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Grafische Gestaltung's und Design Wiki

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    Salü Zsäme,

    nachdem ich jetz schon mit dem einen oder anderen deswegen hin und her geschrieben hab und mich selber sehr intensiv grade mit dem Thema beschäftige, möchte ich hier mal ein Topic eröffnen in dem jeder die verschiedenen Arten und Weisen mit denen man COMPUTER GENERIERTE GRAFIKEN auf seine geliebten Eigenbauten bringen kann...Airbrush zählt hier also nich rein...

    Bitte schön ausführlich mit Pro's, Kontra's, Ergebnissen, Erfahrungen und so weiter....:reib:
    I'M Back BITCHES!!!...

  • #2
    ...und mach dann auch gleich mal den Anfang mit dem

    Siebdruck

    Der Siebdruck eignet sich prinzipiell hervorragend um mehrere Boards mit dem gleichen Motiv zu bedrucken.
    Im Grunde hat man einen Rahmen in dem ein ( je nach Auflösung) feineres oder gröberes Gewebe gespannt ist. Diese Gewebe wird auf einer Seite mit einer Schablone versehen ( meistens durch belichten) die farbundurchlässig is...
    Legt man nen die Siebdruckschablone auf das Board und streicht mit der Farbe über das Sieb, gelangt nur durch die nicht verdeckten Poren des Gewebes Farbe auf das Board.

    Pro: Hervorragende Reproduzierbarkeit, einfach und äusserst präzise
    Kontra: der relativ hohe Anschaffungspreis...ein Siebdruck Rahmen in 100x30 cm plus Bespannung kommt etwa 200 Steine...ist der Rahmen erst einmal da wirds billiger, eine neue Bespannung kostet dann lediglich 50-80 euro je nach Motiv und Qualität des Gewebes.
    Ausserdem braucht man für jede Farbe eine eigene Schablone.

    Inzwischen wird das ganze einfacher weil es siebdruck gewebe zum selber bedrucken gibt, die also auf einem papierträger mit einer spezial tinte bedruckt und dann aufgespannt werden...allerdings geht das bei weitem nicht mit allen druckern und da hierfür ein ganzer haufen einstellungen von nöten sind lohnt sich das evtl nur für alle die einen zweiten drucker über haben...
    Soweit ich da mehr details recherchiert hab mach ich ein update...
    I'M Back BITCHES!!!...

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    • #3
      Jetz seid ihr am Drücker...wie siehts aus mit bedruckbaren Geweben, evtl Folien u.ä. ?! *neugier*:klatsch:
      I'M Back BITCHES!!!...

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      • #4
        T-Shirt Folie
        Durch r0m bin bei meinem ehemaligen Landyachtz Drop Carve auf T-Shirt Folie gekommen, die habe ich für dunkle Textilien. Einfach ein Motiv suchen, dieses mit einem normalen Tintenstrahldrucker ausdrucken, dass Brett reinigen, die Folie auflegen und Aufbügeln.

        Pro: viele Farben, hohe Details, einfach, hohe Haftung auf dem Brett

        Contra: beschränkt auf A4, Preis (5 Blatt etwa 13 Euro), bei zu langem Bügeln, kann Folie anschmelzen (mein Untergrund war eine Schicht Glasfaser) oder Flecken werfen, für Schriftzüge nur geeignet wenn Untergrund nicht transparent ist (Folie weiß)








        Transparente Selbstklebende Folie
        Durch hamsterwurst bin ich dann auf diese Folie gekommen, wieder ein Motiv aussuchen, mit dem Tintenstrahldrucker ausdrucken und wie einen Aufkleber behandeln. Der Untergrund sollte absolut eben sein, da man sonst schnell ein unsauberes Bild erhält, sollte man auf die Transparenz setzen.

        Pro: viele Farben, hohe Details, einfach

        Contra: beschränkt auf A4, Preis (10 Blatt für etwa 20 Euro), (man sieht die Kanten des Aufklebers deutlich im Licht)

        Diese Methode halte ich aber dennoch für sehr elegant und kann sie sehr empfehlen.

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        • #5
          diese gedruckten farben sind allesamt nich epoxy-echt, richtig?!
          I'M Back BITCHES!!!...

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          • #6
            Die Frage kann ich leider nicht beantworten, versiegelt habe ich lediglich mit Bootslack, das müsste ich erst testen. Die Folie sind nun schon zweckentfremdet, aber bin mir fast sicher, dass da noch etwas geht. Soweit ich weiß hat robin schon mehrmals angesprochen, dass die Tinte aus Tintenstrahldruckern doch recht widerstandsfähig ist in Berührung mit Epoxy.

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            • #7
              decal folie

              kurze beschreibung: man druckt auf ein blatt, das eine ähnliche oberfläche hat wie fotopapier. das decal papier gibt es für laser- und tintenstrahldrucker. wenn das blatt bedruckt ist, sprüht man zwei bis drei schichten arcryl klarlack drauf und wartet bis das ganze trocken ist. man bereitet nun die oberfläche vor, auf die man das decal aufbringen will. (ich habe das holz sicherheitshalber einmal mit parkettlack bestrichen, damit das holz sich nicht voll wasser zieht und delaminiert). jetzt legt man das blatt papier für ca 1-2 minuten in wasser, so dass es ganz bedeckt ist. nach den ca 1-2 minuten holt man das papier aus dem wasser und kann nun die oberste schicht abziehen bzw. abschieben und auf die oberfläche legen, die man vorher etwas nass gemacht hat. jetzt geht man entweder mit der hand oder einer rolle oder ähnlichem einige male vom inneren der grafik nach aussen, um wasser und luftblasen unter der folie weg zu bekommen. nach einigen stunden ist das ganze trocken und man kann das finish aufbringen.
              kosten: ich habe für 5 blatt dina4 12€ bezahlt

              bezug: ich hab mein papier bei ebay bestellt, aber ich hab gesehen, dass es das auch bei conrad gibt. sonst habe ich in deutschland keine onlineshops mehr gefunden, die das papier hatten und die copyshops in meiner umgebung hatten noch nie was von dem zug gehört.


              pro:
              -relativ einfach anzubringen
              -sehr dünn, so dass die kanten nach ein paar schichten lack kaum noch zu sehen sind
              -in weiß und transparent erhältlich (transparent ist 100% klar und man sieht keinen farbunterschied zwischen klarer folie und keiner folie)
              -passt sich der oberläche sehr genau an. meine folie hat sich in jede kleine rille in der holzmaserung reingezogen, so dass kein zwischenraum zwischen holz und folie ist


              contra:
              -relativ teuer
              -meines wissens nur in dina4 erhältlich
              -man braucht zusätzlich acryl klarlack


              zusatz: ich kann leider nichts zu der verträglichkeit mit epoxy sagen, weil ich nur parkettlack benutzt habe, damitgab es aber keine probleme.
              Angehängte Dateien
              bigger Boards, get better Babes. ^^

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              • #8
                klingt auch nich schlecht...

                Gibs irgendwen der ne gescheite Methode weiss schablonen herzustellen?!
                I'M Back BITCHES!!!...

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                • #9
                  die gescheiteste methode wäre es warscheinlich sich die schablone auf selbstklebender folie plotten zu lassen, aber das ist erstens sau teuer und zweitens kann man dann auch direkt die grafik plotten und kleben. ansonsten bleibt wohl nur mit ner schere oder einem cutter.
                  bigger Boards, get better Babes. ^^

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                  • #10
                    was meinst du mit plotten?
                    ein mir vollkommen unbekanntes verb....
                    Warum steht "downhiller" unter meinem Namen?

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                    • #11
                      Der Schneideplotter ist ein Plotter, bei dem ein Messer statt der Stifte eingesetzt wird. Dabei werden die Konturen der Vektorgrafiken in eine Beschriftungsfolie geschnitten, ohne die Trägerfolie zu beschädigen.

                      (wiki: http://de.wikipedia.org/wiki/Plotter) wie ein drucker, der die linien halt schneidet!

                      ich bin bis jetz immer mit folie und cutter gut zurande gekommen:

                      man nimmt ein motiv und macht eine stencil vorlage draus (entweder per hand oder per photoshop->filter->cutout)
                      das ganze auf eine dicke folie (wie z.b. für overhead) übertragen, dann mit einem cutter oder stencilburner (http://www.aura-shop.de/seite350.htm geiles teil, geht wie zeichnen) ausschneiden. dann eine seite mit wiederablösbarem (ganz wichtig) sprühkleber einsprühen, dann auf die zu bemalende oberfläche kleben und frabe drauf. dass am besten mit einer schaumstoff rolle, wie man sie für lacke verwendet.
                      pro: gibt scharfe konturen, sehr gleichmäßiger farbauftrag, so gut wie alles möglich, macht einen heiden spaß stunden lang auf dem boden zu liegen und zu schneiden, mehrmals verwendbar.

                      contra: erfodert zeit und man muss schon ein bischen üben, bis auch mehrschichtige stencils gut werden.

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                      • #12
                        dougarts methoden werden mit epoxyd schwierig, nicht weil die farbe sich löst sondern weil das epoxyd nicht auf der folie haftet.

                        Collage aus Papierdrucken und Farbhintergrund:

                        1.kleinere logos werden auf ein Papier gedruckt das im vollgesogenen zustand NICHT transparent wird. zb glossy papier.

                        2.grosse flächen werden auf ein dünnes und saugfähiges Papier oder noch besser saugflies gedruckt. Dabei Farben so gut es geht vermeiden, da sie im transparenten zustand abschwächen---also schwarz oder graustufen.

                        3.zusätlich kann der hintergrund noch mit farben koloriert werden die die haftung von epoxydharz nicht beeinträchtigen. zb. acryl.

                        Diese "medien" werden auf dem deck plaziert (gegebenfalls mit ein wenig uhu fixiert) und dann wird mit glasfaser überlaminiert. am bestern mehrere schichten oder ein dickeres gewebe, damit die kanten nicht erhaben sind.

                        Pro:
                        -sehr komplexe grafiken sind möglich (die selbst mit siebdruck schwer zu realisieren sind...vorallem im hobby siebdruck)
                        -man braucht keine teuren hilfsmittel
                        -statik vom laminat wird nicht beeinträchtigt.

                        contra:
                        -fummelarbeit
                        -ohne glasfaser nicht möglich
                        -handarbeit die ein wenig feingefühl braucht
                        -kanten vom transparent papier sind auf dunklerem hintergrund sichtbar (auf hellem holz fast nicht)

                        bsp:


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                        • #13
                          Mir ist da grad ne Idee gekommen, wo ich Siebdruck gelesen habe- muß ich aber erst ausprobieren.
                          Und zwar gibt es beim Siebdruck verschiedene Techniken, eine davon ist der Transferdruck. Da wird der Siebdruck zuerst auf sog. Transferpapier spiegelverkehr gedruckt, getrocknet, und dann bei 100 oder 120°C auf den Stoff übertragen.
                          Das Transferpapier ist glaub ich nicht so teuer (sieht zumindest so aus). VIelleicht funzt das auch mit Tintenstrahldrucker und Bügeleisen. Ich werds morgen testen und sag dann bescheid!

                          Gruß RenÉ

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                          • #14
                            ne transferdruck ist nicht so aufwendig, aber wie neulich gelernt kannst du den mit nem fingernagel runterkratzen.
                            # Wer schnell fahren will, darf nur wenig lenken.
                            # Wer wenig lenken will, muss früh anfangen

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                            • #15
                              Thermotransfer erfordert spezielle Tinten und ein spezielles Harz als Grundierung. Dann gehen die Pigmente mit dem Harz unter Hitze eine Verbindung ein und nix geht mehr weg.
                              Ich kenne hier nen Werbetechniker, der hat einen Tintenstrahldrucker auf Thermotransfer umgestellt. Seine Standardtassen, Aschenbecher usw. die er bedruckt, sind entsprechend ausgerüstet. Für alles andere hat er das Harz.
                              dreie-dreie-zehen - ||| | ||| - 00110011 00110001 00110011 - þrjú einn þriggja - három egy három

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