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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Paradise dropdown deck *hat damit jemand erfahrung?*



wheaty
17.01.2013, 17:07
Hallo,

hat jemand mit dem Paradise dropdown deck erfahrung? Ich will damit sliden und cruisen. Geht das damit oder ist das zu hart und ungemütlich?

inimicissimus peccati
17.01.2013, 21:02
Ist nicht zu empfehlen, da nicht gerade haltbar, habe davon schon genug zerbrochene gesehenen...

MoinDigga
17.01.2013, 21:07
nimm lieber ein paar euro mehr in die hand. oder schau hier in der gebrauchtbörse.

JimmyN
17.01.2013, 21:20
http://sphotos-f.ak.fbcdn.net/hphotos-ak-prn1/522395_3815409155640_166896505_n.jpg

Da war es einmal ein KingPin, zum Glück nur bei ca. 20km/h, Finger weg!

Chrizlybaer
18.01.2013, 00:20
Da war es einmal ein KingPin, zum Glück nur bei ca. 20km/h, Finger weg!

Was ist da passiert ? Kingpin abgebrochen ? Falls ja, liegt das ja nicht am brett !?

MAY0
18.01.2013, 00:24
jimmy es geht schon ums brett. und kingpins können brechen...
aber paradise sind nicht zu empfehlen, da oft zu weich und bruchgefährdet.

JimmyN
18.01.2013, 09:41
Es geht um die Qualität des Gesamtproduktes, immerhin gibt es mMn. keine Paradies Deck only. Also finde ich ein bezug auf die Achse bei einer Frage nach der Qualität des Boardes völlig angemessen.

Klar können KPs brechen, aber eher an nem Pumper o.ä.

spacedog
18.01.2013, 10:01
Doch gibt es schon einzeln für ca. 60,-. Ich würde aber auch raten ein paar Euro drufzulegen. Jet, Earthwing und Gravity machen z.B. gute Decks für um die 100,-.

mcinja
18.01.2013, 12:16
ninetysixty gibts doch auch für 70 flocken deck only ...

JimmyN
18.01.2013, 12:52
Das ist aber Pogo-Qualitätsanspruch made in China ;)

wheaty
18.01.2013, 15:24
Erstmal danke für die schnellen Antworten.
Um die Haltbarkeit mache ich mir keine Sorgen, da ich nur 55 kg wiege. Wenn's ein bisschen weicher ist hab ich auch kein Problem. Ich mach mir eher sorgen um die breite( 8" ). Was ist mit demWoodbark Deck - Dropdown Downhil

spacedog
18.01.2013, 15:52
Das ist das selbe in Grün.
Und shoplink raus! Danke.

tastentom
18.01.2013, 16:05
Ich hab das Paradise auch schon gebrochen gesehen, ohne dass es überhaupt gefahren worden wäre.
Ist halt ein billiger Landy-Abklatsch, der dann mangels Erfahrung genau am Drop bricht und delaminiert.
Gewollt, aber nicht gekonnt.

tuxx
18.01.2013, 20:55
Wenn du was billiges willst, holl dir das 9060 boobam! Kostet knapp 70€ und ist echt gut dafür. Zu dem kannst du ein für dein Gewicht passendes Flex aussuchen.
Bin meins jetzt ein Jahr gefahren, hab darauf meine ersten Slides gelernt und cruisen geht damit auch ganz gut. Und es ist Haltbar!! Bins mehrmals im Regen gefahren und kein Zeichen von Materialermüdung. Nur Enden fangen an zu Splittern aber uch nur wenn du freestyle sachen damit machst!!

Kawando
19.01.2013, 07:23
Hi,
ich denke, welches Deck das richtige für dich ist hängt stark davon ab wieviel Flex du magst. Da du das Paradise DT und cruisen nennst, gehe ich mal davon aus, dass du ein Drop-Through-Setup willst. Falls du mit 55kg wirklich einen "lebendigen" Flex magst, wird es gebraucht schwierig/ und mit Blank-Günstigboards unmöglich. Die meisten Fahrer sind über der Gewichtsklasse. Aktuell gibt es in der Börse ein Makai: http://longboardz.de/forum/classifieds.php?do=viewitem&itemid=5533
Halte ich für ein wirklich gutes Board. Im Setup mit Paris Achsen und Tunnel Wheels find ich das eigentlich ganz gut, wird bei 55kg keinen Riesen-Flex haben (aber deutlich mehr als die von dir bisher ausgesuchten Decks).
Hab selbst erst wieder angefangen mit dem skate-/Longboarden und das Makai war immer auf dem Schirm, allerdings stellte sich bei mir die Frage nicht eins zu erwerben, zwecks Verfügbarkeit ;-). Hab mir all diese Fragen, die du jetzt hast, wohl vor einigen Monaten gestellt.
Eher als über die Breite würd ich mir darüber Gedanken machen, dass du dir zwar ein günstiges Deck kaufen kannst (von Paradise/Moose etc), aber was dann? Dann hast du ein günstiges Deck. Dann brauchst du noch günstige Achsen und günstige Rollen. Egal wie du es drehst und wendest, wieviel du recherchierst, unter knapp 130 Euro kommst du nicht raus. Und das auch nur wenn du Kleinteile wie Schrauben, Werkzeug etc. hast. Am Ende dieses Experiments hast du ein 130 Euro Board was aus den günstigsten Teilen besteht, die am wenigsten leisten können. Und solltest du Longboarding mögen, kannst du später nichtmal einfach "upgraden", weil eigentlich alles ausgetauscht gehört. Deck/Achsen/Rollen.
Ich bin da immer etwas zwiespältig. Klar kann ein günstig zusammengestelltes Board ein guter, vollkommen ausreichender Cruiser sein. Dann brauchst du aber nicht weiter suchen! Wenn das Ziel der Sache ist, und es unbedingt neu sein soll, dann schau dir das hier öfter vorgeschlagene Boobam in der weichsten Flexstufe an. Top Preis/Leistungs-Verhältnis.
Ansonsten bekommt man halt kein Board was neu 300+ Euro kostet für deutlich weniger, wenn es nicht gebraucht ist.

Wenn du ein "flexiges" Board willst, dann sieh dich nach gebrauchten Dervishes in Flex 2 um. Viel diskutiert aber funboards und vor allem, verfügbar. Die Decks die du bisher genannt hast haben bei 55kg gar keinen Flex. Und ich find gar keiner ist ziemlich wenig. Haltbarkeit ist da nicht das "Problem" beim Deck, und ein "bißchen weicher" ist keins, sind alle bockehart. Ich bezweifle, daß irgendein günstiges und vernünftig hergestelltes Longboarddeck bei normalem Gebrauch bricht, davor delaminiert es sichtbar. Worauf das vorher gepostete Bild anspielt ist, meiner Ansicht nach, dass die Achsen schlicht unzuverlässig sind. Ist wohl wie bei 30 Euro Streetdecks. Eigentlich sollte alles locker halten, ist ja Eisen. Tut es aber eben nicht unbedingt.
Meine persönliche Prioritätenliste bezüglich reiner Sicherheit geht so:

Deck: relativ egal, wird kaum brechen selbst wenn billig, zumindest erst sichtbar delaminieren (was jetzt nicht unbedingt gut ist) Billigdeck 65 Euro- rdeduziertes 95: Lohnt die Ersparnis einfach nicht, und egal was man billig kauft -> immernoch schlechter als gutes gebraucht
Rollen: billige sind nicht haltbar, haben schlechtes Fahrverhalten und kosten alles inklusive trotzdem 25-30 Euro
Kugellager: ziemlich egal, die günstigsten mit Rubber-Abdeckung
Achsen: Billige brechen öfter als teure und definitiv öfter ohne erkennbar schwere Belastung, einfach weil das Eisen in der Gußform beim Abkühlen kristalline Schwächezonen ausgebildet hat. Meiner Ansicht nach kann man, solange es ums cruisen geht, an jedem Teil des Boards sparen. Man hat dann halt evtl. ein Scheiß-Board. Aber 30 Euro an Achsen zu sparen, die man wirklich lange fährt, und dafür dann auch nur das minimalste Risiko einzugehen, daß sie brechen, dieses Risiko würde ich niemals eingehen. Egal wie unwahrscheinlich es ist. Die Achse bleibt wenn man eh nur cruist ewig am Board und dreißig Euro mehr sind es mir wert, nichtmal ein erhöhtes Risiko einzugehen, daß während der Fahrt was schiefgeht. Falls das passiert ist es nämlich oft ziemlich egal, ob es nun 10, 15, 20 oder 25 km/h sind. Es zieht dich immer massiv vom Board und auf den Boden, ganz ohne Reaktion oder abrollen. Ist es einfach nicht Wert gerade in dem Punkt zu sparen.

nils
19.01.2013, 10:11
die beste möglichkeit, ein passendes setup zu finden ist es PROBEZUFAHREN. hier im forum kann man bestenfalls vorschläge sammeln, aber das hilft dir nicht annähernd so viel ein paar praxis tests. fast jeder shop hat probebretter im angebot und wenn du deine locals nett fragst helfen die dir sicherlich gerne. im forum gibt es eine "memberkarte", die zeigt dir an wo wer wohnt. in der börse kannst du dann zu fairen preisen ein gutes und preiswertes setup zusammenkaufen.

wheaty
19.01.2013, 21:25
Ich hab mir jetzt das Makai aus der Börse geholt:rolleyes: In Pforzheim gibts leider kein Shop um probezufahren.

tuxx
19.01.2013, 21:40
Damit machste bestimmt nichts falsch!