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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Dumme Fragen Zeit: Wegrutschen hintere Rollen



vanEcke
13.10.2012, 13:06
Tach Mädels,

ich hab WIRKLICH gesucht und nix so richtig gefunden, also wenn jemand jetzt instant nen Link raushaut, mach ich nen Suchmaschinenkurs an der Abendschule. So.
Ist eigentlich ganz einfach: Mit rutscht sehr gerne mal die Hinterachse weg bzw. die Rollen verlieren den Grip. Verschiedene Setups, hat nicht sooo viel geändert. Also
mache ich technisch wohl was falsch...hab auch shcon paar Tipps bekommen aber muss einfach hier nochmal nachfragen: Was ist denn da der/die häufigsten Fehler, dass
das passiert, oder ist doch u.a. das Setup dafür ausschlaggebende und ich bin einfach nur zu doof?

Liebstes, vE

chfkch
13.10.2012, 13:13
Sag am besten mal was für ein Setup du fährst und wann genau sie wegbrechen, also beim pumpen oder carven oder wasauchimmer...
So pauschal kann man das in etwa so genau sagen wie ne telefonische Ferndiagnose beim Computerproblem der Oma ;)

vanEcke
13.10.2012, 14:22
Also ICH helfe meiner Oma immer völlig Problemlos bei Problemen jeglicher Art ;-)
Okay, fahre

Fullbag Ricard, Randal 125mm, vorne 50, hinten 42, jeweils gleicher Keil (ich weiß leider net ganz genau was für einer), Khiros weiß/rot und Retro Zigzag 70mm 86a...vorne und hinten, jaja, hab halt nocht keine anderen ;)
Rutscht bzw. driftet halt ab und an beim pumpen weg und ist vermutlich meine Schuld ^^

werwolf
13.10.2012, 14:24
86A.. lol.
Slalom und Pumpen ist 'ne Sache für GRIP Rollen... und die haste im Bereich BIS 80A und nicht darüber.

Tipp: Ordentliche Rollen holen... als Preis/Leistungs Killer die 9060s in 78A, 69mm.. könnten aber ausverkauft sein. Sonst ZigZags 80A (die 78A halte ich für zu lahm), BigZigs 77-80A, Sec.9 Race Formula 78A, Cult Traction Beams, ... usw usw usw

Edit: Schau mal hier, Börse, 45 Mücken: http://longboardz.de/forum/classifieds.php?do=viewitem&itemid=4919

PS: Schmeiß die Khiros in die Tonne und kauf dir Venom oder Reflex Bushings... Härtegrad nach deinem Geschmack, Gewicht und vorliebe. zB 83A/85A Double-Barrel mix. An der Baseplate kein Washer, zur straße hin einen umgedrehten, kleinen Cupwasher. Bringt massig Lean! (Solltest du die alten Randals haben, wo am anfang slche roten Bushings drin waren.. denn sind die Kingpins zu kurz für diese Kombi und sollten gegen 3" Könige ausgetauscht werden)

vanEcke
13.10.2012, 14:26
Jo klar das die nicht ideal sind dafür ;-) Aber ich weigere mich, das nur auf die Rollen zu schieben, das wäre zu einfach ;)

werwolf
13.10.2012, 14:28
Is aber so. Ich bekomme bei einem aggressiven Stil 80A weggeballert - 86A würde ich für diese Disziplin nichtmal mit der Kneifzange aus 5m Entfernung anfassen!
Wirklich, glaub mir, du wirst mit den Rollen nicht glücklich. Sliden kann man die - aber auch da gibt es was besseres als das Reflex-Urethane.

vanEcke
13.10.2012, 14:35
Okay, na fein na fein, andere Rollen, check ^^

sudden
13.10.2012, 14:56
Slalom und Pumpen ist 'ne Sache für GRIP Rollen... 9060s in 78A, 69mm. Sonst ZigZags 80A (die 78A halte ich für zu lahm), BigZigs 77-80A, Sec.9 Race Formula 78A, Cult Traction Beams, ... usw usw usw

PS: Schmeiß die Khiros in die Tonne und kauf dir Venom oder Reflex Bushings

Dem ist nichts mehr hinzuzufügen!

Seegurke
13.10.2012, 16:56
Zu dem oben gesagten gibts noch ein, zwei Sachen:

Also wenn Du wirklich wirklich pumpen willst, dann solltest Du die Randals auch keilen!
Hinten gerne auf unter 35°, vorne auch gern ab 60° aufwärts, wobei Du dann andere Bushings reintun musst, extrem weich vorne und hinten sehr hart.
Das gibt mehr Vortrieb beim Pumpen und auch ne gehörige Portion Grip hinten.

Sonst Leute suchen, die Slalom fahren und Tipps zur Technik abholen, im Scheitelpunkt der Kurve gezielt drücken hilft sehr, sollte aber geübt sein.

Und zu guter letzt: Ernsthaft Slalom kannst Du mit einer Randal als Vorderachse knicken. Dafür ist die vieeeel zu träge, Randals in 125mm Breite sind nochmal träger und taugen wenn überhaupt dann für Giantslalom.
Ich hab meine Randal als Hinterachse auf 100mm gekürzt, das taugt schon recht gut, falls Du das Know-How besitzt. Hier der Fred dazu (http://longboardz.de/forum/showthread.php/18264-Red-Cross-Truckmods?p=261832&viewfull=1#post261832).

Grüße!

norwood
13.10.2012, 17:30
86A.. lol.
Slalom und Pumpen ist 'ne Sache für GRIP Rollen... und die haste im Bereich BIS 80A und nicht darüber.


klarer fall für bullshit-bingo.

harte rollen gehen beim slalom sehr gut klar, abhängig von der beschaffenheit des untergrunds.
warum? weil sie sich weniger verformen und dadurch schneller sind.
ich kenn da so ein paar nasen, die fahren richtig, richtig schnell slalom mit nem 89a/86a split-duro setup.

häufigster grund für gripverlust an der hinterachse (ein einigermaßen vernünftiges setup vorausgesetzt) ist und bleibt falsche gewichtsverteilung.

Der Kern
13.10.2012, 17:54
1. Randals taugen nicht für Slalomzeug, habs ne Weile am GS Brett mit 100er versucht, geht nicht gut, zu Träge und zu wenig Grip, habs mit allen möglichen Keilungen und Bushingkombos versucht, erfolglos

2. 89/86A bzw. 86/83A und selten auch mal 83/80A Reflex Urethan Zig Zags sind neben Centrax (an der Hinterachse) die Rollenkombo die man hier am häufigsten slalomieren sieht. Auf "normalem" europäischem Asphalt sind weichere Rollen als 80A meistens wie hannes bereits sagt zu weich. Aus dem gleichen Grund fährt man meistens vorne ca 3A härter als hinten ;)

vanEcke
13.10.2012, 17:54
Danke erstmal an alle :) Wollte mir hinten etwas weichere Rollen reinpacken auf jeden Fall...da ich mit Pumpen/Slalom gerade erst anfange, passen die 125 auch erstmal (okay, und ich hab auch grad kein Geld für noch mehr Achsen über ;) )
Norwood, ich nehme an mit falsch meinst du zu viel gewicht auf der hinterachse, oder?

sudden
13.10.2012, 18:07
naja, ich finde zwischen Slalom und Pumpen gibt's nen Riesenunterschied. Während man Slalom an mehr oder weniger immer der gleichen Stelle fährt und sich dabei passend zum Bodenbelag harte Rollen suchen kann die gut grippen, durch die härte aber schneller sind fahre ich auf meiner Pumperstrecke (ca. 12km) über ca. 20 verschiedene Beläge. Von Sahne-Grippig bis Rutschig-Rau ist alles dabei. Vondaher finde ich hat man zwischen 78a und 83a den besten Kompromiss zwischen Komfort, Grip und Speed beim PUMPEN. Beim Slalom sieht's dann wieder anders aus...

norwood
13.10.2012, 18:28
Norwood, ich nehme an mit falsch meinst du zu viel gewicht auf der hinterachse, oder?

ganz im gegenteil. wenn die hinterachse wegrutscht, dann wegen zu geringer belastung.

vanEcke
13.10.2012, 18:51
Ja guck Schau...also doch nicht möglichst viel Gewicht auf die Vorderachse :)

adsworth
13.10.2012, 20:10
Ja guck Schau...also doch nicht möglichst viel Gewicht auf die Vorderachse :)

Ich bin zwar kein erfahrener Longboarder aber meiner Meinung nach hängt die richtige Gewichtsverteilung mit dem Style (richtiger Begriff?) zusammen. Ich glaube bei Downhill empfiehlt keiner Gewicht auf die Hinterachse. Bei Slalom und LDP höre ich immer das über die Hinterachse "gearbeitet" wird.

dlx
13.10.2012, 20:34
Deshalb hat der Herr das Thema ja auch im Bereich "Slalom" eröffnet.

FrippeL
13.10.2012, 20:34
Naja, wenn du Berge runterknallst ist das gar nicht so doof. Kommt eben drauf an was man fährt ;)

edit: huch, da hat das Forum mir vor meinem Post doch glatt die letzten zwei Beiträge unterschlagen.

vanEcke
13.10.2012, 20:50
Yepp, es geht speziell um Slalom, beim Downhill (bzw. in meinem Fall eher Freeride) versuche ich normalerweise nicht über die Hinterachse zu lenken ;)

vanEcke
14.10.2012, 12:08
Also, um das kurz nochmal aufzugreifen :) :Sehe ich das richtig das (Goofy) für Links- und Rechtskurven jeweils das Gewicht auf einem anderen Fuß liegt? Also rechts -> vorderer Fuß über Fersen, links -> hinterer Fuß über Zehen lenken?

Der Kern
14.10.2012, 14:47
Lenken geht über beide Beine, man muss beim Slalom dahin arbeiten, dass man mit beiden Beinen das maximale an Kraft reinstecken kann. Man zieht das Board mit beiden Beinen durch den Kurs. Ich würde behaubten, dass Heel- und Toeside auf keinen Fall über einen anderen Fuß gesteuert werden darf, andernfalls muesste sich der Oberkörper zur Gewichtsverlagerung ständig vor und zurück bewegen, was sehr ineffektiv wäre.

Man zieht das Board zuerst mit dem vorderen, dann mit dem hinteren durch den Kurs, dabei trainiert man dahingehend, dass Arme, Oberkörper und Beine möglicht effektiv arbeiten und die Bewegungsabläufe zueinander passen bzw. aufeinander abgestimmt sind.

Die Gewichtsverlagerung hat nur bedingt mit dem jeweiligen Style zu tun, da gibts Grenzen. Klar kommt es darauf an wie viel die Vorder- und Hinterachse lenkt, davon hängt dann auch ab wo sich das Gewicht befindet. Allerdings hat man zu wenig kraft für Lenkimpulse oder aber die Hinterachse schmiert weg, wenn man s mit der Gewichtsverlagerung übertreibt.

HEKMATI
15.10.2012, 09:56
grundsätzlich: je mehr druck auf ne rolle kommt, desto mehr grip hat sie.
und je naeher der jeweilige fuss senkrecht ueber dem kontaktipunkt rolle-strasse steht, desto mehr last kommt in die rolle.

man kann auch das koerpergewicht zum grossen teil auf die hinterachse legen, und trotzdem den lenkimpuls vorne ausloesen. frage der technik.
(ich hab mal vor jahren kowalskis slalom setup mit ner 0° hinterachse gesehen, die sich also zwar neigte, aber nicht lenkte, und er hatte definitiv grip hinten und gelenkt hat er trotzdem, und zwar recht schnell)