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[Professionals] 1166 Longboards The Quagga

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  • Cruiser
    hat ein Thema erstellt [Professionals] 1166 Longboards The Quagga.

    [Professionals] 1166 Longboards The Quagga



    Der Name ist abgeleitet von einer ausgestorbenen Zebraart. Es ist eine Gemeinschaftsproduktion von uns. Mayo war hauptsächlich für das Konzept zuständig und ich für die technische Umsetzung. Jeder das was er kann. :D

    Der Plan war einen Freerider zu bauen der relativ leicht ist und extreme Formen aufweist die sinnvoll für den technischen Fahrer sind. Nach einigen Recherchen bin ich auf Coremat als Material für den Toplayer gestossen. Das ist ein Material das in rohem Zustand extrem verformbar ist aber in laminiertem zustand eine hohe steifigkeit aufweist.

    Die Inserts sind aus Forex geformt weil ich ein Material brauchte das man gut an die 2 Drops anpassen kann und das trotz allem eine relativ gute Druckfestigkeit hat. Die Fotos sollten auch einiges an Information bringen diesbezüglich.
    Eins noch.Ich habe vor einem Jahr und acht Monaten das erste mal Kontakt zum Thema Longboard gefunden und das erste Deck vor 1,5 Jahren gebaut.Habe also bei weitem nicht die Erfahrung wie manch andere hier die seit Jahren bauen.


    Erste Ideenskizze
    :





    Specs:

    L: 100cm
    B: 25cm
    B: Kicks: 17cm
    WB: 71/73 cm

    Concave: 14mm
    Concave Kicks: 8mm vorn, seitlich 6mm
    Drop: 17mm
    Gaspedals: 20mm breit, 100mm lang
    Gewicht: 1600g


    Aufbau:

    Biax 450
    UD440
    Coremat4mm
    8mm Airex mit Forexinserts 8mm
    UD440
    UD440
    Stringer aus Esche 1,5mm x2
    Biax 450
    Lackfinish a´la Quagga

    Der Formenbau war eins der größten Herrausforderungen an dem ganzen Projekt. Realisiert haben wir es mit Styrodur das wir geschliffen, gefräst und teilweise wieder aufgespachtelt haben.
    Auf den Fotos wird noch ein bisschen dazu zu sehen sein.

    Eine kurze Erklärung für den Namen 1166. Es ist die alte Postleitzahl meines Geburtsortes Rahnsdorf. Ich bin dem Ort sehr verwurzelt weshalb ich auch diesen Namen gewählt habe.



    Bau:


    übertragen des Shapes auf den styrodurblock



    vorfräsen der Outline

    schleifen des Conkaves

    ansetzen der formen für die pedals

    das werden die kicks

    Insert-foamcorebau und Pressvorgang:




    mach dem pressen, Toplayer aus 4mm Coremat


    Lack und Finish:




    Grundierung und spachtel ist drauf.man beachte den geilen lackierständer.

    Weiss vorlackiert

    aufbringen der grafik (mit skalpell ausgeschnitten)

    schwarz basislack

    Klarlack


    Resultat:






    V2 mit Carbon:

    Weil ich das Board so scharf fand hab ich es nochmal in Carbonbauweise gebaut mit 300gramm weniger Gewicht. (1300g)





    Zuletzt geändert von Cruiser; 23.01.2013, 20:03.

  • Cruiser
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    AW: [Professionals] 1166 Longboards The Quagga

    wird auf anfrage gebaut!

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  • TheBurgerking
    antwortet
    AW: [Professionals] 1166 Longboards The Quagga

    Gottverdammt,
    wo kan ich mir das zulegen? :O

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  • Cruiser
    antwortet
    AW: [Professionals] 1166 Longboards The Quagga

    in ausgehärtetem zustand ist coremat hart wie ein ein leichter kunststoff. geringfügige einschläge wird es in verbindung mit fasern wohl wegstecken aber schwere einschläge werden problematisch werden.

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  • Keksrakete
    antwortet
    AW: [Professionals] 1166 Longboards The Quagga

    ausgehärtet ;)

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  • langbrettlabor
    antwortet
    AW: [Professionals] 1166 Longboards The Quagga

    Zitat von Keksrakete Beitrag anzeigen
    Iw hat sich eig das Coremat Verhalten nach der Tränkung? Ist es jetzt ungefähr wie Plastik oder Holz hart? Oder eher wie ahrter Schaum der kein Einschlag wegsteckt?
    Wie ein nasser Putzlappen (also diese dickeren Mossgummiartigen). Oder meinst du getränkt und ausgehärtet.

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  • Keksrakete
    antwortet
    AW: [Professionals] 1166 Longboards The Quagga

    Iw hat sich eig das Coremat Verhalten nach der Tränkung? Ist es jetzt ungefähr wie Plastik oder Holz hart? Oder eher wie harter Schaum der kein Einschlag wegsteckt?
    Zuletzt geändert von Keksrakete; 10.04.2013, 15:32.

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  • botchjob
    antwortet
    AW: [Professionals] 1166 Longboards The Quagga

    schön zu fuss, wie dat mutt!

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  • Cruiser
    antwortet
    AW: [Professionals] 1166 Longboards The Quagga

    n bisschen bescheuert muss man schon sein um das alles in handarbeit zu bauen :D

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  • Gast-Avatar
    Ein Gast antwortete
    AW: [Professionals] 1166 Longboards The Quagga

    Du bist völlig bekloppt alter, was ne Arbeit! :woot:

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  • MAY0
    antwortet
    AW: [Professionals] 1166 Longboards The Quagga

    wer braucht schon cnc's :)

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  • Cruiser
    antwortet
    AW: [Professionals] 1166 Longboards The Quagga

    Hab n bissel gebastelt. Die Form aus Vollholz ist jetzt fast fertig.
    Die Schleier auf der Form ist das noch nicht polierte und gerade aufgetragene Trennwachs.
    Beschichtet ist die Form mit Trennlack und Trennwachs.
    Noch kleine Nacharbeiten und dann wird wenn alles gut ist morgen die erste Testpressung gemacht.

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  • MAY0
    antwortet
    AW: [Professionals] 1166 Longboards The Quagga

    Seit heute auch im digitalen Langbrettmagazin!
    1166 Quagga - Langbrettmagazin

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  • Cruiser
    antwortet
    AW: [Professionals] 1166 Longboards The Quagga

    Ich bin nicht so ganz happy das ihr das unternehmerthema jetzt hier in meinem bauthread diskutieren musstet auch wenn es als hilfe gemeint war.das soll jetzt nicht undankbar rüberkommen.ich finde nur da es offtopic ist und nicht hier reinpasst. Ich habe mehrere sehr kompetente leute in meinem umfeld was das angeht und werde mich da vorab komplett absichern.

    so und jetzt zum eigentlichen thema. Die permanentform bau ich aus massivem holz. so komprimiert nichts im vakuum. die form wird auch beschichtet mit gelcoat und trennmittel weil durch die trennung mit folie immer falten entstanden sind die ich nachbearbeiten musste.

    ein Preis für das Board steht schon in etwa fest aber dazu möchte ich mich hier jetzt nicht äußern.
    Zuletzt geändert von Cruiser; 10.01.2013, 20:01.

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  • sudden
    antwortet
    AW: [Professionals] 1166 Longboards The Quagga

    Ich werde mal ein bisschen ausholen. Im Zweifel solltest du dich aber nochmal selber erkundigen.

    Wenn du etwas verkaufst brauchst du dafür kein Gewerbe anmelden. Z.B du kaufst dir einen Fernseher, benutzt ihn ein Jahr und verkaufst ihn wieder. Wenn du aber etwas mit Gewinnabsicht kaufst, also z.B du kaufst den Fernseher für 50 Euro und verkaufst ihn direkt wieder für 500 Euro müsstest du streng genommen ein Gewerbe anmelden, weil du den Fernseher nur kaufst um ihn mit Gewinn wieder zu verkaufen. Für das Finanzamt reicht hier im Prinzip schon die Gewinnabsicht. Willst du also deine Bretter mit Gewinnabsicht verkaufen, musst du ein Gewerbe anmelden.

    Baust du die Bretter zum Selbstkostenpreis (Material, Presse, sonstige Kosten) und verkaufst Sie dann müsstest du im Prinzip kein Gewerbe anmelden. Es ist egal, ob du 5, 50 oder 500 Bretter verkaufst. Hast du eine Gewinnabsicht, musst du ein Gewerbe anmelden und deinen Steuerpflichten nachkommen.

    Jetzt bist du aber Schüler/Student und verdienst weniger und machst weniger Gewinn als 8.700 Euro (Freibetrag), dann musst du ja eigentlich keine Steuern zahlen. Das Problem ist aber: Du bist als gewerblicher dazu verpflichtet Widerrufsrecht oder Rückgaberecht zu gewähren. Tust du das nicht, kannst du von einem Anwalt abgemahnt werden und das kann richtig teuer werden. Außerdem hast du als Händler andere Pflichten als eine Privatperson (z.B. beim Versand der Bretter etc.). Als Händler immer versichert verschicken... Mit Abmahnungen hat man meistens Probleme wenn man privat in größeren Mengen neue Artikel verkauft oder das Widerrufsrecht falsch formuliert ist (das muss EXAKT der gesetzlichen Formulierung entsprechen). Auch beim Verkauf von Akkus/Batterien hast du als gewerblicher ganz andere Pflichten als eine Privatperson (du musst die kostenlose rücknahme und entsorgung der batterien anbieten und ein Schreiben beilegen etc...).

    unter 17.800 Euro Umsatz zählst du zum Kleinunternehmer und musst keine Mehrwertsteuer ausweisen und darfst das auch gar nicht.

    Außerdem bist du ja nicht nur Verkäufer/Händler eines Produkts, sondern bist Hersteller. Deshalb greift hier das Produkthaftungsgesetz! Umso wichtiger ist es, vernünftige AGBs zu formulieren und gewisse Haftungsausschlüsse zu machen. Stell dir mal vor jemand fällt unglücklich und stirbt, weil dein Brett kaputt gegangen ist.

    Mein Rat ist folgender:

    Baue deine Bretter, verkaufe Sie und schaue erstmal wie sich das Geschäft entwickelt. Hebe alle Rechnungen auf. Wenn du unter 8000 Euro Umsatz bleibst (wenn du keinen Nebenjob hast) brauchst du gar keine Angst vor dem Finanzamt haben, weil selbst wenn du dann ein Gewerbe anmelden müsstest brauchst du noch keine Steuern zu zahlen. Nur wenn du mehr Verdienst kann es passieren, dass deine Eltern kein Kindergeld mehr kriegen (es zurück zahlen müssen), du dich selber Krankenversichern musst und Steuern zahlen musst. Deine Eltern werden sich nicht gerade freuen, wenn Sie plötzlich 3.100 Euro Kindergeld an das Finanzamt zurück zahlen müssen und du ein Schreiben von deiner Krankenversicherung bekommst, in dem du aufgefordert wirst die Beiträge für das vergangene Jahr in Höhe von 1.860 Euro nachzuzahlen. Das könnte theoretisch passieren, wenn du 10.000 Euro Gewinn machst. Dann lieber 8.000 Euro Gewinn machen, weil du dann im Endeffekt mehr davon hast.

    Verkaufe keine Bretter über Homepages, nicht bei Ebay, Amazon etc... bei Ebay Kleinanzeigen als Gebraucht/Unbenutzt... damit verringerst du die Gefahr von anonymen Abmahnanwälten abgemahnt zu werden. Willst du doch auf Plattformen verkaufen melde auf jeden Fall ein Gewerbe an und verkaufe nur als gewerblicher und halte alle gesetzlichen Vorgaben ein!

    Sei immer fair und ehrlich zu deinen Käufern und erzähle Ihnen, dass du die Boards zum Selbstkostenpreis verkaufst (Material, Arbeit). Prahle nicht damit rum, dass du jetzt xyz Boards verkauft hast oder bei jedem Board 90 Euro Gewinn machst! Nimm faire Preise und sei kulant, wenn es etwas zu bemängeln gibt. Die einzige Gefahr, die es für dich gibt ist, dass dich einer deiner Käufer anschwärzt/verklagt, wenn es einen Unfall oder sonstige Unstimmigkeiten gibt.

    Überlege dir also gut, ob du die Boards mit einem richtigen Logo und einem richtigen Namen in Serie verkaufen willst oder ob es mehr oder weniger Auftragsarbeiten/Einzelanfertigungen sind oder du die Boards "Gebraucht" zum Selbstkostenpreis weiterverkaufst.

    Übertreib es nicht mit den Verkäufen. Willst du das richtig professionell machen in Serie mit ner eigenen Homepage, evtl. später die Boards mittels Vertrieb verkaufen, richtig Umsatz machen und dir damit ein gutes Taschengeld dazu verdienen mach es gleich richtig und melde ein Gewerbe an! Steuern brauchst du bis zu den Freibeträgen keine zahlen und wegen dem Finanzamt brauchst du dir erstmal auch keine Sorgen machen, wenn du nicht gleich 100.000 Umsatz im ersten Jahr machen willst.

    Alle Angaben ohne Gewähr. It's up to you
    Zuletzt geändert von sudden; 09.01.2013, 23:50.

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