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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Ich brauche Rat zu neuem Board!



finntheking
23.01.2013, 19:03
Moin,

ich habe mich durch diverse Beiträge gelesen auf der Suche nach einem neuen Board. Leider habe ich das Gefühl, dass viele Ratschläge sehr subjektiv geprägt sind und weniger auf die Bedürfnisse des Threadstellers abgestimmt. Bzw die Bedürfnisse von meinen abweichen.

Ich fahre derzeit ein Ninetysixty BooBam und bin sehr zufrieden. Daraus hat sich auch meine Leidenschaft zum Carven (große/scharfe Kurven fahren) und dem Sliden entwickelt. Dieses Jahr wollte ich mir ein neues Board kaufen und möchte natürlich alle Eventualitäten vorher klären, damit ich Freude am neuen Board habe. (meine Eckdaten: 1,88m 90KG)

Folgende Boards habe ich mal rausgefiltert:

LANDYACHTZ Switchblade

ROOT Honey

RIGINAL Freeride 41

GRAVITY SKATEBOARD Drop Carve

RAYNE Rival


Von der Form her sind die Boards sich ja alle recht ähnlich. Vielleicht könnt ihr die einzelnen Boards kommentieren. Warum sind sie gut bzw. schlecht geeignet zum Carven/Sliden ? Oder ist es einfach nur noch eine Entscheidung zwischen Cola und Pepsi weil die Boards alle die gleiche Technik haben und es wirklich subjektiv zu entscheiden ist?

Drop Through oder Top Mount ? Langes Board oder kurzes Board? Concave oder nicht? Flex oder nicht?

Wenn ihr bessere Vorschläge habt, bitte auch mit Begründung.


Vielen Dank für alle hilfreichen Antworten!

HereIam
23.01.2013, 19:21
Wenn du sliden willst möglichst kein Flex.
Je kürzer das Board desto leichter lässt es sich sliden.
Konkav ist fürs sliden auch hilfreich.

Ich würde Topmount nehmen. Denn es lässt sich besser carven mit TM und man vor dem Slide besser einlenken kann. Mein Eindruck.

Dorn
23.01.2013, 19:52
Also ich kann zu dem Original Freeride 41 was sagen, ich hab die RC Version.
Das board hat ein sehr schönes Concave mit dem man sich jederzeit perfekt eingelockt fühlt und durch die Kicks hats auch eine (relativ) kurze Wheelbase und ist sehr gut zum Sliden geeignet.

Jason
23.01.2013, 19:55
Vielleicht hilft dir das ja weiter:
8 Freeride Decks im Vergleich!! on Vimeo (http://vimeo.com/49743436)
behandelt ja ein paar der decks, bzw sachen auf die man achten sollte.

finntheking
23.01.2013, 20:32
Das Video kenne ich schon. Leider hängt das Original Freeride nur im Regal. Das Freeride wäre auch irgendwie meine 1. Wahl, weil die Videos und Reviews dazu ganz gut sind. Ist Topmount nicht schlechter zum Sliden, weils weniger stabil auf der Straße liegt?

Und ist das 38er für meine Größe (1,88m) nicht schon etwas klein?

Dorn
23.01.2013, 22:16
Ich hatte beide und hab mich mit meinen 184 cm auch auf dem 38er wohlgefühlt, probiers einfach aus! Aber lass dich nicht von den Videos blenden, das sind Werbefilme für das Board und die fahrer würden praktisch genauso gut fahren wenn sie auf einem Balken mit Trucks und Rollen fahren würden... Aber dennoch: das FR ist ein endgeniales Deck!

Chrizlybaer
23.01.2013, 22:16
Das switchblade is n geiles ding ! Rutsch und locked-in super beim sliden, zum pushen schön niedrig, jedoch mein größter tipp was du machen sollst:
sofort topmount montieren !!!

Das rayne rival is auch was feines ! Wis gewohnt ist das concave meeega ausgeprägtes, einlockendes, angenehmes concave !! Ein kleiner drop der beim sliden hilft, und sonst topmount um schön wendig durch die straßen zu carven, raynes haben unter anderem auch so ne leichtbauweise aber drozdem mega stabil und stiff ! Und die kicks runden das board natürlich noch mit liebe ab !!

2 super boards mit denen man wirklich keinen fehler machen kann !!

dododo
23.01.2013, 22:25
Das switchblade is n geiles ding ! Rutsch und locked-in super beim sliden, zum pushen schön niedrig, jedoch mein größter tipp was du machen sollst:
sofort topmount montieren !!!

Das rayne rival is auch was feines ! Wis gewohnt ist das concave meeega ausgeprägtes, einlockendes, angenehmes concave !! Ein kleiner drop der beim sliden hilft, und sonst topmount um schön wendig durch die straßen zu carven, raynes haben unter anderem auch so ne leichtbauweise aber drozdem mega stabil und stiff ! Und die kicks runden das board natürlich noch mit liebe ab !!

2 super boards mit denen man wirklich keinen fehler machen kann !!

fahre auch ein switchblade, dropthrough mit bears und abec11 flashbacs.
Geiles brett!

+1

theFU
23.01.2013, 22:34
Wenn du das Brett nicht nur zum bergab fahren verwenden willst, würde ich evtl. auf Decks mit W-Concave verzichten, beim Pushen aufm Original Freeride fand ich das recht unangenehm.

sudden
23.01.2013, 22:35
+1 rayne rival

Rotten
23.01.2013, 22:43
Wenn du das Brett nicht nur zum bergab fahren verwenden willst, würde ich evtl. auf Decks mit W-Concave verzichten, beim Pushen aufm Original Freeride fand ich das recht unangenehm.

Würde wenn dann das Original Freeride mit Rocker nehmen. Das Mit W ist echt lästig zu pushen

nhahleugim
23.01.2013, 22:53
Das honey badger auf der kurzen Wheelbase ist super geil zum sliden

finntheking
25.01.2013, 07:57
Danke für die Antworten. Allerdings fällt es mir als relativer Anfänger noch schwer, den genauen Unterschied zwischen dem Rayne Rival, dem Switchblade und dem Freeride zu sehen. Die sind ja sehr gleich von der Bauweise. Concave etc... Kann man eigentlich an ein Board was DropThrough Bohrungen hat auch ne TopMount Achse bauen?

Vielleicht kann nochmal jemand die 3 genannten Boards direkt vergleichen und die Vorteile hervorheben.

Slartibartfass
25.01.2013, 09:05
Ja, kann man. Aber manchmal gibts Bretter ja auch in beiden Varianten. Sag doch mal, was für Features für Dich ein "Muss" sind, also Drop Through, gedropped, welche Breite, welche Länge bzw. Wheelbase und was der Kostenrahmen ist. Zu den Features gibts ja im Forum viel zu lesen. Alles Pepsi/Coke im Zweifel. Lange WB: weniger Grip. Standfläche und Breite muss natürlich zu Deinen Massen passen. TM oder DT ist auch eine Glaubensfrage. TM hat mehr Grip, Schwerpunkt ist etwas höher, etwas "surfiger". Flex nicht zu viel, dämpfend, und nicht tot.Concave: Klar, aber welches und wieviel hängt von Dir ab.

Boozy
25.01.2013, 11:10
Es wäre für weitere Beratung wichtig, dass Du uns sagst, was für Vorlieben Du im Bezug aufs Deck hat.
Denn die bisher genannten sind teils doch arg unterschiedlich.
Pauschal würde ich Dir empfehlen, Dich einer Rollrunde in Deiner Nähe anzuschliessen und dort möglichst viele Bretter mal probezurollen.
Idealerweise ist in deiner Nähe auch ein Shop, in dem Du Dich einfach mal auf ein paar Decks stellen kannst, um noch mehr Impressionen zu haben.

Dann ergibt sich das meist von selbst. Oder das Feld der Kandidaten wird zumindest deutlich kleiner ;)

finntheking
25.01.2013, 12:00
Ja, ich werde auch sobald das Wetter wieder besser wird, mal zu nem Shop. Aber ich würde halt gerne vorher die Auswahl soweit wie möglich einschränken, damit ich nicht 10 Boards Probe fahre und dann doch keins kaufe ;)

Zu den "Musts": Ich möchte damit gerne schöne Kurven fahren. Quasi auf dem Board surfen. Kleine bis große schnelle, enge Kurven fahren und gelegentlich mal ne Kurve mit nem Slide beenden. So wie man beim Surfen auch die Welle schneidet. Ich möchte nicht mit Speed nen Berg runter und auch nicht drauf tanzen.

Meine Maße sind wie gesagt 1,88m und 90 Kg, mein jetziges Board hat 105cm ca.

sudden
25.01.2013, 12:46
du brauchst auf jeden Fall ein Topmount Board. Nicht zu lange Wheelbase, bisschen Flex, das kommt dem surfen am nächsten. Rayne Rival, O&H Francer, so in die Richtung. Das Switchblade ist mMn ne reine Slide/Freeride/Downhill Maschine, evtl. topmount noch für dein Vorhaben zu gebrauchen.

felice
25.01.2013, 22:45
Wenn man etwas wie die Deckwahl eher rational angehen will, hier eine "kleine Hilfestellung" ... die Tabelle unter dem Link ist als Beispiel zu betrachten. Eine einfache Art der Nutzwertanalyse.

Du musst für dich selbst festlegen, was "Killer" oder "Muss" Kriterien für Dein neues Brett sein sollen. Werden diese nicht erfüllt, brauchst Du garnich weiter zu gucken bei dem Deck. Die Wunschkriterien musst Du ebenfalls selbst festlegen (Wunschkriterien sind zusammen 100%). Die Tabelle gibt ne Idee zur Bewertung. Die "Wunsch" Kriterien müssen von Dir selbst nach der Wichtigkeit gewichtet werden und dann bekommt jedes Brett (oder was auch immer) Noten, wie gut es für das jeweilige Kriterium geeignet ist. Daraus ergibt sich eine Punktzahl für das Brett. Am Besten macht man noch ein Ideal Brett, also die eierlegende Wollmilchsau, die alles top erfüllt - Dann sieht man, wie weit das Brett an dem vorbei geht, was man eigetlich sucht. So kann man schonmal ein bisschen selektieren. Muss natürlich jeder für sich selbst wissen, wie sehr so ne Brettentscheidung "rational" abläuft. Bei mir ist sowas fast nie rational. Aber wenn die Kohle beschränkt ist, kann man das auf jeden Fall mal angehen. Vielleicht bringts ja was.

Cheerio.

PS: Leider kann ich die Tabelle nicht anhängen, muss man sich hier: Download Welches_Deck_Solls_Werden_NW-Analyse from Sendspace.com - send big files the easy way (http://www.sendspace.com/file/852zx7) runterladen.

PPS: Hoffe der Link läuft nich aus, falls doch, PN an mich, wenns überhaupt interessiert

sudden
25.01.2013, 22:59
ohne die datei gesehen zu haben finde ich die Idee der Nutzwertanalyse eine Gute. Allerdings dürfte diese Methode schnell an seine Grenzen kommen aufgrund der folgenden 2 Überlegungen:

1. Ist jedes Brett ein Kompromiss
2. Weiß der geneigte Longboarder meistens gar nicht so richtig, was er eigentlich will bzw. was wirklich gut für ihn ist :-)

Vondaher würde ich mich auch einfach von den persönlichen Vorlieben leiten lassen und der persönlichen Bindung, die man mit dem Brett eingeht. Habe mittlerweile auch schon sehr viele Bretter hier gehabt, aber mein 925 (erstes richtiges brett) ist mir seit fast 2 Jahren treu, auch wenn's sicherlich bessere und innovativere Bretter gibt.

felice
25.01.2013, 23:02
Eben, das mein ich auch. Aber wenn der Preis zum Beispiel ausschlaggebend ist, find ich das ganz praktisch. Oder zum Sortieren ... mal alles in einen Topf werfen. Nunja, wie gesagt, ich bin da auch eher Bauchmensch ... Falls was nich passt an dem Brett, in das ich mich verguckt hab, macht mein Gehirn den Rest und schwächt die bestehenden Dissonanzen bezüglich des Bretts der Wahl sowieso ab ... :) blubb bla.

tastentom
25.01.2013, 23:24
Womit öffne ich die Datei denn? Ich finde eine solche Analyse sehr hilfreich, wenn sie unabhängig und umfassend geführt ist. Ich erinnere mich noch gut an Zeiten, in denen ich auf der (gut sortierten) Seite eines Löwensteiner Longboardshops stöberte, um überhaupt einen Überblick zu bekommen.

felice
25.01.2013, 23:27
Hmm, sollte eigentlich mit excel gehen. Habs mit OpenOffice erstellt. Die ist insofern unabhängig, als dass man sie ja quasi selbst erstellt, bzw. die Kriterien. Die Tabelle ist nur ein Beispiel, da kann man sich schon noch umfassender austoben.

finntheking
27.01.2013, 17:37
ja dateiendung .xls einfach anhängen. Ich habe die Liste noch nicht so ganz verstanden. Die Werte bzw. Noten suchst du dir selbst zusammen und bewertest sie dann? Irgendwie bin ich überfordert. Kannst du mir ne Hilfestellung zum Rayne Rival und Original Freeride geben?

Ansonsten ist es wohl wirklich letztlich ne Bauchentscheidung. Aber die Kriterien, die man vorher durchgehen kann, sollte man schon abklären.

felice
27.01.2013, 18:21
Zu der Tabelle:
Du suchst Dir als erstes raus, was das board unbedingt können "muss", ohne das "muss" brauchst Du garnich weitreschauen. Dann überlegst Du Dir, was es noch können sollte "wunsch" und dann, wie wichtig (wie viel Prozent von 100 %) Dir die einzelnen "können sollte" Krieterien sind. Dann schaust Du, wie gut das jeweilige Brett das "können sollte" erfüllt und gibts ihm dafür ne Note - So kommt die Punktzahl zusammen.

Zu den Decks:
Rayne Rival und Original Freeride bin ich noch nicht richtig (ausgiebig bis an die Grenzen) gefahren, hab ich nurmehr mal draufgestanden. Von den Infos und vergleichbaren Brettern kann man grob ableiten ...

Gemeinsamkeiten: Twintips, Freeride orientiert, Trick Potenzial (Kicks Nose/Tail), Cutouts für weiches Setup und größere Wheels, robuste Konstruktionen, sehr vielseitige Bretter mit denen man alles machen und lernen kann.

Besonderheiten Rival:
Leichter, 3 facher Rocker (ähnlich wie bei bei nem Snowboard), leichte Drops, 3d Konkav mit kleinen Drops um die Achse, Reine Topmount Montage – Variable Wheelbase, in 2 Größen vorhanden
leichter flex (habe das Brett auch auf diversen IGSA Rennen gesehen, kann man also auch gern knallen)
ca. 190 Euro

Daraus folgt: Brett gibt Standfläche eher vor, länge sollte zu Deiner Körpergröße bzw. Stand passen, sonst kannst Du die Drops (sehr leicht, wie ein kleiner Footstopper) nicht optimal nutzen und es fühlt sich komisch an.


Besonderheiten Freeride (Rocker Concave):
Nur gerockert, Dropthrough, oder Topmount (nur 1 Wheelbase), gefräste Gaspedals, Ahorn Konstruktion, 2 verschiedene Längen verfügbar, kein Flex

Brett lässt Dir mehr Entwicklungsmöglichkeiten, bzw. mehr Freiheiten in der Standwahl, kannste auch für alles benutzen.
152 Euro

Meine persönliche Tendenz/Empfehlung:
Als Anfänger würde ich vielleicht eher Richtung Original tendieren, da es Dir die Wahl lässt, auch mal Dropthrough auszureizen und Deinen Stand zu finden. Ahornkonstrution sind auch was feines. Das Teil kann man thrashen. Außerdem günstiger. Bei eher komplexeren Brettern wie den Rival kann es als Anfänger mMn passieren, dass man die Features noch nicht nutzen kann und sie einem eher im Weg stehen. Auf jeden Fall vorher probestehen und schauen, ob Dir das Fussgefühl zusagt und welche Länge passt. Falsch machen tust Du mit keinem der beiden Bretter etwas.

Falls Du doch keins von den beiden nimmst und Dir die Ideen ausgehen, findet man bestimmt noch was ;)

finntheking
27.01.2013, 19:39
Super, danke für die Antwort. Ein sehr gutes Argument, dass man erstmal so fahren lernen sollte, dass man das Board auch ausnutzen kann. Ich bin gerade über dieses Video gestolpert:

Pintail Longboarding for Fun - YouTube (http://www.youtube.com/watch?v=FiRQmxJp1SE)

So wie er fährt und abundzu mal mit dem Heck ausbricht fahre ich auch meistens. Dazu kommen dann eben noch manchmal richtige Slides. Jetzt überlege ich, ob das Rival oder das Freeride an diese Art des Carvings rankommen oder ob ich vielleicht auch nochmal im Pintail Bereich schauen sollte. Generell würde ich natürlich lieber ein Board, dass beides kann :)

Kann da einer mal vergleichen? :)

sudden
27.01.2013, 19:45
ein pintail behindert deine lernkurve mMn erheblich, da die standfläche da fehlt, wo du sie eigentlich brauchst und man beim sliden den druck nicht so gut dosieren kann.

carven oder cruisen kannste mit jedem brett.

MoKilmister
27.01.2013, 20:06
carven oder cruisen kannste mit jedem brett.

Aber mit Sandalen auf einem Pintail kommt der Street-Surfing-Lifestyle viel besser rüber.

felice
27.01.2013, 20:24
... ein pintail dann also ... Solltest Dir generell erstmal wenigstens einer Richtung des Bretts sicher sein, sonst ist die Erklärungsmühe relativ umsonst... . Ab in deinen Shop des Vertrauens. Woher kommst Du?

Tranquilidad
27.01.2013, 21:35
30737

finntheking
27.01.2013, 21:47
Ne ich wollte nicht gleich alles über den Haufen werfen. Aber zu dem Gedanken wollte ich einfach mal ein Feedback haben. Bin auch schonmal nen Pintail gefahren und das war mir auch zu steif in der Lenkung. Ich komme aus Kiel, werde morgen oder übermorgen mal in den Shop und mich draufstellen.

theFU
27.01.2013, 22:21
Die Lenkung hat was mit den lenkenden Teilen zu tun, weniger mit dem Brett an sich. Will heißen: Auch ein Pintail kann sehr wendig sein.

finntheking
28.01.2013, 16:46
ja, das in dem Video ist auch sehr wendig. Ich werd morgen mal in den Shop und mich aufs Rayne Rival stellen... das Freeride haben die leider nicht, da US Import...

Die eigentliche Frage, die ich mir gestellt hatte war auch nur: kann man auch so mit dem Rival fahren?!

olgi
28.01.2013, 17:24
Der Punkt ist, Felice macht sich eine richtige Mühe Dir die beiden Decks sehr objektiv zu erklären und gibt Dir anschließend seine Meinung. Was machst Du? Kommst mit einem Pintail an. Verstehst Du? Da macht dann die Mühe keinen Spaß, weil man das Gefühl bekommt, es war absolut umsonst.

Wie lenkfreudig ein Brett ist, hängt im Wesentlichen von den Achsen ab. Also: nimm eine 50° Achse mit Lenkgummis, die weich genug sind, dann kommst Du da hin (Video, lenkfreudig). Das Rival hat Cutouts die groß genug sind, also kannst Du Deine Achsen auch weich fahren.

finntheking
28.01.2013, 18:37
Wie ihr beiden jetzt rumzickt nur weil ich mal das Pintail ins Spiel gebracht habe ;) Ich bin Felice sehr dankbar, er hat mir wirklich sehr weitergeholfen in meiner Entscheidung. Wenn ich seine Gefühle verletzt habe, weil ich das Pintail erwähnt habe, tut es mir leid. Ich werde mir das Rival holen, nachdem ich drauf gestanden habe, wenn es nicht völlig von den Erwartungen abweicht.

Vielen Dank erstmal an alle, die mir durch Rat geholfen haben!

sudden
28.01.2013, 22:23
der punkt ist einfach, dass du im anfangsthread boards nennt, die eine bestimmte vorstellung vorgeben. das ist ungefähr so als wenn ich ins auto forum gehe und dort frage: Hey Jungs, welches Auto macht am meisten bock? Porsche 911, lamborghini, ferrari, maserati oder nen mclaren f1?

Dann kriegste dort 2 Seiten antworten und sagst am Ende: Hab grad ein Video bei youtube gesehen, was ist eigentlich mit nem Golf GTI? Damit kann ich ja auch von A nach B fahren und verbrauche nicht so viel Sprit...

soulsurfer
29.01.2013, 09:11
ich glaub, er wollte euch nur seinen fahrstil zeigen...

Slartibartfass
29.01.2013, 09:33
Glaube ich auch. Vielleicht ist ein längeres Brett da aber eine bessere Wahl?

MoKilmister
29.01.2013, 11:53
Glaube ich auch. Vielleicht ist ein längeres Brett da aber eine bessere Wahl?

+1
vor allem bei fast 1.90m Körpergröße sie dir die längere Version der Rivals (Supreme) ans Herz gelegt.

finntheking
29.01.2013, 13:43
ich glaub, er wollte euch nur seinen fahrstil zeigen...

Das trifft es auf den Punkt. Ich hab mich vielleicht auch ein wenig von dem Gefühl blenden lassen, das das Video erzeugt. Ich fahre ja jetzt mit dem BooBam genau solche schnellen Kurven. Klar... liegt ja auch an den Achsen.

Ich wollte hier auch nicht mit dem Thread den Kauf schon fix machen, sondern eher soviel Wissen sammeln, dass ich nicht auf den Verkäufer in einem Shop "reinfalle", wenn er z.b. mir ein anderes andrehen will.

Ich geh jetzt mal in den Shop und werd Probestehen. Dann weiß ich ja woran ich bin :)

audioslave
29.01.2013, 14:07
Das einem Verkäufer in LB Shops immer einem was andrehen wollen... Da ist wohl jemand Media-Blöd geschädigt? Könnte ja sein das der "andreher" dir noch mehr mögligkeiten aufzeigt.. :surprised:

finntheking
29.01.2013, 15:56
Wenn ein Verkäufer nichts verkaufen will, wäre es ja kein Verkäufer ;) Berater sind die wenigsten. Zumindest nicht die hier im Shop... Ich stand auf dem Rival und es ist wirklich etwas klein für mich. Er bestellt mir jetzt nochmal das Supreme und wenn das besser passt, werd ichs nehmen.

felice
29.01.2013, 19:54
Keine Sorge, meine Gefühle verpacken das ;)

olgi
29.01.2013, 20:42
Welche Gefühle denn?
Du Zicke.

felice
29.01.2013, 20:48
Eben!

finntheking
30.01.2013, 14:14
Und ich bin die Diva :( Noch eine Frage: Was für Auswirkungen hat es, wenn die Füße auf dem Board dichter zusammenstehen? Mehr Handling und weniger Carving? Das Rival hat ne Standfläche von ca. 60 cm und mein jetziges 70cm...

MoKilmister
30.01.2013, 15:46
Und ich bin die Diva :( Noch eine Frage: Was für Auswirkungen hat es, wenn die Füße auf dem Board dichter zusammenstehen? Mehr Handling und weniger Carving? Das Rival hat ne Standfläche von ca. 60 cm und mein jetziges 70cm...

Der Blutstrom zu deinen Hoden wird unterbrochen und nach 20-30 minuten fällt dein Penis ab. Warscheinlich.

Außerdem ist eine kurze Standfläche für lange Menschen wie dich und mich etwas hinderlich beim sliden, weil man nicht genug Hebel für die Drehbewegung hat. Darum riet ich dir ja bereits zur langen Version des Rayne Rival: dem Rayne Supreme. Da hast du genug Platz um breitbeinig zu stehen.

Boozy
30.01.2013, 15:49
Danke Mo... Jetzt klebt Kaffee am Monitor ;)

Ontopic: Wie Mo schon sagt, ab ner gewissen Größe empfielt sich ein etwas längeres Shape, damit die "Kraftübertragung" besser wird.

finntheking
30.01.2013, 19:20
Ok, jetzt werde ich große Menschen auf "kleinen" Boards mit ganz anderen Augen sehen ;) Ich hab mir ja auch auf deinen Rat die längere Version bestellen lassen. Dachte nur, dass die 8cm mehr ja nicht DEN Unterschied machen.