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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Review: Fidget Spinner Kugellager (im Lobo)



triplef
05.12.2017, 06:53
Dieser Beitrag hat glaube ich mehr humoristischen als faktisch nützlichen Inhalt.
Es begann mit der Erkenntnis, dass in Fidget Spinnern die selben Kugellager verbaut werden, wie in Longboards.
Also fix welche im Chinashop bestellt und lange gewartet.
Beim Auspacken ist mir schon aufgefallen, dass die Kugellager in sich wacklig sind (man konnte am äußeren Ring rütteln), aber die Andrehprobe lief ganz gut und es steht ABEC 7 drauf, die müssen also was taugen :D
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In den Pumper eingebaut und ab ging die Luzi. Erste Erkenntnis: Die Dinger rasseln wie 20 Jahre alte verschlissene Uraltkugellager, aber sie rollen ganz ok.
Am ersten Zwischenziel folgte die zweite Erkenntnis: Da tritt Metallstaub aus den Lagern aus. Vielleicht hätte ich an der Stelle einfach schon aufhören sollen, aber Dummheit und Mut sind nur eine Sache des Endergebnisses.
3 Kilometer später haut es mich volle Kanne auf die Schnauze. Ich dachte erst die Bennett hatte n Kingpin-Aufsetzer was ja nicht das unüblichste wär, schau mich um und entdecke Folgendes:

Das Eine Kugellager hat es voll zerfetzt (ich habe nur noch den Mittelteil und einen Teil des Käfigs gefunden), man könnte auch sagen es ist explodiert.
Die Rolle hat es von der Achse gehauen.
Gleichzeitig hat es auch noch die Achsmutter abgeschraubt.

Da ich alle Teile (bis auf den Rest des einen Kugellagers) finde, muss das alles gleichzeitig passiert sein. Wow, einfach nur wow.
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Fazit: Fidget Spinner Kugellager sind eine sichere und günstige Alternative zu Industriekugellagern, solange man sie alle 4 Kilometer wechselt.