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Buck Trucks (Version 2013) Review

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  • Buck Trucks (Version 2013) Review

    Moin zusammen

    Die Neugierde hat mich geplagt und so zog ich mir ein Satz Buck-Achsen an Land (Obwohl ich eigentlich keine mehr brauche)Haben wollen...
    Nach einer kleinen Testphase möchte ich euch die Achsen mal etwas detailierter vorstellen.

    Erst mal ein paar Bilder:

    Buck_Achse_1.jpgBuck_Achse_3.jpgBuck_Achse_7.jpgBuck_Achse_2.jpgBuck_Achse_4.jpgBuck_Achse_6.jpgBuck_Achse_5.jpgBuck_Achse_2a.jpg


    ... und hier nun die Zahlen, Daten und Fakten:

    Achse: Bauform RKP (ReverseKingPin) Aluminiumguss
    Hangerbreite: 180mm
    Gesamtbreite: 248mm
    Achsstiftlänge: je 34mm
    Höhe bis mitte Achsstift: 64mm (Fix !)
    Verlängerung der Wheelbase: 22mm
    Achsgeometrie/Winkel der Baseplate: 50 Grad
    Baseplate-Länge: 78mm, mit Pivotnase: 89mm, Breite: 56mm
    Befestigungsbohrungen: 56 + 63 x 42mm
    Nutzbare Kingpinlänge: 69mm
    Mitgelieferte Bushings: Beidseitig Barrel 27x14mm, Farbe: Rot, nachgemessene Härte: 92a
    Washer: 1 x flat, 1x flat mit Zentrierhülse
    Gesammtgewicht: 455g


    So, nun meine Eindrücke nach dem Auspacken und Zerlegen. Das Erste was ins Auge springt sind die mit eingegossenen Ornamente am Hanger.
    Die saloppe Bezeichnung "Jägermeisterachse", die hier im Forum schon gehässigerweise gefallen ist, trift es ziemlich punktgenau. Aber das ist
    letztendlich nur (eine nette) Verzierung auf dem Kuchen.

    Die Achse kommt im leicht glänzendem schwarzen Finish, nicht besonders wuchtig, auch da hat man dem Gewicht tribut gezollt, wirkt aber
    dennoch sehr wertig. Der Guss, zumindestens Oberflächlich, ist tadellos. Keine Riefen, Krater oder sonstige Unsauberheiten. Auch an der Nach-
    behandlung, also Entgraten, Ausrichten und natürlich das Abdrehen der Hangerenden wurde nicht gespart. Das Selbe gilt auch für die Baseplate.
    Besonders die Bohrung für den Kingpin, nicht selten ein Stein des Anstoßes, ist präzise in Position und Winkel. Und wenn wir schon beim Kingpin
    sind, dieser ist nicht eingepresst sondern lässt sich leicht aber passgenau rein- und rausnehmen.

    Jetzt kommen wir zu zwei Besonderheiten. Erstens der Hanger: In der 2013er Version ist er absolut Symetrisch. Beide Bushingseat haben die
    gleiche Form und eine identische Tiefe, ebenfalls weist der Pivot kein Rake auf ! Man kann den Hanger zwar flippen, aber die Geometrie, sprich
    der Winkel im Verhältnis zum Winkel der Baseplate und die Achshöhe bleiben unverändert. Durch das Flippen hat man lediglich die Wahl zwischen
    (Pardon) Arschgeweih oder dem Eingeständnis, dass der Fahrer ein Ferkel (im geplegten Englisch als "We are filthy animals" bezeichnet) ist.

    Die Zweite, auf den ersten Blick eher kleine Besonderheit ist der straßenseitig verbaute Washer. Das ist nicht nur ein einfacher Flat, sondern einer
    mit Zentrierhülse, die dem Bushing mehr Halt gibt und allzustarke seitliche Ovalverformungen verhindert.

    Nun von der Pflicht zur Kür. Achsen ans Board geschraubt und ab auf die Straße. Erster Eindruck: Keine Nudelachse ala Paris, die selbst mit zugeknallten
    und um Gnade winselden Bushings noch herumeiert wie ein Eunuchenaspirant vor der Entmannung. Im Gegenteil, straff, geradlinig, will geführt werden
    und - oh Wunder, die Werksseitig verbauten Bushings sind alles andere als Müll. Guter Rebound und machen auch nicht schlagartig zu. Je nachdem wie
    man den Kingpin anzieht oder lockert, läst sich der Lenkwiderstand fein dosieren und das über einen ziemlich großen Bereich.

    Mein Fazit: Buck hat da eine feine Achse auf den Markt gebracht, die sich hinter den etablierten Marken nicht zu verstecken braucht und auch nicht
    wie so oft nur eine einfache Randal-Kopie ist. Da wurde Entwicklungsarbeit reingesteckt, auch wenn die Basiskonstruktion die Selbe ist. Ob die vom
    Hersteller propagierte Hochleisungsaluminiumlegierung wirklich das hält was sie verspricht oder nur ein Lippenbekenntnis ist, muss sich erst noch zeigen.
    Ich behalte das Pärchen als Ersatzreserve für gewisse Eventualitäten. Aber so fein die Achsen sind, gegen CNCs haben auch sie kaum eine Chance und
    an die habe ich mich schon zu sehr gewöhnt.
    Zuletzt geändert von CruiserKai; 05.08.2013, 07:05. Grund: Datennachtrag
    Gruß, Kai

  • #2
    AW: Buck Trucks (Version 2013) Review

    interessant sieht tatsächlich auch der pivotcup aus... kannst du den mal herausnehmen und gucken wie der so is? (vllt PU?)

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    • #3
      AW: Buck Trucks (Version 2013) Review

      Moin

      Jo, ich hab ihn mal rausgenommen. Von Form und Abmessungen ist er dem Khiro sehr ähnlich, nur hat letzterer eine etwas dickere Wandung.
      Das PU ist ziemlich weich, ein Tick weicher als der Khiro Large Soft.
      Angehängte Dateien
      Zuletzt geändert von CruiserKai; 04.08.2013, 10:32.
      Gruß, Kai

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      • #4
        AW: Buck Trucks (Version 2013) Review

        Was man bei den schwarz lackierten Achsen nicht so gut sieht: Pivotcup- und Bushingsitze sind ausgefräst und nicht einfach gegossen. Die Bucks werden 2013 wieder in den USA gefertigt. Einzig die Machokacke nervt.

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        • #5
          AW: Buck Trucks (Version 2013) Review

          alles klar... wenn mir nochmal ne cast achse ins haus kommt, wird das wohl die. danke fürs review!

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          • #6
            AW: Buck Trucks (Version 2013) Review

            Danke für das Review. Wurden von mir nicht weiter beachtet bislang. Finde sie auch immer noch unglaublich hässlich, aber so lange die Performance stimmt... "Mein Name ist Buck und ich bin hier für 'nen F..." oder so, ne? Finde auch den Sleeved Washer fein und der Bushing Seat bzw. viel mehr die Öffnung für den Kingpin im Hanger erinnert mich stark an den/die der aktuellen Gunmetals. Die, wie ich feststellen durfte, ziemlich viel Lean haben und das selbst bei den 90er Stock Venom Bushings. Finde übrigens einen Vergleich mit den Gunmetals an sich passender, weil es ja eigentlich klar sein dürfte, dass eine Achse wie die Paris mit Rake und ungeflippt quirliger sein dürfte, als eine Achse ohne Rake.
            Was du nicht erwähnt hast ist der Winkel der Basplate. Scheinbar gibt es die Achse bislang nur in 50°. Die Bushings haben übrigens laut Hersteller 88a. Finde ich nur interessant, zu erwähnen, da du selbst ja 92a gemessen hast.
            IFOA // Initiative für optimierte Asphaltnutzung // www.facebook.com /1166Longboards

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            • #7
              AW: Buck Trucks (Version 2013) Review

              Oh Sorry, wusste ich doch dass ich was vergessen hatte. Ich trage es noch nach. Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich eine Gunmetal bisher noch nicht in Händen hielt. Da ich aber nicht der Einzige bin, der mit Paris (wohlgemerkt die 180er) so seine Probleme hat, wollte ich die Differenz zu dieser auch zum Ausdruck bringen. Bushings korrekt zu messen ist nicht ganz einfach, aber etwas härter als angegeben sind sie auf jeden Fall. Ist ja wie bei den Wheels, die haben oft auch ein paar Duro mehr.

              Hässlich ? Nunja, einen Schönheitswettbewerb dürften sie wohl nicht gewinnen, da sie aber unterm Board sind ...
              Gruß, Kai

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              • #8
                AW: Buck Trucks (Version 2013) Review

                vllt. hab ich es überlesen, aber was kostet die Achse und wo bekommt man sie?

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                • #9
                  AW: Buck Trucks (Version 2013) Review

                  Die 2013er-Version meines Wissens nur bei Bolle und Scheese in Berlin :-)
                  Zuletzt geändert von Gerhard; 03.09.2013, 20:37. Grund: Rechtschreibung
                  Be ninjas

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                  • #10
                    AW: Buck Trucks (Version 2013) Review

                    Die Buck Trucks, die ich in der Hand hatte, waren ziemlich mies verarbeitet.
                    Der Pivotcup war nach hundert Metern Testfahrt hinüber und der Kingpin wackelte wie ein Dackelschwanz in Erwartung von Leckerlis.
                    Unverständlich ist für mich auch, warum das Gewinde am Kingpin so lang ist. "Richtig rum" montiert wird der Top Bushing fröhlich von innen zerfleischt und mit dem Schraubenkopf Richtung Straße montiert frisst das Gewinde die Baseplate auf.

                    Oben genannte Mankos haben dazu geführt, dass die Achse vom Mantis Longboardshop aus dem Programm genommen wurde.
                    Ich glaub, das Schiff geht unter.

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                    • #11
                      AW: Buck Trucks (Version 2013) Review

                      So jetzt haben wir zwei völlig entgegengesetzte Aussagen :wallbash:
                      Gibt es noch jemanden, der die diesjährige Version der achsen in der Hand oder unterm Brett hatte?
                      Be ninjas

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