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Anderer Achsen ihr Kingpin

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  • Anderer Achsen ihr Kingpin

    Ahoi zusammen,

    hab mal eine Frage an die, die sich auf anderen Achsen (Holey, Crail, Force, Exkate etc.) als den Randal R II pumpend fortbewegen: Wie stabil ist der Kingpin eurer Achsen? Habt ihr schon Brüche verzeichnen müssen? Wenn ja, wie häufig und bei welcher Beanspruchung?

    Hintergrund meiner Frage ist, dass ich die Randal R II 150 fahre und mir durch intensives Fahren ca. alle 1,5 - 2 Monate der Kingpin, der um 11 Grad gekeilten und immer äußerst weich eingestellten Vorderachse, bricht.

    Bisher sind mir die Kingpins immer nur beim Geschwindigkeit aufbauen gebrochen, so dass ich nie in die Gefahr eines Sturzes gekommen bin. Die Vorstellung bei höheren Geschwindigkeiten plötzlich ein Brett unter den Füßen zu haben, dessen Fahrtrichtung ich nur noch im geringen Masse beeinflussen kann (ein zu starker Lenkimpuls und das wars), gefällt mir nicht.

    Habe hier im Forum gelesen, dass es Sinn macht, den Kingpin der Randall R II umgedreht einzubauen, da dann das untere Gewindeende, die Stelle an der der Kingpin jedesmal bricht, nicht mehr bündig mit der Baseplate abschliesst. Glaube, dass das schon besser funktionieren kann, habs aber noch nicht ausprobiert.

    Mir ist bewußt, dass der Kingpin grundsätzlich ein Verschleissteil ist, aber vielleicht gibt es ja Achsen, die herstellungsbedingt zuverlässiger und stabiler sind.

    Eine andere Alternative wären vielleicht Kinpins, die aus widerstandsfähigeren Werkstoffen hergestellt sind. Vielleicht hat hierzu jemand Informationen und kann sie beisteuern.

    Würde mich über Informationen eurerseits freuen.

    Gruß Kai
    Et hätt noch immer jot jejange.

  • #2
    Mit Holeys hart carven bergab - dabei maximalst locker, bis daß der Washer klappert.
    Einzigstes, was hin und wieder bricht, ist der hintere Gummi, dann fährt sichs hakelig.

    Zu Street und Rampenzeiten früher hab ich im Monat 2 Kingpins geschrottet. Geht auch, is nich soo schlimm. Im Zweifelsfall abrollen üben.
    dreie-dreie-zehen - ||| | ||| - 00110011 00110001 00110011 - þrjú einn þriggja - három egy három

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    • #3
      Also zum Pumpen verwende ich die RII 150 und schon einige zeit.
      Bei mir ist aber noch nie was abgebrochen !

      Bin auch mit super weichen Setup unterwegs und hab das Board jeden Tag in gebrauch !

      Seltsam oder einfach nur Glück ?
      Downhill Skating Wien

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      • #4
        mir ist noch nie ein longboard kingpin gebrochen, bei skateboards schon haeufiger.

        ich glaubte daher hierbei bisher an zwei gruende:

        krassere belastung auf normale trickboards z. b. beim olli to grind etc.
        bessere konstruktion des reverse kingpin design bei achsen wie rII , holeys, force etc.

        ravn erzaehlt, wenn ichs recht erinnere, auch von bruechen bei laengeren pumpereien, und der typ ist definitív leichter als ich.

        eine loesung waer (theoretisch folgend) ein kingpin aus haerterem material wie etwa edelstahl, oder natuerlich eine genauere passung des pin in der baseplate (holeys sind da stark) oder beides. oder weichere gummies, die nicht ganz locker geschraubt werden muessen, und dem pin somit trotz wendigkeit noch ordentlichen seitenhalt geben. tell me if im wrong!
        OLSON & HEKMATI
        asphaltinstrumente

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        • #5
          Zunächst Danke für die Antworten.

          Bin aber überracht, dass das Problem, dass ich mit dem Kingpin der R II habe vielleicht doch nicht so allgemeingültig ist, wie ich dachte.

          Dann scheint es mehr an anderen Faktoren zu liegen.

          Mein Körpergewicht wird zwischen 84 und 88 Kg liegen. Was bringt ihr denn so auf auf eure Vorderachse?

          Ansonsten könnte es auch an meiner Fahrweise liegen. Denn wenn ich diese überdenke, muss ich feststellen, dass ich meine Achsen nicht besonders schone. Üblicherweise bewege ich mich im stetigen Wechsel von Straßen auf Gehwege und zurück. D.h. vorwiegend nutze ich die gesamte Breite der Straße, sollte dann Autoverkehr vor oder hinter mir auftauchen versuche ich, um Stress und Unmut mit den anderen Verkehrsteilnehmern zu vermeiden, auf die Gehwege auszuweichen. Dabei fahre ich ständig Bordsteine, die man teilweise gerade noch mit meinen Gumballs befahren kann, hoch und durchaus höhere wieder runter um wieder in den Genuss der breiten Strasse zu kommen.

          Bei diesen Manöveren kann ich mir gut vorstellen, dass der Kingpin aufgrund der abrupten Belastungen, die auf ihn wirken in Mitleidenschaft gezogen wird.

          Was meint ihr?

          Erfahrungsberichte anderer Achsen sind weiterhin willkommen.

          Gruss Kai
          Et hätt noch immer jot jejange.

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          • #6
            Mir persönlich ist noch kein Kingpin gebrochen, als ich das letzte Mal gecheckt hab, sah er auch noch ganz fit aus.
            Die Kollegen von pavedwave.org berichten aber, daß das beim Pumpen durchaus die Regel sein soll. Sie empfehlen einen Helm zu tragen. :D
            Ausserdem halten Kingpins aus Edelstahl ('grade 8') wohl etwa doppelt so lange.

            Das Problem ist grundsätzlich bei schrägen Kingpins da - der Hanger wirkt beim Pumpen auf den Kingpin wie eine Säge.

            Und ich will nicht so klingen, als würde ich Werbung machen, aber bei der Carver CX ist der Kingpin genau 90° unterm Brett, bricht also (angeblich, es ist mir wie gesagt noch nicht passiert) deutlich seltener, weil keine Schräg- und Wiegebelastungen auf ihn wirken.
            Dein hilfreicher Beitrag wäre doch bestimmt auch im LongboardWiki gut aufgehoben, oder? - http://relet.net/longboardwiki -

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            • #7
              @Ravn und btitz
              Ja, Edelstahl Kingpin hört sich gut an. Habt Ihr ne Ahnung, wo es solche zu kaufen gibt?

              @btitz
              Habe mir heute blaue G-Truck Bushings (78 a) in meine Vorderachse gebaut. Gegenüber den gelben Randall Gummies ist die Fahrt noch mal eine ganze Ecke softer geworden. Bin zwar nur kurz um den Block, hat aber echt Spass gemacht, da ich noch schneller in den Fahrfluss komme und schneller Geschwindigkeit aufbaue. Zwar ist das untere Gummi ein bißchen zu Groß für den unteren Blechdeckel, aber dafür wird ich wohl ne Lösung finden.

              Hab aufgrund Deiner Berichte über die blauen Doh Dohs, die Du in Deinen Achsen fährst, schon länger mal über einen Bushingwechsel nachgedacht. Hätte aber nicht gedacht, dass es einen so spürbaren Unterschied gibt.

              Kai
              Et hätt noch immer jot jejange.

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