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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Orginal Bushings oder lieber neue?



Datiejer
11.10.2011, 11:42
Hi

Bin neu auf dem gebiet und wollte mir demnächst auch ein Longboard zulegen.
Hatte dabei an 180er Paris Achsen gedacht und wollte Fragen ob ich die Bushings die drauf sind verwenden kann oder mir lieber neue kaufen sollte?

PS: Wiege 70kg.

Danke

NickNeck
11.10.2011, 11:54
Einen allgemeinen Tipp zu den Bushings zu geben ist eher schwer. Welche Bushing man fährt hängt davon ab was man mag und was man macht. Der eine Fahrer mag es härter und der andere weicher und beim Downhill will man eher härter als weicher und ...

Für den Anfang sollten die Standard-Bushings die bei den Achsen dabei sind (Divine 90a, bei den Adam-Colton-Style 86a) aber ausreichen.

Experimente mit anderen Bushings kann man dann später immer noch durchführen oder sich halt bei anderen Leuten mal aufs Brett stellen und deren Bushings testen.

slabo
11.10.2011, 11:55
in den paris sind 90a devine bushings drinnen.

je nach einsatzzweck passen die für den anfang schon ganz gut.

slabo
11.10.2011, 12:03
würd ja eigentlich sagen das zum carven, und zum sliden und zum dancen die bushings eigentlich gleich sind - so weich wie möglich.

habs bei mehreren boardern beobachtet - mit mehr skill werden die achsen immer weicher - der hias fährt seine vorderachse so weich das sich auch wenn man das rbett in der hand hält wackelt . und das beim downhillen.

was ich damit sagen will - fahr so wie es dir gefällt - das entwickelt sich ganz von selbst.
probier vielleicht bisschen mit der kingpin mutter herum.

slabo
11.10.2011, 12:17
ich hab nicht gesagt das sie egal sind..
ich hab gesagt das man das für sich selber rausfinden muss!!

und solang man nur cruisen will reichen die devine + rumschrauben an der kinpinmutter (in maßen) völlig!
auch zu freeriden fahr ich in den 180er paris noch die originalen!

KarstenOlaf
11.10.2011, 12:23
Machs, wie der slabo sagt: erst probieren. Die Divines sind nicht der Knüller aber doch gute Stockbushings. Gerade für den Einstieg kannst du da mal ein bisschen lockerer und mal ein bisschen fester drehen. Und wenn du ein Gefühl hast, was dir eher liegt, dann kannst mal über ne Neuanschaffung nachdenken.

Datiejer
11.10.2011, 13:53
Also erstma danke an alle.
Wollte mit dem Board erstma ausprobieren und dann vielelicht so richtung dancen oder carven

@sudden
wiege genau 69,6 kg

grad gewogen

xManuelx
11.10.2011, 14:10
ich wiege bescheidene 51 kilo und bin auch mit den bushings monatelang gut klargekommen, dann dürftes du mit deinem gewicht sogar in den bereich kommen wo 90a bushings passen. fahr erstmal, dann kannste weitersehn :)

Datiejer
11.10.2011, 14:10
also barrel boardside und cone roadside

Datiejer
11.10.2011, 14:12
wenn wir schon mal dabei sind was haltet ihr davon

4x ABEC11 Strikers 66mm 78a

2x Gullwing Sidewinder Trucks 160mm

8x Sector9 Greaseballs ABEC-5 Lager

2x 3mm Soft Riserpads

1x Montagesatz

olgi
11.10.2011, 14:15
@Datiejer: Lass die Divines erstmal drin, skate das Ding und bilde Dir Deine eigene Meinung. Wenn Du weisst, wie es sich überhaupt anfühlt, kannst Du viel besser wählen und Deinem Geschmack gerecht werden.
@Sudden: Deine allgemeinen Statements, die auf ich weiss nicht was basieren, bringen mMn gar nichts. Klingt für mich wie angelesen und nicht durch skaten angeworbenes "Wissen". Oder machst Du das alles so intensiv, dass Du darüber urteilen kannst: Pumpen, Carven, Dance, Freeride/Slide, DH etc... Vielleicht mal ein bisschen langsam machen. Die Divine Bushings sind völlig OK. Weich und kein Rebound... aha... Ich fand die zB in der 195er Paris ziemlich gut.

langbrettlabor
11.10.2011, 14:18
bushings:
erstmal mit denen fahren die drinne sind, mit festziehen und lösen ein bissel damit rumspielen. wenn du ein bissl fahren kannst, einfach mal mit jemanden in deiner ecke verabreden, bei dem du verschiedene bushingsetups ausprobieren kannst. blind kaufen funktioniert selten, vor allem wenn man keine vorstellung hat wie man es haben will und wie es sich anfühlen könnte.

zum setup:
die sidewinder kauft man auf keinen fall ohne sie probegefahren zu sein. eine sehr spezielle achse. besser bedient ist man am anfang auf jeden fall mit einer 180er reverse kingpin (paris, randal, caliber, etc.) wobei jede dieser achsen andere stärken und schwächen hat. strikers mit 66mm sind schon ziemlich klein, ich würde zu größeren wheels raten, also 70mm. je nach setup könnens dürfens sogar 75mm sein was im alltagsgebrauch sehr komfortabel ist.

zum shoplink:
ist gegen die forenregeln shoplinks zu posten und anscheinend gibt es nun auch einen filter. lieber die komponenten posten und den gesamtpreis dazu. die komponenten sind ja bekannt und/ oder können ergooglet werden.


4x ABEC11 Strikers 66mm 78a
2x Gullwing Sidewinder Trucks 160mm
8x Sector9 Greaseballs ABEC-5 Lager
2x 3mm Soft Riserpads
1x Montagesatz

Datiejer
11.10.2011, 14:25
was für 180er kannste mir denn empfehlen?
gibts noch bessere als die paris für so ungefähr den selben preis

Für fragen zu wheels oder decks, etc. eher in die unterforen?

Datiejer
11.10.2011, 14:27
ok danke wegen dem link

langbrettlabor
11.10.2011, 14:28
was für 180er kannste mir denn empfehlen?
gibts noch bessere als die paris für so ungefähr den selben preis

Für fragen zu wheels oder decks, etc. eher in die unterforen?

das hochwertigste alu haben die randals, die calibers sind sehr präzise und haben tollen bushings dafür verbiegen sie sehr schnell, paris sind hübsch, sind sauber verarbeitet und haben ordentliche bushings. schön sind auch die holeys, tolles lenkverhalten durch die hourglass bushings.

bei fragen zu wheels und decks erstmal suchfunktion und vieeel lesen. es dürfte kaum noch fragen geben, die hier nicht beantwortet sind. wenn du ein paar infos gesammelt hast, einfach nen thread aufmachen, erzählen was du machen willst, was du wiegst, welche komponenten du dir aus welchen gründen ausgesucht hast und ab geht die post. und immer mal in die gebrauchtbörse schauen, das lohnt sich.

Datiejer
11.10.2011, 14:36
bei denen die du jetzt geschrieben hast sind die bushings auch für den anfang ok?

KarstenOlaf
11.10.2011, 14:50
Um den @fredo noch etwas zu ergänzen:

-Caliber: in der Tat sehr super verarbeitet (trotz des Hangerabratschproblems am Pivot), gute Bushings, für mich persönlich im Moment der Way to go. Das mit dem Verbiegen soll vorgekommen sein, ist mir aber noch nicht passiert. Ist das nicht irgendwie auf die erste Charge zurückgeführt worden?
-Paris kommen auch direkt aus der Box ganz gut daher. Die Divines sind i.O. Von den Parisern hab ich allerdings schon häufiger die Verbiegungsproblematik gelesen. Aber auch hier habe ich das persönlich nicht feststellen können, da sich meine nicht verbogen haben.
-Holey: geile und sehr agile Achse. Find ich persönlich aber etwas zu kurz und zudem kann man sie nicht "einfach so" mit anderen Bushings ausstatten, weil der Seat gefüttert werden muss. Zum Einstieg vllt deshalb nicht die Beste Lösung, weil nicht ganz so "einfach" zu bedienen. Mit den Hourglasses aber bombe!
-Wenn dus etwas restriktiver haben willst, dann kommen noch Bears ind Frage. Super verarbeitet, alelrdings teuer und beschissene Bushings (ich rede noch von den Pumpkins in der 2009er Version)

Edit:


160er achsen passen idr nicht an drop through bretter

Warum nicht? Baseplate + Hanger + 4 Schrauben.....
Sorry aber das ist Nonsens. Ich bin schon DT Bretter mit 150er Achsen problemlos gefahren. Also nicht einfach pauschale Aussagen in den Raum werfen. Verwirrt nur.

Alles in allem würde ich dir zu ner Randal, Paris oder Caliber 50 raten. Damit hast du gute und günstige Einstiegsachesn, die dir lange Freude machen werden.

Datiejer
11.10.2011, 15:08
nochma danke

wird jetzt warscheinlich ne caliber
wegen der länge muss ich noch schaun was für ein deck ich mir jetzt hol

olgi
11.10.2011, 15:10
160er achsen passen idr nicht an drop through bretter
Deine Lernkurve ist flach.

Datiejer
11.10.2011, 15:14
wie gesagt



wegen der länge muss ich noch schaun was für ein deck ich mir jetzt hol

hab mich auf noch kein deck festgelegt und außerdem caliber hat auch 185er

olgi
11.10.2011, 15:45
Verkürzen aber aufgrund ihrer Bauweise auch sehr stark die effektive Wheelbase (es gibt einen Thread in dem die Achsen aufgelistet sind und um wieviel sie unterschiedliche effektive WBs generieren). Müssten um die 2cm sein. Das wiederum kann Probleme mit Wheelbites bei Drop-through Decks produzieren.

Datiejer
11.10.2011, 15:49
ok erstma ich bin neu hier und hab deswegen ncht so viel ahnung davon zweitens war meinerseits nie von einem drop-through deck die rede

olgi
11.10.2011, 16:13
das mit der Lernkurve war (wie Du im Post sehen kannst) nicht auf Dich bezogen. Die verkürzte WB kann auch je nach Topmount Shape eine Rolle spielen (zB je nachdem wo Wheelwells platziert sind). Gleiches Problem mit Sabres. Sollte man vielleicht bei der Wahl des Decks im Hinterkopf behalten.

Datiejer
11.10.2011, 16:15
Ok
Danke, war nen Missverständnis.

KarstenOlaf
11.10.2011, 16:42
Samma!


bei top mount sollten die achsen keine probleme machen

der Olivier hats doch grade schön und richtig erklärt...


Die verkürzte WB kann auch je nach Topmount Shape eine Rolle spielen (zB je nachdem wo Wheelwells platziert sind). [...]

Edit: Das Thema ist doch nun zur Genüge beantwortet, oder? Sorry demnach für OT. Bin raus.