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Frage an Foamcore-Profis

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  • Frage an Foamcore-Profis

    Moin Leute,
    Ich habe den Nachfolger meines leider verschiedenen Freeriders nun so gut wie fertig, zu welchem auch bald noch der Bericht kommt.
    Das ganze ist vom Shape eigentlich genauso, allerdings diesmal mit Schaumkern.
    Die Schwachstellen hinter den Achsen sind diesmal gut überarbeitet sodass ich diesen durchaus vertraue (Holzinserts mit reichlich gfk und überarbeiteter Form).
    Wo ich dem Braten allerdings noch nicht komplett traue, ist an der Tallie in der Mitte.

    Der Aufbau ist von oben nach unten

    50er Glasfinish
    300 Biaxkohle
    1,8mm Ahornfunier
    160er Hohlglasfaser
    10mm Airrex
    2x200er UD-Kohle
    300er Biaxkole
    50er Glasfinish

    Die Wheelbasebeträgt beträgt 81cm.
    Das Concave beträgt an der Stelle 10mm und die Breite 20cm.
    Kerndicke beträgt insgesamt 12mm. Der Schaum ist auf 15cm Breite mit voller Dicke und ist zum Rand abgeschrägt.

    Nun ist meine Frage, ob ihr den Aufbau, so wie er oben beschrieben ist als ausreichend für einen Foamcore beschreiben würdet oder ob ihr den eher zu mager einschätzen würdet (vorallem, was das UD andgeht)?

    Das ganze hat noch angenehmen Restflex und wenig Torsion. Um die Fasermatrix noch zu vervollständigen und die Torsion vollständig zu beseitigen, werde ich bei Gelegenheit wohl noch 160er Kohleköper drunter hauen, da ich die Achse quer zum Brett etwas vernachlässigt hab bei dem Aufbau (wird sonst duch das Multiplex übernommen).
    Da meine Freizeit nun endet, würde ich das Gerät sehr gerne schon fahren, möchte aber nun auch nichts riskieren.

    Ich würde mich sehr über eine Antwort von euch freuen! :thinking:
    Könnt mir auch gern via PM antworten. (Denke da vorallem an die Dimensionierung bestimmter anderer Kohlebretter, mit ähnlicher WB :raeusper: ).

    gruß flo
    Zuletzt geändert von pseudonym; 30.08.2010, 21:25.

  • #2
    passt schon, lets skate!

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    • #3
      Dir vertrau ich da nicht so ganz ;)
      bist du jetzt schon im Urlaub? (Pm...)

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      • #4
        Zitat von pseudonym Beitrag anzeigen
        Um die Fasermatrix (was soll das denn sein? Es gibt Fasern und es gibt Matrix. Das ergibt dann deinen Faserverbund) noch zu vervollständigen und die Torsion vollständig zu beseitigen, werde ich bei Gelegenheit wohl noch 160er Kohleköper (dann aber +-45°, sonst hilft das nix gegen Torsion) drunter hauen, da ich die Achse quer zum Brett etwas vernachlässigt hab bei dem Aufbau (wird sonst duch das Multiplex übernommen).
        Ob das hält kann ich dir grad net so aus dem stegreif sagen. Das du aber tordierst bei insgesamt 600g Biax Kohle... strange. Wieviel wiegst du, wenn man fragen darf? Vllt. ist der Kern ganz einfach zu dünn. Wie hast du aus 10mm Airex einen 12mm Kern gemacht?

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        • #5
          Find ich auch 'n bisschen Krass... bist du sicher, dass du da Biaxkohle und nicht einfache Köper-Kohle hast?
          Kritik zur Kenntnis genommen - Ignoriervorgang eingeleitet

          "Ich bekomm im echten Leben keine Anerkennung und lege deshalb Wert auf die Farbe der Karten unter meinem Usernamen."

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          • #6
            Zitat von jeanfredo Beitrag anzeigen
            Wie hast du aus 10mm Airex einen 12mm Kern gemacht?
            Flo meint glaub'ich 1,8mm Ahornfunier + 160er Hohlglasfaser + 10mm Airrex = ~12 mm Abstand zwischen den äußeren Fasern

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            • #7
              Zitat von gnidnu Beitrag anzeigen
              Flo meint glaub'ich 1,8mm Ahornfunier + 160er Hohlglasfaser + 10mm Airrex = ~12 mm Abstand zwischen den äußeren Fasern
              Genau!

              bist du sicher, dass du da Biaxkohle und nicht einfache Köper-Kohle hast?
              Ja.

              Das du aber tordierst bei insgesamt 600g Biax Kohle...
              Wirklich stark tordieren, tut es ja nicht. Es ist lediglich spürbar.

              Was die etwas schiefe Begriffswahl angeht, ist mir nur gerade kein passenderes Wort eingefallen. Wobei die Steifigkeit sich ja aber auch über eine Matrix darstellen lässt ;).
              Was ich meinte, war eben ein ausgewogener Faserverbund, wo alle Achsen vernünftig abgedeckt sind. Bei dem Vorgänger wurde die Schub- und Zugrichtung quer zur Fahrtrichtung durch das Sperrholz ausreichend versteift. Bei diesem Aufbau fällt das nun weg, sodass hier lediglich die Richtungen 0°, -+45° eine Torsionsbox bilden. Um die 90° Richtung ebenfalls zu bekommen, werden nicht all zu starke Fasern benötigt, aber sie müssen vorhanden sein. (Falls ich hier einen grundlegenden Gedankenfehler machen sollte, bitte melden...)

              Der Hauptgrund für mein Misstrauen liegt glaub ich überwiegend in der Tatsache, dass man da einfach nicht so viel (ca. 1020g) in der Hand hat was einen tragen soll (ca. 70kg).:pillepalle:

              gruß flo

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              • #8
                Ich dachte, ich hau meine Frage hier rein, der Fred erscheint mir von Thema her passend.

                Und zwar wollte ich fragen, ob Airex C70 auch bei flexigen Brettern taugt oder ob ich da eher zu Airex R63 wechseln sollte?
                Gern auch an Stema, ob Styrodur flex verträgt. Ich schätze ja eher nicht.
                Bei mir gehts lediglich darum, bei flexigen Brettern nicht material- und gewichtstechnisch den Overkill zu machen, wobei mir mein Verstand sagt, ich nehme besser Airex R63.80.

                Über Antworten wäre ich extrem Dankbar.

                Falls mir jemand eine 70x22x0,8cm Platte abgeben könnte zum testen, wäre das natürlich auch der Knaller. Danke schonmal.

                Die Gurke
                Zuletzt geändert von Seegurke; 13.09.2010, 12:36.
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                • #9
                  Bei ner Flexgurke ist Schaum mmN IMMER overkill.
                  Styrodur macht das auf keinen Fall mit. Airex kenn ich nicht... der Atlasfoam würde das aber (habs nicht dauerhaft getestet nur kurz mit nem 150kg-Menschen) wegstecken.
                  Kritik zur Kenntnis genommen - Ignoriervorgang eingeleitet

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                  • #10
                    okay, fassen wir zusammen:
                    -Styrodur geht nicht. Dachte ich mir schon.
                    - Du empfiehlst mir einen Schaum, von dem ich noch nicht gehört hab, den Du auf Kurzzeit getestet hast (wahrscheinlich an einem für jmd mit 80 kg bocksteifen dh-Deck)
                    Das hilft mir leider nicht, entschuldige. Aber für einen Link wäre ich trotzdem sehr dankbar. ;)

                    Jetzt an die anderen, die mit Airex schon Erfahrungen haben, könnt ihr mir helfen?
                    Dankeschön!
                    Red Cross Boards - Wer keine Wheelwells braucht, shaped nicht am Limit!

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                    • #11
                      Also ob das leichtere Airex da besser geeignet ist, ist eine gute Frage. Das Material muss bei starkem Flex auf jeden Fall viel größere Scherkräfte aushalten. Ich hab da auch schon letztens mal drüber nachgedacht, ob sich starker Flex und Schaum vertragen würden, bin aber zu keinem sinnvollen Schluss gekommen, da ich auch bis jetzt noch nichts in der Richtung gesehen hab. Ich hätte noch 10mm c70.75, welches ich nicht unbedingt brauche... müsste aber mal schauen, wie genau da die Abmessungen sind. Man sollte auf jeden Fall bedenken, dass Schaum deutlich empfindlicher ist als Holz. Ein mal bis auf den Boden durchflexen könnte da böse Folgen haben.

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                      • #12
                        der teurere airex R63.x ist genau für dynamische belastungen gemacht.
                        da er "damage tolerant" und "non brittle" ist, kannst du ihn je nach sample größe um 180° biegen, bevor er reisst.
                        wichtig ist dann, auch auf einen starken druckgurt zu achten, dass der nicht von oben IN den kern einknickt.
                        deswegen dann 1-2 lagen furnier im sandwich oder eben massiv glas-lagen oben.
                        ich weiss auch nicht, warum sich so viele (auch "profis") seit jahren mit dem billigen grünen "floristen"-schaum rumärgern und sich dann über delaminierte und aufgeplatzte boards wundern.
                        wefunk - spacetime bending machines

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                        • #13
                          Zitat von wefunk Beitrag anzeigen
                          der teurere airex R63.x ist genau für dynamische belastungen gemacht.
                          da er "damage tolerant" und "non brittle" ist, kannst du ihn je nach sample größe um 180° biegen, bevor er reisst.
                          wichtig ist dann, auch auf einen starken druckgurt zu achten, dass der nicht von oben IN den kern einknickt.
                          deswegen dann 1-2 lagen furnier im sandwich oder eben massiv glas-lagen oben.
                          ich weiss auch nicht, warum sich so viele (auch "profis") seit jahren mit dem billigen grünen "floristen"-schaum rumärgern und sich dann über delaminierte und aufgeplatzte boards wundern.

                          Erstmal 1000 Dank für Deine Antwort!
                          Da ich mich im Vorfeld schlau gemacht habe, weiß ich nun aber, dass ich schwierig an den Schaum rankomme. Lange+Ritter verlangen eine Mindestbestellmenge von umgerechnet ca. 360€ (mehrere m²)... vielleicht auch ein Grund, dass andere den Floristenschaum nehmen, vor allem, weil es ja selten um flexige Bretter geht. Dass bei nicht-flexenden Brettern sogar Styrodur ausreicht (m² für 1,50€ ca...), beweist ja stema von seinen two-stripes boards recht eindrucksvoll.
                          Naja, ich muss mich wohl einmal umschauen, ob ich in Münster einen Vertrieb für Airex-Platten finde und dann um eine Platte betteln. Den Preis für eine zahle ich wohl, auch, wenn ich erst einmal schauen muss, dass mein Projekt funktioniert.
                          Red Cross Boards - Wer keine Wheelwells braucht, shaped nicht am Limit!

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                          • #14
                            Zitat von Seegurke Beitrag anzeigen
                            Floristenschaum ... Dass bei nicht-flexenden Brettern sogar Styrodur ausreicht ...
                            Das ist mal wieder ein klarer Fall von "kommt drauf an."!
                            Wenn Du eine saubere lip drumrum machst und die Laminate stark genug sind, nicht in den kern zu knicken, dann sicherlich.
                            Wenn dann aber so experimentelle Sachen wie z.B. ne umlaufende ABS Kante mit so nem bröseligen Schaum gepaart werden dan ganz klar: Nein.
                            Da nützt dir das schlagfesteste Material nix, wenn es sich vom Laminat trennt, und das Laminat einfach vom Schaum abbröselt.
                            Ich nenne mal keine Namen hier, aber das waren so Beispiele letztes Jahr von einem größeren europäischen Produzenten, der es eigentlich besser wissen müsste.
                            Timeout besorgt Dir auch den R airex, eine ganze Platte, die aber für den Transport eh besser zugeschnitten wird. da kamen bei mir (glaub ich) so 24x110cm Stücke raus, die die Plattengröße optimal ausreizten. Dann evtl. mit anderen teilen.
                            wefunk - spacetime bending machines

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                            • #15
                              Okay, nach 1000 Infos, die ich mir hier und anderweitig eingefahren habe (danke dafür!), wird es eine Platte
                              Airex R63.80 werden, Größe 2700mm x 1200mm x 8mm
                              Die wird dann geviertelt auf 4 Stücke in 1350mm x 600 mm, so wie ich es verstanden habe.
                              Der Preis der kompletten Platte (für alle Interessierten) ist bei 109,16 €
                              m² Preis ist also 33,69€
                              Zum Vergleich: Airex C70.55 kostet pro m² 16,90€

                              Ich denke mal, die Interessierten lesen sowieso mit, also falls jemand Interesse an einem Plattenviertel oder kleinen Stücken Airex R63.80 hat, dann soll er sich einfach melden. Preis kann man sich ja selbst ausrechnen.

                              Die Gurke
                              Zuletzt geändert von Seegurke; 17.09.2010, 19:59.
                              Red Cross Boards - Wer keine Wheelwells braucht, shaped nicht am Limit!

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