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Longboards bauen als Job

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  • Longboards bauen als Job

    moin
    ich wüsste gerne ob man vom longboards bauen leben kann
    und was der weg dahin wäre bzw wenn jemand schon davon lebt oder welche profesionell baut wie diese(r) dahin gekommen ist

  • #2
    AW: longboards bauen als job

    Bei Hack kannste das jetzt wohl als Ausbildungsberuf machen.

    Schlag dir aus dem Kopf das von 0 aufzubauen, man kann es schaffen, aber irgendwer ist auch Astronaut, Rockstar oder Filmstar von Beruf, und Hollywood ist voll von Kellnern die eine SetCard haben. Will sagen die Zahl derer die es schaffen ist verschwindend gering im Vergleich zur Zahl der Versuchenden.
    "jim, ich knie nieder vor dir! You are so hardcore - you ate kevlar and grew your own face armour. combat beard!!!" Malte über... ja meinen Bart.
    "in my opinion a forum needs such people like you...or it will be flooded by idiots who talk shit without gettin punished for it" Ein Nutzer über mich
    "jaja, jimmy ist streichzart.. so streichzart wie butter frisch ausem kühlschrank.. und ich rede nicht von der guten kaergaarden butter.." lobo

    Schau mal rein: http://www.facebook.com/0punkt

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    • #3
      AW: longboards bauen als job

      Man KANN - ja. Aber der Weg ist verdammt hart, wenn man nicht nur als Angestellter in einer der deutschen Firmen steht. Und auch da ist, so denke ich, die Anzahl der Arbeitsplätze mehr als gering ;)
      Ich baue seit dem ersten Deck selber, bin bald bei nummer 100 angekommen und kann davon alleine, in dem Stil, nicht leben. Der bisherige Weg war enorm steinig, es wird unglaublich viel ausprobiert und geackert bis zur erschöpfung. Es gehen unmengen an Geld und Zeit drauf für Experimente und Materialien. Was ich da bisher rein gesteckt hab - das hätte auch ein ordentlicher Gebrauchtwagen sein können ;) Und hätte ich in der Zeit irgendwo zusätzlich gejobbt, würde hier auch diverser Hightech-Schnickschnack rumstehen (können). Und selbst bei der Erfahrung passieren Fehler. Irgendwas kann immer schief gehen - schwupps sind 30-100€ Material in der Tonne. Dazu die verschwendete Zeit.
      Das alles sollte man sich nicht zu leicht vorstellen. Vor allem, wenn man selber Ideen entwickeln und umsetzen will. Einfach kopieren geht ja auch nicht.
      Aktuell schlecht per PN zu erreichen! Für Shapes und co, bitte eine Mail an: wolfsschmiede@gmail.com

      Warum ich das alles baue? "[...]This and the other things [...]not because they are easy, but because they are hard!"

      In Flames We Trust \m/
      Frohlocke und jauchze für diejenigen in deiner Nähe, welche zur Macht übergehen. Betrauern tue nicht, vermissen tue nicht.

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      • #4
        AW: longboards bauen als job

        alleine die rechnung mit werwolfs 100 boards: rechnen wir mal mit 100 euro, die du für ein board nimmst, dann sind wir bei 10.000 euro. wenn wir jetzt von einem jahr ausgehen, die du brauchst, um diese bretter zu verkaufen, sind es knapp über acht bretter, die du im monat verkaufen musst. das sind lächerliche 833 euro im monat (weniger im winter und mit glück im sommer mehr). um alleine auf diese zahl zu kommen, musst du über jahre steigende verkaufszahlen haben und dementsprechend viel dafür tun.

        *auf events präsent sein
        *unter umständen auch boards verschenken
        *wenn möglich erfolgreiche fahrer, die unter deinem namen fahren
        *werbung allgemein
        usw...

        dann musst du verschiedene bretter bauen, du willst ja viele leute mit deinen brettern ansprechen. deine bretter müssen dann alle direkt erkennbar sein und eines, wie das andere aussehen (wiedererkennung usw...)
        du musst mit deinen konzepten überzeugen und erstmal welche entwickeln (probefahren + weiterentwickeln).

        die ganze kacke kann man, meiner meinung nach nur über zwei wege schaffen.
        1.: du hast ein erhebliches startkapital, welches für werbung, namen pushen, fahrer sponsoring, entwicklung etc draufgeht, was dann natürlich auch über mehrere jahre so gehen muss.
        oder
        2. du fängst ganz von vorne an und dann schaue dir mal die ersten zehn jahre an. da passiert nämlich nicht viel, wenn du keine werbung, fahrer usw hast...

        die möglichkeit, wie jimmy meinte, über eine existierende firma eine lehre/aus- oder weiter-bildung zu machen und dann dort durch dein engagement und vielleich sogar innovationen zu beeindrucken und weiter nach oben zu kommen, ist um ein vieles größer, denke ich.

        immer an kosten, nutzen und aufwand denken.
        signaturregeln

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        • #5
          AW: longboards bauen als job

          Ich denke, man kann sich vielleicht höchstens was dazu verdienen, denn auch die Rechnung von badabamm stimmt so nicht. Wenn Werwolf die Bretter für nen Hunni verkauft, hat er ja schon mindestens 20-30€ an Material reingesteckt. Ansonsten schließ ich mich den Vorrednern an, da musst du schon viel investieren bis hinten was rauskommt!

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          • #6
            AW: longboards bauen als job

            @Kongott,
            mach eine Ausbildung zum Schreiner/Zimmermann und du hast schon mal die Basic.
            die Boards baust du dann mit deinem Holz-Now-How nebenher und hast immer (zu deinem Lohn) genügend Taschengeld
            Gruß Alex

            du bist auch herzlich Willkommen auf meiner Homepage http://www.quad-x.de

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            • #7
              AW: longboards bauen als job

              think big! alles outsourcen!

              musste halt knapper kalkulieren, größere mengen absetzen und entsprechend eine marke etablieren, siehe wefunk

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              • #8
                AW: longboards bauen als job

                Grundsätzlich ja, aber: WeFunk würde allein als China-Brett nie anlaufen, wenn man es nicht auch mit dem Know-How vom Alex in Verbindung bringen würde. Genauso bei Pogo. Da wurde viel durch die Scheiße gerobbt, bevor das Renommee es erlaubt, Chinabretter (selbst WeFunk ist ja mittlerweile wieder in Westeuropa gelandet) zu lancieren.
                they see me trollin, they hatin patrollin and tryna catch me writin dirty
                >>Buhlt um die Gunst des Konsumkids denk an den Stumpfsinn bevor du "Keep it real" in den Mund nimmst<<
                >>Emancipate yourself from mental slavery, none but ourselves can free our mind.<<

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                • #9
                  AW: longboards bauen als job

                  Viele kommen, viele gehen.
                  Wer sich jetzt keinen Namen gemacht hat, wird es, meiner Meinung nach, nicht mehr schaffen. Erst recht wenn er bei 0 anfängt.
                  Wie Jimmy sagte, Hack bildet jetzt aus.
                  Schau lieber ob du bei irgendwem "mit aufs Boot" springen kannst (Hack, Bareknuckle etc.) - wenn du bereits Basics draufhast, versteht sich.

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                  • #10
                    AW: longboards bauen als job

                    du brauchst entweder viel kapital, oder viel zeit,
                    was auf dasselbe hinauslaeuft, denn in dieser zeit musst du ja auch von was leben.

                    deine boards koennen so gut sein wie sie wollen,
                    soviel bekanntheit und image zu erringen, das sich die dinger auch verkaufen lassen,
                    dauert mehrere jahre, und erst danach ist outsourcing moeglich.

                    natuerlich gibts anbieter, die einfach alles ausserhalb machen lassen,
                    und ueber unschlagbar guenstige preise erfolgreich verkaufen,
                    aber das hat dann nichts mehr mit herzblut zu tun
                    und geht mit abstrichen bei der qualitaet einher,
                    und dafuer tritt man ja nicht an, oder?

                    kleine rechnung:
                    verkaufst du tausend bretter im jahr an endkunden (!),
                    kannst du vom reingewinn
                    (also abzueglich mietkosten, material, werbung, mehrwert- und noch einkommens-steuern)
                    richtig gut leben - als einzelperson. je nach preissegment kaemen dabei 20-30t euro netto rum,
                    also 1,6-2,5t/monat von denen du nur noch deine lebenshaltung als selbststaendiger (!)
                    (inkl. Wohnmiete, Versicherungen, KV, RV, AV etc.) bestreiten musst. so laesst es sich leben.

                    du musst dazu pro werktag:

                    vier kunden aktivieren, beraten, ueberzeugen,
                    4 bretter bauen, verkaufen, verpacken, versenden.
                    buchhaltung, papierkram, reklamationen etc. bearbeitest du auch noch nebenbei.
                    ausserdem entwickelst du staendig am produkt weiter, haelst dein design aktuell
                    und kuemmerst dich ums marketing, deine website etc.
                    und machst nie urlaub und wirst nie krank.

                    schaffst du das zeitlich?
                    OLSON & HEKMATI
                    asphaltinstrumente

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                    • #11
                      AW: longboards bauen als job

                      "...und kuemmerst dich ums marketing, deine website etc.
                      und machst nie urlaub und wirst nie krank.

                      schaffst du das zeitlich?..."


                      Danke Hekmati - und aus oben genannten Gründen habe ich mich, als sich meine erste Tochter angekündigt hat, entschlossen meine Selbstständigkeit (Service und Verkauf) als Einzelunternehmer aufzugeben und wieder in eine geregelte 40h Woche mit festem Gehalt umzusteigen.
                      Man muß ja auch zukunftsorientiert denken. Ich habe als Selbstständiger gut gelebt, aber ich hätte von meiner Familie nix gehabt.

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                      • #12
                        AW: longboards bauen als job

                        Ickedawieder, sehr löblich! So muss datt
                        signaturregeln

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                        • #13
                          AW: longboards bauen als job

                          jepp... Danke Björn!

                          Eine sehr schöne Aufrechnung.
                          Anmerkung meinerseits: 1600 EUR klingt ja ganz nett, aber als Selbständiger liegt man damit grad soeben über dem Existenzminimum.
                          Ergo: wirklich gut leben lässt es sich, wenn Du 1500 Bretter pro Jahr verkaufen könntest.
                          Mehr Kunden, mehr Verkauf, mehr Arbeit, mehr Lohn.
                          Ergibt..
                          ...weniger Zeit. sowohl pro Brett, als auch für Leben und Familie. Ein Teufelskreis ;)
                          skate further - longboardlove - rocket longboards
                          on personal exodus since 2009

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                          • #14
                            AW: longboards bauen als job

                            der Trend geht zum Hersteller / Shop / Online / Vertrieb - integrierter Full Service Longboardhersteller.

                            Wenn die Longboardshops jetzt noch selber die Bäume fällen und ihre Boards anschließend mit dem firmeneigenen Sprinter zu den Kunden fahren, würden Sie die gesamte Wertschöpfungskette abdecken ;)

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                            • #15
                              AW: longboards bauen als job

                              Ich hoffe, dass ich jetzt nicht wegen unwissenheit auffen Sack bekomme:D
                              aber wie wäre es denn ein paar selbstgebaute Bretter zum shop deines Vertrauens zu bringen, zu verschenken mit Aussicht auf ne kleine Ecke ganz hinten vom Laden, falls die bretter gefallen, oder überhaupt mal von wem gefahren werden, der da mitzureden hat
                              Das natürlich unter allen voraussetzungen(Gewerbe bla bla).

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