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Eigenbau-Leitfaden und Grundlagen

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    hat ein Thema erstellt Eigenbau-Leitfaden und Grundlagen.

    Eigenbau-Leitfaden und Grundlagen

    ---Eigenbau-Leitfaden und Grundlagen---

    Letztes Update: 24.07.2011


    (Achtung: Dieser Leitfaden entstand aus meinem angesammelten Wissen sowie aus allem, was man in diesem Forum finden kann. Die Angaben sollten alle korrekt sein - bisher hat niemand Einwände erhoben. Inhalte können sich eventuell ändern, wenn ich bessere Methoden finde o.Ä)

    BEACHTEN: Dies ist ein Leitfaden, kein Frage-Antwort-Thread und auch kein Lexikon, in dem alles steht! Sei so gut und benutz die Suchfunktion bzw Klick dich per Hand durch die Eigenbausektion - es gibt wohl nichts mehr, was nicht schon durchgekaut wurde!!! Fragen zum Eigenbau â la "wieviele Fasern brauch ich denn nun?" sind hier nicht erlaubt! Lediglich Verständnisfragen sind ok - diese könnten zur Verbesserung des Leitfadens beitragen.

    Du willst dein erstes Longboard selber bauen oder nochmal dein Wissen auffrischen, nachdem das erste Brett nicht ganz so gut wurde? Hier wird geholfen! Alle Basics in einem - mit Links und Mut zum ausprobieren.
    (Achtung: Der folgende Teil ist wichtig, wenn du Board mit mindestens einer Biegung bauen möchtest - sprich Konkave oder Camber! Wenn du einfach nur mal was aussägen willst, dann geh runter zum Pukt "Sonst:")

    Inhalt:
    1. Das Holz
    2. Der kleber
    3. Dimensionierung
    4. Pressen
    5. Verstärkungsfasern
    6. Drop-Through
    7. Shape & Design

    8. Versiegelung
    9. Sonstige Tipps & Tricks

    Extras:
    - Sauberes Bohren von Achslöchern als Wiki-Tutorial
    - Sauberes Schleifen von Wheelwells als Wiki-Tutorial
    - Laminieren von Verstärkungsfasern
    - Verstärkungsfasern - die kleine Faserkunde



    -DAS HOLZ-
    Welches Holz?
    Birke Multiplex! Weit verbreitet, gut zu bearbeiten, hohe Tragkraft, schöne Maserung, ...
    (Pappel ist auch so gut wie immer zu bekommen, eignet sich jedoch nur als Zwischenlage bzw als Kern - das Holz ist viel zu weich und brüchig. Tu dir also einen Gefallen und bau kein reines Pappel-Board!)

    Multiplex?
    Multiplex-Platten sind Holzplatten, die aus mehreren Furnierschichten wasserfest zusammengeleimt wurden, wobei jede Schicht um 90° (Faserrichtung) zur vorherigen versetzt ist. Dies führt zu einer hohen Formstabilität.
    OFFIZIELL wird der begriff Multiplex erst benutzt, wenn man mindestens 5 gleichdicke Lagen Holz hat, die wasserfest verleimt wurden. Jedoch scheren sich Baumärkte und idR auch die Holzfachgeschäfte 'nen Feuchten darum und nennen auch Platten mit weniger Lagen Multiplex... Jedoch kann man drauf vertrauen, dass diese Platten wasserfest verleimt sind.
    Bei Birke habe ich bisher noch nie einen Fall erlebt, bei dem es keine wasserfeste Verleimung gab.. meist kann man Birke-Multiplex also gefahrlos kaufen.
    Manche Baumärkte nutzen jedoch die richtige Bezeichnung und nennen ihre 4mm (3 Lagen) Birkenplatten Sperrholz - so wie es offiziell richtig wäre. Auch diese sind idR wasserfest verleimt und absolut zu gebrauchen! Notfalls hilft nachfragen weiter.

    Wo kaufen?
    Birke-Multiplex/Sperrholz ist sehr verbreitet. FAST, leider nur fast jeder Baumarkt führt es, im Idealfall mit kostenlosem Zuschnitt und Abrechnung nach gekaufter m² Zahl (mehr dazu gleich!). Ansonsten wären da noch ein Holzfachhandel oder eventuell ein Schreiner. Hier hilft nur fragen und hoffen.
    Ansonsten der Joker: Online bestellen. Vom m² Preis gleich, jedoch kommt Versand drauf und oft muss man mehr kaufen, als man braucht, da die Plattenformate oft mistig sind. (Onlineshops siehe Linksammlung zum Eigenbau)

    Qualität?
    Nunja.. ein leidigedes Thema. Die Qualitätsunterschiede schwanken! Der eine bekommt im Baumarkt beste Ware, der andere eher weichen, Astloch zerfressenen Restabfall (die Unterschiede beziehen sich idR auf verschiedene Baumärkte, nicht verschiedene Kaufzeitpunkte o.Ä). Im Fachhandel und beim Schreiner bekommt man etwas sicherer gutes Material - ein Verpsrechen ist dies jedoch auch nicht.

    Wie dick?
    Am besten bewährt hat sich die 4mm Variante. Davon 3 Platten aufeinander und man hat schon ein solides Board. Vorallem wenn noch starke oder doppelte Biegungen mit ins Spiel kommen, ist die 4mm Variante die bessere Wahl, da man die Platten a) leichter biegen kann und die Biegung b) weniger zurückgeht (mehr dazu später).
    Gehen tun sonst auch 2x 6mm oder 2x 6,5mm.. vorallem bei der Toothless-Methode hat sich dies bewährt(mischen ist auch erlaubt!)
    (Wichtig bei der Wahl der Gesamtdicke ist natürlich auch dein Gewicht, die geplante Wheelbase und wieviel Konkave/Camber und Flex das Board bekommen soll... mehr dazu folgt!)

    Der Preis?
    Nicht wirklich hoch. Bei einem Board von 12mm Gesamtdicke zahlt man am Ende, egal ob 3x 4mm oder 2x 6mm, ca 16-20€. Der Preis variiert naürlich nach Plattengröße. 6,5mm ist minimal teurer, dafür aber eh selten vertreten(idR im Holzfachhandel zu finden)

    WICHTIG:
    Wenn du das Holz kaufst.. dann achte unbedingt auf folgendes bzw sag es dem Zuschnitt-Menschen(das sind diese Mythos umrungenen Wesen, die nie da sind, wo man sie braucht und irgendwie auch selten auf das hören, was man sagt.. aufpassen!):
    Die Deckfasern, sprich die Fasern der obersten und untersten Lage, MÜSSEN Längs verlaufen!
    Wieso? Multiplex besteht immer aus einer ungeraden Anzahl von Lagen, die Faserrichtung der Obersten/Untersten Lage ist somit immer 1x öfter vertreten! Holzfasern nehmen Zugkräfte auf - diese entstehen beim draufstellen in Längsrichtung. Sind die Deckfasern quer, dann ist das ganze sehr wabbelig und brüchig - Misserfolg vorprogrammiert!

    Sonst:
    Wenn du einfach nur ein flaches Brett aussägen willst, dann kannst du dir ein Stück 12mm dicke Birke-Multiplex Platte kaufen (schaut auch in die Restekiste!). Beachten musst du nur den Punkt WICHTIG über diesem. Je nach Gewicht und Wheelbase kann das aber schonmal ziemlich flexig werden. Entweder das Board verkleinern oder Fasern auflaminieren (später mehr dazu) - jedoch finde ich die Verarbeitung von Fasern auf einer flachen Platte ein wenig verschwenderisch - da kann man auch gleich den Aufwand betreiben, sich eine simple Presse zu bauen!

    ^-NACH OBEN-^



    -DER KLEBER-
    Über die Holzwahl weißt du nun Bescheid - jetz müssen die Platten nurnoch dauerhaft zueinander finden!
    HOLZLEIM
    Die einfachste, oft bewährte und gute Einsteigermethode ist der gute alte Holzleim, zB Ponal. Wichtig ist eigentlich nur: Wasserfest!

    Vorteile:
    -Leicht zu bekommen
    -in kleinen Mengen erhältlich
    -nicht gesundheitsschädlich - deswegen keine Arbeitssicherheit nötig
    -hat bei richtiger Verarbeitung genug Power für unsere Zwecke

    Nachteile:
    -Leim ist flexibel - die Biegung kann, vorallem bei 2x 6mm oder 2x 6,5mm, stärker zurückgehen
    -die Verarbeitungszeit von ca 15min zwingt leider zum schnellen arbeiten. Ist man (viel) zu langsam, können sich die Platten nach dem Pressen voneinander lösen (gerne mal mit einem lauten Knacken, bei welchem man zuerst an einen Holzbruch denkt)
    -je mehr Druck, desto besser

    Aber: Je kälter es ist, desto langsamer bindet der Leim ab (Keller?). Dazu habe ich neulich gelesen: Einfach etwas mit Wasser verdünnen! Dies habe ich einmal ausprobiert und direkt zu viel verdünnt. Der Leim wurde vom Holz aufgesaugt und die Verklebung war mist. Passt also in diesem Falle auf, dass ihr wirklich nur ein kleines bisschen Wasser hinzu gebt! Möglich wäre es eventuell auch, wenn man die Holzplatten ganz ganz leicht anfeuchtet, bevor man den Leim aufträgt. Diese Feuchtigkeit würde das Abbinden verlangsamen!

    Wie viel Leim brauche ich?
    Eine genaue Angabe kann ich nicht machen, die Leim-Zeit ist schon etwas länger her - aber die kleine 120g Flasche reicht auf jeden Fall für 1-2 Bretter! Wenn nicht sogar mehr.

    Verabreitung:
    Leim sollte dünn aufgetragen werden, weniger als 1mm (weniger ist mehr!). Dies geht am besten, wenn du aus der Flasche ein paar schöne Schlangenlinien auf das Brett malst und diese dann mit einer alten Kreditkarte, Pappkarte o.Ä verstreichst..ohne Lücken. Gehen tun zB auch Eiskratzer. Was sich für eine perfekte Leimmenge bewährt hat, ist ein Zahnspachtel mit 1mm Zähnchen bzw ganz einfach ein slebstgebauter, indem man aus einer alten Plastikkarte diese kleinen Zähnchen rausschneidet/zwickt. Der Nagelknipser leistet hier gute Dienste.
    Der Leim muss nur auf einer der Platten passieren, die du verleimen willst.. danach einfach zusammenbatschen. That's it.
    Dabei muss man wie gesagt schnell sein - und je mehr Druck, desto besser.
    Auf der Packung steht zwar, dass der Leim nach ~15min pressen fest ist - jedoch würde ich dieses Risiko nicht eingehen ;) 24 Stunden - da ist man auf der sicheren Seite. Tut zwar weh wenn man ungeduldig ist, aber es ist allemal besser als ein Fehlschlag durch selbige.

    Rückgang:
    Schwer zu verallgemeinern. Camber ist hier anfälliger, bei der Toothless Methode ca 2/3 der gepressten Biegung. Konkave ist recht sicher - bei 3x 4mm verliert man wenig bis garkein Konkave. 2x 6mm oder 2x 6,5mm ist da schon störrischer - hier verliert man unter Umständen gut 1/3 bis sogar 1/2 der Konkavestärke!
    Abhänig ist das ganze jedoch auch vom Pressdruck! Mehr Druck = weniger Rückgang. Eine Rippenpresse ist hier zB der Positiv/Negativ-Presse oder der Toothless Methode vorraus.
    Aber wie gesagt, es ist schwer das zu verallgemeinern... Versuch macht kluch!

    EPOXIDHARZ
    Die professionelle, aber auch kompliziertere Variante aus 2 Komponenten.

    Vorteile:
    -perfekte Verbindung von Holzteilen
    -hält biegungen besser im Board
    -ist nicht auf Druck angewiesen
    -die Klebeverbindung ist idR stärker als die Verklebung innerhalb der Platten selbst
    -Mengentechnisch billiger als Leim
    -verschiedene Harze mit verschiedenen Verarbeitungszeiten. Von 5min bis >1std ist alles dabei (meist genutzt ist die 45min Variante)
    -wird auch für Verstärkungsfasern verwendet

    Nachteile:
    -muss man idR bestellen (Conrad hat Harz da, kostet im Laden ca so viel wie bestellen + Versand - Fasern sind dort jedoch mist! Entweder zu dünn, nur Schnipsel und/oder sowieso gefaltet und geknickt. Eine super alternative bieten ordentliche Modellbau und Surf-Shops. Da bekommt man gute Harze, gute Fasern und letztere auch oft in freiem Zuschnitt, sprich nur das, was man braucht)
    -Abnahmemengen oft erst ab ~750ml Gesamtgemisch
    -man muss genau mischen (abweigen!)
    -oft Mindesttemperatur von 20° für die Aushärtung benötigt
    -GESUNDHEITSSCHÄDLICH! ARBEITSSICHERHEIT!!!

    Welches Epoxid brauche ich?
    Die Verarbeitungszeit (auch Topfzeit genannt) sollte um 45Minuten betragen - somit hat man genug Zeit fürs Holz einstreichen und Presse spannen. Die Mindesttemperatur für das Aushärten beträgt meist 20°.. es gibt aber auch Harze, die schon bei 10° aushärten. Hier solltest du unbedingt schauen, ob der Bastelort diese Temperatur erfüllt.. ist es zu kalt, wird das Harz nicht Hart! (Bei der Überlegung, wo das ganze trocknen soll, ist aber unbedingt die Arbeitssicherheit zu beachten! Neben dem Bett ist nicht so eine gute Idee..)
    Desweiteren gibt es Harze mit verschiedener Viskosität. Viskosität ist ein Maß für Zähflüssigkeit.. je mehr Viskosität ein Harz hat, desto dicker ist es. Harze ohne besondere Kennzeichnung sind meist niedrig-viskos. Deren Konsistenz ist grob gesagt mit der von Olivenöl zu vergleichen. Diese Harze eignen sich wunderbar um Fasern zu laminieren, da das Harz leicht und gut in selbige einzieht und diese so tränkt. Zum kleben ist es aber zu dünnflüssig, da es auch stark ins Holz einzieht - jedoch kann man es einfach und günstig eindicken - dies geschieht mit sogenannten Füllstoffen. Verbreitet ist Thixotropiermittel, welches das Harz verdickt und es ne nach Dosierung bis zu einer Fettartigen Konsisten bringen kann. Es gibt auch Baumwollflocken und gemahlene Glasfaser, auch Microfiber genannt - letztere sind extra für Verklebungen und Spachtelmassen gemacht - mittlerweile mein Favorit! Diese Mittel bekommt man günstig in den Fachgeschäften und werden einfach in das Harz eingerührt, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Die Konsiszenz zum Kleben ist mit dickem Honig ganz guz zu beschreiben..Flotte Biene oder etwas dicker! Übrigens sind auch die kleinsten Mengen, die man bestellen kann, sehr ergiebig! 70g Thixo bzw ~200g gemahlene Fasern ergeben einen ganzes Eimerchen von einem Liter Volumen. Diese Menge reciht aus, um unzählige Epoxidgläser ein zu dicken. Ich nutze immernoch meine erste Ladung - und diese ist nichtmal halb leer!
    Harze mit der Kennzeichnung "mittel-viskos" sind da schon ein anderes Kaliber - diese Harze haben von sich aus eine Konsistenz wie Fließhonig. Mit ihnen kann man relativ problemlos kleben - Laminieren wird jedoch erschwert, da die dicke Konsistenz das in die Fasern Einziehen/Einarbeiten erschwert. Möglich ist es aber, sogar bei 450g/m² Gelegen - mit etwas Anstrengung und Stress!
    Wer kleine Projekte plant, kauft sich niedrigviskoses Harz und dickt dieses ein. Somit hat man immernoch Harz, mit dem man Fasern verarbeiten kann. Wer viel plant, kann beides kaufen und spart sich so das Andicken beim Kleben. Die größten Sparfüchse kaufen nur das mittelviskose Harz und stressen sich selbst beim Laminieren.. ich empfehle es nicht!

    -In der Linksammlung sind die Adressen zu den Onlineshops für Harz & Fasern-

    Dazu an dieser Stelle noch eine kleine Auflistung von 3 großen Shops, was meine Erfahrung mit ihnen angeht.


    Zubehör:
    Altes Marmeladenglas o.Ä zum Mischen, Digitale Küchenwage, Stöckchen zum Umrühren (Esstäbchen, alter Pinsel, langer Eisstiel, ...), Plastikkarte, Pinsel oder Velourrolle zum Auftragen, ARBEITSSICHERHEIT!..und ein Taschenrechner.
    Das Auftragen von Harz mit einer Schaumstoffrolle, die zum Lackieren gedacht ist, halte ich für Blödsinn. Diese Rollen saugen sich stark mit Harz voll, sie sind sehr weich, weswegen man kaum Druck aufbauen kann und zu guter letzt werden sie von dem harz angegriffen, was schilmmstenfalls zu ekeligen Schaumstoffbrocken in den Fasern füren kann beim kleben nicht so schlimm). Zudem kann man sie nicht reinigen: Aceton löst Epoxid - aber auch den Schaumstoff. Velour rollen kann man problemlos in Aceton reinigen.

    Verarbeitung:
    Für eine Klebefläche von 30cm x 120cm braucht man ca 40g Harzgemisch. Zu wenig anmischen ist kein Problem, fix was nachrühren und gut ist. Zu viel..nunja, Verschwendung. Aufheben kann man das ganze nicht, denn die Aushärtung ist ein chemischer Prozess, der mit dem Mischen von Harz und Härter in gang gesetzt wird.
    Bevor losgelegt wird, rechnet man sich fix aus, wieviel Harz/Härter man braucht. Dieses mach eich mit folgender Formel (wenn es anders/einfacher geht, bei mir melden!)

    Benötigtes Harz = Gesamtgemisch : 1,Mischungsverhältnis;
    Benötigter Härter = Gesamtgemisch - Benötigtes Harz
    Beispiel:
    Harz Klebefixdeluuxe hat ein Mischungsverhältnis von 100:55 Gewichtsteilen(heißt: Auf 100g Harz kommen 55g Härter). Benötigt wird 40g Gesamtgemisch.
    40g Gesamtgemisch : 1,55 = 25,81g Harz
    40g Gesamtgemisch - 25,81g Harz = 14,19g Härter

    (Achtung: Soll vorkommen, dass manche Hersteller das Michverhältnis mit VOLUMEN angeben! Üblich ist hedoch das Gewicht bzw beides.. Augen auf)

    Nun Handschuhe an, Maske auf und Beide Teile abwiegen (bestenfalls mit einer Digitalen Küchenwage, bei der man immer zurück auf 0 schalten kann. Die Wage in eine durchsichtige Tüte stecken (Gefrierbeutel o.Ä) garantiert langen Spaß mit der Wage). Nun alles gut verrühren. Wenn man denkt, es ist genug verrührt: Nochrmal verrühren! Irgendwelche unverrührten Harzreste, die am Ende nicht aushärten, werden damit vermieden!
    Nach bedarf nun Füllstoffe einrühren, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
    Jetzt einfach das Harz zu 90% künstlerisch auf der zu klebenden Platte verteilen und danach mit einer alten Kreditkarte, Pinsel, Velourrolle , ... verstreichen. Die Schichtdicke mache ich immer nach Gefühl.. "so, dass überall Harz ist".
    Nun die 2. Platte drauf und fertig.

    ALTERNATIVEN
    Polyesterharz
    Hiermit habe ich aber keine Erfahrung - wer damit gearbeitet hat kann mir gerne einen Bericht Senden, ich baue ihn dann hier ein! Mit Name und Dank :D
    Bisher wurde gesagt, dass es problemlos funktioniert. Vorteil: Man bekommt das Harz meist im Baumarkt bei der Autoabteilung (Stichwort Karosserie Reperatur), es ist nicht giftig (ohne gewähr, informiert euch bitte!), klebt gut.
    Nachteile sind ein bestialischer Gestank, eine kurze Verarbeitungszeig sowie ein sehr schwer zu messendes Mischungsverhältnis.

    Achtung: Bei jeglichen Klebearbeiten empfiehlt es sich, die Presse mit einer Folie vor Harz/Leim zu schützen! Wer am Ende den Rohling aus der Presse nehmen will und selbige mit dran klebt, hat keinen Spaß!

    ^-NACH OBEN-^



    -DIMENSIONIERUNG-
    Hier werde ich nicht groß drauf eingehen - schaut in den Dimensionierungs-Thread!
    Flex ist Geschmackssache, Größe ist Geschmackssache, Konkave ist Geschmackssache, Camber/Rocker sind Geschmackssache.
    Wenn du gar nicht mehr weiter kommst, schau vorbei im Fragen-Thread.
    3*4mm Birke mit ~10mm Konkav reichen in vielen Boardgrößen bis zu einem Fahrergewicht bis 80kg - das wäre die enfachste Variante.

    ^-NACH OBEN-^


    -PRESSEN-
    Zum Pressen gibt es mehrere Möglichkeiten:
    Toothless-Methode - Camber/Rocker mit simpelsten Hilfsmitteln, schnell, einfach und oft bewährt. Eine gute Wahl fürs Erstlingswerk! (Anleitung auf Englisch. Wer hier im Forum jedoch nach "Toothless" sucht, findet Massen an weiteren Infos und Berichten!) (ab 0€)
    Diese Pressmethode halte ich mittlerweile jedoch für absolut ÜBERHOLT! Zum einen ist nur Camber/Rocker eher langweilig bzw Camber ist eher sinnlos, wenn man nicht grade ein sehr flexiges Deck hat... zum anderen kann man mit ein klein wenig mehr Arbeit und Investition (wenn man alles da hat oder es sich leihen kann, geht es auch wieder für 0€) ein schönes Brett mit Konkav pressen, welches die Fahrbarkeit und Stabilität ines Decks einfach ENORM verbessert!

    Positiv/Negativ Presse für Konkave und Camber/Rocker - günstig, einfach, gut (ab ~15€)

    Balkenpresse als simplere Positiv/Negativ Presse - Wenn man Restholz und Schraubzwingen hat bzw man diese leihen kann, 0€. Sonst wenige Materialkosten in der Restekiste etc.
    Hier ein weiteres Beispiel von foxel

    Gleiche Methode aber auch für gedroppte Boards: Ravns Presse (- Die Fotos sind tot und konnten bisher nicht wierdergefunden werden - sorry!)

    Rippenpresse - Viel Druck, viele Möglichkeiten, Camber/Rocker, Konkave, Drop - jedoch aufwendiger und eventuell teurer (über 20€, je nach Material stark schwankend)

    Vakuum - Für dünnes Holz (bis 4mm Birke), Foamies, Furniere und co. Je nach Form ist vieles möglich. Benötigt jedoch viel Zubehör und ist vergleichsweise teuer in der Anschaffung sowie aufwendiger in der Vorbereitung (Form aus Hartschaum) (Mit Kompressor und co über 100€)

    ^-NACH OBEN-^


    -VERSTÄRKUNGSFASERN-
    Hier verlinke ich nurnoch auf meinen Wiki-Eintrag

    Laminieren:
    Das How-To Laminieren steht im foreneigenen Wiki

    -In der Linksammlung sind die Adressen zu den Onlineshops für Harz & Fasern-

    ACHTUNG: Fasern bringen nur etwas, wenn sie im Zusammenspiel mit dem Harz eine richtige verbindung mit dem Holz eingehen! Fasern auf einer geschlossenen Lackschicht oder auf Aufklebern/Klebefolien sind daher nicht Empfehlenswert - Delaminationsgefahr (das zeug löst sich einfach wieder..)! Verstärkungsfasern + Harz bzw Harz alleine als Versiegelung oder als Cleargrip gehören direkt auf das offenporige Holz (gebeizt geht zB sehr gut) bzw eine schon vorhandene Faserschicht. Kleine Grafiken sind problemlos unter Fasern/Harz zu setzen - jedoch sind große und komplette Lackierungen absolut nicht zu empfehlen! Sowas gehört dann außen auf die Fasern.

    ^-NACH OBEN-^


    -DROP-THROUGH-
    Neben der normalen Befestigung der Achsen unter einem Deck gibt es noch die Drop-Through Variante.
    Da das Board somit viel tiefer liegt, braucht es neben den Drop-Through-Löchern und min. 180mm Achsen auch noch Ausschnitte neben den Baseplates, da man sonst bei kleinsten Lenkbewegungen Wheelbites bekommt.
    Folgende Grafik zeigt die nötigen Minimalabmessungen (die 30mm sind maximal), um bei 180mm Achsen und 75mm Rollen keine Wheelbites zu bekommen - auch wenn man mit weichen Bushings den Vollen Lenkeinschlag erreicht (Update: Achtung, verschiedene Achsen haben einen unterschiedlichen Radstand! Diese Grafik ist vorallem für Randal gedacht! Paris, Caliber o.Ä könnten EVENTUELL nicht mehr reinpassen, da diese die Wheelbase effektiv verkürzen!!):

    Um die Haltbarkeit des Holzes muss man sich hier keine Gedanken machen - auch 100kg Menschen werden problemlos ohne Bruch getragen. Die 30mm sollte man trotzdem nicht wahllos auf ein minimum verschmälern!

    ^-NACH OBEN-^


    -SHAPE & DESIGN-
    Das Shape kannst du gestalten, wie du lustig bist. Anregungen geben bestehende Boards oder der Shape-Sammelthread. Wie man ein Shape digital umsetzt, sagt das Shapedesign-Tut.

    Was das Design angeht: Lass deine Fantasie spielen! Anregungen gibt es zB im Design-Wiki-Thread oder im Griptape-Gefummel Thread. Auch der Lacke & Farben Sammelthread ist eine gute Hilfe. Erlaubt ist, was gefällt.

    Cleargrip: Cleargrip, also klares/durchsichtiges Griptape, welches man selber macht, ist eine sehr schöne Möglichkeit um auch die Oberseite eines Decks zu gestalten. Obendrein kann man die Rauheit sehr gut steuern und die Beständigkeit dieses Grips ist enorm (absolut kein Vergleich zu den viel schlechteren Clear-Grips von Loaded, Arbor und co!). Was man braucht ist Epoxid und Korund. Alles weitere gibt es dann in meinem Videotutorial.
    Für Korund gibt es dazu noch eine kleine Tauschecke in der Gebrauchtbörse - denn die käuflichen Mengen bei eBay und co belaufen sich meist über 5kg - viel zu viel.

    ^-NACH OBEN-^


    -VERSIEGELUNG-
    Da Holz anfällig für Wasser ist, muss ein Board versiegelt werden. Dies geht wunderbar mit Parkettlack und Bootslack. Letzterer ist zwar etwas Widerstandsfähiger, hat jedoch einen leichten Gelbstich.
    Auch Epoxid eignet sich zum versiegeln - jedoch sollte auf anderen Lacken unbedingt die Haltbarkeit getestet werden! Sonstbesteht Gefahr des Abblätterns.
    Bohrlöcher nicht vergessen! Hier eignen sich Q-Tipps (Wattestäbchen) wunderbar.

    Bei Schlagstellen, Kerben und tiefen Kratzern kann es auch nicht schaden, nochmal drüber zu gehen!

    Infos zu Lacken gibt es wieder im Sammelthread

    ^-NACH OBEN-^



    -SONSTIGE TIPPS & TRICKS-
    -Beim Aussägen immer ein Metallsägeblatt benutzen! Dieses lässt sich einfacher, da langsamer, durchs Holz führen und bringt einen sauberen Schnitt ohne Ausfransungen. Benutzt man Verstärkungsfasern, so ist ein Metallsägeblatt ein Muss. Holzsägeblätter werden schneller stumpf, als man gucken kann!

    -Laaaaangsam und konzentriert sägen! So spart man sich Schleifarbeit.

    -Enge Kurven im Shape oder Drop-Through Löcher können gut mit einem Kurvensägeblatt gemeistert werden (achtung, sie brechen leicht!).

    -Die Grobe Holzraspel nur dann benutzen, wenn oben und unten Fasern auf dem Board sind. Holz alleine splittert sehr schnell unschön ab.

    -Abgerundete Unterkannten bringen ein optisch flacheres Brett, fühlen sich besser an und sehen gut aus (Achtung, Geschmackssache).

    -Scharfe Oberkannten(nur kurz mit Schleifpapier drüber) hingegen bieten den Schuhen ordentlich Halt.

    -Eigenbau-Linksammlung

    ^-NACH OBEN-^




    Das Wort zum Schluss und doch das wichtigste:
    DANKE!
    Danke an(ungeordnet) Fredo, Robin, O&H, 313, gnidnu, Seegurke und alle anderen, die ihre Erfahrungen und ihr Wissen teilen und deren Namen ich grade nicht im Kopf habe! Aber ja, DU bist gemeint :D
    Zuletzt geändert von werwolf; 29.08.2012, 10:38.

  • Cruiser
    antwortet
    AW: Eigenbau-Leitfaden und Grundlagen

    Hier bitte nicht weiter Posten. Fragen und dergleichen bitte in den Eigenbau fragenthread.Danke

    Einen Kommentar schreiben:


  • Audiopulse
    antwortet
    AW: Eigenbau-Leitfaden und Grundlagen

    Ich hatte vor kurzem Kontakt mit HP-textiles um ein paar Detailfragen zu klären. Vielleicht interessiert euch das?

    Code:
    Sehr geehrter Herr Nagl,
    vielen Dank für Ihr Feedback!
    
    Gerne gehe ich wie folgt auf Ihre Fragestellung ein:
    
    Klebeharze unterscheiden sich in der Formulierung wesentlich von reinen Laminierharzen.
    Die meisten Laminierharze härten recht spröde aus.
    Klebesysteme hingegen bleiben eher „zäh-hart“.
    Diese Eigenschaft bewirkt ein deutlich späteres Versagen der Klebefuge, besonders bei dynamischen Belastungen.
    
    In diesem Fall sollten Sie folgende Systeme in Betracht ziehen (Datenblätter als Anlage):
    
    HP-E45KL
    Mehrzwecksystem, mittelviskos, TZ ca. 45 Minuten
    
    oder
    
    HP-E120K
    reine Klebeharzsystem, mittelviskos, TZ ca. 2h
    Endfestigkeit bei 20°C jedoch erst nach 7d (kann durch Temperung verkürzt werden!).
    
    
    
    
    Weitere Hinweise:
    Klebefugen sollten möglichst mit Kurzfasern (z. B. Baumwollflocken HP-BF1) verstärkt werden.
    
    Achtung:
    Das Material nicht zu stark verpressen!
    Wenn zu viel Material herausgedrückt wird, kann keine Klebewirkung mehr erreicht werden!
    Anders als z. B. bei vielen Holzleimen, weisen Epoxidharze keinen großen Schwund auf, der kompensiert werden müsste.
    Wenn  dennoch aus technischen Gesichtspunkten verpresst werden soll, müssen  Abstandhalter eingesetzt werden die ein Herausdrücken verhindern. 
    Mir war der Unterschied zwischen Laminier- und Klebeharzen bis jetzt nie klar.

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  • dododo
    antwortet
    AW: Eigenbau-Leitfaden und Grundlagen



    hat mich damals voll verwirrt

    Einen Kommentar schreiben:


  • dododo
    antwortet
    AW: Eigenbau-Leitfaden und Grundlagen



    könnt ihr mal reineditieren.

    Einen Kommentar schreiben:


  • Guter
    antwortet
    AW: Eigenbau-Leitfaden und Grundlagen

    http://longboardz.de/forum/f170/urub...tml#post332455 :)

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  • xXsafiraXx
    antwortet
    AW: Eigenbau-Leitfaden und Grundlagen

    Ich hätte mal eine frage kann man auch den vorher angefertigten Rahmen auf den Boden legen geleimtes deck drauf und mit einem Autoheber unter einem Traktor pressen?(nicht unter den reifen!)

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  • Thoricha
    antwortet
    AW: - Eigenbau-Leitfaden und Grundlagen -

    Zitat von werwolf Beitrag anzeigen
    -Beim Aussägen immer ein Metallsägeblatt benutzen! Dieses lässt sich einfacher, da langsamer, durchs Holz führen und bringt einen sauberen Schnitt ohne Ausfransungen. Benutzt man Verstärkungsfasern, so ist ein Metallsägeblatt ein Muss. Holzsägeblätter werden schneller stumpf, als man gucken kann!
    Kleiner Tip von nem Schreiner! An den meisten handelsüblichen Stichsägen gibt es links vom Sägeblatt einen Schalter mit drei oder vier Einstellungen. Diese auf 0 bzw. je nach Fabrikat auf 1 stellen(also grundsätzlich die kleinste Einstellung). Dieser Schalter regelt den Pendelhub des Sägeblatts. Je kleiner die Einstellung desto sauberer der Schnitt! Ich würde jedem abraten, bei einem reinen Holzbrett ein Mettallsägeblatt zu nutzen. Stellt die Maschine fein ein und nehmt ein scharfes/neues Holzsägeblatt und PRIMA!

    Einen Kommentar schreiben:


  • floibex
    antwortet
    AW: Eigenbau-Leitfaden und Grundlagen

    wie schon gesagt, war bezgl. arbeitsschutz nur der hinweis auf gut gelüftete räume angegeben. gearbeitet hab ich damals im keller, hatte wirklich guten durchzug.

    Einen Kommentar schreiben:


  • botchjob
    antwortet
    AW: Eigenbau-Leitfaden und Grundlagen

    mhh ich muss da mal ne lanze fürs polyharz brechen ;)

    habe bisher ausschließlich damit gearbeitet (sowohl professionell als auch als "Garagenlaminator") und nie gesundheitliche probs gehabt.

    ich mag die Steuerungsmöglichkeiten via Härterzugabe (häufig 0,5-3%), den günstigen Preis und die UV stabilität. außerdem erinnert einen dieser pestilente geruch stets daran wie gefährlich es ist.

    Die Leute, die schon siet jahren Harze panschen hatten auch deutlich mehr angst vor einer Epox allergie als vor der Styrollunge.

    Der neugier halber ... hast du zufällig in nem Keller laminiert ?

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  • Gast-Avatar
    Ein Gast antwortete
    AW: Eigenbau-Leitfaden und Grundlagen

    kannst du das mal ausführlicher erzählen und das von nem Mod (Malte..??) zur Arbeitssicherheit hinzufügen lassen? In letzter Zeit hab ich viel Leichtsinnigkeit im Umgang mit sowohl Polyesterharz als auch Epox gesehen, da kann ein bisschen Abschreckung nicht schaden.

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  • floibex
    antwortet
    AW: Eigenbau-Leitfaden und Grundlagen

    danke an alle die sich an diesem faden beteiligt haben, ganz ganz grosse klasse.

    zum thema polyester kann ich leidvoll berichten (hab lange jahre surfboards gebaut), finger weg von dem scheiss, das darin enthaltene lösungsmittel styrol ist hochgiftig und verätzt die lunge.
    zwingend mit maske und speziellem filter verarbeiten. da aber in allen belangen epoxy basierenden laminaten unterlegen, macht es nicht wirklich sinn das zeugs zu verwenden.

    hatte es 1984 als clearcoat bei meinem 2. windsurfboard verwendet, keine maske (stand auch nichts dgl. in dem begleitpapieren), gut durchlüfterter raum (3 fenster offen, 2 türen, hat gezogen wie hechtsuppe).
    bin "dank" der dämpfe umgekippt, im sanka aufgewacht und im sprechfunk mitbekommen "styrolvergiftung, den könnt ich eigentlich gleich in die kühlkammer fahren, da ist in spätestens 'ner stunde die lunge hin ....".
    so schlimm war es dann doch nicht, 2 wochen intensivstation und seither etwas kurzatmiger ..

    ciao
    flo

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  • gnidnu
    antwortet
    AW: Eigenbau-Leitfaden und Grundlagen

    Und was soll dann 0°/90°-Gelege sein, wenn nicht biaxial? Ist nicht unüblich und hin und wieder selbst im Ebayshop von HP zu finden. Imho sollte man zur besseren Unterscheidung von +-45°-Gelege bei Bidiagonalgelege verbleiben, welches ein Unterfall von Biaxialgelege ist. Das ist dann immerhin nicht mehrdeutig.
    Zuletzt geändert von gnidnu; 11.09.2011, 20:32.

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  • JKB
    antwortet
    AW: Eigenbau-Leitfaden und Grundlagen

    "Gegen Torsion hilft Biaxiales Fasergelege (-45°/+45°)." *Klugscheiss* Es gibt meines wissens nach nur Bidiagonales da sie ja bei jeweils 45° Diagonal sind... kann man sich denken und ist auch nur ne kleinigkeit aber trotzdem...:D
    Edit: http://www.hp-textiles.com/shop/inde...sergelege.html

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  • MacGyver
    antwortet
    AW: Eigenbau-Leitfaden und Grundlagen

    waaaaahhhnsinn... jetzt fehlt nur noch der abschnitt für dropped boards :)

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