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welcher leim?

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  • welcher leim?

    hy,

    nachdem mein pintail delaminierte - weiß nicht ob´s passiert ist nach dem mein 96kg spezl darauf rumgehüpft ist, oder ob´s schon vorher passiert war (hab manchmal ein seltsames geräusch wahrgenommen), stellt sich mir die frage ob es nicht auch mit dem leim zusammenhängen könnte.
    verwendet wurde ein pu-leim (ponal expert reparaturspachtel), welcher mir von ponal empfohlen wurde.

    naja, bei meinem pintail hat sich die camber von 2,5cm auf mittlerweile ca. 0,5 cm reduziert und nach einem reparaturversuch ist mir die verklebung doch schon wieder aufgesprungen. hab mir ein rayne vice gegönnt, ist auch ein schnukliges board - mußte jedoch feststellen, daß mein pin mir doch eher gelegen hat. möcht es nun nochmal bauen, vielleicht etwas kürzer (ca. 5-10cm) und mit noch mehr offset camber, weil das zum pumpen einfach traumhaft ist.

    also, welchen leim (harz?) könnt ihr empfehlen, was hat sich bewährt? (evt. mit angabe des körpergewichts, shape, verwendungszweck)

    achso, verbaut werden 2x6,5mm birke multiplex im toothless-verfahren.
    Zuletzt geändert von Ogameone; 14.08.2007, 14:18.

  • #2
    was genau meinst du mit offset-camber...?? ich kenne den brgriff jetzt nicht

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    • #3
      @beastboarder: offset-camber bedeutet das derr höchste punkt des boards nicht in der mitte sonder aussermittig liegt.

      @Ogameone: versuchs mal mit epoxid-harz, sollte eigentlich keine probleme damit geben. oder simpler schreiner weißleim, hab ich schon oft verwendet und hält super. allerdings musst mehr camber einplanen da der leim am anfang stark nachlässt.

      lg stephan
      DLBV - Deutscher Longboard Verband

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      • #4
        hi,
        mann mann. ist ja schade. nimm epoxid harz, es gibt meines wissens nichts besseres für diesen zweck. 96kg sollten da locker drin sein.
        wieso jetzt das rayne ? jetzt gehts ja auf einmal ratz fatz:D
        lage des camber kann ich nix raten, ist geschmacks- und techniksache.
        schade um dein erstes pintail.
        bist jetz fleißig am fahren?
        grüsse

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        • #5
          epoxid harz, also!

          gibt´s da irgendwie ´nen speziellen. und wie ist das mit der verarbeitung. sind zwei komponenten - wie macht ihr das um das verhältniss zu bestimmen (glaub das muß sehr genau sein)? und wo kriegt man den? stinkt der sehr (verleim´s in der garage und will nicht daß der nachbar einen anfall kriegt, wenn der sein auto abstellt)? was muß man sonst noch beachten?

          offset camber - der höhepunkt der camber liegt unter dem vorderen fuß ,geschätzt ca. 20cm hinter der vorderen achse, je nach radstand / boardbreite - kommt beim pumpen für mich sehr fett. dagegen verpufft ´ne centered camber. hatte bei meinem pintail die camber bei ´nem drittel boardlänge, werd beim nächsten versuch mal schaun damit noch weiter vor, eben ziemlich unter den vorderen fuß zu kommen ! im endeffekt will ich´s nochmal bauen, weil ich an der offset camber einen narren gefressen hab.

          das rayne war ein angebot und ich war sooo gefrustet wegen meinem board. dachte nach der erfahrung mit meinem pin, ich versuchs mal mit ´nem kürzeren, eben zwecks pumpen und stadt. bringt aber eigentlich nicht viel, mein pintail gefiel/gefällt mir besser. krieg damit einfach mehr druck auf die hinterachse und es liegt viel satter in der kurve, ist auch leichter zu pushen. mein board ist hinten durch die delaminierung etwas durchgetreten, aber unterm strich machts mir trotzdem immer noch mehr spaß (nur wie lang halt noch?).das rayne läßt sich vielleicht einen tick leichter anpumpen. ist eigentlich ein schönes board, glaub aber ich bin doch nicht so der typ für´n koncave, das ist zwar nicht sehr hoch, stört mich aber eher. manmanman, lehrgeld. :sk8:

          ja, war fleißig unterwegs, aber hauptsächlich im flachen halt.
          Zuletzt geändert von Ogameone; 14.08.2007, 19:42.

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          • #6
            wo wir hier grade beim Thema Leim sind.
            Ich hab eben von nem Freund angeboten bekommen, dass er mir Multi-Birke sägt(er arbeitet inner großen schreinerei) entweder 3x4mm oder 2x6,5mm.
            Ich wollte als ersten homemade Versuch mein altes fishdeck 120cm nachbauen, wegen guter alter erinnerung und so. Das Brett hatte damals weder Concarve noch camber und is ca. nen guten cm dick.
            Ich wiederum möchte dem Neubau ne kleine camber geben. KAnn ich das Mit der toothless-variante machen aber "weißen Holzleim" nehmen oder wird das brechen, weil der weiße leim nicht so flexibel ist? Gibts da erfahrungen mit?
            Danke!

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            • #7
              q beastborder: kannst mit weißleim verkleben, muss nur lange trocknen lassen (Min.24h) und mit mehr camber verleimen als das brett später haben soll.
              ich hab mit weißleim boards ohne concave aber mit camber aus einzelnen ahorn starkfurnierblättern verklebt. war so vor ca. 6 jahren und die boards halten immer noch, am anfang hat die spannung etwas nachgelassen, nach ner weile bliebs dann mit weniger spannung.
              brechen wird mit weißleim gar nichts, der bleibt viel flexibler als epoxidharz.
              toothless verfahren ist das mit den schrauben? hab ich noch nie probiert, hab mir damals schnell ne form gremacht. frag mal deinen schreiner, der macht ne form in ner stunde.

              lg stephan
              Zuletzt geändert von stema; 14.08.2007, 22:06.
              DLBV - Deutscher Longboard Verband

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              • #8
                Ich hab bis jetzt alle meine Bretter mit Aerodux 185 verleimt. Den bekommst Du bei Friebe Luftfahrtbedarf im Netz. Das ist so ein 2 Komponenten Spezialleim aus dem Flugzeugbau. Der läßt sich saumäßig gut verarbeiten, trocknet schnell (in 48 Stunden bombenfest), hat nach meinem Geschmack einen angenehmen Geruch und dazu eine schöne Farbe. Die beiden Komponenten wiege ich mit einer digitalen Küchenwaage, auf ein, zwei Gramm rauf oder runter kommts da nicht an. Meine Bretter haben bisher alle ihre Spannung (camber) gehalten. Kann ich also nur empfehlen.

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                • #9
                  @Stemma:

                  meinst du eine Presse solcher Art? :


                  also die von der HAmsterwurst...oder was ganz anderes?
                  weil toothless wäre simpler, müsste nur mehr 1/4 meines Körpergewichtes draufpacken bei größerer Camber. die Soll ja auch nicht riesig werden, nur das alte baord is zu bruch gegangen wils auf dauer zu krass durchgebogen is!!! :schock::grrr: Naja "billig-Noname-Ebay" was will man verlangen ^^ is 5 JAhre her...

                  ich werd mal austeste, aber danke, jetzt bin nen paar sorgten los wegen des leims

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                  • #10
                    Zitat von Ogameone Beitrag anzeigen
                    epoxid harz, also!

                    gibt´s da irgendwie ´nen speziellen. und wie ist das mit der verarbeitung. sind zwei komponenten - wie macht ihr das um das verhältniss zu bestimmen (glaub das muß sehr genau sein)? und wo kriegt man den? stinkt der sehr (verleim´s in der garage und will nicht daß der nachbar einen anfall kriegt, wenn der sein auto abstellt)? was muß man sonst noch beachten?
                    es gibt schon große unterschiede, besonders in der viskosität und der endfestigkeit.
                    für holz sollte das harz nicht zu flüssig sein. es gibt auch spezielle systeme zum verkleben von holz. ein universal laminier harz mit nicht zu niedriger viskosität eignet sich auch. am besten mit rolle (perlon) laminieren, dann wird der klebefilm am gleichmäßigsten.
                    anfänger sollten tendenziell eher langsame härter wählen, da die zeit sonst schneller vergeht als man denkt und das doch doof ist, wenn das harz schon geliert bevor man zu pressen anfängt.

                    harz/härter verhältnis variiert je nach system. immer nach gewicht mischen, es muss peinlichst genau eingehalten werden (im gegensatz zu polyester). dazu kommt man um eine digitale waage mit gramm-genauer einteilung nicht herum. (kleinst-mengen (> 100g) sind nicht wirklich exakt zu mischen)
                    nach volumen kann man höchstens bei großprojekten (boote usw.) mischen, da dann toleranzen nicht mehr so ins gewicht fallen.

                    im gegensatz zu polyester stinkt epoxy nicht. höchstens der härter etwas nach ammoniak, was aber nach mischung aufhört.
                    trotzdem auf gute lüftung achten!

                    mischen: mischen, mischen, mischen und nochmal mischen, bis auch gar nichts mehr von schlieren zu sehen ist. besonders auf die seiten und innenkanten des behältnisses achten.


                    bezugsquellen: r-g.de , timeout.de
                    Zuletzt geändert von wefunk; 15.08.2007, 09:22.
                    wefunk - spacetime bending machines

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                    • #11
                      weissleim ist für große, steifere cruiser OK.
                      ist zwar elastisch, hat aber nicht die rückstell-werte von harzen.
                      für zb speedboards mit großen cutouts für die wheels ungeeignet, da die torsionalen kräfte die lagen über die zeit auseinander schieben und delaminieren können.
                      ist aber auch doof, wenn man z.b. echt schöne runde kanten geshaped hat und sich die lagen dann über die zeit leicht verschieben.
                      wefunk - spacetime bending machines

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                      • #12
                        hamsterwurst - aerodux hab ich mir auch schon überlegt, weiß aber nicht ob der für die toothless-methode geeignet ist. ohne pressen geht bei aerodux nach meinen recherchen gar nix, bin mir da nicht sicher ob die schrauben da genug druck aufbauen. mit deiner presse natürlich gar kein problem.

                        wefunk-nice to meet you. dachte mir schon, daß es nicht sooo einfach ist. digitale waage hab ich nicht. aber gibt es nicht so ´ne art komplettset, bei dem das verhältniss mengenmäßig stimmt und man beides nur noch miteinander verrühren muß? danke auch für den tip mit der perlonrolle, also zahnspachtel eignet sich nicht (zu flüssig?)? auftrag ein- oder beidseitig? bei einseitig mit der rolle aufgetragen, wär´s ja echt nur ein sehr dünner film, oder? holz vorher mit ´nem cutter flächenmäßig einritzen oder besser direkt drauf? das mit den torsionalen kräften könnte auch der haken bei meinem pintail und dem pu-leim gewesen sein, weil´s hinten relativ schmal ist (druck)? hast geschrieben, daß es auch spezielle systeme für holz gibt, was wär denn so eins? und was aus dem hausgebrauch würde sich als behältniss eignen (alte schüssel)? soory, viele fragen, muß lernen mich kürzer zu fassen :raeusper: . uups, noch was - kanns nach dem aushärten weiterverarbeitet werden (schleifen, bohren)?

                        FatherSeb - hey, father, wie machst´n du das so in der praxis, bzw. was für´n harz verwendest du und woher kriegst du das den?
                        Zuletzt geändert von Ogameone; 15.08.2007, 12:29.

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                        • #13
                          wäre der geeignet?

                          >> Artikelinfo


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                          • Schnelle Tränkung von Glas-, Aramid- und
                          Kohlenstoffasern

                          • Hohe statische und dynamische Festigkeit

                          Das Epoxydharz L mit den dazugehörigen Härtern SF, S, L, und EPH 161 ist das meistverwendete Laminier- und Klebeharz aus dem R&G-Lieferprogramm.

                          Es weist mit den Härtern S (20 Minuten), L (40 Minuten) und EPH 161 (90 Minuten) ähnliche Festigkeiten auf, wie die in der Luftfahrt gebräuchlichen Laminiersysteme. Die Wärmeformbeständigkeit reicht von 60 °C (S, L) bis ca. 140 °C (EPH 161, nach Warmhärtung).

                          Epoxydharz L ist dünnflüssig, lösemittel- und füllstoffrei und eignet sich hervorragend zum Tränken von Glas-, Aramid- und Kohlenstoffasern. Aufgrund der niedrigen Oberflächenspannung, der guten Haftung und des geringen Härtungsschwundes ist es für Verklebungen von Holz, Metall, Styropor® etc. sehr gut geeignet. Es läßt sich in allen gängigen Verfahren wie z.B. Handlaminieren, Druck- und Vakuumimprägnieren sowie Pressen und Wickeln verarbeiten.


                          reichen 280gr für 2x 6,5mm 125cm x 30cm?
                          oder vielleicht sogar schon 140gr?

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                          • #14
                            ich wiege 95kg und finde den r&g harzkleber prima. 80-100g reichen nach meiner erfahrung dicke fuer eine verklebung in deckrohlinggroesse1,5 x 0,3 . kommt auf die saugfaehigkeit deines holzes an, ob dann noch was ueberbleibt. fuers laminieren wird im netz auch der harzbedarf pro m² bei den geweben angegeben...
                            OLSON & HEKMATI
                            asphaltinstrumente

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                            • #15
                              Zitat von btitz Beitrag anzeigen
                              ich wiege 95kg und finde den r&g harzkleber prima. 80-100g reichen nach meiner erfahrung dicke fuer eine verklebung in deckrohlinggroesse1,5 x 0,3 . kommt auf die saugfaehigkeit deines holzes an, ob dann noch was ueberbleibt. fuers laminieren wird im netz auch der harzbedarf pro m² bei den geweben angegeben...
                              meinst du den, im beispiel? harz L und härter L? holz ist birke multiplex.

                              und nochmal - auftrag ein-oder beidseitig?

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