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Longboard für Leichtgewicht

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  • Longboard für Leichtgewicht

    Hallöchen zsm. :)
    Ich bin hier komplett neu - auch in der Longboard Szene und habe mich auch schon mächtig eingelesen. Ich würde mir gerne ein Board selber bauen, da ich handwerklich nicht gerade unbegabt bin - und mir sowas einfach spaß macht :D
    Mir sind jetzt beim planen nur einige Fragen aufgekommen. Ich bin ca 1,70 groß und wiege (sportliche) 55 kg. Schuhgröße 42...
    Als Shape (und allgemein) wollte ich mich nach dem Loaded Vanguard Orientieren (http://www.loadedboards.com/boards/vanguard). Als Abmessungen hätte ich gerne so ca. 92 cm x 22 cm - nur so grob. Sind die Dimensionen realistisch bei meiner größe? Habe da leider wirklich keine erfahrung. Hätte es allgemein nur bisschen kleiner als die gängigen longboards (Besser für die Stuttgarter U-SBahn)...
    Nun zum bau. Ich hätte gern ein recht flexiges Board zum pushen und cruisen - das trz. ein kleiner allrounder werden soll (also ca. Flexstufe 4?). Werde es vermutlich aus 3x4 mm (3 schichtes? es gibt auch 5 schichtiges...) Birkensperrholz bauen. Ist das für mein Gewicht zu dick? - Würden auch 2x4mm + Glasfaser (wenn ja, wie viel, dicke?) reichen? Hab da leider wirklich gar keine Erfahrung und würde gerne bisschen professionellen Rat einholen.
    Das Concav gepresst werden muss ist ja selbstverständlich - aber wie viel ca.? 10 mm?
    Dann zum Camber... - Ist es empfehlenswert auch auf camber zu pressen? ich weiß dass es gleich viel mehr aufwand wird, wenn Camber auch noch ins spiel kommt.
    Zum leimen noch - ist es sinnvoll Wasserfesten Leim zu verwenden?
    Ich hätte noch so viele Fragen, aber ich glaube das reicht für den Anfang :D
    Vielen Lieben Dank schonmal im vorraus!
    Gruß Twister

  • #2
    AW: Longboard für Leichtgewicht

    Guck mal in den Dimensionierung´s Thread ;)

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    • #3
      AW: Longboard für Leichtgewicht

      Gibts nicht viel zu dem Gewicht - Einer meinte 2x 4mm Birkensperrholz + 200 g/m² UD Glasfaser...

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      • #4
        AW: Longboard für Leichtgewicht

        ich würde, wenn es relativ flach bleibt:
        300gr Biax
        4mm Birke
        6mm Birke
        300gr Biax nehmen.

        Da brauchst du natürlich Epoxyd zum kleben (kostet aber hochgerechnet auch nicht mehr als Holzleim).

        12mm Kern sind mit 300gr Biax und Konkave schon gut für etwas schwerere Leute. Also würde ich auf 10mm Kern zurück gehen - je nach Shape und Konkave mußt du was gegen die Torsion machen - also das Biax.
        Sollte die das Board dann doch zu sehr flexen kannst du immernoch UD drunter machen.

        Meine Tochter (26kg) fährt mit 2x4mm Birke und 300gr Biax oben/unten und das ganze ist schon relativ stiff. - Shape ist bei ihr ein Freerider, Drop Trough Montage mit 1cm Konkave.

        Das Shape, die Konkave und Montage-Art der Achsen macht auch etwas im Flexverhalten aus.

        Ein Konkave hemmt den Flex. Stell dir das vor wie ein Blatt Papier, in das du 2 Knicke machst. Das biegt sich auch nicht mehr so (mal als einfaches Beispiel)

        Hast du ein Full Shape mit einem Flat von sagen wir mal 6cm in der Mitte , keine Kicks, dann flext das weniger (bei gleicher Konkave-Höhe) als ein Shape mit Cut-Outs, Droptrough Montage und einem Flat von 12cm weil schon einfach die Konkave nicht so weit über das ganze Board geht.
        Weiter ist zu bedenken, ob du als Anfänger den Camber (wie beim Vanguard) pressen kannst/willst.
        Ein Camber sollte so gebaut sein, dass wenn ein Rider drauf steht das Board mehr oder weniger gerade ist.
        Es ist machbar, sogar relativ einfach (ohne Rippenpress) auch mit einem leichten Konkave). Allerdings brauchst du für die Presse mehr Arbeit und Material als Für eine einfache Balkenpresse. Und sie ist auch nicht so universell einsetzbar (wenn du einmal angefangen hast mit bauen, baust du immer weiter).

        Du siehst, das ganze ist etwas komplexer und hat viel mit Rumprobiererei zu tun.
        Sag mal, was bei dir technisch möglich ist und dann schauen wir mal weiter

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        • #5
          AW: Longboard für Leichtgewicht

          Ich kann dir für einen schön snappigen flex

          320g biax
          4mm birke
          4mm birke
          400g UD
          320g biax

          Empfehlen, mit leichter biegung der längst achse nach oben!

          Meins ist auch so um die 90 cm und fährt sich traumhaft

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          • #6
            AW: Longboard für Leichtgewicht

            Okey ich hab mich aufgrund der Zeit bisschen umentschieden - hab mir das bisschen durch den kopf gehen lassen... Bin jetzt zurück auf ein etwas kleineres Pintail shape gekommen (anstatt das vom Vanguard, mir kam der sinneswandel aber erst als ich schon angefangen habe -.-)... denke ich werde es mit

            Nuss funier
            4mm birke
            4 (6)mm birke
            200 g/m² UD
            300 g/m² biax
            Nuss funier

            dazu das ganze mit 1,6cm Concave versehen als Pintail mit ca 75cm länge und ca 22 cm an der breitesten stelle (?) (leichter herumzutragen)
            da ich es hautsächlich in der Stuttgarter city fahren werde (bzw. Uni gelände)... Hört sich das für euch erfahrene realistisch an?
            Ach noch eine Frage - ich werde wahrscheinlich oben ein Funier via EPO draufkleben und nen cleargrip drüber machen. Wie bring ich das Funier am besten ohne Vacuum Presse auf das Brett?
            Für achsen und Rollen hab ich ca ein Budge von 100€ - davon hab ich leider wirklich keine ahnung und bin für jede Empfehlung offen und dankbar! :)

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            • #7
              AW: Longboard für Leichtgewicht

              Also ich hab Schuhgröße 42,5 und finde 23 - 23.5 cm breite weitaus angenehmer als 22cm. Selbst 100cm Gesamtlänge vom board ist noch optimal für Stadt, Bahn etc. Guck dir wegen Rollen und Achsen mal das NINETYSIXTY Setup an, die bauen gute und günstige Hardware :)
              Zuletzt geändert von IceTea; 11.04.2014, 17:57.

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              • #8
                AW: Longboard für Leichtgewicht

                okey dann werde ich wahrscheinlich auf die 23,5 cm gehen - danke :) - sind die Ninetysixty vom qualitativen her, den Randals oder Paris ebenbürtig?

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                • #9
                  AW: Longboard für Leichtgewicht

                  Kann ich nicht genau sagen, bin sie selber nur ganz kurz mal gefahren. Guck mal hier im Forum im Achsen Bereich, gibt glaube ich nen Review dazu.

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                  • #10
                    AW: Longboard für Leichtgewicht

                    okey rohling steht jetzt gehts ans laminieren - hab mir alles hier dazu im forum durchgelesen - nur eine frage: ich laminier mein UD und Biax auf ein Nussbaum Funier, das ich zuvor darauf leime - wie mach ich das finish? ich habe noch nie laminiert, reicht es nach der letzten Lage einfach es aushärten lassen? oder sollte man dann nochmal eine schicht Epo drüberziehen (also es muss jetzt keine Hochglanzoptik mit mylar sein - aber einfach eine ansehbare oberfläche, die das Nussfunier deutlich und schön erkennen lässt)?

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                    • #11
                      AW: Longboard für Leichtgewicht

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                      • #12
                        AW: Longboard für Leichtgewicht

                        Die 9060 Achsen sind wirklich top. Ich persönlich kann bei "normaler" Beanspruchung, sprich Cruisen und Carven, keinen Unterschied zu z. B. Paris-Achsen feststellen. Leider sind die im Moment ausverkauft. Von daher würde ich dir zu Gap-Achsen raten. Die sind auch nicht schlecht und liegen preislich im gleichen Rahmen. Beziehen kannst du die z.B. bei Jucker-Hawaii was ich auch machen würde, da du dir dort auch gleich passende Rollen kaufen kannst. Die Jucker-Rollen sind in dieser Preisklasse unschlagbar. Auf die Art und Weise kommst du mit ca. 80€ zu einem guten Achsensatz, solange die 9060s noch ausverkauft sind.

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                        • #13
                          AW: Longboard für Leichtgewicht

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