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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : RKP versus TKP



MAY0
17.01.2014, 14:41
Mein Cruisersetup langweilt mich langsan und es ist mal wieder Zeit für experimente.
momentan fahre ich 195mm paris auf 55° an einer langenwheelbase, so um die 70-75cm.
ich hätte gerne noch zippeligere achsen und dachte da an leicht gekeilte breite indies.
ich kenne indies allerdings nur an kurzen bretten und hab keine erfahrungen mit weichen (gekeilten) indies an längeren wheelbases. bevor ich jetzt iwas kaufe hab ich kurz nen paar fragen:
1) ist eine tkp achse bei längerer wheelbase lenkfreudiger als eine rkp achse?
2) wie ist so das gefühl ganz subjaktiv? ehr so unangenehmes Fall A "gradeaus > stark lenken > slide" oder ehr Fall B "beherrschbares stufenloses starkes einlenken"?
3) gibt es große unterschiede zwischen ner breiten independent, einer gullwing oder einer breiten noname achse? (vorraussetzung man bastelt etwas rum und kennt sich mit bushings/washern/keilungen aus) bei gut eingestellten rkp achsen finde ich den unterschied zB nicht sehr stark, auch wenn es natürlich wenige ausnahmen gibt (holey oder bear zB).
Ich bin mal 169er indies an einem maestro mini gefahren, aber so lang ist das ja nun auch nicht. da fand ich die lenkung ehr in richtung Fall A

mdfl
17.01.2014, 15:53
1) ist eine tkp achse bei längerer wheelbase lenkfreudiger als eine tkp achse?


Du meinst lenkfreudiger als eine RKP Achse, oder?

MAY0
17.01.2014, 16:22
genau, ich änders mal

Hobelrobel
17.01.2014, 16:27
Ich hab mir die Frage vor kurzem auch gestellt.
Ausgangspunkt war ein DT Brett mit innerhole wheelbase von 79,5 cm.
Habe es als flachen Stadtpusher geplant und habe mir zuerst 180er Bolzen Trucks drangeschraubt.
Die waren mir nicht wendig genug, vor allem weil ich es nich so mag, wenn beide Achsen gleich stark Einlenken, winkelbedingt.

Da keilen usw. wegen zu breitem Hanger um den Pivot nich funktionierte, hab ich sie gegen nen Satz 45 Grad Sabre getauscht: Vorne + 8,5 Grad, hinten nur entsprechend tiefergelegt. Fuhr sich um längen besser, aber da die Sabres ja eher Stabil ausgelegt sind, musste man gerade um um enge Kurven zu kommen richtig auf die kanten latschen vom Brett. Kann mit sehr weichen Bushings kompensiert werden, ist dann aber auch entsprechend instabiler, aber das ist wohl nichts neues^^

Letztendlich habe ich jetzt 184er Tracker Darts mit 5mm Keypads Vorne und Hinten drunter, und ich muss sagen, die dinger sind der Wahnsinn.
1) nochmal 8mm flacher als die Sabres
2) Absolut Wheelbiteproof, da der Hanger bei absolut ausreichendem Einschlag glatt auf dem Brett aufliegt. (habe aktuell 85mm SpeedVents, bis 95mm hätte ich wohl noch Luft)
3) zur Lenkfreudigkeit:
kommt drauf an, wie du Lenkfreudigkeit deffinierst, der maximale Einschlagswinkel ist recht ähnlich würde ich aus meiner Probiererei heraus sagen. Aber die Darts fühlen sich bei mir jetzt wesentlich 'leichtfüßiger' an, ich muss also viel weniger Kraft aufs Brett bringen um einen Einschlagwinkel X hinzubekommen.
Die Darts kann ich sozusagen aus den Fußgelenken steuern, wobei sie dabei nicht instabil sind, ich finds super. Glaube das liegt vor Allem am Winkel vom Kingpin bzw. dem Winkel in dem die Druckkraft vom Fahrer auf die Bushings trifft. Vermutung meinerseits.

Hoffe geholfen zu haben.

Grüße

Boozy
17.01.2014, 17:41
Meine - persönliche - Universalantwort auf die Frage nach spaßigen Achsen:

Surfrodz Indeesz/TKP 177/8mm.

Flach einfach schön tief, surfig. Wenn man sie ruckartig um die Ecke "tritt", sehr schön in den Slide zu zwingen.
Wenn man - selbst experimentiert - sie vorn/hinten jeweils mit nem 6° Bolzen-Softkeil lenkfreudig vorn/träge hi keilt.... yeah.
Pumpbar, spritzig. Ich liebe sie!

MAY0
17.01.2014, 17:56
okay, klingt nach dem was ich vermutete. danke.
indeesz sind preislich erstmal nicht drin.
ist sonst schonmal jemand independent, gullwing, dart und/oder noname gefahren und hat nen favoriten oder zumindest was draus gelernt?

JointStrike
17.01.2014, 18:02
Finde TKP Achsen breiter als 169 eigentlich immer Scheiße. Das Brett hat nicht mehr so viel Lean und lenkt etwas verzögert ein. Indeez finde ich ganz schrecklich. Die kriegen es nicht hin Bushings ordentlich zu nutzen. Fahre die mit 96a Bushings und das fühlt sich immer noch brutal weich an.

Seppo
18.01.2014, 15:01
Ich hätte ein paar lediglich montierte polarbears in der Börse...kamen heute an aber sind mit 180 mm zu breit für mein deck

DaFunQ
20.01.2014, 11:49
Hey Dude,

habe vor kurzem die gleiche Frage bei SF gestellt.
Kannst dir ja die Antworten mal durchlesen.

http://www.silverfishlongboarding.com/forum/longboard-skateboarding-trucks-bushings/250723-looking-different-set-trucks-find-them-here-65.html

Ganpatiji
20.06.2014, 10:05
Hy Leutz,
ich hänge meine Frage mal hier an den Thread mit ran:

Wie verhält sich eine TKP 200mm im Vergleich mit einer RKP 180mm bei gleicher Wheelbase?
Ich denke, eigentlich müsste der Kurvenradius, der mit der TKP gefahren werden kann, größer sein der der RKP, oder sehe ich das falsch?

Und als zweite Frage:
Wenn meine Schlussfolgerung aus Frage eins stimmt, kann man durch wählen einer kürzeren WB mit der TKP engere Kurven fahren? (Ich meine, wenn ich am gleichen Board verschiedene WB-Optionen habe)

Sorry wenn es vielleicht blöd klingt, aber trotzdem schon mal Danke

Hobelrobel
20.06.2014, 12:07
Also aus eigener Erfahrung (kann 184mm TKP mit 180-190mm RKP vergleichen)Sind die TKP Achsen in der Regel etwas flacher und Fahren sich etwas "leichtfüßiger", dafür sind RKP Achsen wendiger (wenn du nicht grade 35° Baseplates Dran hast) und insgesamt flexibler, da du mehr dran rumspielen kannst was Lenkwinkel angeht. Ich bin jetzt nach nem guten Jahr von wieder auf ne 180er Randal umgestiegen bei meinem Pushbrett, ist zwar bisschen höher, aber wendiger und durch verschiedene Baseplates besser auf die eigenen Bedürfnisse anzupassen.

@Wheelbase
Kürzere Wheelbase bei gleichen Achsen macht das Brett immer wendiger.

Worüber denkst du denn nach?

Grüße

Ganpatiji
22.06.2014, 09:08
Hi Hobelrobel,
Ich hab einen Satz Bears und einen Satz Skatepirates (tkp mit 200mm) Achslänge denen ich jeweils ein sinnvolles Deck bauen möchte.
Eines soll auf jeden Fall ein pumpbares Board werden und nun tendiere ich dazu eher die Bears zu verwenden. Mit den Pirates wird es dann was kürzeres zum rumcruisen werden.
Danke Dir
Grüße Ganpi

Hobelrobel
22.06.2014, 13:32
Zum Pumpen würde ich in deinem Fall auch eher zu den Bwars tendieren, aber wirklich Spaß wirst du mit ner 180er Achse nicht haben, wenn du nen reinen Pumper bauen willst, die sind durch ihre Breite einfach zu träge um richtig gut zu pumpen (natürlich kann man alles Pumpen, aber manches eben mehr und manches weniger).

Wenn du also nen reinen Pumper willst, dann eher Achsbreite 130 - 150 mm.

Ansonsten könntest du die Bears mit Vorne + und hinten - 12° anschrauben, einen Hanger flippen (vorne+ hinten - 3 °) und dann kann man es mit Sicherheit ganz gut pumpen, bin Bears selbst allerdings nie gefahren.

von ner 200mm breiten Achse bei nem kurzen Brett rate ich ab, klar TKP ist schön flach und lässt sich gut rollern, aber du wirst dir öfter beim Pushen auf die hintere Rolle latschen und das ist Murks.

Mein Tip, wenn du bei den Achsen bleiben willst vorerst, bau dir mit den Bears nen gut Pumpbaren Cruiser auf, so würde ich es machen, die TKPs sind meiner MEinung nach zu Breit für nen kurzes Cruiserbrett.

Grüße

Ganpatiji
23.06.2014, 07:24
Ja ich weis 180 ist etwas breit zum Pumpen, aber was solls, ich hab die zuhause rumstehen und dadurch werden sie ja auch nicht frischer.
Die 200er TKP hab ich mir letztes Jahr einfach eingebildet und weil's sie sehr günstig gab, hab ich die nun eben auch...
Hatte sie auch an meinem "Allroundboard" dran, aber da die Stockbushings aus Hartplastik zu bestehen scheinen (sind wirklich brutal hart), war ich mit dem Lenkverhalten nicht so glücklich. Mit der Breite wegen Pushen kam ich relativ gut zurecht...
Danke Dir auf jeden fall für Deine Eingaben =) Wird bezüglich der Bears so in etwa das werden was Du oben erwähnt hast.

Zu den TKP's, na irgendwas wird mir da dann auch einfallen. Werde berichten ;-)

Grüßle
Ganpi