es wieder instabil.

Hier ein paar Bilder von den brasilianischen Jungs. Da habe ich es mir abgeschaut ;-)

http://www.jochen-baumann.com/webgallery/Altbueron2005/images/Altbueron2005_267.jpg

http://www.jochen-baumann.com/webgallery/Altbueron2005/images/Altbueron2005_266.jpg
http://www.jochen-baumann.com/webgallery/Altbueron2005/images/Altbueron2005_370.jpg

Schorsiliho
08.06.2011, 17:58
der fred ist zwar schon ein bisschen älter ;) aber die Speedhocke gibt es ja noch^^ und ich fand das ganz geil.

http://www.mrtn.ch/pdf/11_tuck_martin_siegrist.pdf

Note:
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KarstenOlaf
08.06.2011, 18:06
Siehe da: klick (http://longboardz.de/forum/showthread.php?t=18367)