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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : svenssons Eigenbauten



svensson
02.08.2010, 20:07
Bauberichte habe ich von Anfang an gern gelesen. Zu Anfang konnte ich mir nicht vorstellen, dass das wirklich klappen kann, sich ein Board selbst zu bauen, das funktioniert und dann auch noch heiß aussieht.
Jetzt hat sich mein Gehirn aber hier im Forum so mit Informationen vollgesogen, dass der Tatendrang einsetzt. Die Hände sind alles andere als handwerklich geschickt. Trotzdem versuche ich es mal.
Um vielleicht beim Einen oder Anderen, der bis jetzt unentschlossen und doch fasziniert von den sensationellen Eigenbauten ist, die hier regelmäßig das Licht der Welt erblicken, vielleicht sogar die gleiche Lust auf's Bauen zu wecken, habe ich mir vorgenommen, jeden Schritt, sei er noch so klein, zu erwähnen.
Also geht's los mit dem Planen:
Shape: Das Cheviche hat mein Interesse geweckt. Was Kleines für die Stadt sollte es sein, also habe ich mich von der Grundform inspirieren lassen.
Concave wird eine Art W-Concave, allerdings recht schwach ausgeprägt, da meine Füße starkes Concave nicht mögen.
Aufbau: Für meine 75kg sollten es 3*4mm Birke sein. Oben und unten sollten 320g Glasgelege bidiagonal sein. Verleimt wird mit Epoxid.
Presse: Zuerst sollte es eine Ravn's-Presse werden. Mein Auto hat die Trägerplatten aber nicht gepackt. Also wurde spontan umdisponiert und auf eine Rippenpresse gesetzt. Die kleineren Bretter passen gut in Autos ohne klappbare Rückbank.

Einkaufsliste:
Board:
3*4mm Birke, 30cm*100cm, 16,99€/m²
Epoxid, 1kg, 17,40€
Baumwollflocken, 100g, 2,90
Glasgelege, 3,77/m²
verschiedene Spraydosen, 18,00€
Bootslack, Restbestand
Quarzsand, 1kg, 0,54€
Presse:
5m Gewindestange, M8, 8,45€
8 Leimbretter Kiefer, 60cm*20cm*1,8cm, 11,12€
Muttern, 60Stk, 5,49€
Unterlegscheiben, Restbestand
Dachlatte als Träger, 2,4cm*4,8cm*300cm, 1,17€
Arbeitssicherheit:
Schutzhandschuhe,
Atemschutzmaske,
Schutzbrille hatte ich da, habe gerade keinen Preis zu Hand, aber zusammen ~10€
Werkzeug:
Stichsäge (Sägeblatt für Kurvenschnitte)
Bohrmaschine
Deltaschleifer
Schleifpapier (40er, 80er, 200er, 800er, 1200er), die zwei Letztgenannten für das Schleifen per Hand
Pinsel
Schaumstoffrolle
Feinwaage
Essstäbchen zum Rühren
alte Kreditkarte zum Verteilen des Epoxids
Maulschlüssel für die Muttern der Rippenpresse
Anmerkung: Die meisten Materialien sind entweder dauerhaft einsetzbar oder reichen für mehrere Boards.
**Fortsetzung und Bilder folgen**
Update #1, 03.08.2010, 19h: Presse:
Das Board ist jetzt in der Presse.
Das Tail sieht viel versprechend aus. Das Concave ist ordentlich, das Holz ist allerdings nicht ganz in das "W" gedrückt worden.
Wichtig: Unterlegscheiben parat haben und unter die Muttern legen. Sonst wird's knapp und man muss sich irgendwelchen Quatsch zusammensuchen.
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Update #2, 08.08.2010, 13h:
Das Board ist aus der Presse und ausgesägt. Das Concave sieht gut aus, man steht auch gut drauf.
Gefährlich war die Konstruktion mit den Dachlatten als Träger für die Rippenpresse. Da ich draußen und über Nacht gepresst habe, haben sie sich bei der Feuchtigkeit ein wenig verzogen. Dadurch hätte ich beinahe ein ungewolltes Camber erhalten und das Board hat sich in sich ein bisschen verdreht (siehe auch Bild 3). Ich konnte das Shape schräg anlegen und somit ein bisschen korrigieren.
Glas sollte drüber und drunter. Der erste Test hat mir aber verraten, dass mir Max wohl besonders gutes Holz verkauft hat. Das Brett ist steif und flext nur im Millimeterbereich. Dazu trägt wohl auch die angedeutete und minimal zu erkennende Concave-Form bei.
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Update #3, 11.08.2010, 15h: Design:
Gesprüht wurde mit der Dose. Das Holz habe ich angeschliffen, dann ohne Grundierung lackiert. Zum Abkleben habe ich normales Malerkrepp benutzt. Wichtig ist: gleich abziehen, damit die Farbe nicht drunter kriechen kann. Wenn ihr die Mitte sauber anzeichnen wollt, dann schnappt euch ein Lineal, messt bei Nose und Tail die Mitte und spannt einen Faden zwischen beiden Punkten. Die Enden halten ebenfalls mit Krepp.
Anschließend habe ich drei Lagen Bootslack aufgetragen, die letzte Schicht sofort nach dem Auftragen gerollt. Als das fest war, habe ich zuerst mit 240er Schleifpapier und dem Deltaschleifer losgelegt, danach mit 800er Papier manuell nachgeschliffen und abschließend 1200er Papier zum Nassschleifen verwendet. Zwischen den einzelnen Durchgängen sollte man unbedingt trocken wischen.
Nach dem Nassschleifen habe ich die Sleifschlicke gründlich abgespühlt und gründlich trocknen lassen.
Zum Abschluss habe ich mit Klarlack aus der Dose lackiert. Aus Versehen habe ich zu "matt" gegriffen. Hochglanz ist nicht, vielleicht korrigiere ich das ja noch.
Aktuell trocknet das Cleargrip aus Epoxid/Quarzsand.
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Update #4, 11.08.2010, 17h: Ergebnis:
Da kommt es daher, erst einmal auf Seismics und den Alligatoren in 71mm/80a.
Hinten sitzt ein softer Keil, der mit seinen 11° ziemlich genau den Winkel des Tails ausgleicht und die Achse auf etwa 0° bringt.
Die erste kurze Proberunde sagt: bocksteif, sehr agil, was ganz anderes als das lange Schiff, das ich bis jetzt gefahren bin. Das vorläufige Setup besteht dann aus 180er Randals und 65mm FatFree in 86a.
Das Cleargrip löst sich ein wenig auf. Ich vermute mal, dass das Epoxid zu dünn war und zu stark ins Holz eingezogen ist. Da werde ich sicher noch mal nachbessern.
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Ihn interessiert die ganze Sache nicht.
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Sonstiges:
Nebenbei hab ich mir noch Handschuhe zum Sliden geschnitzt. Die Handschuhe kamen aus dem Baumarkt, der Kunststoff vom Möbelschweden und geklebt wurde mit Terostat 9220 (Karosseriekleber). Der ist rabenschwarz und wie Teer. Positiver Nebeneffekt ist, dass das Küchenbrett so schwarz aussieht. Dazu habe ich die entsprechenden Teile meiner Hände auf die Kunststoffplatte gelegt und Druck ausgeübt. So konnte ich die Formen einigermaßen ergonomisch gestalten. Das Ergebnis des Testlaufes war jedoch, dass sich Karosseriekleber und Pucks nicht verbunden haben. Nach ein, zwei Asphaltkontakten haben sich diese einfach abgelöst.
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Als Ablage dient das Board, das mit Leim entstehen sollte und auseinander gefallen ist. Der Spezi vom Baumarkt hat mir eine kleine Packung Leim empfohlen. Als ich dann zu Hause leimte und mir der Leim plötzlich ausging war es natürlich schon zu spät, neuen zu besorgen. Beim Belastungstest nach dem Sägen knackte das Board dann bemerkenswert und ein Hohlraum tat sich in der Mitte auf. Also habe ich es manuell delaminiert und die ausgesägten Platten mit Epoxid zusammengeklebt. So konnte ich den Umgang mit Epoxid testen, ein bisschen Schleifen üben und habe noch was über dem Lack gelernt: Acrylfarben aus dem Grafitti-Shop gehen gut. Das CoversAll³ in Schwarz härtet aber nicht richtig aus. Das liegt vielleicht am enthaltenen Bitumen, für eine genaue Lokalisierung des Fehlers reichen meine Chemiekenntnisse aber nicht aus. Dafür weiß ich jetzt aber, dass ich für das wahre Erstlingswerk ein anderes Schwarz verwende.

Fazit:
Ausprobieren und Bauen war eine spannende Erfahrung für jemanden, der handwerklich nicht begabt ist. Die nächsten Projekte werden sicher nicht lange auf sich warten lassen. Es gibt Glas, vielleicht ein bisschen Kohle und Bambus, wenn ich an welches ran komme. Bevor ich allzu sehr mit langem Geschwafel auffalle:
Das Forum hat wunderbar informiert und viele Antworten auf Fragen geliefert. Vielen Dank an der Stelle. Jeanfredo, werwolf, alle anderen Materialgurus, Spielkinder, Designinterpreten,...besten Dank an euch!

gitarrenfreund
02.08.2010, 20:10
Wofür stehen in deiner Einkaufsliste die Baumwollflocken?

akira
02.08.2010, 20:14
Vermutlch zum Andicken vom Epoxydharz statt Thixotropiermittel,.....richtig?

Seppo
02.08.2010, 20:35
also wenn das ding stabil wird und kicktail hat kannste mir sofort eins bauen...

dschihadinio
02.08.2010, 21:16
Frage:
Wozu soll dein "Cheviche" ein W-Concave bekommen, also was versprichst du dir von der Kombi?
Der Haupt Vorteil an so einem Doppel-Concave ist doch die eigene, kleine Vertiefung
für den vorderen Teil des hinteren Fußes -> Wenn man in der Tuck irgendwo runter ballert.
Dachte, das soll ein wendiges Stadtbrett werden
(wofür es mMn ~100 bessere Vorbilder als das Cheviche gäbe
(z.B. EW Mini Glieder), aber das ist ja Geschmacks-Sache)

Kingsgardener
02.08.2010, 21:25
Das W-Concave versteift die Geschichte doch spürbar. Ohne die Bilder mutmaße ich auch einfach mal, dass das W-Concave effektiv eher ein Gaspedal ist (Q.e.d.)...
Denke, dass in diese Richtung auch Seppos post zu verstehen ist. W-concave und ausgeprägtes Kicktail sind nicht ganz so leicht zu verwirklichen, wie man das gerne hätte.

@Svensson:

Brett schon aus der Presse?

lg

svensson
03.08.2010, 04:07
Baumwollflocken sind tatsächlich zum andicken. In der Nase machen die nicht so viel Spaß.
Das W-Concave dient dazu, einen guten Druck auf den Kanten aufbauen zu können, ohne in meinen missratenen Füßen Schmerzen zu bekommen.
Aktueller Stand ist: es gibt einen Shape-Prototypen, der nicht gepresst ist, um abschätzen zu können, ob das Shape meiner Haltung passt oder ob ich dauernd vorbei trete.
Sobald ich wieder an die Geräte darf, werden erst mal die Rippen gesägt und dann kann's auch schon in die Presse gehen. Als Vorabinformation hab ich mal die Vorlage für das Concave angefügt.

Edit: der Maßstab stimmt nicht. Sonst wäre das Concave 5cm tief.

mirom
03.08.2010, 09:55
Servus,
Funds ja wirklich gut das du dir Gedanken machst und versuchst eigene Wege zu gehen ... Denke aber nicht das es was mit dieser form wird, viel zu stressige Form, denkenicht das sich das holz da anlegt !
Bond hatte mal per rippenpresse ein w concave gepresst .... Schau mal nach seiner Methode.

luki
03.08.2010, 10:21
Was Mirom meint kann ich nur bestätigen. Holz hat einen minimalen "Biegeradius". So unstetigen Quatsch kannst da voll vergessen. Wenn du so kantige Übergänge wie möglich pressen willst, solltest dir etwas überlegen, wie das Material selbst an seine Grenzen geht. Zb eckige Rippen die bloß an den richtigen Stellen die richtige Konkavtiefe haben und dann das Holz eben selbst anlegen lassen.

svensson
03.08.2010, 10:33
Dazu hätte ich sagen sollen, dass das Concave an sich gering ist und auf voller Breite, die ich nicht ausnutze, maximal 1cm beträgt.
In der Breite die ich baue, sind es ~0,7cm. Die Wölbung ist dementsprechend auch nur gering, sieht auf dem Bild aber echt mächtig aus. Die ist nur 1,5mm hoch. Da hab ich gehofft, dass ich das Holz nicht allzu stark "stresse".

Dani
03.08.2010, 11:53
Wenn ich mir deine Einkaufsliste so anschaue, kommt mir spontan dieser Thread in den Sinn: Arbeitssicherheit http://longboardz.de/cms3/forum/showthread.php?t=11097

Die paar Euros für Maske und Handschuhe lohnen sich.

svensson
03.08.2010, 11:57
Danke, hatte ich vergessen. Die Handschuhe, Maske und Schutzbrille hatte ich zu Hause, die habe ich beim Auftippen der Kassenbons glatt vergessen.
Das ergänze ich oben.

langbrettlabor
03.08.2010, 12:04
Wenn ich mir deine Einkaufsliste so anschaue, kommt mir spontan dieser Thread in den Sinn: Arbeitssicherheit http://longboardz.de/cms3/forum/showthread.php?t=11097

Die paar Euros für Maske und Handschuhe lohnen sich.

JA. Super. Danke. Wichtig. Hier will niemand nächste Woche hören "Ich hab eben mein erstes Board laminiert - Wieso hab ich Kopfschmerzen"...

Nitrilhandschuhe gibt es in Grün und dicker in fast jedem Baumarkt. Man muss nur mal gut suchen. Ansonsten halt die 100er Packung ausm Onlineshop zum wegwerfen. Ich habe beides und nutze beides, je nachdem wieviel Fingerspitzengefühl ich brauche.

Atemmaske ist enorm wichtig. Auch hier gibts einfache Modelle im Onlineshop, die für die ersten paar Boards halten.

Gut ist auch mal die Preise der einzelnen Shops zu vergleichen (Linksammlung). Je nach Kombination der Dinge die man bestellen will kann das sehr große Unterschiede machen. Von den Fasern bei HP würde ich übrigens abraten. Die funktionieren zwar, sind aber optisch absolut mangelhaft. Preiswert und gut sortiert sind Timeout und Bacuplast, mit Timeout kann man super telefonieren, Bacuplast hat leider keinen richtigen Onleshop. R&G ist mit Abstand am teuersten, hat aber allerlei, was der Rest nicht führt.

langbrettlabor
03.08.2010, 12:05
Danke, hatte ich vergessen. Die Handschuhe, Maske und Schutzbrille hatte ich zu Hause, die habe ich beim Auftippen der Kassenbons glatt vergessen.
Das ergänze ich oben.

Wenn du Maske = Staubmaske ist, ist sie nutzlos. Handschuh sind aus Nitril oder besser noch Butyl?

svensson
03.08.2010, 12:12
Die Maske und die Handschuhe (Einweg-Nitril-Handschuhe) stammen aus einem speziellen Shop, die Brille aus dem Baumarkt.
Zusätzlich arbeite ich draußen, sorge also für eine rasche Abluft. Ihr erwähnt es aber richtigerweise. Da kann man nicht oft genug drauf hinweisen.

svensson
03.08.2010, 19:06
Updates packe ich in den ersten Post. Ich habe mal Bilder von der Presse gemacht. Die Kamera liegt leider in Siegen, daher musste das Handy herhalten. Verzeiht mir die schlechte Qualität.

svensson
08.08.2010, 13:16
Das Board ist aus der Presse. Es war vier Tage in der Presse, weil ein Kurzurlaub "dazwischen kam".
Das Ergebnis ist oben zu betrachten.

werwolf
08.08.2010, 14:14
Nettes Erstlings-Ergebnis, mir etwas zu unsauber ;) Die Ausrisse beim Bohren verhindert man, indem man von der Unterseite ein Restholz gegenpresst (Schraubzwingen)

Bei der Presse würde ich ändern: Das Konkave sollte weiterlaufen, nicht in einen Horizontalen Bereich enden. Dadurch hast du nun kein fortlaufendes Konkave, sondern flache Kannten.. nicht so toll

svensson
08.08.2010, 15:00
Besten Dank für den Tipp mit den ausgerissenen Bohrlöchern. Das Board unter den Handschuhen ist allerdings eh für die Tonne. Das wird nicht gefahren. Das eigentliche Board ist gerade erst gesägt und wartet auf das Schleifen, da ja Sonntag ist.

werwolf
08.08.2010, 20:36
Achso, alles klar. Oberkannte vom Board kannste scharf lassen, freuen sich deine Füße, weil sie was zum festkrallen haben.
Unterkannte schön abrunden - wenn dir das auch so gut gefällt wie mir.

Sonst: Sind die Slidepucks nicht etwas zu minimalistisch ausgefallen? *g* Da kannste ruhig ma 'n büschn auflegen!
http://www.abload.de/img/slidel12v.jpg

svensson
10.08.2010, 21:30
Das mit den Slidepucks hat sich astrein erledigt. Der Karosseriekleber ist ungeeignet.
Bei der oberen Kante stimme ich dir zu. Die bleibt scharf!

svensson
11.08.2010, 15:14
Die Unterseite ist fertig, es fehlt nur noch ein Schritt zum neuen Board und zur Probefahrt.

svensson
11.08.2010, 17:42
Dreifachpost!:woot: Schande über mein Haupt!
Das Board ist fertig, der Roman oben abgeschlossen.
Vielen Dank für die vielfältige Hilfe. Wenn ihr Fragen oder Anregungen habt, dann überlasse ich euch das Feld jetzt und werde nur noch reagieren und den Thread nicht immer wieder selbst hochpushen:arsch:

svensson
23.08.2010, 14:41
Ich habe leider immer noch keine Camera greifbar. Daher ist die Qualität bescheiden.
Das neue Wesen aus dem Keller ist was ganz Spaßiges.
Es besteht aus 3*4mm Birke und 320er Glas. Die Presse ist die gleiche wie im ersten Durchlauf, die ersten und die letzten Rippen wurden jedoch 1,3cm höhergelegt, um einen Rocker zu erzeugen.
Dieses Mal ist das Griptape von der Rolle. Jessup hat's kredenzt. Delight hat's wunderbar schnell verschickt und so kam es noch rechtzeitig auf das Brett. Die Unterseite ist mit der Dose und mit einem Stencil besprüht, danach mit Surf Clear (danke, haukee) versiegelt.
Es fährt sich gut, leider habe ich die Standfläche etwas kurz gewählt. So steht man immer ein bisschen auf einer Schrägen, da die Steigung hin zu Nose und Tail nicht stark genug und somit zu lang ist.
Flex ist bei meinen 75kg circa ein Zentimeter. In Kurven liege ich ganz knapp über dem Boden. Richtig fahrstabil ist die Sache allerdings nicht, vom DtropThrough hätte ich deutlich mehr erwartet.
Das nächste Projekt wird erst einmal ein Pintail oder Fish für einen Kumpel, danach werde ich das Shape von diesem Board vielleicht noch einmal mit Camber und einer Mittelschicht aus Pappel verwirklichen.
Da meine Waage nicht optimal funktioniert hat, hatte ich einige Probleme beim Laminieren der Oberseite. Das Harz wollte das Gelege nicht durchtränken und erst recht nicht auf dem Holz haften, obwohl ich mich sukzessive bis etwa 100Gramm Gemisch gesteigert habe. Für Anregungen und Tipps bin ich natürlich immer dankbar.
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werwolf
23.08.2010, 17:57
Welches Harz, welche Fasern? Falls Härter gefehlt hat, wars vllt dicker als normal!? Sonst immer schön einmassieren mit einer Plastikkarte.
Helfen könnte sonst auch, wenn du vor den Fasern eine dünne Schicht Harz aufs Brett streichst (da lieber dickflüssigeres/angedicktes Harz, sonst mampft das Holz die Schicht eh weg)

Die Form ist.. Skurril. Irgendwie eine Mischung aus Drop und Rocker :thinking: Ich würd entweder die beiden auf/ab Biegungen näher an die Achsen setzen oder ein normales Rocker wählen, welches flässig von Nose bis Tail durchläuft.

Approspos Fahrstabil.. was hast du an Bushings drin? Die Randal-Stocks fahren sich imo wie ein Wackelpudding-Zementgemisch. Umstieg auf Venom war wie Tag/Nacht und einfach genial.

svensson
23.08.2010, 22:21
Die Fasern und das Harz kommen von hp. Fasern waren wieder bidiagonales Glas, 320gr./m². Das Harz war das HP E60K. Die liefern immer das Harz-Härter-Set. Ich weiß nicht genau, in welche Richtung das Mischverhältnis abgewichen ist, weil beide Waagen unterschiedliche Werte lieferten und ich nicht weiß, welche spinnt. Das Harz war aber so viskos, dass ich die Baumwollflocken zum Andicken nicht brauchte. Ich bin jetzt auf Laminierharz umgestiegen und denke, dass das mit Flocken auch zum Kleben funktioniert. Außerdem ist das klarer als das Klebeharzsystem, das doch gelblich war.
Ich habe sowohl mit der Plastikkarte als auch mit dem Entlüftungsroller und anschließend mit dem Borstenpinsel auf das Board eingewirkt, aber nichts hat geholfen. Die obere Seite konnte ich mit geringem Kraftaufwand delaminieren. Egal, ich betrachte es als Lehrgeld. Wenn das Auto morgen gut durch den Tüv kommt, dann werde ich aber vielleicht mal über Vakuum nachdenken. Schön wäre es ja schon...

werwolf
24.08.2010, 00:45
Klingt..komisch.
Also das Harz, wenn mittelviskos, ist schwerer zu laminieren als Laminierharz..aber es geht, habe ich selber mehrfach gemacht.
Aber dass du das ganze delaminieren kannst ist nicht normal - da ist irgendwas schief gelaufen. Das Harz bildet mit Holz ne bomben-Verbindung.
War es rohes Holz oder eine lackierte Oberfläche? Kam das Harz bis zum Holz durch?
Zudem lese ich grad, dass die Fasern sich nicht richtig tränken wollten..war das Harz doch viel zu dick? (durch fehlenden Härter zB oder recht kalt)

svensson
24.08.2010, 00:50
Ich bin echt genau so planlos. Das war wie die "Flotte Biene", der Honig aus der Tube.
Temperatur lag bei konstant 24° im Heizungskeller. Auf der Unterseite ist es deutlich besser gelaufen, optimal allerdings auch nicht. Ich hatte das Gefühl, dass das Harz in die Faser eingezogen ist, aber nur partiell durchgesickert ist. Wenn ich dann von oben neues Harz hinzugegeben habe, hatte ich das Gefühl, dass es gar nicht mehr in die Faser einzieht, obwohl die Topfzeit bei 60 Minuten liegt. Gründlich verrührt habe ich das auch. Die Abweichung der Waagen betrug bei 100 Gramm ~+/-3 Gramm. So gravierend kann das bei einem Mischverhältnis von 100:50 auf die Menge eigentlich nicht sein.

Manimal
24.08.2010, 15:20
Bitteschön die Fehlersuche fleißig öffentlich weiter Diskutieren.

Hoffe die Tage meine Presse fertig zu kriegen, 4mm Birke, Triax und Harz stehen Gewehr bei Fuß und ich bin immer auf der Suche nach Fehlern, die sich vermeiden lassen.

botchjob
24.08.2010, 15:40
mhh vermutlich wars einfach zu dickflüssig. versuchs mal an nem teststück mit erwärmen (40°) des harzes oder zugabe von ethanol/methanol.

werwolf
24.08.2010, 15:43
Allgemein und vorallem bei dickerem Harz wie Svennson es hier benutzt hat gilt: Richtig ordentlich einmassieren! Harz drauf (am besten grob verteilt und nicht alles auf einen Klecks) und dann mti einer Plastikkarte verstreichen und durch leichte Drehungen mit genug Druck einmassieren. Hierbei muss man seine eigene, gute Technik finden...ist ein wenig Übungssache. Sonst verschiebt man sich die Fasern zu sehr (sieht kacke aus).
Ansonsten ist noch ein guter Tipp: Vor dem Auflegen der Fasern dickes Harz aufs Brett streichen(soll heißen dickflüssig, keine dicke Schicht!). Somit hat man schonmal eine solide Harz-Grundlage, das Harz zieht von beiden Seiten in die Faser, das dünnere Harz von oben(wenn man es denn nutzt) zieht nicht so stark ins Holz ein. Ich hab damit gute Erfahrungen gemacht.

E: Beim Harz erwärmen ist natürlich zu beachten, dass die Topfzeit kürzer wird!

svensson
24.08.2010, 18:21
Die Ideen sind schon mal klasse. Erwärmt habe ich das Harz auch. Das hat wenig bis nichts geholfen. Von unten auf das Holz aufstreichen ist meine "Lieblingsidee", das werde ich sicher versuchen.
Das Harz ist jetzt auf jeden Fall dünner. Das sollte laufen. Jetzt mag ich allerdings erst 320gr bidiagonal mit 166gr Leinwand aufbringen. Da werde ich wohl eh zuerst auf das Holz, dann auf das erste Gewebe und dann auf das zweite Gewebe auftragen.

werwolf
24.08.2010, 19:55
Jau, die beiden Lagen Fasern auf jedenfall nacheinander - nass in nass. Beides direkt zusammen ist Mist. Auch 3 Lagen wären in 45min noch zu schaffen.

svensson
24.08.2010, 20:09
Das Laminierharz hat eine Topfzeit von 55 Minuten - ich kann also nebenbei sogar noch mal um den Block rennen;-)
Ich befürchte nur, dass ich den schönen Rohling wieder mit der zu dicken Faser versaue. Wenn es erst einmal "angetränkt" ist, dann sieht man ja eh nich sofort, dass es ganz durchzieht. Und wenn es sich dann ablöst, ist es ganz schön hässlich, das Harz wieder vom Board zu schleifen, aber::shithappens:

svensson
15.09.2010, 16:02
Nachdem das Grip beim ersten Eigenbau so dürftig und die Bilder so schlecht waren, habe ich beides noch mal überarbeitet, damit das Brett mal wieder auf die Straße kommt.

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svensson
19.09.2010, 11:36
Aus Langeweile und Angst vor dem schlechten Wetter sind zwei Indoboards entstanden.
Leimplatten aus Buche, 18mm Stärke, gab's im Baumarkt in 80*30 für 7€. Das Griptape besteht aus der Kombination Epoxid/Quarzsand und wurde abschließend mit Bootslack versiegelt.
Für die Grafiken haben wir Stencils geklebt, damit die Kanten schön scharf werden. Als Untergrund dient ein bisschen Kunstrasen-Rest für 5€ aus dem Baumarkt.
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Edit: Meine Mutter wollte natürlich auch gleich eines haben, so ist glatt mal das Dritte entstanden. Auf dem Bild ist's jedoch noch ohne Grip zu sehen:
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werwolf
19.09.2010, 11:51
Jawoll, die können sich doch mal sehen lassen! Daumen hoch :) Nu wirste unweigerlich immer auf den Dingern stehen, wenn du am Telefonieren bist, du dich langweilst oder sonstiges.
Sowieso kommen die sehr gut an. Sogar meine Mutter hat sich neulich auf meins gestellt und hatte totalen Ehrgeiz, da mal länger drauf zu setehn^^

Was nutzt du als Rolle?

PS: Stencils mit was geklebt?

Raymer
19.09.2010, 12:00
Kriegen wir auch ein Bild von den Unterseiten? *bitte* ^^

svensson
19.09.2010, 12:02
Meine Ma stand gerade auch schon drauf. Ich werd ihr wohl eines bauen müssen, wenn ich mich zum Studium wieder zurückziehe. Den Morrison wollte sie schon gleich da behalten.
Ich vergaß...:Die Teppichrollen sind mittlerweile bei uns auch nicht mehr aus dicker Pappe und somit leider ungeeignet. Die Rolle ist ein Rundholz, 75cm lang, 8cm Durchmesser, 1,69€. Ich dachte, es wäre zu dünn, aber es funktioniert einwandfrei.
Die Stencils wurden geschnitten und dann mit Malerkrepp auf dem Brett fixiert. Dann wurde mit leichter Zugabe auch das Klebeband geschnitten, damit es noch etwa "Futter" hat, um auf dem Brett zu kleben. Die äußerste Kante des Stencils war somit Krepp. Das funktioniert echt gut.

edit: die Unterseite ist geschraubt. Unattraktiv, aber es ist halt die Unterseite. Besser ist es (auch für den Boden), wenn man die klebt. Epoxid braucht allerdings zu lange, da fehlte mir die Zeit.
Zusätzliche Erkenntnis: Katzen mögen Kunstrasen.
http://img23.imageshack.us/img23/433/50026853.jpg

Edit: Die Schrauben wurden noch versenkt. Wer keinen Dremel oder sonstige Multitools hat, kann dafür einen Bohrer nehmen, der si dick ist wie der Schraubenkopf und damit die ersten Milimeter nachbohren. Achtung: Die Länge der Schraube beachten! Durch das Versenken kommt sie tiefer und sollte im Notfall gekürzt werden, damit sie nicht durch die Oberfläche kommt. Die äußeren Ecken von der Begrenzung auf der Unterseite habe ich auch abgerundet, damit nicht immer scharfe Kanten in den Untergrund beißen.

maggebagge
23.09.2010, 21:49
genau.. beim telefonieren.. das beste was man nebenbei machen kann.. :)


aber hey.. kompliment, und schande.. meine idee geklaut.. wollte auf mein nächstes brett in pop-art-art hendrix, morrison, jimi page und robert plant lackieren.. ;)

aber sieht echt geil aus

wo kommt denn des palisander furnier hin? ;)

die stencils selbst gemacht?

svensson
23.09.2010, 21:55
Okay, auf deine Umsetzung bin ich echt gespannt! Hatte ja immer Gesicht, was du rausgelassen hast.
Die Stencils sind aus dem Netz, dann selbst ausgeschnitten. Lass es plotten, wenn du die Möglichkeit hast. Die ganzen Vögel hatten fiese Locken!
Ich hab's ja auch doppelt ausgeschnitten: Schneiden-Abkleben-Schneiden, um scharfe Kanten zu bekommen. Und das Furnier... Das liegt leider im Norden und wird wohl auf dem nächsten Freerider verbraten-mit Kohle, versteht sich! Ich hab da mal was gesehen, das saugeil aussah;-)

svensson
22.02.2011, 16:40
Scheiß auf mechanisch, es ist Vakuum-Zeit.
Gerade habe ich die Polystyrol-Rippen für die Form geschnitten und verklebt. Jetzt muss nur noch das Zubehör von den HP-Jungs und Mädels ankommen.
Geplant ist: 26cm Breite, 1,5 cm progressives Concave, 2 cm Nose und Tail, Wheelbase ~80cm, Gesamtlänge 95cm. Es soll ein spaßiges Topmount werden, das auch gern etwas flexen kann. Für meine 80kg habe ich mir 3mm Birke, 4mm Pappel, 3mm Birke ausgesucht und werde noch ein bisschen Glas beimischen. Leichtere Versionen für 60 bzw 100 kg sind auch geplant, die sollen dann aus 3mm Birke, 3mm Pappel, 3mm Birke beziehungsweise 3mm Birke, 5mm Pappel, 3 mm Birke werden. Das "Große" wird eventuell auch für eine DT-Montage präpariert.

svensson
14.11.2011, 18:42
Mein Contestbeitrag für 2011, das Schwarze Schaf:
Ein Freerider muss her! Ich will ein Brett, was den Fuß festnagelt. Das neue Szene-Wort 3D-Concave ist da vielleicht der Schlüssel zum Glück. Mit Vakuum ist das kein Problem. Da ich aber seit einiger Zeit einen Großteil des Vakuumzubehörs rumfliegen habe und doch nicht vorwärts komme, musste das doch irgendwie auch aus der Rippenpresse gehen. Die Mission war also klar: ein ausgefallenes Concave in einer Rippenpresse erzeugen.
Da die Uni in letzter Zeit recht anspruchsvoll war, bin ich tatsächlich erst "last minute" dazu gekommen, mich zu bemühen. Ich hoffe immer noch, dass ich rechtzeitig fertig werde. Vorstellen möchte ich euch das Brett und vor Allem die Entstehung aber auf jeden Fall, da ich mir denke, dass die Rippenpresse weit verbreitet ist und so vielleicht einige noch einen Denkanstoß bekommen, mal was Neues auszuprobieren.

Aufbau:
Kohle Köper 240gr
Pappel 6mm
Birke 4mm
Pappel 6mm
Birke 4mm
[Kohle UD] war geplant, das Brett war aber schon stiff genug.
Kohle Köper 240gr

Werkzeuge:
Rippenpresse
Dreiecksschleifer
Bohrmaschine
Stichsäge

Idee:
Der Aufbau sieht sehr wuchtig aus. Das Topsheet aus Pappel ist allerdings nicht vollständig erhalten.
Es dient dem Formen des Concaves. Der Entwurf entstand mit Kugelschreiber unter Zuhilfenahme meiner Füße. Ergonomie ist angesagt:
http://img11.imageshack.us/img11/1264/imag0138x.jpg
Ich habe es vor dem Pressen in Form gesägt. So konnte ich etwas ausprobieren, was sonst nur mit Fräse funktioniert.
http://img689.imageshack.us/img689/1407/imag0139ng.jpg

Damit es einen flächigen Druck gibt, habe ich das Innenleben aufbewahrt und in gelben Sack gekleidet, da dieser selbsstrennend ist:
http://img263.imageshack.us/img263/8141/imag0140yt.jpg
Das Ganze wanderte dann in die Presse:
http://img33.imageshack.us/img33/9397/imag0141u.jpg
Keine Presse zu sehen? Mist, sorry. Das ist meine Temperbox. Wer benutzt "the most ghetto temperbox"? Botchjob, ich nehme deine Herausforderung an:
http://img155.imageshack.us/img155/8435/imag0142f.jpg
Nach dem Aushärten habe ich das Brett von Presse und Ausschnitt befreit:
http://img802.imageshack.us/img802/9168/imag0145r.jpg
Es hat alles super funktioniert, alle Lagen sind klasse miteinander verbunden.
So, Schleifsession! Nach einer Stunde sah das ganze so aus:
http://img684.imageshack.us/img684/7606/imag0147ed.jpg
http://img5.imageshack.us/img5/9494/imag0148he.jpg

Bis jetzt bin ich sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Mein Fuß passt klasse rein. Ich denke, ich fahre ab jetzt nur noch ohne Griptape.


Weiter geht's, wenn die Zeit es zulässt. Heute Abend kommen wohl die Fasern...
Und so sei es:
http://img405.imageshack.us/img405/3995/imag0149b.jpg
Der Staubsauger-Vakuumsack, der seit einem Jahr auf einen Test wartet, funktioniert prima, wenn es darum geht, Fasern aufzubringen. Ich bin auf die Qualität des Laminats gespannt. Zwischenfazit zu diesem Arbeitsschritt: Kohle-Köper lässt sich prima drapieren. In der Grammatur hatte ich keine Probleme. Ich hoffe, dass das so bleibt. Mit im Sack sind: Abreißgewebe und Saugflies.

Das entformen ging wirklich klasse. Das Abreißgewebe ist jeden Cent wert.
Der Rohling ist fertig:
http://img197.imageshack.us/img197/4968/imag0151q.jpg
Da ich auch gleich das Shape aufgezeichnet habe, konnte es mit dem Sägen und Schleifen weitergehen:
http://img560.imageshack.us/img560/7520/imag0152v.jpg
Verdammte Nachtruhe! Ich werde noch glatt die Achsbohrungen machen können. Viel fehlt dann aber auch nicht mehr.

Edelkorund FEPA 30 wird zum Cleargrip, die Unterseite wird seidenmatt versiegelt. Hochglanz ist nicht so mein Ding.
Das Brett baut mit etwa 20mm Dicke an Nose und Tail sehr hoch auf. Ich hatte überlegt, es zu droppen. Dabei wäre der Effekt jedoch ein extremes Risern gewesen, was viel Grip gekostet hätte. Für das nächste Mal habe ich festgestellt, dass ich mit der Presstechnik die Baseplate auch ohne Probleme flushen könnte-sowohl oben für DT als auch unten für TM. Das wird für zukünftige Projekte berücksichtigt. Da ich trotzdem nicht gern hoch stehe und noch nie die Independent 215 ausprobiert habe, habe ich mir heute flux vom Heiko ein Paar besorgt. Die kommen jetzt unter das Brett.

Knapp war's.
Ich habe noch gesägt, geschliffen und gebohrt wie doof. Heiliger Sonntag? Nee!
Der Reihe nach:
Wenn Achsen flippen einen wirklichen Vorteil bringen soll:
http://img64.imageshack.us/img64/162/imag0154uz.jpg
Die sehr präzise Bears-Baseplate diente dabei natürlich als Schablone für die Oldschool-Löcher in der Indy-Baseplate.
Dann wurde lackiert, geschliffen, abgeklebt, lackiert-ihr kennt das Spiel:
http://img600.imageshack.us/img600/7352/imag0155ci.jpg
Das Design sollte schlicht sein. Ein kleines Logo und ein Schaf. Das Brett ist quasi der Versuchsträger für das "Schwarze Schaf". Der eine oder andere Huftier aus Kohlefaser wird da noch folgen.
Noch einmal das Logo (neben dem es einen kleinen Einschluss gab):
http://img443.imageshack.us/img443/5394/imag0156fk.jpg
Der Vollständigkeit halber auch das Schaf:
http://img853.imageshack.us/img853/338/imag0159q.jpg
So, wer zart besaitet ist, der mag die nächsten Bilder überspringen. Ich hab keine Zitrone, aber Füße für euch vorbereitet:
Der Vorderfuß steht im normalen Stand satt in der Mulde:
http://img706.imageshack.us/img706/7581/imag0160a.jpg
In der Tuck steht der Hacken auf der Erhöhung:
http://img339.imageshack.us/img339/6881/imag0161ej.jpg
und der hintere Fuß kann sich in die Kante der hinteren Erhöhung beißen, um ordentlich Druck zwischen den Beinen aufzubauen (bitte keine zotigen Witze zu der Formulierung ;-) ):
http://img190.imageshack.us/img190/8369/imag0162f.jpg

Das Cleargrip ist oben noch nicht drauf. Das Edelkorund hängt noch in der Post und sollte Montag da sein.
Das Flexvideo (85kg):


Fakten:
96,7cm Länge
24,5cm Breite
72,5cm Wheelbase
18mm Concave in den Pockets

Nächstes Mal wird das Brett dünner und leichter. Eine Kombination mit Schaum ist auch möglich. Von den Flexeigenschaften bin ich bis jetzt angetan.Fragen und Anregungen sind immer gern gesehen.