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[Professional] 1149 - kaum Zeit, kaum Geld, kaum Gewicht

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  • [Professional] 1149 - kaum Zeit, kaum Geld, kaum Gewicht

    So, hier nun mein Baubericht.



    Professional, da ich inzwischen wohl auch schon die 20 Boards geknackt habe (auch wenn mir nur 2 m^2 Keller + ein kleiner Balkon zur Verfügung stehen), außerdem bin ich ja beruflich Technischer Produktdesigner :>
    Habe aber auch überlegt, in Low-Budget zu gehen, aber wer nix wagt, der nix gewinnt!

    Ich brauchte ein Deck speziell für meine Indeesz, da diese extreme Cutouts benötigen, da sie echt krass leanen.
    Problem: Keine Zeit, kein Geld.
    Also überlegt und Keller durchforstet.
    Glas am Start, Holzreste vom Brett des letzten Contests, Harz auch noch da.
    Fehlt ein Toplayer, zum Glück ist der Baumarkt fast nebenan.
    Den Schaum habe ich auf der Straße gefunden (mit teilweise eingedrückten Steinen, Fußabdrücken, LKW-Spuren etc.).

    Also losgelegt!

    1. Indeesz moniert an einem anderen Deck, genau vermessen, und anhand der Daten und meinen Wünschen Shape erstellt (Inkscape), Standfläche von 695 mm war z.B. meine Anforderung, was wegen der Cutouts zu einer Wheelbase von 780 führte.
    2. Ausgedruckt (2 x, einmal für Kern und Inserts).
    3. Ausgeschnitten.
    4. Aufgemalt aufs Toplayer zur späteren Ausrichtung beim Laminieren, dabei Löcher durchgepiekt und markiert zum späteren bohren.



    5. Kern und Inserts mit partiellem Shape versehen.





    6. Inserts (3 x 4 mm Birke Sperrholz) mit einem schmalen Streifen Leim für den nächsten Schritt vorbereitet/zusammengeleimt.
    7. Mittels Oberfräse und selbstgebautem Tisch dafür Kanten an Schaum und Inserts fasen.









    8. Diese mittels Stichsäge und Schleifpapier aufeinander abgepasst.
    9. Schaum manuell sauber schleifen (bis keine Abdrücke von Reifen und Schuhen mehr drauf sind).



    10. Fasern und Gewebe zuschneiden.
    11. Alles vorbereiten:
    Arbeitssicherheitskram, alles mit Papier auslegen, Waage eintüten, Küchenpapier als Saugvliesersatz vorportionieren, Gefäß, Rührstäbchen, Harz, Baumwollflocken, Gaffa (für den Notfall), Plastikspachtel zum Verteilen des Harzes, Stift und Zettel runter in den Keller bringen.
    12. Pumpe testen, währenddessen Mische für die einzelnen Schritte berechnen und aufschreiben.
    13. Letzter Check vor dem Laminieren, Form auf den Tisch mit den vorbereiteten Sachen (Waage, Pumpe, Fasern, Kern, Inserts, Harz etc.).



    14. Schutzbekleidung anlegen.
    15. Harz gemäß Berechnung anmischen (bei jedem der folgenden Laminierschritte), Toplayer einharzen, Biax laminieren.
    16. Wenden, mittig auf der Form platzieren.
    17. Mit angedicktem (Baumwollflocken) Harz bestreichen und Kern und Inserts platzieren und am dafür in Schritt 4 aufgezeichneten Shape ausrichten.
    18. 3 x UD und anschließend Biax, Stoff, Abreißgewebe und Küchenpapier als Saugvliesersatz aufbringen.
    19. Alles in Sack, versiegeln, Luft raus.



    20. Massieren: Überflüssiges Harz nach außen, Fasern an den Fasen schön andrücken/zurechtrücken.
    21. 12 h warten.
    22. Rest im Becher auf Festigkeit prüfen.
    23. Pumpe deaktivieren und Deck aus dem Sack holen.



    24. Deck von der Form lösen und Abreißgewebe runter reißen.





    25. Belastungstest (man weiß ja nie, und viel Arbeit folgt ja noch!).
    26. Bohren und senken.



    27. Shape aufzeichnen.





    28. Aussägen mit der Stichsäge.







    29. Schleifen mittels Dreiecksschleifer und teils von Hand.
    30. Lackieren mit Bootslack, Versiegelung der Kanten.



    31. 12 h warten.
    32. Montieren des Setups (SurfRodz Indeesz 177 mm und 84A knatterfreie Zombie Hawgs).
    33. Sich tierisch freuen über glänzende Oberflächen und das Gewicht.





    34. Aufbringen des Griptapes (Vicious Extra Coarse).
    35. Fotos und Videos.
    36. Rausgehen und Spaß haben!
    37. Bericht schreiben.
    38. Rausgehen und mehr Spaß haben, stoked!

    Mehr Fotos:





    Fasern liegen durch Massage wirklich perfekt an:











    Gerockt (hier sehen die Farben auch eher wie in echt aus, kommen echt fein raus!):






    Presse:
    Gaspedalconcave, mit Folie überzogene, CNC-gefräste MDF-Platte als Form -> astreine Oberflächen.
    Ansonsten mein guter Kühlschrankkompressor mit PC-Kühlern und Saugnapf-Schlauchsystem :>

    Der Schaum (Styrofoam) wird in den USA oft und gern zum Boardbauen genommen, ist wesentlich biegbarer als Styrodur, Bearbeitung ähnlich einfach, hat mich eher an Airex erinnert.
    Dazu, dass das Deck nicht in meiner Temperbox war, gibt es auch noch was zu sagen:
    Habe das Harz nach einem Plausch mit einem professionellen Bootsbauer bekommen ( "Hier, das ist genau, was du brauchst!"), es hat eine recht kurze Topfzeit und ist quasi selbsttempernd, speziell für starke Beanspruchung -> eine fette Yacht, die nicht in eine Temperbox passt, darf schließlich auch keine Probleme mit äquatorialer Sonneneinstrahlung/Hitze etc. haben.

    Aufbau von oben nach unten:
    320er Biaxglas
    2 mm Birke Sperrholz
    Kern aus 12,7 mm Styrofoam + Inserts aus 3 x 4 mm Birkensperrholzresten
    250er UD-Glas
    250er UD-Glas
    250er UD-Glas
    320er Biax-Glas
    Dekostoff aus 100% Baumwolle (der kitschigste, den ich im Laden finden konnte)

    Maße:
    1000 mm lang
    240 mm breit
    780 mm Wheelbase
    15 mm Concave
    14 mm dick
    Mein torsionsteifstes Deck,
    Flex weniger als meine Elise (Fullbag), siehe Flexvideo (95 kg = ich),
    also stiff/lediglich die übliche Glas-Dämpfung
    Deck only 1149 g,
    fahrbereit 2836 g

    Flexvideo:



    Kosten (was das Ganze gekostet hätte, bei Neukauf aller Komponenten):
    Glas 5 €
    Harz 7 €
    Sperrholz Toplayer 5 €
    Sperrholz Inserts (15 x 13 cm) 1,5 €
    Schaum - hier nicht erhältlich, USA Preis sonst ~ 1 €
    Stoff gab es zu dem für meine neue Jacke als Reststück dazu
    zzgl. Centbeträge für Strom etc.
    Macht gesamt 19,50 €, real waren es halt nur die 5 € fürs Toplayer :>

    Investierte Zeit:
    Shape 20 min
    Vorbereitung Kern, Inserts 30 min
    Fasern schneiden, alles vorbereiten 10 min
    Laminieren 45 min
    Spanende Bearbeitung (bohren, sägen, schleifen) 30 min
    Lacken 20 min
    Macht gesamt 2:35 h

    Für investiertes Geld und Zeit bin ich echt zufrieden, noch leichter bewirkt einen drastischen Anstieg eines dieser Faktoren oder geht zu Lasten der Nutzbarkeit/Stabilität. Und gewichtlich bin ich ja deutlich unter den bisher geposteten Wabenkernbrettern geblieben, passt!
    Achsen passen wie berechnet, 1 mm Platz bei maximal weichen Bushings in jede Richtung bei den größten für mich sinnvollen Wheels, kein verschenkter Platz also!

    Danke auch an M., der mir mal beim Foamybasteln zugucken wollte und für viel Spaß und Fachsimpelei gesorgt und bei Kleinigkeiten mit angepackt hat, Verladen der Form in Sack, Anziehen der Handschuhe (sehr komfortabel so ein gelernter OP-Helfer) u.Ä.
    Leider ist er jetzt angefixt, sodass wir in Zukunft eine Kooperation/Koproduktion starten müssen :>
    Freue mich!

    Fahrbericht:
    Fährt sich sehr direkt durch das hohe und wohlgeformte Concave und die hohe Torsionssteifigkeit, Standhöhe 105 mm, also durchaus flach, gut zum Pushen, Sliden etc.
    Flex nur minimal dämpfend, genau wie ich es mag, alles wie zuvor geplant, Standfläche ist genau so, dass sie auch bei Spielereien auf dem Brett ausreicht, superb! In Kombination mit den Achsen auch super wendig (Wendekreis unter 2 m (!!!)) , habe gerade die erste Regenslidesession hinter mir, der Hammer, harmoniert perfekt. Concave gibt super Halt bei Slides (v.a. in Kombination mit Vicious), die Kanten sitzen genau richtig für anständig Druck, bei Toesides schön mit den Zehen greifbar, gefällt mir so was von!
    Sollte durch die Holzinserts auch gut stabil sein, mag ich aber verständlicherweise nicht ausprobieren.
    Auf einen umlaufenden Rahmen wie im letzten Jahr habe ich bewusst verzichtet, da das entsprechende Brett nie in Verlegenheit kam, die seitlichen Außenkanten zu gebrauchen -> beim Crash sind eigentlich immer Oberseite, vorne oder hinten betroffen.
    Daher bringen sie nur unnütz Gewicht und Arbeit -> diesmal nicht!

    So, fertig, danke fürs Lesen, bin dann mal weiter Shredden!

    PS: Verzeihung für die schlechten Bilder, habe nur ein uraltes Handy, aus dem ich rausgeholt habe, was ging...
    Finde es außerdem immer sehr nervig, wenn immer alle alles zigfach editieren, im Nachhinein löschen etc, von daher bei mir ohne Edit alles in einem Aufwasch, sollten sich nicht gravierende Fehler eingeschlichen haben.
    Achso, Shape ist im Anhang, einfach .pdf entfernen, um es in Inkscape nutzen zu können!
    Angehängte Dateien
    1 Johannes 4,10

  • #2
    AW: [Professional] 1149 - kaum Zeit, kaum Geld, kaum Gewicht

    Zitat von inimicissimus peccati Beitrag anzeigen
    Den Schaum habe ich auf der Straße gefunden (mit teilweise eingedrückten Steinen, Fußabdrücken, LKW-Spuren etc.).
    :groel:

    Nein, mal ernsthaft: Viel Rausgeholt, aus dem was da war! Schnell, schlicht, hässlichschön. Toplayer is saaahnö! Bei der Form aber auch kein Wunder. :D
    Zuletzt geändert von werwolf; 29.11.2012, 21:55.
    Aktuell schlecht per PN zu erreichen! Für Shapes und co, bitte eine Mail an: wolfsschmiede@gmail.com

    Warum ich das alles baue? "[...]This and the other things [...]not because they are easy, but because they are hard!"

    In Flames We Trust \m/
    Frohlocke und jauchze für diejenigen in deiner Nähe, welche zur Macht übergehen. Betrauern tue nicht, vermissen tue nicht.

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    • #3
      AW: [Professional] 1149 - kaum Zeit, kaum Geld, kaum Gewicht

      Optimales Zeit-/Kosten-/Spaßverhältnis! Top! :D
      Kaffee, Junge. Der schmeckt richtig.

      Die Antwort ist immer Bustin Sportster.

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      • #4
        AW: [Professional] 1149 - kaum Zeit, kaum Geld, kaum Gewicht

        Schöne Umsetzung. Muss dir bei der Stoffwahl zu stimmen. :)

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        • #5
          AW: [Professional] 1149 - kaum Zeit, kaum Geld, kaum Gewicht

          schönes brett. 5€ ist der knüller. beim shape habe ich erst geLOLt, aber mit der indeez begründung ergab es sinn. :) wie ich sehe wog das brett VOR dem lackieren 1149g :)
          facebook.de/schotterflechte

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          • #6
            Ja,
            vor Schleifen und lackieren: 1149 g,
            nach Schleifen und lackieren: 1149 g
            (musste an den Rundungen nochmal ran).
            Habe übrigens schon drauf geachtet, dass der Schaum strukturell in Ordnung ist, habe mir sozusagen das Sahnestück zwischen den LKW-Spuren hinausgeschnitten :>
            1 Johannes 4,10

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            • #7
              AW: [Professional] 1149 - kaum Zeit, kaum Geld, kaum Gewicht

              Die Grafik zollt noch dazu Powell Peralta Tribut. Die Rose-Bones und die Skulls Serien. Nice!
              Yours truly,
              Affenboy

              mustusebrain: "Hirn und Helm sind zwei sich bedingende Zustände. Beides geht nur zusammen."

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              • #8
                AW: [Professional] 1149 - kaum Zeit, kaum Geld, kaum Gewicht

                Low-Budget at its finest! Sau stark und trotzdem gut anzuschauen! ABER entweder macht deine Kamera aus dem Türkis der 84er Zombies schwarz ODER das sind 88a Zombies :P ...
                IFOA // Initiative für optimierte Asphaltnutzung // www.facebook.com /1166Longboards

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                • #9
                  AW: [Professional] 1149 - kaum Zeit, kaum Geld, kaum Gewicht

                  Zitat von SalsaShark Beitrag anzeigen
                  ABER entweder macht deine Kamera aus dem Türkis der 84er Zombies schwarz ODER das sind 88a Zombies :P ...
                  Ich denk mal das zweite, auch im Video recht gut zusehen. Aber ist das nich arg rutschig? Indeesz und 88a?
                  Skate or Die?
                  (x)Skate
                  ( )Die

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                  • #10
                    Weder noch, sind von 2009, als schwarz noch 84 war!
                    Angehängte Dateien
                    1 Johannes 4,10

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                    • #11
                      AW: [Professional] 1149 - kaum Zeit, kaum Geld, kaum Gewicht

                      ...
                      Zuletzt geändert von SalsaShark; 19.04.2013, 11:03.
                      IFOA // Initiative für optimierte Asphaltnutzung // www.facebook.com /1166Longboards

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                      • #12
                        Zitat von inimicissimus peccati Beitrag anzeigen
                        Und gewichtlich bin ich ja deutlich unter den bisher geposteten Wabenkernbrettern geblieben, passt!
                        !
                        Da Vergleichst du aber Äpfel mit Birnen. ;)
                        Die beiden Wabenboards dieses Jahr, wo ja eins von mir ist, haben völlig andere Gründe das sie schwerer sind, sie sind vorallem Robuster...
                        Im Auftrag des Teufels unterwegs.

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                        • #13
                          Zitat von henny Beitrag anzeigen
                          Die beiden Wabenboards dieses Jahr, wo ja eins von mir ist, haben völlig andere Gründe das sie schwerer sind, sie sind vorallem Robuster...
                          Davon abgesehen, dass das echt nicht als Angriff gemeint war, sondern lediglich meine Freude ausdrücken sollte:
                          Das klingt jetzt, als ob man mit Waben statt Schaum bauen sollte für bessere Robustheit.
                          Wieso sind die (v.a. deines) denn deiner Meinung nach robuster? Würde mich jetzt echt mal interessierten!
                          Meine Holz-Inserts gehen von den Achsen bis zum Schaum, habe da und auch außen auf eine hübsche, abgerundete, formschlüssige Kontur geachtet, die alles flächig aufnimmt, und dass Waben sonst robuster als Schaum sind habe ich bisher auch noch nicht gehört.
                          Klär mich bitte auf!
                          Hätte das sonst eher umgekehrt gedacht -> 14 mm Birke vorne und hinten, gefolgt von besagten vollflächigen Übergängen zum Schaum, dazu eine Menge Fasern, durchgängiges Topsheet und unten Fasern dicke!
                          Sehe da irgendwie nur Vorteile...
                          1 Johannes 4,10

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                          • #14
                            Zitat von inimicissimus peccati Beitrag anzeigen
                            Davon abgesehen, dass das echt nicht als Angriff gemeint war, sondern lediglich meine Freude ausdrücken sollte:
                            Das klingt jetzt, als ob man mit Waben statt Schaum bauen sollte für bessere Robustheit.
                            Wieso sind die (v.a. deines) denn deiner Meinung nach robuster? Würde mich jetzt echt mal interessierten!
                            Meine Holz-Inserts gehen von den Achsen bis zum Schaum, habe da und auch außen auf eine hübsche, abgerundete, formschlüssige Kontur geachtet, die alles flächig aufnimmt, und dass Waben sonst robuster als Schaum sind habe ich bisher auch noch nicht gehört.
                            Klär mich bitte auf!
                            Hätte das sonst eher umgekehrt gedacht -> 14 mm Birke vorne und hinten, gefolgt von besagten vollflächigen Übergängen zum Schaum, dazu eine Menge Fasern, durchgängiges Topsheet und unten Fasern dicke!
                            Sehe da irgendwie nur Vorteile...
                            Zu erstmal: Es war auch nicht als Angriff von mir auf dich gedacht! ;)

                            Zweitens: Das Waben robuster sind als Schaum habe ich nie behauptet. Ich habe lediglich gesagt, bzw. wollte ausdrücken das ein Board was an den Seiten einen Hartholzrahmen hat, z.B Rotbuche, stabiler ist als ein Board was 2mm starkes Birke an der Seite hat und somit auch deutlich mehr abfängt. Und das bisschen GFK Schütz da nicht viel.

                            Und jetzt erzähl mir bitte nicht das es dein Board noch nie von der Seite erwischt hat. Habe vor ein paar Tagen nen Frontside Standie verkackt und mein Board ist voll gegen den Boardstein, dann hochgeflogen und genau auf der Seite gelandet. Nichts ist unmöglich^^ Da war ich froh das ich mich kurz vorm Bau dazu entschieden habe lieber etwas robuster als leichter zu bauen. Wenn mein Honaix nach 2 Wochen zerfetzt in der Ecke liegt han ich auch nichts davon...



                            Und noch nebenbei als kleine Anregung für den nächsten Bau vlt.:

                            Wenn du "nur" vorne reinkrachst ist Birke MPX sowieso nicht das beste Holz, wenn es um Crash verhalten geht. Birke ist ein Splintholzbaum, der keinen Kern bildet. Kernholz/Reifholz > Splintholz=Weiches Holz
                            Damit will ich sagen:
                            Birke detscht leichter ein als Buche oder Eiche Nussbaum was weiß ich was es noch gibt^^

                            Und ansonsten hab ich nichts mehr zu merkern! Sinniger Aufbau, leicht, vlt nicht das robusteste :D aber Hey, es war billig und bei 5€ Ausgaben kann keiner gegen anstinken! ;)
                            Zuletzt geändert von henny; 02.12.2012, 22:15.
                            Im Auftrag des Teufels unterwegs.

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                            • #15
                              Ehm, doch, meine 3 meistgefahrenen Decks im letzten Jahr sind zwei mit Rahmen und 1 komplett aus Birke & Fasern, und da hatte ich wirklich keinen einzigen Crash, der die Seite erwischt hat, ist bei allen auf den Rollen oder dem Griptape gelandet, oder eben mit Nose oder Tail wo eingeschlagen, seitwärts müsste man ja krass wo rein rein sliden oder ähnliches (wie dein doofer Zufall, die erste Macke tut noch weh!), weil ja durch Rollen oder Oberseite sonst genug Reibung entsteht, die Kiste schnell zu stoppen (oder sich halt auf Ausrollen nach vorne oder hinten zu entscheiden).
                              Die Rollen stehen außerdem ein kleines Stück über die Kante und fangen sonst auch alles ohne verrückte Flugeinlage des Decks ab. War - wie ich oben bereits schrieb - eine bewusste Entscheidung gegen durchgehende Kanten (mehr Gewicht, mehr Arbeit, kaum Vorteil), den Rest wird die Zukunft zeigen :>
                              Dass da ansonsten an den Kanten mehr mehr ist, ist klar. Klar ist auch, dass an der Stelle Buche von Vorteil ist. Birke war aber noch vorhanden, und hat in Vergangenheit auch zufriedenstellende Resultate geliefert.
                              Danke aber auf jeden Fall für die Anregung!
                              1 Johannes 4,10

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