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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Shockpads?



Ravn
23.03.2006, 16:24
Da bin ich grad erst mal drüber gestolpert - und da ich ja überhaupt nicht so ein Skater bin (hehe), muß ich da dochmal doof in die Runde fragen:

Wofür benutzt man eigentlich Shockpads?

Letztendlich eine feste Schaumstoffmatte, oder? Die werden, wenn ich das sehe, zwischen Truck und Deck geschraubt - soweit so gut. Nehmen die Vibrationen von der Straße weg? Ja, vermutlich. Wird die Lenkung dadurch (spürbar) schwammiger? Ist das so eine Street-Sache, oder findet man das auch unter dem ein oder anderen Slalom- oder Cruising-Brett?

elmono
23.03.2006, 17:31
Die Teile sind etwas vibrationsdämpfend für Streetboards. Bei den harten 100A+ Rollen und knallharten Bushings ist halt alles etwas hart.

Hatte ich aber auch früher nie unter den Skateboards, denke bei Longboards sind die absolut überflüssig.

surf64
27.03.2006, 17:15
Braucht man als Longboarder nicht. Ich hab sie mal an meinem Slide-Board ausprobiert, weil dessen Rollen recht hart sind. Einen spürbaren Unterschied gabs da nicht. Ein fähiger Shortboarder, der im Park an mir vorbeiflog, meinte er braucht Shockpads, weil sein Brett dann länger hält. Der flog aber auch locker 3 Meter hoch aus dem Pool direkt in die Pipe.

dougart
05.06.2007, 15:41
http://www.longboardz.de/cms/forum/images/icons/icon11.gif - Steinigt mich nicht, dass ich den Thread ausgebuddelt habe, aber warum einen neuen aufmachen, dabei passt meine Frage so gut hierher:

Aus welchem Material bestehen die Shockpads eigentlich? Und welche Härte wird das sein?

Die Khiros habe ich hier liegen und würde auf Vollgummi tippen und insgeheim auch hoffen. Suche nämlich immernoch eine Alternative zu einer Polyurethan-Matte/Platte in 3mm. Bis jetzt hat mir keiner antworten wollen.
Ein Ausblick wäre dies hier - Vollgummi Dichtungsplatte (65a) (http://www.modulor.de/shop/oxid.php/cl/details/cnid/-/anid/AATA/searchparam/polyurethan/searchcnid/-/searchvendor/-/listtype/search/sid/74c1be9a95c78a819d3679e2c1205246)

pete
05.06.2007, 16:00
Moin.

Also ich hab mir das aus Trickskatezeiten beibehalten, einfach nen Fahrradschlauch drunterzuknallen. Grund waren kleine Längsrisse im Holz von den Bohrlöchern weg; die gab es danach nicht mehr.
Ich kanns auch nicht leiden, wenn Metall direkt auf Holz kommt, aber groß aufbauen soll das Pad auch nicht.


Gummiplatten bekommst Du billiger beim örtlichen Industriebedarf-Händler (Gelbe Seiten); Modulor ist in allen Belangen echt ne Apotheke.

Sodrel
05.06.2007, 16:14
mmhh Fränky hat mir mal aus nem alten Kartreifen nen Shockpad gebastelt^


also ich hatte früher bei meinem ersten Skateboard Deck keine Shockpads unter den Achsen, und die Achse hat sich gut durch gedrückt. Denk schon das es ziemlich auf das Holz geht.
Mir Ist das Deck auch an der Hinter Achse gebrochen, aber ich glaube das lag eher daran das ich damals immer relativ scheiße aufgekommen bin.

dougart
05.06.2007, 16:30
Beim Skateboard war ich auch immer mit Shockpads unterwegs, eben wegen den Rissen. Ich danke erstmal.

Edit: Und werden dem eingedrücktem Holz allgemein.

kannix
05.06.2007, 17:47
die feinen Risse sind beim Skateboard vollkommen wurscht. Habe damals keinen gekannt der sowas drunter hatte, auch von den sehr guten Skateboardern niemand.
Beim Longboard denke ich werden sie oft verwendet um Wheelbites zu vermeiden.

STEIN
05.06.2007, 19:48
ich hab die drunter weil die bei meinem gebrauchten complete einfach drunter warn und es spaß macht da mit den finger drauf rumzurdrücken wenn man mal rumsteht :D

robin
08.07.2007, 00:38
Beim Longboard denke ich werden sie oft verwendet um Wheelbites zu vermeiden.

ne das sind dann riserpads. die sind (meistens) aus hartplastik. shockpads sind nur so3mm hoch.
hatte mal am longie shokpads dran aber da die wheels eh so weich sind braucht man die echt net.

prikelpit
08.07.2007, 07:24
mein vanny kam komischer Weise auch ohne! Aber sind Holz und und vorallem unsere Gussachsen nie richtig Plan. Da macht so ein Pad die Verbindung bündiger, und es wird der Sound etwas geiler, finde ich. Kleine Vibras mussen dadurch zwangläufig auch gedimmt werden. Ja und schwammiger? ich fahre sehr weich eingestellte Achsen auf 85er Rolle ob das auffallen würde oder das Fahrverhalten beeinflussen, glaube ich auch nicht.
by the way:
Und wir alle oder die meisten lieben doch auch die Optik unserer Bretter Ich bekomme regelmäßig Augenherpes wenn ich viel zu lange Schrauben unten aus dem Brett stehen sehe, häßlich, unnütz schwerer und potentielles finger aufreiss-scheiss.
Grüße Pit

JointStrike
08.07.2007, 14:06
besser ist immer mit shockpads. fühlt sich besser an und schont das brett.

ggc
08.08.2015, 14:58
Hi,
es gibt ja 1/8 und 1/4 Shockpads. Stimmt es, dass die 1/4 Pads die höheren sind?
Welche sind angenehmer - 1/4 o. 1/8 ?

badabamm
08.08.2015, 15:07
klar sinds die höheren ein viertel ist mehr als ein achtel. 1/8 pads reichen, wenn es um den Komfort geht eigentlich

ggc
08.08.2015, 15:10
Ich hol mir ein NS HEIST DropT Board. Und möchte es zum Cruisen benutzen.
Also würden dafür die 1/8 Pads reichen?

RatRodStyle
08.08.2015, 22:23
Bei DropThrough hängt das Deck an den Schrauben, da bringen Shockpads zwischen Deck und Baseplate, wie sie in allmöglichen Shops angeboten werden, nichts (die schützen höchstens das Deck vor kleinen optischen Makeln durch die Baseplate).

Da müssten zur "Stoßdämpfung" eig. Shockpads zwischen Deck und Muttern.

Es gibt von OctaneSports in UK gummierte Unterlegscheiben für diesen Zweck.

Da allerdings bei DropThrough bei Belastung des Decks die Schrauben auf Zug belastet werden und eine bei Belastung komprimierte Gummi-/PU-Schicht die Schraubverbindung zusätzlich schwächt, würde ich davon abraten.

Schrauben sind nicht auf Scherbeanspruchung ausgelegt, sondern sollen die Bauteile mit der entstehenden Druckkraft zusammenpressen (Zugbelastung der Schraube). Die Reibungskräfte bei Belastung auf Scherung sorgen dafür, dass sich die Bauteile nicht verschieben lassen.

P.S.: Wenn Du Deine Achsen dropthrough montierst, bitte große U-Scheiben unter den Muttern verwenden (Kräfteverteilung), dein Deck wird's Dir danken.;o)

Northstar
09.08.2015, 00:46
Bei DropThrough hängt das Deck an den Schrauben, da bringen Shockpads zwischen Deck und Baseplate, wie sie in allmöglichen Shops angeboten werden, nichts (die schützen höchstens das Deck vor kleinen optischen Makeln durch die Baseplate).Ja (bei den meisten Achsen) und nein - bei Paris und Kahalani steht an der Unterseite der Baseplate der Schriftzug vor, da sollte man schon was zwischenlegen

badabamm
09.08.2015, 01:27
generell kan man auch gar nicht sagen, dass es nun überhaupt nichts bringt.
die vibrationen gehen von den achsen ins brett, dämpft man nun an irgendeiner stelle diese vibrationen, werden es weniger bzw. weniger stark, egal, ob droptrouhg oder topmount.

ggc
09.08.2015, 01:39
Genau deswegen möchte ich ja Shockpads kaufen..wegen dem Schriftzug.
Ich kauf mir die 3mm Shockpads DropT von bolzen. Alternativ hätte ich die 1mm von Loaded. Aber Badabamm meinte die wären zu dünn.:)

Wie siehts eigt mit dem Montagesatz aus. Brauch ich jetzt mit einem DropT Board, 180mm Paris und 3mm Shockpads... Kurze (2.5cm) oder Lange (3cm) Schrauben?

RatRodStyle
09.08.2015, 04:43
Ja (bei den meisten Achsen) und nein - bei Paris und Kahalani steht an der Unterseite der Baseplate der Schriftzug vor, da sollte man schon was zwischenlegen


[...] (die schützen höchstens das Deck vor kleinen optischen Makeln durch die Baseplate). [...]

Genau wie bei alten Bear-Achsen, bei einigen TKP-Achsen,...gibt auch noch Achsen, die eine voluminösere Baseplate oder Stege an der Base haben und seitlich in die DT-Öffnung drücken können, wenn diese nicht dafür ausgelegt ist...
Man kann's auch funktionell sehen. Durch den Schriftzug, der sich ev. ein wenig ins Deck drückt, entsteht eine formschlüssige Verbindung, die zusätzlich mit den Reibungskräften bei Scherbeanspruchung für eine erhöhte Sicherheit der Schraubverbindung sorgt.;o)
Natürlich ist einigen auch die Optik wichtig...



generell kan man auch gar nicht sagen, dass es nun überhaupt nichts bringt.
die vibrationen gehen von den achsen ins brett, dämpft man nun an irgendeiner stelle diese vibrationen, werden es weniger bzw. weniger stark, egal, ob droptrouhg oder topmount.

Nochmal, das Deck hängt an den Schrauben, es liegt auf den Unterlegscheiben auf, die wiederum auf den Muttern aufliegen. Das Deck übt bei Belastung Druck auf die U-Scheiben aus, die Schrauben werden auf Zug belastet (an den Schrauben wird gezogen), die Stöße bspw. bei unebener Fahrbahn werden also von den Schrauben abgefedert. Wenn Du jetzt zwischen Baseplate und Deck ein Shockpad legst, um Stöße abzufedern, bringt Dir das nichts, das Shockpad drückt Deck und Baseplate höchstens noch mehr auseinander (bzw. Deck und Muttern/Schraubenköpfe und Baseplate aufeinander) als es durch Belastung sowieso schon geschieht. Zudem sorgt das Shockpad an der Stelle dafür, dass sich Deck und Achse stärker gegeneinander verschieben können.
Wenn Du Vibrationen bei DropThrough am Übergang Deck-Achse dämpfen möchtest, dann kannst Du entweder zwischen Schraubenköpfe und Baseplate Gummi-/PU-Puffer packen oder zwischen Mutter und Deck, ansonsten werden die Vibrationen durch die Schrauben übertragen.


@ggc:

Länge der Schrauben:

Deckdicke ~12mm (so dick ist mein NS Soldier DT, das Heist sollte ähnlich dick sein)
+ 5mm Baseplate
+ 5mm Mutter & Scheibe
+ kleinen Überstand, damit die Sicherheitsmutter überhaupt greifen kann
--> min. 2,5cm

Ich würde 3cm nehmen.

Wenn Du unbedingt das Eindrücken des Schriftzuges vermeiden willst, kannst Du Dir auch einfach dünne Riser-Streifen aus Sperrholz basteln und zwischen Deck und Base packen, bitte keine weichen Shockpads (dann entsprechend Schraubenlänge anpassen).

Johnsen
09.08.2015, 09:30
Nochmal, das Deck hängt an den Schrauben, es liegt auf den Unterlegscheiben auf, die wiederum auf den Muttern aufliegen. Das Deck übt bei Belastung Druck auf die U-Scheiben aus, die Schrauben werden auf Zug belastet (an den Schrauben wird gezogen), die Stöße bspw. bei unebener Fahrbahn werden also von den Schrauben abgefedert. Wenn Du jetzt zwischen Baseplate und Deck ein Shockpad legst, um Stöße abzufedern, bringt Dir das nichts, das Shockpad drückt Deck und Baseplate höchstens noch mehr auseinander (bzw. Deck und Muttern/Schraubenköpfe und Baseplate aufeinander) als es durch Belastung sowieso schon geschieht.


Habe das mal selbst an meinem Board getestet und kann es so bestätigen. Shockpads oben auf dem Board bringen weder gefühlt, noch vom Geräusch her absolut keinen Unterschied. Man darf sie natürlich gern als Schutz fürs Brett benutzen nur kann man dann ja kaum mehr von "Shockpads" sprechen. Vielleicht ist das der Grund für die Verwirrung :)

badabamm
09.08.2015, 12:49
ja und ich hab genau das gegenteil beobachtet.
beim topmount besteht auch eine direkte verbindung von achse-schrauben-brett, in der vibrationen durchgeleitet werden, aber der weg ist genau auf die vier schrauben begrenzt. egal ob topmount oder droptrough, wenn der weg der vibrationen verringert werden und/oder gedämpft, gehen weniger vibrationen ins brett.

und ja, ich denke, dass 1mm vielleicht nicht ausreichen, dass die schrift ins holz drückt. das gummi gibt ja nach und meist zieht man ja nach einiger zeit alles noch mal nach...

Johnsen
09.08.2015, 13:32
Vielleicht ist das von Board-Achsen Kombination zu Board-Achsen Kombination unterschiedlich? Hmmm...

RatRodStyle
09.08.2015, 16:09
ja und ich hab genau das gegenteil beobachtet.
beim topmount besteht auch eine direkte verbindung von achse-schrauben-brett, in der vibrationen durchgeleitet werden, aber der weg ist genau auf die vier schrauben begrenzt. egal ob topmount oder droptrough, wenn der weg der vibrationen verringert werden und/oder gedämpft, gehen weniger vibrationen ins brett.

und ja, ich denke, dass 1mm vielleicht nicht ausreichen, dass die schrift ins holz drückt. das gummi gibt ja nach und meist zieht man ja nach einiger zeit alles noch mal nach...


TopMount und DropThrough unterscheiden sich dahingehend, dass die Kräfte zwischen Deck und Baseplate entgegengesetzt wirken.

http://s25.postimg.org/r0w099lej/IMG_1187.jpg (http://postimg.org/image/r0w099lej/)

Bei DropThrough drückt das Deck auf die Scheiben und Muttern, die Schrauben werden Zugkräften ausgesetzt, die Schraubenköpfe drücken auf die Baseplate, die Baseplate/Achse wirkt der Kraft entgegen. Das Deck hängt an den Schrauben.

Bei TopMount liegt das Deck auf der Baeeplate. Die Schraubverbindung drückt Deck und Baseplate zusammen. Bei Belastung wird das Deck zusätzlich auf die Baseplate gedrückt. Hier macht ein Shockpad zwischen Deck und Baseplate zum Dämpfen von Stößen Sinn.

Ein Shockpad zwischen Deck und Baseplate bei DropThrough zur Stoßabsorption würde soviel Sinn machen, wie ein Shockpad, dass man bei TopMount-Decks oben auf's Deck zwischen Deck und Schraubenköpfen schraubt oder zwischen Baseplate und Muttern.

Das kannst Du auch einfach in einem Versuch ausprobieren. Nimm eine Schraube, stecke zwei U-Scheiben drauf, schraube eine Mutter auf und ziehe an beiden U-Scheiben in entgegengesetzter Richtung. Eine Scheibe drückt gegen den Kopf, eine gegen die Mutter. Nun nimmst Du einen Dichtungsring oder Gummiband oder etwas ähnliches, packst es in die Mitte zwischen die Scheiben und ziehst wieder an beiden Scheiben. Die eine Scheibe wird wieder ungedämpft gegen den Schraubenkopf drücken, die andere gegen die Mutter und der Dichtungsring oder das Gummiband wird keine Wirkung haben. Dann nimmst Du einen Dichtungsring/Gummiband und packst es direkt vor den Schraubenkopf (zwischen Scheibe und Kopf) und/oder eines zwischen Scheibe und Mutter und dann ziehst Du nochmal...und "Oh Wunder!" Du merkst eine gewisse Dämpfung.;o)

Vibrationsdämpfung hast Du bei 'ner ungelagerten Achse (Gelenklager in Hanger/Base) auch durch Pivotcup und BottomBushing. Das macht je nach Härte, Achswinkel/-konstruktion auch einen Unterschied.:o)

eldo
09.08.2015, 17:01
Ein Seiten-Effekt eines oben montierten Shockpads/Riserpads an nem DropThrough Board dürfte sein - dass dieser das Brett - die Standhöhe minimal nach unten beeinflussen sollte - billige tieferlegung letzlich ..aber im unrelevanten bereich oder sehe ich das falsch?

badabamm
09.08.2015, 17:19
du stellst dir das alles zu einfach vor. mit einem shockpad bei DT verringerst du den weg, den die schwingungen nehmen können, daswegen nimmt die übertragene schwingung zwangsläufig ab.

ich habe longboards gebaut und ganz lange mich mit boxenbau beschäftigt, du kannst mir glauben, ich habe erfahrung mit schwingungen, vibrationen und resonanzen.


TopMount und DropThrough unterscheiden sich dahingehend, dass die Kräfte zwischen Deck und Baseplate entgegengesetzt wirken.

http://s25.postimg.org/r0w099lej/IMG_1187.jpg (http://postimg.org/image/r0w099lej/)

Bei DropThrough drückt das Deck auf die Scheiben und Muttern, die Schrauben werden Zugkräften ausgesetzt, die Schraubenköpfe drücken auf die Baseplate, die Baseplate/Achse wirkt der Kraft entgegen. Das Deck hängt an den Schrauben.

Bei TopMount liegt das Deck auf der Baeeplate. Die Schraubverbindung drückt Deck und Baseplate zusammen. Bei Belastung wird das Deck zusätzlich auf die Baseplate gedrückt. Hier macht ein Shockpad zwischen Deck und Baseplate zum Dämpfen von Stößen Sinn.

Ein Shockpad zwischen Deck und Baseplate bei DropThrough zur Stoßabsorption würde soviel Sinn machen, wie ein Shockpad, dass man bei TopMount-Decks oben auf's Deck zwischen Deck und Schraubenköpfen schraubt oder zwischen Baseplate und Muttern.

Das kannst Du auch einfach in einem Versuch ausprobieren. Nimm eine Schraube, stecke zwei U-Scheiben drauf, schraube eine Mutter auf und ziehe an beiden U-Scheiben in entgegengesetzter Richtung. Eine Scheibe drückt gegen den Kopf, eine gegen die Mutter. Nun nimmst Du einen Dichtungsring oder Gummiband oder etwas ähnliches, packst es in die Mitte zwischen die Scheiben und ziehst wieder an beiden Scheiben. Die eine Scheibe wird wieder ungedämpft gegen den Schraubenkopf drücken, die andere gegen die Mutter und der Dichtungsring oder das Gummiband wird keine Wirkung haben. Dann nimmst Du einen Dichtungsring/Gummiband und packst es direkt vor den Schraubenkopf (zwischen Scheibe und Kopf) und/oder eines zwischen Scheibe und Mutter und dann ziehst Du nochmal...und "Oh Wunder!" Du merkst eine gewisse Dämpfung.;o)

Vibrationsdämpfung hast Du bei 'ner ungelagerten Achse (Gelenklager in Hanger/Base) auch durch Pivotcup und BottomBushing. Das macht je nach Härte, Achswinkel/-konstruktion auch einen Unterschied.:o)

RatRodStyle
09.08.2015, 17:26
Ein Seiten-Effekt eines oben montierten Shockpads/Riserpads an nem DropThrough Board dürfte sein - dass dieser das Brett - die Standhöhe minimal nach unten beeinflussen sollte - billige tieferlegung letzlich ..aber im unrelevanten bereich oder sehe ich das falsch?

Jop, ist richtig.
Es gibt von Rogers Bros bspw. auch spezielle DropThrough-Riser aus Alu (1/8").
Kann man auch selbst günstig mit zurechtgeschnittenen (Sperr-)Holzplättchen (nicht zu weich) oder Metallstreifen machen.
Dabei sollte man nur aufpassen, dass es keine Hangerbites am Deck gibt.
Ein so "gelowertes" DT-Deck hat gegenüber einem gedropten "Schwanenhalsdeck" mit gleicher Standhöhe den Vorteil, dass man etwas dichter an der Vorderachse stehen kann, Nachteil je nach eingesetztem Risermaterial ist aber eine erhöhte Scherbeanspruchung der Schrauben und eventuelle Hangerbites am Deck.

RatRodStyle
09.08.2015, 17:53
du stellst dir das alles zu einfach vor. mit einem shockpad bei DT verringerst du den weg, den die schwingungen nehmen können, daswegen nimmt die übertragene schwingung zwangsläufig ab.

ich habe longboards gebaut und ganz lange mich mit boxenbau beschäftigt, du kannst mir glauben, ich habe erfahrung mit schwingungen, vibrationen und resonanzen.


Ok, jetzt weiß ich, was Du meinst. Die Schwingungen, die zwischen Deck und Baseplate übertragen werden, werden zwangsläufig gedämpft, da sie nur noch über die Schrauben übertragen werden können (als Du Boxenbau erwähnt hast, ist bei mir der Groschen gefallen).;o)

Da rödelt es dann durch die Schallisolierung minimal weniger beim Fahren.

Das bringt aber in meinen Augen nicht viel, wenn es um richtige Stoßdämpfung geht (bspw. abgesenkte Boardsteine runterfahren, über'n Gulli,, Rinnen, Pflastersteine,...). Da spielt aber sowieso auch noch 'ne ganze Menge mehr mit rein:o)

badabamm
09.08.2015, 18:06
ja, die reine stoßdämpfung findet ja bei einem longboard eher in den rollen statt, wir haben ja kein fahrwerk.
als ich es mit und ohne pads bei einem DT-brett probiert hatte war es ein jet doppler und recht harte 86a otang rollen. der unterschied war spür- und hör-bar.

rollen-härte u. -größe, größe des kerns, breite des hangers, flex des decks, deckaufbau usw, alles nimmt da irgendwie einfluss. ich denke auch, dass das fahrergewicht einfluss nimmt.

und manches lässt sich nicht mal erahnen. es ist zwar jetzt eine andere sache, aber lautsprecher hören sich z.b. anders an, wenn die kannten rund oder eckig sind, was auf den ersten blick völlig unerwartet ist.

Northstar
09.08.2015, 18:09
IMG]http://abload.de/img/dscn5072pyowp.jpg (http://abload.de/image.php?img=dscn5072pyowp.jpg)[/IMG]
erster Bilder-Einfüge-Test
Bei meinem 3x4mmMPX-DIY hat der Druck vom Kahalani-Schriftzug dafür gesorgt, daß sich der DT-Schlitz verzieht. Ich hatte 4mm-"Riser" aus Birke-MPX dazwischen, da ht sich der Schriftzug eingedrückt, allerdings nicht tief genug, sodaß die Baseplate gleich noch das Deck mit hoch gezogen hat. Bei meiner Planke ist mir das egal, aber bei edlen Decks wie dem Heist würde ich auf alle Fälle DT-Shockpads von mehr als 1mm zwischensetzen.

Btw. kann mir jemand erklären wie ich am besten Bilder von abload hier einbinden kann? Das /IMG muß doch nicht sein...

Johnsen
09.08.2015, 18:48
als ich es mit und ohne pads bei einem DT-brett probiert hatte war es ein jet doppler und recht harte 86a otang rollen. der unterschied war spür- und hör-bar.

rollen-härte u. -größe, größe des kerns, breite des hangers, flex des decks, deckaufbau usw, alles nimmt da irgendwie einfluss. ich denke auch, dass das fahrergewicht einfluss nimmt.

Jopp, scheint logisch und würde meine Annahme bestärken. Hatte meine Tests mit meinem leicht flexenden Fibretec DT und Grizzlyweichen 85a Bushings auf 80a Rollen gemacht. Das Ganze dämpft eh schon wie hulle, da bringen Shockpads einfach nichts. Bei härteren Kombinationen sieht das offenbar anders aus.

RatRodStyle
09.08.2015, 19:07
ja, die reine stoßdämpfung findet ja bei einem longboard eher in den rollen statt, wir haben ja kein fahrwerk.
als ich es mit und ohne pads bei einem DT-brett probiert hatte war es ein jet doppler und recht harte 86a otang rollen. der unterschied war spür- und hör-bar.

rollen-härte u. -größe, größe des kerns, breite des hangers, flex des decks, deckaufbau usw, alles nimmt da irgendwie einfluss. ich denke auch, dass das fahrergewicht einfluss nimmt.

und manches lässt sich nicht mal erahnen. es ist zwar jetzt eine andere sache, aber lautsprecher hören sich z.b. anders an, wenn die kannten rund oder eckig sind, was auf den ersten blick völlig unerwartet ist.


Ich hab's mal mit 'nem NS Smoke DT probiert (recht hartes Deck), allerdings weiche 80a Otangs und 78a Flys (allerdings großer Kern)., dafür einmal mit Shockpads, einmal gummierte U-Scheiben.
Da war der Unterschied mit Shockpads kaum spür-, vllt. etwas hörbar (bis auf die etwas niedrigere Standfläche), bei den gummierten U-Scheiben etwas spürbarer. Da spielt aber auch wieder die Härte des Gummies/PU rein, das Anzugsmoment der Schrauben, etc. Zudem macht (Rest-)Flex des Decks, Rollenhärte, Bottombushinnghärte, etc. was Du halt alles schon geschrieben hast, viel aus.

Ich hab dann aus Sicherheitsgründen drauf verzichtet, bin mit knapp über 100kg auch nicht der leichteste (die 8 Schrauben müssen ja bei DT das Fahrergewicht voll tragen) und bei Slides und Kurvenfahrten wirken sowieso schon recht große Kräfte (v.a. auch Querkräfte) auf die Schrauben.;o)

Wenn man harte Rollen, ein hartes Deck, quasi alle anderen dämpfenden Dinge drumherum auf ein Minimum reduziert, kann ich mir schon vorstellen, dass es einen gut spürbaren Unterschied macht. Da spielt ja dann bei der Schallübertragung auch die Fläche noch mit rein, über die der Schall übertragen wird.

Ideal (im Sinne von Schallübertragung/Vibrationen eliminieren) wäre es vermutlich, wenn man das Deck schwimmend lagert, einmal Gummi überm, einmal unterm Deck. Das beeinflusst allerdings die Lenkung wieder und sorgt für 'ne sehr viel gößere Scherbelastung der Schrauben.
Ideal im mechanischen Sinne wäre es, gar keine Shockpads zu verwenden bzw. wahrscheinlich gar nicht erst dropthrough zu montieren.;o)


Zum Thema Fahrwerk, es gibt/gab mal gefederte TKP-Achsen von Mountainshocker. Die hatten eine Druckfeder und ein Gelenk an der Base.;o)


@Lautsprecher: Das mit den runden und eckigen Kanten/Formen kenne ich auch, da gibt's echt interessante Gehäuseformen, die sowas ausnutzen.:o)



@Northstar:
Das ist ja heftig...
Hatte bisher nur Gullwing Charger und alte Bear 852 mit erhabenen Schriftzug. Die hatte ich ohne Shockpads dropthrough montiert, da gab's keine Probleme, allerdings waren es auch faserverstärkte Decks und die DT-Aussparungen waren etwas großzügiger (die 52 bei den Bears hing quasi in der Luft).
Da fällt mir auch nur ein, den Schriftzug im Riser auszulassen/im Riser zu versenken.




Edit:
Noch ein kleiner Einschub zur Stoßdämpfung:

Gummierte Scheiben zwischen Deck und Mutter oder/und zwischen Baseplate und Schraubenkopf bei DropThrough-Montage dämpfen die Stöße/Schläge auf die Schraube, sodass bei einer Bodenwelle nicht gleich die komplette Kraft an den Schrauben reißt, sondern zum Teil in die Kompression des Elastomers/Gummis geleitet wird.

Shockpads zwischen Deck und Baseplate bei DropThrough können für eine geringere Übertragung von Schall und Vibrationen durch Verringerung/Isolierung der Übertragungsfläche sorgen, die Schläge durch Bodenwellen/Unebenheiten auf die Schrauben werden aber nicht gedämpft.

Beides hat den Nachteil, dass es weich/elastisch/flexibel ist und sich das Deck gegen die Baseplate bei entsprechender Belastung verschieben kann (Kurvenfahrt, Slide, die Kräfte sind nicht zu unterschätzen), was zu einer erhöhten Scherbelastung der Schrauben führt.

Northstar
09.08.2015, 19:32
Die Schrift bei den Kahas ist aber auch extrem hoch, deutlich höher als bei Paris. Egal, zum einen mach ich mir neue Riser in 8mm, da wird der Bereich dann mit dem Stecheisen ausgestemmt. Zum anderen ist das nächste Deck bereits in Planung. Dies war ist mein erstes DT, eigentlich schon ganz brauchbar, aber an bestimmten Details will ich noch was verbessern.

Nochmal ganz nett gefragt: wie bindet Ihr Bilder ein? Ich würd ja gerne mal einen Baubericht einstellen, aber da müssen die Bilder ja nicht so riesig sein und auch das /IMG ist bei Euch nicht zu sehen.

Jetzt geh ich aber erst noch 'ne Runde boarden, auf der Kiel-Linie sind jetzt die Leute weg.:joyous:

RatRodStyle
09.08.2015, 20:12
An sich kannst Du die DropThrough-Aussparungen auch so machen:

http://s25.postimg.org/4dgr345uj/Screen_Shot_2015_08_09_at_19_42_49.jpg (http://postimg.org/image/4dgr345uj/)

Da stören einige Schriftzüge, Stege an Baseplate und sonstiger Klimbim dann schon sehr viel weniger. Vielleicht passt das dann sogar mit dem Kaha-Schriftzug.
So waren die meisten DropThrough-Aussparungen bei meinen Decks (bei einem Deck hab ich nachgearbeitet). Never Summer hat 'ne Zeit lang sogar die Newschool-Bohrungen auch mit ausgespart. Mittlerweile lassen sie etwas mehr stehen...
Solltest nur aufpassen, dass Du beim Aussparen nicht viel mehr als nötig wegnimmst.:o)


@Bilder einbinden: Große Bilder über Thumbnail mit Verlinkung, wenn das vom Bilderhoster angeboten wird, z.B.:

http://s25.postimg.org/4dgr345uj/Screen_Shot_2015_08_09_at_19_42_49.jpg (http://postimg.org/image/4dgr345uj/)

...oder die Bilder auf 800px Breite verkleinern, das ist auch noch gut erträglich...ich weiß nur nicht, wie das dann auf'm Smartphone angezeigt wird. Tapatalk ist dann sowieso nochmal 'ne andere Sache.

@Kiel-Linie: Viel Spaß!

eldo
09.08.2015, 23:02
Nochmal ganz nett gefragt: wie bindet Ihr Bilder ein? Ich würd ja gerne mal einen Baubericht einstellen, aber da müssen die Bilder ja nicht so riesig sein und auch das /IMG ist bei Euch nicht zu sehen.





Also ich mach Bilder,
resize sie ausgehend vom Rohbild der Digicam zu Halbwegsnormalen Auflösungen runter (Gimp ist ein nettes freies Grafikprogramm) und
komprimiere dabei auf irgendwas zwischen 95-90% jpg Kompression (um die Dateigröße runterzuschrauben) und
verwende zum einbinden hier im Forum dann einfach den "Grafik einfügen" Button des Forum-Editors.


In dem Fall gibts keine Notwendigkeit manuell phpbb(ich nehm mal an das ist ein phpbb Formum hier) Tags a la [img] händisch zu schreiben.

Oder zielst du auf extern gehostetes Bildmaterial ab?


grüße


edit: RatRodStyle war fixer ;)

Northstar
10.08.2015, 19:51
Also ich mach Bilder,
resize sie ausgehend vom Rohbild der Digicam zu Halbwegsnormalen Auflösungen runter (Gimp ist ein nettes freies Grafikprogramm) und
komprimiere dabei auf irgendwas zwischen 95-90% jpg Kompression (um die Dateigröße runterzuschrauben) und
verwende zum einbinden hier im Forum dann einfach den "Grafik einfügen" Button des Forum-Editors.

Oder zielst du auf extern gehostetes Bildmaterial ab?
Danke erst mal für die Tipps. Es geht um extern gehostete Bilder. Ich will die im thread nicht so groß und das /IMG stört mich (siehe Bild oben). Außerdem will ich nicht den longboardz-Server mit meinen Bildern vollstopfen. Ich hab sie also zu abload hochgeladen. Gimp ist mir zu umständlich, verkleinern kann ich auch mit gThump (Linux). Es gibt hier Bilder, die relativ klein angezeigt werden und sich mit anklicken öffnen lassen - eine elegante Möglichkeit, von der ich aber noch nicht rausgefunden hab wie sie funktioniert.

gnidnu
10.08.2015, 22:06
Wird langsam OT, aber Pseudosyntax ganz simpel wie folgt:

(URL="http://www.blabblubbediblub.de/gross.jpg")
(IMG)http://www.blabblubbediblub.de/klein.jpg(/IMG)
(/URL)

Einfach als "Text" für den URL-BB-Code einen weiteren IMG-BB-Code verschachteln und fertig is. Statt runden natürlich eckige Klammern verwenden!

bornd
11.08.2015, 12:54
@Northstar: Du kannst deine Bilder auch über die grafische Oberfläche einbinden.
einfach auf die Schaltfläche mit dem Baum-Bild klicken/von einer URL/einfügen/Haken unten weg und ab dafür.
Wenn du bei abload angemeldet bist kannst du die Komprimierung festlegen, dann wird jedes hochgeladene Bild automatisch auf deine Vorgabe "eingestampft"

& OT: Ich fahre unter allen Brettern Pads auch in Kombi mit Risern/Keilen.. Ist jetzt vermutlich sehr subjektiv, hab aber einfach
ein besseres Gefühl wenn noch was zwischen Metall & Holz ist - schon wegen der unterschiedlichen Härte.

Hab jetzt auch mal die Modus-pads ausprobiert (ziemlich hart im Vergleich zu meinen aufgeschnittenen Gartenschläuchen)
und hab die Hartplastik-Keile gegen die Bolzen getauscht und bisher beides für gut befunden.
Hab bisher aber auch nicht über erhöhte Scherbelastungen nachgedacht..