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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : originals - revenge - carver



olson
06.08.2006, 22:27
servus,

hatte einer von euch mit der ein oder anderen dieser achsen schonmal das vergnügen?

dass das wohl alles keine achsen sind um nen berg runter zu bomben is mir klar, aber wie is das feeling beim carven?

im vergleich untereinander und mit den holeys?

und: rattern die originals ähnlich wie die seismics?

pete
06.08.2006, 22:56
ich stand neulich mal auf Ravns Brett mit den Carvern… also die lenken echt derbe. Komische Geometrie irgendwie, 80° oder so? Die Pivot steht fast senkrecht zum Brett.

Ich mach mit ultraweich eingestellten Holeys nen 2 Meter Durchmesser, recht viel enger fände ich zu krass.

Originals haben auch nen ganz schön krassen Einschlag, und vor allem ein anderes Reboundverhalten, da mans nicht mit Gummis zu tun hat, sondern mit Federn. Rattern hab ich nicht gemerkt.

Ravn
07.08.2006, 10:28
Ich bin beide, Carver CX und Originals S10 jetzt 'ne Weile gefahren - die Carver sind noch eine relativ traditionelle Achse mit Bushing und so, das Fahrverhalten ist dementsprechend ähnlich - nur viel weicher und wendiger (ich hab sie aber auch mit harten Bushings noch nicht ausprobiert - wieso auch?), und sie lässt sich durch die Geometrie extrem einfach pumpen. Ich fühl mich auf der Achse sehr wohl, auch wenn's mal schneller geht (so bis geschätzte 30km/h). Durch den Nachlauf der Vorderachse bleibt sie relativ stabil. Und pumpen macht einfach Spaß. Nachteil ist, daß man sich, zumindest, wenn man intensiv viel pumpt, relativ schnell durch Bushings, und ggf. auch mal durch einen Hanger frisst.

Die Originals bin ich fast noch länger gefahren, und fand sie auch echt gut. Bei diesen Achsen kippt der Hanger einfach nach rechts oder links zur Seite - bis etwa 45°. Das Rebound-Verhalten ist, wie schon gesagt, ein völlig anderes - die Achse hat einen konstanten Widerstand (der nur von der verwendeten Feder abhängt) bis zum Anschlag. Nur in der Mitte rastet das Bushing leicht ein. Macht extrem viel Laune, mit den Achsen konnte ich mein 1.30m-Brett bequem durch die Stadt manövrieren. Die S10, die ich gefahren bin, sind allerdings doch sehr breit.. ich würde, wenn das Brett das her gibt, schmalere Achsen nehmen. Sie sind von Haus aus etwas lauter als die üblichen Kandidaten, man kann sie aber mit ein paar Tricks recht leise machen.

Ich kann beide eigentlich nur empfehlen. Nicht für Speed, aber für gemütliches Carven im Flachland oder bei gemütlichem Gefälle (entweder nicht so steil, oder halt etwas breiter).

Revenge sollen auch toll sein, haben aber genau wie die Carver C7 (C4? die älteren auf jeden Fall) relativ viel Einzelteile, und gehen leichter mal kaputt.

olson
07.08.2006, 18:49
wie kommt man denn in deutschland am besten an die achsen?
die meisten onlineshops führen sie ja eher nicht...

Benilo
23.08.2006, 11:26
Moinsen!
Interessier mich auch für die S10. Ich möcht sie vor allem deshalb um mit meinem Brett große Rollen fahren zu können um bequem auf schlechtem Teer fahren zu können aber keinen wheelbit zu kriegen.
Ich erhoff mir eigentlich, dass wie durch die enorme Breite nicht zuu lebendig sind und auch beim bergab carven und bisschen mal um die Kurve driften noch genug stabilität haben. Also nix ledercombi, speed und co aber halt nicht nur flatland.
Meint ihr das haut hin?

Ravn
23.08.2006, 14:07
Meiner Meinung nach: Ja.
Du solltest gerade die S10 aber immer an lange Bretter schrauben. Durch die breite stehen sie halt über, und wenn man zu weit vorne steht, muß man sich angewöhnen, beim pushen nicht auf die Rolle zu latschen.
Originals, auch die S10, sind nicht sehr lebendig (Rebound), aber sehr wendig - muß man sich dran gewöhnen. Die S10 sind aber trotzdem stabil.

HEKMATI
23.08.2006, 14:40
ja, l a a a a n g e bretter.
bei radstand unter 1m wird der wendekreis so klein, das man die achse eigentlich nur im schritttempo bis zum anschlag lenken kann. mein 1,5m pintail wurde durch die s10 zum absolut wendigsten brett in meinem quiver!

surferbabe
01.09.2006, 16:41
Die Carver gibt in Amiland bei Solidskate. Inklusive Versand muss Du dann aber 70 Dollar auf den Tisch legen und eine Weile warten. (CX Vorder- und Hinterachse)
Ist DIE Achse zum Pumpen! Gegenüber den Originals hat sie eine bessere Rückstellkraft und es geht irgendwie mehr Power in die Vorwärtsbewegung. Auch nicht schlecht zum Pumpen sind 5-12 Grad gekeilte Randals, aber deren Kingpin verabschiedet sich durch die Keilung auch mal früher als gewöhnlich.

surferbabe
20.09.2006, 14:34
Ich fahre die Carver CX jetzt ein paar Wochen an einem Brett mit 50 cm Wheelbase (Lochabstand innen, Oldshoolbohrung) und Kicktail. Ich finde sie vom Fahrverhalten bei gleich weichen Bushings stabiler als die Randal 150mm, weil sie nicht von rechts nach links wackeln. Das liegt wohl an der C2 Hinterachse und dem steilen Pivot. Der Wendekreis ist sehr klein (so zwei Gullideckel), das Heck läßt sich leicht übersteuern (was bei mir gewollt ist). Ich benutze das Setup für Surfmanöver vor der Haustür und zum carven auf sehr schmalen und steilen Straßen. Pumpen geht auch sehr leicht, für längere Strecken müsste man aber eine etwas größere Wheelbase nehmen oder den Lenkeinschlag der hinteren Achse reduzieren. (Über die hintere Achse pumpen geht zwar, ist aber nicht besonders efektiv).
Die Achsen fühlen sich viel lebendiger an, als die Randals. (Ungefähr: Carver zu Randals wie Randals zu Indys).
Bei hoher Geschwindigkeit sollen sie schwerer zu kontrollieren sein, ich fahre sie aber genau so schnell wie vorher die sehr weich eingestellten Randals. (Hatte in den 150ern hinten die weicheren Bushings von den 180ern und vorne noch weichere Bones Bushings.)

Wischmob
26.02.2007, 11:31
aloha,

wie kann man sich die S10 vorstellen, vom fahrgefühl her? kann man die achsen gut oder eher scheiße pumpen? machen die auch mal den berg runter (30-35kmh-1 , vielleicht mal 40) mit? sollte ich eher holeys dafür nehmen, oder sin die s10 auch ok, wenn ich sitticruisen, carven, pumpen und evtl. dh-superlight vorhab? (ich fahr im moment sehr gern r2-180 mit den weichesten trap-bushings vorn und den zweitweichsten trap-bushings hinten ... eingestellt so, das die kingpin-muddi gerade mit der kingpin abschließt, also sie sich eben selbst sichert ... den hanger kann ich mit zwei fingern supersoft und easy ca. 1cm hoch und runter bewegen (ohne widerstand) ... muß quasi nur dran denken) mit dem jetzigen setup (ca.85cm wheelbase) citycruise und pumpe ich...nur bergrunter wirds fix wackelig (schneller als 25-30 auf keinsten) ...
dieses setup hätte ich gern durch die s10 ersetzt... bzw. dahingehend optimiert das es smooth zu pumpen ist und nit ganz so wackelig bei mehr als 25kmh-1 ...

danke, der mob grüßt.

HEKMATI
26.02.2007, 11:41
originals sind unter 1m radstand prima in der wohnung zu fahren, fuer speed nicht geeignet, da sie im geradeauslauf spiel haben und nur inner kurve kontrolle erlauben. zum pumpen was spezielles, geht aber gut. eigentlich richtige carving achsen, die rueckholkraft bleibt gleich, egal wie tief man das deck neigt.

Wischmob
26.02.2007, 12:46
danke! ... also bekomm' ich ein seichtes problem, wenn ich mit Super10 bei 30 klamotten per footbrake fahrtreduzierung vornehmen will? Oder läßt es sich noch kontrollieren? Oben stand was von wegen zentrier - raste bei den S10 ... hilft die beim etwas schneller sein und footbraken? (sry wenn ich z unervig bin, wills halt nach dem S10-kauf nicht bereuen ;) ) Kann man die Super10 auch fester zurren vgl. den Randals oder Holeys oder auch Indy-Style-Trucks? S8 wären weniger wendig, also dann erst ab 100m² wohnfläche (2-R-Whg.) zu empfehlen, oder? Der Radstand auf dem S10-Brett wird so um die 102-104 cm liegen.

thx i v, der mob