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Herstellung von Rollen

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  • #16
    AW: Herstellung von Rollen

    Die Frage nur, woher das Material? Woher die genau zusammensetzung? N Diisocyanat und n Dialkohol? Oder n Triisocyanat? Oder n Trialkohol? Und welchen von diesen unzähligen Möglichkeiten an Ausgangsstoffen genau?

    Je nach Ausgangsstoffen, die bei der Reaktion strukturell unterschiedliche Repetiereinheiten bilden, die entscheiden, welche Bindungen bzw Kräfte zwischen den einzelnen Molekülen herrschen, bekommt man zig verschiedene Arten von PUR. Von Duroplasten über Thermoplasten zu Elastomeren. Von einer Dichte von 5 kg/m³ bis zu über 1000 kg/m³.

    Was tun Longboardrollen wenn man sie erhitzt? Schmelzen.
    Was tun weiche Rollen, wenn man sie zusammendrückt? Sie verhalten sich elastisch.
    Dh ein Thermoplast und Duroplast in einem. Und das ist Highend-gigascheißehochdrei.
    Die Herzustellung muss absolut trocken sein, sonst bildet sich bei der Reaktion CO2 und dir schäumt das ganze (siehe kleine Löcher in manchen Rollen, kann aber auch Luft sein)
    Die nächste Frage, woher bekommst du die Ausgangsstoffe, die zT giftig sind? Wie bringst du das ganze sauber in Form?

    Das sind genauso viele Unlösbare Fragen, wie bei der Eigenherstellung von Gussachsen.
    Viel zu viel Aufwand für etwas, dass im Vergleich dazu ziemlich billig überall angeboten wird.

    Wenn wem diese kleine Argumentation noch nicht reicht, mir fällt bestimmt noch mehr dazu ein :P

    E: man hat nicht einfach nur 'ein' PUR, das man schnell aus dem Ärmel in ne Form gießt, genauso wenig wie es nur 'eine' Legierung für Gußachsen gibt.
    Der Kern ist im übrigen auf der PUR-zugewandten Seite nicht einfach Rund, sondern hat Rillen, in denen sich das PUR verhakt. Einfach 'reinschmelzen' geht da nicht
    SektorF skating

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    • #17
      AW: Herstellung von Rollen

      Hallo!
      Unter anderem deswegen die Idee mit dem Rohmaterial auf der Drehbank! Aber ich bezweifle, nach etwas Recherche im Forum, daß man die Eigenschaften des Core einfach ersetzen bzw. kompensieren könnte.

      @klotzey
      Ich bin halt Warhammer 40k Fan vor allem die Romane haben es mir angetan!

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      • #18
        AW: Herstellung von Rollen

        Zitat von bombenbauer Beitrag anzeigen
        Hallo!
        Unter anderem deswegen die Idee mit dem Rohmaterial auf der Drehbank! Aber ich bezweifle, nach etwas Recherche im Forum, daß man die Eigenschaften des Core einfach ersetzen bzw. kompensieren könnte.

        @klotzey
        Ich bin halt Warhammer 40k Fan vor allem die Romane haben es mir angetan!
        Ok, das Danke war jetzt ungewollt, aber egal.

        Das ist es ja, was ich ausdrücken will. Woher kriegst du dein Rohmaterial, wenn du nicht mal weißt, was es ist?
        PUR zeichnet sich jediglich durch mindestens eine Polyurethangruppe in der Repetiereinheit aus, was davor, dazwischen oder dahinter liegt, kann alles sein.
        Vom Stickstoff, übern Sauerstoff zum einfachenes Kohlenstoff bis hin zu komplexeren (vereinfacht gesagt) Restgruppen wie Benzolringe. Und Benzolringe können wiederum zig verschiedene Restgruppen besitzen. Und und und...

        Und ich wage zu bezweifeln, dass dir Rollenhersteller wirklich gerne was zur Verfügung stellen...
        SektorF skating

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