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Longboard Anfänger braucht ein sehr individuelles Longboard auf sich abgestimmt!

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  • Longboard Anfänger braucht ein sehr individuelles Longboard auf sich abgestimmt!

    Hallo Liebe Longboard Community!

    Ich bin tatsächlich ein etwas neueres Exemplar dieses Forums und des Hobbys. Beim Reinlesen wurde ich auch sehr stutzig mit der Wahl des einen ganz bestimmten Longboards!

    Kommen wir zu meinen Stats!
    • Ich kann offen zugeben, dass ich keine Board Erfahrungen und Skate Erfahrungen besitze. = Anfänger.
    • Ich bin 1,63 und wiege ca. 80 Kg.
    • Ich möchte Lange Strecken befahren
    • Ich möchte Dancen und auch Tricksen
    Lieber würde ich Dancen anstatt tricksen, wenn ich mich festlegen müsste.


    Empfiehlt ihr mir denn nun ein Dancer Longboard als Anfänger?
    Gibt es Longboards die so viele Bereiche wie ich sie möchte abdecken?
    Was ist der Nachteil wenn ich mit einem Longboard, welches lange Strecken befahren kann, kurze Strecken befahre?
    Was für ein Board schlägt ihr mir vor?

    Vielen lieben Dank an alle!
    Und ich hoffe sehr auf zahlreiche Antworten und darauf, dass diese Frage hier gestattet ist, wenn es nicht schon einen Thread für sowas gibt.

    Liebste Grüße
    Dragonclaw

  • #2
    Ja hallo,
    ein gutes Interesse hast du dir da raus gesucht!
    Und da kommen wir im Sinne der Materialwissenschaft auch gleich zum ersten Problem: Du möchtest weite Strecken fahren, dafür bietet sich ein möglichst tiefes Brett an. Achsen Drop-through montiert (Durch das Brett gesteckt) und vielleicht sogar noch eine abgesenkte (gedroppte) Standfläche.
    Dann willst du aber auch tricksen usw, dafür hat man eigentlich gerne das Deck ohne störende reinragende Baseplates.

    Du siehst vielleicht, da muss ein gewisser Kompromiss her.

    Was würde sich also empfehlen? Anfängergerecht wäre dann also vielleicht ein Drop-Through ohne weiteren Drop, in mittlerer Länge mit Kicks und nicht zu schmal. Vielleicht ein bisschen Flex aber nicht zu weich. Damit kannst du auf jeden Fall fahren lernen und schon mal die ersten Kilometer schrubben. Wenn es halbwegs breit ist (sagen wir so 23-24cm), dann hast du auch noch Platz für die ersten Crosssteps.
    Da wären Decks wie das O&H DD100, Slipstream Platypus Dropthrough, Restless Splinter, Landyachtz Drop Carve... Von der Länge her ein Dancer, aber mit Dropthrough-Achsmontage wären da z.B. das Moonshine Countyline oder O&H DD110.
    Kaffee, Junge. Der schmeckt richtig.

    Die Antwort ist immer Bustin Sportster.

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    • #3
      Außer zum puren Strecke fahren finde ich persönlich dropthrough relativ langweilig. Ich würde mir an deiner Stelle mal Decks wie das Alternative Chauma, Loaded Tesseract und viele weitere gleicher Art anschauen. Mit denen kannst du Dancen, Tricks, Downhill\Freeriden.
      Cruisen klappt auch super. Habe mit meinem Chauma häufig Feierabendrunden von knapp 10 km gefahren und jede Menge Spaß gegehabt.

      Mit 65mm 80a Rollen liegt das Board dann auch nicht so hoch und ist noch angenehm zu pushen und komfortabel auf schlechtem Untergrund.

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      • #4
        Ich werfe Mal noch das root slayer of the unicorn in die Runde.

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        • #5
          muss man halt noch bekommen. Root baut ja seit ein oder zwei Jahren nicht mehr.
          Kaffee, Junge. Der schmeckt richtig.

          Die Antwort ist immer Bustin Sportster.

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          • #6
            Haben aber noch einige Shops da. :)

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            • #7
              Hallo Dragonclaw,

              ich (1,87 m, 74 kg) stand vor 2 Monaten als blutiger Anfänger an dem selben Punkt: welches Board fürs Cruisen, Tricksen, vielleicht auch Dancen und sehr gern für längere Distanzen (um die 10 km erst einmal).

              Ich hab in kurzer Zeit 3 Boards ausprobiert und bin nun bei 2 Boards hängengeblieben: einem klassischen Pintail (Slipstream Concave Pin) und einem symmetrischen Topmount-Dancer mit großen Kicks (Slipstream Raccoon).

              Bei meinem ersten Board bin ich der überall zu findenden Anfänger-Empfehlung gefolgt und habe zu einem Drop-through-Board gegriffen, einem - auch zuvor erwähntem - Slipstream Platypus. Reiner Zufall übrigens, dass alle Boards von Slipstream sind. Hab ebenso auf Hackbrett oder Olson&Hekmati geschielt.

              Das Platypus hat sich bei mir flott als zu klein herausgestellt (siehe Körpergröße). Zudem hat sich irgendwie alles limitiert angefühlt. Die einfachen Anfänger-Tricks wie Pivot und Manuals gingen zwar, aber alles recht holperig. Wie es anders sein kann, hab ich dann mit späteren (größeren) Boards festgestellt. Was mich am Platypus auch genervt habe, dass ich wegen der Cut-outs bei solchen Tricks auch bisweilen auf die Räder gekommen bin. Sicher auch wegen der fehlenden Technik, der Körpergröße sowieso, aber ich hab festgestellt, dass Topmounts einfach entspannter sind.

              Ich hab mir dann auf dem Gebrauchtmarkt das Concave Pin geholt. Deutlich länger, mehr Achsenabstand und damit mehr Standfläche. Das war für mich immens besser. Als ich mir dann das Raccoon günstig geschnappt habe, hatte ich eigentlich mein perfektes Board gefunden (wie man das eben nach 2 Monaten Longboarding sagen kann). Es ist im Grunde die Kombi aus Platypus und Concave Pin: schön viel Platz und Kicks zum Tricksen. Als Noob finde ich jedenfalls, dass das Raccoon von allem etwas hat. <3

              Das Pintail hab ich trotzdem behalten, da es zum Cruisen entspannter ist. Das Raccoon ist eben geil zum Frickeln und Tricksen. Und da schließe ich mich den Erfahrenen an, so richtig kannst Du die Ansprüche, die Du hast, nicht bei einem Board finden. Meine Empfehlung wäre, erst mal in das Hobby reinzukommen, bissel rumzutricksen, Cruisen und so, bis Du den Bogen raus hast und sich vor allem der Körper an die Belastungen gewöhnt hat.

              Ich hab auch gleich mal lange Strecken bis 10 km gemacht und das Ende vom Lied war, dass meine Push-Fuß-Achillessehne gemuckt hat. Ein Long-Distance-Board kannst Du im Zweifel ja trotzdem nachlegen. Aber 10 km kann man letztlich sicher mit jedem üblichen Longboard machen.

              Lange Rede, kurzer Sinn: die Tipps allenthalben im Netz sind sicher nicht falsch und das Drop-through zum Anfang sicher nicht die falscheste Erfahrung. Aber letztlich musst Du Dich selbst auf Bretter stellen und schauen, worauf Du Dich wohlfühlst. Fränky hat mich in seinem Shop auf so manches gestellt und ich hab sofort gemerkt, dass das Platypus für mich nicht taugt und ich generell ein Topmount möchte mit größerer und undurchbrochener Standfläche sowie halbwegs abgedeckten Rollen.

              Letztlich finde ich für den Einstieg ein klassisches Pintail gar nicht schlecht. Es kann carven, cruisen, moderat tricksen, auch den Hügel runter und bei richtiger Größe dancen - und ist einfach schön klassisch.

              Aber am Ende musst Du das selbst herausfinden. :)

              Grüezi
              Chris

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