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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Gewicht von DH Decks



MAY0
12.11.2010, 22:38
Ich wollte euch mal fragen, wiso es eigentlich immer mehr DH Decks aus Carbon gibt. Ist es nicht so dass je schwerer das Deck + Fahrer ist, desto schneller wird man bergab, vereinfacht gesagt? Oder liegt es nur daran, dass es am Start einfacher ist mit einem leichten Board auf Geschwindigkeit zu pushen?
Auch würde mich mal interessiern wer nach einer 180° Kurve mit 30 wieder am schnellsten an Geschwindigkeit gewinnt, der mit dem schweren oder dem leichten board? (sicherlich liegt es hauptsächlich am fahrer, ich meine rein physikalisch)
Was sind eure erfahrungen mit Brett-Gewichten beim DH? ich persönlich konnte es noch nicht selbst ausprobieren mangels strecken und auto.

Boardi
12.11.2010, 22:59
je schwerer ein brett ist desto träger ist es auch! stell dir mal nur als beispiel vor fdu hast ein 10 kilo brett und fährst damit in die kurve und dann ein foamie das 1 kilo wiegt!
mit foamies kann man halt sehr schnell ein brett erreichen welches selbst bei 100kilo noch gut stiff ist, mit holz kommste da teilweise an evo-artige gebilde, aber warum genau diese minimalgewichtreduzierung von paar 100 gramm weis ich auch nicht!

zusätzlich ist ein leichtes brett im slide wesentlich besser kontrollierbar als ein schweres!

langstrumpf
12.11.2010, 23:04
rein theoretisch :

1. Große Massen sind träger, d.h. kleinere Massen werden schneller beschleunigt.

2. Die maximale Geschwindigkeit ist nicht direkt von der Masse abhängig, sondern vom Verhältnis von Angriffsfläche für die Luft zur Masse.


(leichte boards lassen sich leichter pushen .. siehe 1.)

e: ui laaangsam

Zapsta
12.11.2010, 23:20
Leichte Boards sind einfach leichter anzupushen und ich denke auch einfacher abzubremsen (Trägheitssatz) sowohl durch Slides, als auch per Footbrake. Man hat einfach ne direktere Ansprache und somit mehr Kontrolle.

Korrigiert mich, wenn ich falsch liegen sollte.

svensson
12.11.2010, 23:31
Beim Beschleunigen gebe ich euch Recht, dass sich leichtere Bretter schneller beschleunigen lassen. Beim Bremsen ist der Unterschied jedoch geringer, da da das Körpergewicht stärker in die zu bremsende Masse reinspielt.
Einwand: beim Beschleunigen spielt Körpergewicht auch eine Rolle
Antwort: ja, aber ihr merkt euer eigenes Körpergewicht im Normalfall nicht. Beim Bremsen hingegen schon.
Wenn jemand die physikalisch korrekte Begründung parat hat, wird's vielleicht deutlicher.

langstrumpf
12.11.2010, 23:55
@Zapsta:
ne is richtig ..
positive oder negative beschleunigung - beide male gilt der trägheitssatz


e: @svensson:
man beschleunigt bei beide male die gleiche masse. rein theoretisch hat eine verändertes gewicht nicht mehr einfluss aufs anpushen oder aufs bremsen.

e2: was du beschreibst,svensson, kommt dadurch zustande, dass man fürs abbremsen wesentlich weniger zeit braucht.
die formel lautet:
v=a*t
nach a umstellen, dann hat man:
a=v/t
wenn du also von 0m/s auf 10m/s anpushst und dafür 5 sekunden brauchst beschleunigst du mit 2m/(s^2), wenn du aber nun mit nem slide von diesen 10m/s auf 0m/s abbremst in 1s, dann erfährst du eine wesentlich größere beschleunigung und zwar 10m/(s^2)

meixo
13.11.2010, 00:10
seit gallilei sachen vom schiefen turm von pisa geschmissen hat, wissen wir, dass die masse eines körpers keinen einfluss auf dessen geschwindigkeit beim freien fall hat. analog gilt das für die schiefe ebene. was allerdings sehr wohl einfluss auf die beschleunigung eines longboards hat, ist das Trägheitsmoment der rolllen. Größere rollen haben in der regel ein höheres trägheitsmoment und beschleunigen dementsprechend langsamer.

langstrumpf
13.11.2010, 00:32
Zwei exakt gleiche Kugeln, die sich im Gewicht unterscheiden werden nicht gleich fallen!

mathematisch :

Masse der Kugel 1 sei m1 = 1kg
Masse der Kugel 2 sei m2 = 2kg
Kraft sei F
Luftwiderstand sei F(Luft)
Beschleunigung sei a

Definition der Kraft: F =m*a

gehen wir vom freien Fall aus: (a= 9,81m/(s^2)

Kugel 1 erfährt folgende Kraft:
F1 = 9,81 kg*m/(s^2) = 9,81N

Kugel 2 erfährt folgende Kraft:
F2 = 19,62N

F(Luft)1 = F(Luft)2, da die Kugeln gleich sind.

Beschleunigt wird ein Körper, wenn eine Kraft auf ihn einwirkt.

Die erfahrene Kraft einer Kugel und der Luftwiderstand sind antiparallel
=> die Kugeln beschleunigen solange wie der Luftwiderstand noch kleiner als die durch die Erdbeschleunigung erfahrene Kraft ist.
F - F(Luft) > 0
Da das bei Kugel 2 wesentlich länger der Fall ist wird diese eine höhere Maximalgeschwindigkeit haben.


(nach dem Trägheitssatz wird sie allerdings langsamer beschleunigt (wie schon erwähnt))




e: hört doch mal auf die Physik!

meixo
13.11.2010, 00:54
danke langstrumpf, aber ich bezweifle stark, dass bei den gängigen longboardgeschwindigkeiten der luftwiderstand des brettes ausschlaggebend ist.

Raymondo
13.11.2010, 01:38
Mein komplettes Board wiegt 4.4 kg.

rmn

caveman
13.11.2010, 02:26
Mein komplettes(Freerideboard) wiegt 3480g.

DonLleonn
13.11.2010, 05:22
unter 3...
morgen schreib ich noch was bin zu betrunkrn atm

svensson
13.11.2010, 09:04
Ich hab weniger als 30 Zentimeter.
:-P Dafür ist mir das Gewicht egal.

edith weist mich drauf hin, den Suff mal einfach ausklingen zu lassen.

pseudonym
13.11.2010, 14:52
seit gallilei sachen vom schiefen turm von pisa geschmissen hat, wissen wir, dass die masse eines körpers keinen einfluss auf dessen geschwindigkeit beim freien fall hat.

Genau das hat er aber nicht gesehen!
Allerdings war er klug genug, das im Sinne wie Langstrumpf es erklärt hat zu abstrahieren...

Es ist so, dass schwere Fahrer in der Regel höhere Endgeschwindigkeiten haben und auf geraden Strecken einen Vorteil gegenüber leichten haben.
In Kurven ist es hingegen umgekehrt. Hier erfahren die Fahrer die Zentrifugalkraft welche proportional zum Fahrergewicht ist. Dieser Kraft wirkt die Haftreibung der Rolle auf dem Boden entgegen (Grip) welche ebenfalls proportional zum Fahrergewicht ist. Theoretisch sollte es also eigentlich keinen Unterschied machen. Praktisch jedoch besitzt die mikroskopische Verzahnung des Urethans mit dem Untergrund eine begrenzte Festigkeit welche in einem nichtlinearen Zusammenhang mit dem Anpressdruck steht. Leichte Fahrer können aus diesem Grund bei gleichem Setup und gleicher Line schneller durch die Kurve fahren als schwere.

Das Brett hat beim Gesamtgewicht allerdings einen zu vernachlässigenden Anteil. Signifikante Auswirkungen hat es in erster Linie auf die die Agilität bei engen Kurven (Extrembeispiel Slalom...) und bei Manövern wie Slides, bei denen das Board bewegt werden muss. Im Downhill lässt es sich z.b. bei Predrifts bedeutend schneller und präziser rauskicken als so ein schwerer Vollholzpanzer.

gruß flo

ps.: Ein weiterer Vorteil lässt sich beim Downhill in den "Uphill"-Phasen feststellen. Es ist einfach viel angenehmer einen Foamie hoch zu tragen als so ne fuckingschwere Holzplanke...

MAY0
13.11.2010, 15:21
by the way: was ist ein foamie? allgemein ein carbondeck? oder ein modell?

JointStrike
13.11.2010, 15:23
ein deck mit Schaumkern.

DonLleonn
13.11.2010, 18:59
so hätte ich das auch geschrieben, wäre ich irgendwann nüchtern gewesen heute...

cookie
22.01.2011, 16:48
kleiner tipp
wenn ihr alle so aufs gewicht guckt dann könnt ihr eure schrauben kürzen (die die achse mit deck verbinden)

oder ihr besorgt euch direkt titan-schrauben+muttern

-->http://www.bikehardest.net/j15/

MAY0
22.01.2011, 17:09
die idee ist schon nicht so schlecht, aber wenn ich vorm losfahren pople hab ich ganausoviel gewicht gespart

cookie
22.01.2011, 17:24
es geht ja nich darum das gewicht an dir gespart wird sondern darum das gewicht am board gespart wird

kriegst schon so nen paar gramm rein (ich machs nicht, da ich kein wert auf leichtbau setzt)

Kingsgardener
22.01.2011, 17:27
Denk nochmal drüber nach, wie sinnhaftig das wirklich ist....


Wie Zottel zu schreiben pflegte: Du Depp, was soll an der Stelle Griptape? Ist doch nur Gewicht ;-)

Mo$ucker
22.01.2011, 17:38
Ich schmeiß mal die Relation zwischen Deck und Fahrergewicht in die Runde.
Ich selbst wiege knappe 90 Kilo, und mein Freerider ist "relativ" leicht im Vergleich zu meinem Körpergewicht, aber "relativ" schwer für jemanden der 60 Kilo wiegt.
Ich vergleich das einfach mal mit nem Rucksack; Mich stört das Mehrgewicht von nem größeren Rucksack um einiges weniger als jemanden, der nur die Hälfte wiegt.

Natürlich ist es auch für schwerere Fahrer angenehm ein leichtes Deck zu haben, aber die Relation spielt da schon eine Rolle.

Zapsta
22.01.2011, 17:46
Ich denke das Gewicht von 4 cm Gewindeschraube (8 x um 0,5cm gekürzt) steht in keiner Relation zu irgendeinem Fahrergewicht, und wenn er/sie noch so leicht ist!

thilolinger
22.01.2011, 18:01
wo hört bei einem board(komplett)leicht auf,und fängt schwer an?
es gibt leute für die sind 3,5kg schon schwer,für andere ist es noch leicht!

cookie
22.01.2011, 19:45
wo hört bei einem board(komplett)leicht auf,und fängt schwer an?
gieß dir eins aus blei

das ist schwer!

LG:keks:

Seegurke
22.01.2011, 20:05
Naja, die Bretter fühlen sich auch ganz anders an. Ich vermisse bei Foamies die "Gutmütigkeit" des Holzes.
Aber "gefühlt" reagieren Foamies viel direkter, präziser, auch im Slide. Ob das nur Kopfkino ist, sei dahingestellt.

Apropos Kopfkino:
Jeder hat so seine eigene Vorstellung von Gewicht im Kopf vorprogrammiert:
Ein GROSSER Karton, der 5kg wiegt, wird einem unglaublich leicht erscheinen.
Das ganze in einem Schuhkarton kommt unerwartet, und wird deshalb als sehr schwer empfungen.
So hat man eben, bevor man einen Gegenstand anfasst, einen imaginären Richtwert aus früheren Erfahrungen, wie schwer so ein Ding sein sollte im Kopf. Je stärker der Abweicht, desto heftiger leicht/schwer wird das empfunden.

DH Decks wiegen so ab 2kg aufwärts (deck only) viel. Und das merkt man, vor allem dann, wenn man es unterm Arm hat.
Da nervt das tierisch.
Dancer mit 2kg sind schweinisch leicht. Um 3-4 kg siedeln sich da viele an. Nervt aber trotzdem beim tragen...

Ich finde, ab unter 1,5kg Deck only + Achsen und Gedöns (was dann evtl. bei unter 3kg bleibt), fühlt sich ein Deck leicht an und nervt auch nicht so beim schleppen.

HEKMATI
23.01.2011, 00:55
dieser thread ist krass.
ist der fuer zottel zum geburtstag?

Dervishman
23.01.2011, 11:12
Man, man, man.. Ihr Physiker-Affen, hört mal auf Papa:
bei der Schiefen Ebene ist die Beschleunigung der Masse was komplett anderes als im freien Fall! Das sieht schon ein leihe an dieser Formel für die Hangabtriebskraft:
Fh=m*g*cos(alpha)
Wichtig ist, dass die Masse in der Formel ist und zur Hangabtriebskraft beiträgt.

Ansonsten gehört der Thread verboten^^

Deggel
23.01.2011, 11:58
Sehr Interessant zu sehen welche ausmaße das Wetter auf das Forum hat.
Letztes Jahr öffentliche Verbrennung von Forenleitern und dieses Jahr das exessive rumwerfen mit absurden Formeln bei denen der Ottonormalboarder nur Fragezeichen vor den AUgen bekommt.
Was kommt nächstes Jahr?
Auswirkungen des Essens in Bezug auf die Aerodynamik (Mohrrübe aerodynamischer als Apfel)?

STEIN
23.01.2011, 12:01
und ich denke schon, das mohrrüben aerodynamischer sind als äpfel! unter einer bedingung! sie muss vorne angespitzt sein

ach und:

meine halbwissenswerte vermutung bis luki hier auftaucht und alles kaputtmacht weil ers erklären kann:

relevant ist das gewicht von dem brett nur wenn:

man das brett beschleunigen will, weil die trägheit eines leichten brettes mit setup geringer ist, als die trägheit eines schweren brettes mit den gleichen achsen und rollen

und wenn man das brett bremsen will, weil die trägheit des schweren brettes mehr am fuß reißt, als die trägheit eines leichten brettes ;)

ich weiß nich wie das in der kurve ist....ich denke um so steiler der anstellwinkel des fahrers, um so weniger relevant ist das deckgewicht, weils eh aufn boden gedrückt wird....wenn der winkel aber sehr flach wird, fehlt die zusammengesetzte kraft die nach unten drückt. ich nenn sie mal F1. soo

und nun kann man ja festlegen

F1 * µ (das ist die reibungskonstante) *X (als grip tituliert) = kraft, die notwendig ist, damit das brett seitlich ausbricht, ohne das der fahrer was dafür kann.

wichtig ist weiterhin die kraft F2 die gegenhaltskraft, diedas brett nach außen zieht bzw vom fahrer "gedrückt wird"

wichtig ist dabei:

F2² + F1² = Fg²

weil das übers kräftedreick funktioniert...

das ist nur grob. aber um so leichter das deck in der kurve, um so später brichts aus, bei gleicher geschwindigkeit, setup und anstellwinkel des fahrers.

jetzt will ich wissen ob das auch stimmt :D

DaDavid
23.01.2011, 12:13
du kannst auch den Apfel anspitzen... sorry für OT

cookie
23.01.2011, 12:16
oh maaaaan

ich wollte den gewichts fetischisten unter euch nen kleinen tipp geben und dann passiert sowas hier:

Mohrrübe aerodynamischer als Apfel?

kornibaby
23.01.2011, 12:48
:groel: geil... die schrauben kürzen um gewicht zu sparen
da kannste auch einfach nochmal vorher schön kacken gehen und hast den gleichen effekt
Vorteil:
keine arbeit aber dafür reinste entspannung...

und nebenbei kannste noch die fallgeschwindigkeit der wurst berechnen

cookie
23.01.2011, 13:35
du bist wiederlich

DonLleonn
23.01.2011, 14:19
Obvious troll is obvious.

JointStrike
23.01.2011, 14:57
geil... die schrauben kürzen um gewicht zu sparen
da kannste auch einfach nochmal vorher schön kacken gehen und hast den gleichen effekt
Vorteil:
keine arbeit aber dafür reinste entspannung...

hilfreich sind gekürzte schrauben trotzdem. bei mir hat es keinen mm zu viel an der schraube, weil die so bei einem crash nicht krumm gebogen werden können.

pseudonym
23.01.2011, 15:28
jetzt will ich wissen ob das auch stimmt :D

naja....

Der Grip in der Kurve wird von den nichtlinearen Reibungskoeffizienten der Rollen auf dem Asphalt begrenzt.
Das hat zur Folge, dass leichte Fahrer schneller Kurven grippen können als schwere.
Das hab ich hier schonmal irgendwo erklärt, weiß aber nicht mehr genau wo... --> weiß ich wohl, Post #14!

Das ist aber nicht der Grund für leichte Decks.
Ein leichtes Board ist dann von Vorteil, wenn der Fahrer es beschleunigen möchte.
Dies ist beim Anpushen/Abbremsen und bei Slides (Rotation) wichtig.
Außerdem ist es, wie Gurke schon schreibt, angenehmer zu tragen. :hoho:

gruß flo

cookie
23.01.2011, 15:28
das is noch nen pluspunkt

STEIN
23.01.2011, 18:43
ja gut, die beschleunigungsmasse hab ich ja auch erwähnt ;)

Raymondo
23.01.2011, 19:27
Mein Board wiegt komplett zwischen 4.2kg und 4.4kg

rmn

olgi
24.01.2011, 08:02
Dervishman, Kornibaby, Cookie etc: Sinnvoll posten, wenn ihr in der Lage seid. Ansonsten besser NICHT posten und nur lesen. Nur als Beispiel: Deine Fäkalträume sind nicht sinnvoll im LoBo Forum Kornibaby. Da bist Du in anderen Foren besser aufgehoben.

Gruß
Olivier

kornibaby
24.01.2011, 11:54
jo sorry dafür...
es ging ja darum um gewicht zu sparen... und wenn dann der vorschlag mit schrauben kürzen kommt was am ende wieviel insgesamt ausmachen würde? 2g?... ach komm, darüber musste ich einfach schmunzeln
dann war das mti dem toilettengang nämlich gar nicht so abwegig denn wie z.b im ringersport wird das auch praktiziert bei der gewichtsmessung da sie dort aufs gramm genau ihr gewicht halten müssen...
wird sicherlich hier nie so extrem der fall sein aber wenn hier schon alles mit physikalischen formeln usw rumgeworfen wird... wie kleinlich kann man denn da noch sein?
und nochmal zum thema sinnlose posts:
zeig mir mal bitte eine thread wo kein sinnloser post drin vorkommt...
aber danke trotzdem

nagometerinsky
24.01.2011, 12:22
Bei den Magersüchtigen kenn ich das genau anders rum, die hauen sich vorm wiegen so viel Wasser rein wie nur geht!!1 Ein sorry für OT hintendran und alles ist gut

pabloescobar
03.02.2011, 00:45
denk auch, dass doch eigentlich das gesamtgewicht (Brett und Fahrer) viel interessanter ist. mich würde mal interessieren was das beste verhältnis von Größe und gewicht ist.

Weil je größer/dicker/schwerer umso besser die hangabtreibskraft.
Allerdings wächst mit der masse ja auch der luftwiederstand.
Wo ist da das beste mittelmaß?

Aber vermutlich ist sowieso alles wurscht und es ist einfach der mit den dicksten eiern in der hose der schnellste!

daniel5
03.02.2011, 00:48
72,9867554kg

daniel5
03.02.2011, 00:59
P.s. das war ironie.

es gibt kein idealgewicht da es auch auf den körperbau und auf die tuck ankommt.
z.b kannst du 1m groß sein und 80kg wiegen oder 2m groß sein und 80kg wiegen. und jetzt darfste das selber ausrechnen

pabloescobar
03.02.2011, 01:02
boah ey...na dann bin ich ja richtig nach dran am idealgewicht.

pseudonym
03.02.2011, 01:32
ist einfach der mit den dicksten eiern in der hose der schnellste!

amen.

DonLleonn
03.02.2011, 10:25
Ich würde sage, dass das alles nonsens ist hier. beim gewicht von dh decks gehts nin keinster weise um die hangabtriebskraft oder ähnliches. da fällt n knappes kilo (unterschied von leichtem/schweren deck) nämlich gar nicht auf, verglichen zu den 60-100kg eines menschen.
beim gewicht von dh decks gehts um vorlieben und vor allem aber um das handling. was beschleunigung etc angeht, sind rollen viel ausschlaggebeneder...

pabloescobar
03.02.2011, 12:09
ich hab mich ja jetzt auch garnicht auf das gewicht des decks bezogen, sondern eben auf das des fahrers. und auch nicht direkt auf das gewicht sondern das gewicht/größen verhältnis.
das gewicht vom deck is im verhältnis zu dem des fahrers komplett wurscht!

DonLleonn
03.02.2011, 12:16
und worum gehts in dem thread? genau. "gewicht von dh decks".

TheWhistle
03.02.2011, 12:56
Interessante Frage. Ich bin leider ne Matheniete aber mir fällt einiges dazu ein.

Ein leichteres Deck ermöglicht es meiner Meinung nach auch vor scharfen Kurven einen Tick später den Bremsvorgang einzuleiten da man ja eine ca 1% niedrigere Masse herunterbremsen muss. Ein 1/100stel später bremsen also bei einem Bremspunkt der sich so im Bereich einer halben Sekunde plusminus bewegt. Ich kenn das vom Autorennen spielen oder von Formel 1 gucken, da macht das was aus ob man ständig 5ms zu früh bremst. Aber nur bei 30 Runden und vielen Kurven. Könnt mir vorstellen dass das bei Strecken mit vielen Kurven beim Donwhill racing eine Rolle spielt und man allein dadurch nen Meter gewinnen kann, da man durch die Zeitersparnis vor der Kurve anschliessend auch früher wieder auf Topspeed kommt...eben auch ein 1/100stel früher als der mit einem schweren Deck. Mehr als ein Meter Vorteil auf ein paar Kilometer superkurvige Strecke dürften das aber nicht sein. Bezüglich dem Bremspunktfaktor ist allgemeine Fahrtechnik wohl wichtiger als das Gewicht des Boards.

Man kann mit nem leichten Board aber sicher ganz anders fahren...vom Rennradfahren her kenn ich das...da kann man das Bike viel leichter unter sich hin- und her"schubsen" um bestimmte Lenkvorgänge einzuleiten als das bei meinem schweren Mountainbike geht und man kommt so manchmal viel tighter in schwer abzuschätzende Kurven. Man kann viel leichter und mit geringerer Verzögerung mit dem Schwerpunkt über dem Fahrgerät herumspielen...was sich anfangs "wackelig" anfühlt, endet mit ein bischen Übung dann in einem "spritzigen" Fahrgefühl....und das is bei vielen Kurven immer gut.

Bandit
03.02.2011, 13:05
gut erkannt! so is´s!

luki
03.02.2011, 14:29
...und alles entspricht dem eigenen Geschmack und Fahrstil.
Ich merke zB bei sehr kurzen Wbs ein schweres Board schon fast positiv. Du hast die Vorteile von nem kurzen Brett, dämpfst aber die Spitzigkeit soweit, dass man schon wieder feinfühliger nach dem Limit suchen kann....kann ein Vorteil sein. Aber 2 Monate später hast du das so instinktiv drinnen, dass du mit einem leichteren Brett deutlicher ans Limit herangehen kannst. Die Bretter entwickeln sich am besten mit dem Fahrer. Deswegen halte ich wenig von dem allgemeinen Material Wahnsinn hier ;)