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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Flexbiegung



Törby
18.06.2008, 12:59
Servus,

ich habe gerade erst mit dem Boarden angefangen und komme irgendwie nicht ganz damit klar. Wenn ich das richtig verstanden habe, sollte der Flex sich doch etwas biegen. Aber bei mir tut sich da scheinbar überhaupt nichts. (Eigengewicht 64kg..kann auch mal 61 bzw. 66 sein :))

Habe mal ein Foto gemacht. Das Problem ist,dass ich gerade etwas nach hinten kippe. Aber man erkennt, glaube ich,dass es sich trotzdem nicht biegt.

http://www.gefuehlswelten.de/longboardz.jpg

Infos zum Brett:
Deck: Landyachtz Totem
Achsen: Bear Grizzly 852
Kugellager: Bongloard speed bearing abec 7
Rollen: Abec 11 Grippins 70mm 75a

Habe halt dadurch das Gefühl,dass ich auch beim Pumpen immer wieder Probleme gibt und nicht so wirklich vom Fleck komme, weil ich mit meinem Standfuß nicht richtig halt habe und mit dem anderen Schwung holen kann. Ok, ich stand bis jetzt wirklich nur ein paar Mal drauf. Aber vielleicht könnt ihr mir auch sagen, dass es wirklich ein Problem ist oder ich einfach nur weiter üben üben üben muss....

Ciao Törby

beatfried
18.06.2008, 13:16
Ich kenn das Brett jetzt nicht so.. Aber ich würde anhand der Bilder sagen, dass dieses Brett nichtma'n bisschen Camber hat (und wenn dann minim) also wird da wohl auch nicht allzuviel Flexen. Die Tatsache, dass es ein Freeride Brett ist, deutet auch nicht gerade auf grossen Flex hin.

Ich glaub du meinst nicht "Pumpen" sondern "Pushen". Pumpen wirds genannt, wenn du dich, ohne den Fuss auf den Boden zu stellen fortbewegst.

Zum Pushen ist zu sagen, dass es da halt auch ein bisschen Übung braucht. Dein Vorderfuss sollte ca. in Fahrtrichtung zeigen und mit mind. 2/3 des Gewichtes belastet werden. Mir dem Rest deines Gewichtes stösst du dich vom Boden ab.

stebre
18.06.2008, 13:23
Das Brettle ist aus 9 Lagen Ahorn mit ner 70er Wheelbase und ordentlich Konkav, das soll so steif sein!!

Ich kann nur immer wieder sagen, man braucht keinen Flex, manchmal ist er eher hinderlich! Pumpen, pushen, Carven,...alles geht besser ohne Flex!!!

norwood
18.06.2008, 13:26
hi törby,

mach dir mal keinen kopf deswegen.
dass du keinen flex hast ist bei deinem gewicht
1. nicht verwunderlich
2. überhaupt kein problem
flex ist ok und cool aber ganz sicher kein muss.
zum anfangen ist ein steiferes brett meistens sogar etwas einfacher.

probleme beim anschieben hat wohl jeder am anfang.
sowohl deine muskeln als auch dein gleichgewichtssinn sind das longboarden nicht gewöhnt, das braucht zeit und übung.
versuch nur mit dem fußballen zu pushen, dann musst du nicht so weit runter das macht die sache viel stabiler. außerdem kann man so besser meiner meinung nach mehr kraft übertragen und gasgeben.

denk dran dich immer vor dem longboarden aufzuwärmen, sonst gibts grad am anfang schnell probleme mit der achillessehne / ferse vom pushen.

such dir eine ruhige breite straße, z.B in nem industriegebiet, noch besser einen fahrradweg und taste sich langsam an dein board ran.
dann wirst du schnell fortschritte machen.

stebre
18.06.2008, 13:26
Zum Pushen ist zu sagen, dass es da halt auch ein bisschen Übung braucht. Dein Vorderfuss sollte ca. in Fahrtrichtung zeigen und mit mind. 2/3 des Gewichtes belastet werden. Mir dem Rest deines Gewichtes stösst du dich vom Boden ab.

Ach ja, dazu nochwas:

Ich weiß ja nicht wo du das her hast mit den 2/3, vielleicht ist das ja richtig beim ganz gemütlich anschubsen, aber wenn ich richtig pushe, dann ist während mein Push-Fuß auf dem Boden ist, mein Standbein grad mal noch so sehr belastet, dass mir das Brettle nicht abhaut!!

traktor34
18.06.2008, 13:46
Also ich fahr seit Februar ein Brett mit Concave! Ist steif und trotzdem gut zu pumpen. Allerdings kann ich es jetzt erst richtig gut (komme auch die Hügel rauf durch pumpen).

Meine Erfahrung ist die: am Anfang mit dem Board vertraut machen in allen Lagen: hart eingestellte Achsen, weich eingestellte Achsen, vorne weich und hinten nicht, das ganze sogar umgekehrt.
Da mein Mitbewohner auch zwei Bretter hat, habe ich auch die Rollen getauscht...einfach alles ausprobiert, was am besten zum Pumpen geht.
Dabei musste ich auch feststellen, dass ich zwar Kompromisse schließen musste, bzgl. downhill(was man in Oldenburg so downhill nennt:red: ) Wendigkeit,Pushverhalten, etc. Bald kommt auch noch nen Slalomboard dazu.

Jetzt habe ich mein "vorläufiges" Setup gefunden und Pumpen geht inzwischen wie gesagt echt gut.
AUSPROBIEREN und das VIEL!

My 2 cents

beatfried
18.06.2008, 13:56
Ich weiß ja nicht wo du das her hast mit den 2/3, vielleicht ist das ja richtig beim ganz gemütlich anschubsen, aber wenn ich richtig pushe, dann ist während mein Push-Fuß auf dem Boden ist, mein Standbein grad mal noch so sehr belastet, dass mir das Brettle nicht abhaut!!
Das ist bei mir schon auch so. Aber als ich angefangen habe, war das mit den 2/3 eigentlich ganz in Ordnung. Und da er erst einmal drauf stand, dachte ich dass das so keine allzuschlechte Angabe ist. Vorallem da er sagt, er hätte keinen Halt mit dem Standfuss.

Törby
19.06.2008, 19:41
danke für die antworten...dann heisst es am we wieder üben üben üben und spaß haben

tommiboard
19.06.2008, 22:07
Jetzt habe ich mein "vorläufiges" Setup gefunden und Pumpen geht inzwischen wie gesagt echt gut.


hey traktor(sry weiß noch nicht wie du heißt) du machst mich neugierig welches sezup dass is ?

lg thomas

traktor34
20.06.2008, 19:20
Moin, fahre nen Lush Kilima ähnelndes Gideon mit Holey Achsen, hinten gelben und vorne gelben und roten bushings sehr loose. Dazu 69mm Seismic Hotspots und Speedsperms-Bearings

Boris


P.S. Danke Thomas, das Brett ist schlußendlich der Hammer

DaDavid
05.07.2008, 20:56
Hey Törby,

sachmal beißen deine Rollen in dein Brett?
Ich hab bigzigs75mm aufm totem und die beißen wenn ich meine achsen schön loose einstell. Einzige Möglichkeit is dass ich die achsen mit 1/2" Riser unterfütter, aber dann is pushen echt anstrengend.....:shakehead:
GreetZ!
David