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Drop Down Longboard Bauen

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  • Drop Down Longboard Bauen

    Nachdem ich mir nun schon 2 Boards selbst gebastelt habe, möchte ich nun ein drittes bauen. Da meine vorherigen Boards einmal Topmount ohne DropDown (Sehr geil beim Berg runter fahren, aber ziemlich hoch zum pushen :/), und einmal DropThrough (gefällt mir nicht so wirklich mit den wheelwells), habe ich mir nun vorgenommen ein Board mit DropDown zu bauen, was ich dann auch Top Mount montieren würde. Jetzt habe ich dazu aber einige Fragen und auch ein paar Zweifel.

    Also erstmal hatte den aufbau so geplant:

    Biax Glasfasern
    4mm Birke
    4mm Pappel
    4mm Birke
    Biax Glasfasern

    Ich denke aber, dass bei diesem Aufbau das holz beim Pressen sehr leicht brechen könnte, da ich einen drop von 4 - 6 cm geplant hatte(ich hab leider keine Vakuumpumpe zur verfügung und presse deswegen mit Schraubzwingen). Ich hab ehrlich gesagt keine Ahnung ob das viel zu viel oder zu wenig ist, ist vorerst nur eine grobe Schätzung aufgrund der höhe meines momentanen Boards. Je nach dem würde ich das holz auch Vorpressen mit ein bisschen Wasser(dampf). Ich wollte die Drops auf der oberseite auch mit ein bisschen UD Glasfasern verstärken damit das nicht brechen kann.
    Auch beim Flex bin ich mir ziemlich unsicher, denn meine bisherigen Boards waren so aufgebaut:

    Biax Glasfasern
    5mm Buche
    5mm Pappel
    5mm Buche
    Biax Glasfasern
    (Ja ich weis, sehr sehr dick, aber unser örtlicher Baumarkt hat leider nur die 5mm oder dicker -.- , ab jetzt kauf ich online...)

    Denn ich will auf keinen Fall, dass das Board am Boden schleift^^, es ist für downhill und ungefähr für 75kg gedacht.

    Na ja also das wars mal fürs erste, schon mal danke im Vorraus

    PS: Hier noch Bilder von meinen erwähnten bisherigen Boards IMG-20140913-WA0005.jpgIMG-20140930-WA0002.jpg

  • #2
    AW: Drop Down Longboard Bauen

    Hey,
    kurz einmal offtopic vorweg...
    Bekommste bei dem ersten Board kein Wheelbite?! Dropthru und nur so kleine Cutouts? geht das?

    So und jetzt wieder Ontopic...
    So einen tiefen Drop nur mit Schraubzwingen dürfte ziemlich schwer bis unmöglich werden. Du bekommst das Holz garnicht erst in diese Form ohne das es bricht.
    Vorschlag:
    -microdrop + Drop Thru
    -Rocker + Drop Thru

    Gruß tom

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    • #3
      AW: Drop Down Longboard Bauen

      Bei 5mm fehlen dir die Kraft und es Bricht. Bei 4mm Birke Kiefer Birke war bei 3,7cm schon eng.

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      • #4
        AW: Drop Down Longboard Bauen

        Ich denke nicht dass du mit den Materialien ein gescheites gedroptes Board hin bekommst. Besorg dir Starkfunier 1.5 mm und verleim die zu gedropten Rohlingen von 4.5 mm. Also Lage längs Mittellage quer Lage längs. Das machst du dreimal und hast dann Rohlinge, welche schon die gedropte Form haben, die du dann zum Endrohling mit deinen Glasfaserschichten verleimen kannst. Das ist die einzige Möglichkeit, die ich mir vorstellen kann. Furnier kannst du online bestellen, oder versuchs mal beim Furnierhaus Bräumer in Neckarsteinach. Die Besitzerin ist sehr cool und verschickt das Zeug auch.

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        • #5
          AW: Drop Down Longboard Bauen

          Achja, und das Furnier beim Verleimen ordentlich nass machen, quasi einweichen, dann bricht es nicht.

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          • #6
            AW: Drop Down Longboard Bauen

            ähnliches Thema gabs grade schonmal; ich verlink mal http://forum.longboardz.de/showthrea...112#post365112

            und was dort so als Info drin steht:

            Ja, geht mit ein bisschen überlegen und rumprobieren. Viele Schraubzwingen helfen auch ungemein!

            Bilder von der Presse im zusammengebauten Zustand hab ich leider nicht, aber von den Leisten/Keilen für drop und Konkav

            http://forum.longboardz.de/showthrea...l=1#post363894

            die Grundform der Presse kann man hier erkennen. Starke Platte mit Gewindestangen, mehr nicht.

            http://forum.longboardz.de/showthrea...l=1#post343038

            Ich versuch´s mal vom Prinzip her zu erklären; sind meine Erfahrung- mag manch einer anders sehn, kein Anspruch auf das ultimative Vorgehen

            Das wichtigste beim Pressen von nem gedroppten Brett ist, dass die Cutouts grob vorgeschnitten sind- das nimmt sehr viel Spannung/Widerstand aus dem Material.

            Für den Drop selbst ist es mit Sicherheit kein Fehler eine Form zu haben, an die sich das Holz anlegen kann- verhindert das Brechen nach unten- ist aber nicht zwingend notwendig (Edit:alternativ- Opfer-Schichten: am ehesten bricht die äußerste Lage- also ne Schicht billiges Sperrholz als Druckverteiler, die natürlich nicht mit verklebt wird und die ruhig brechen kann); eine einfache Leiste/ Brett whatever reicht eigentlich ( dann muss man die Kante gut abschrägen, ansonsten bricht das Brett beim einspannen, wenn die Kante scharf ist).

            Die Leisten für´s Konkav sollten vor dem Drop auslaufen, sonst bekommt man zu starke Spannungen, durch die verschiedenen Biegungen (im Prinzip wie um ein Kicktail zu Pressen- kannst ja mal danach suchen, gibt´s einigen dazu im Forum). Bei dem Brett oben hab ich das nicht gemacht, war aber mit Starkfurnier- flexibler; mit Multiplex geht´s wahrscheinlich nicht. Muss man probieren.

            Probieren ist ein wichtiger Punkt: ich spann mein Material immer wieder in die Presse ohne zu kleben, um zu sehen, ob alles passt, wie sich das Holz verhält, wo es Problem gibt etc.
            Grade bei schwierigen Formen gehört viel Knobeln dazu- gibt bestimmt Leute, die sowas vorher schon genau durchgeplant haben, ich gehör nicht dazu.

            Das Pressholz/hölzer:

            im flachen Mittelbereich- Balken über die Gewindestangen/Querbalken runtergepresst. Man muss nur schauen wie lang der Balken sein darf und wieviel Widerstand die AUfbiegung vom Drop bietet. Ist der Balken zu lang (und hat ne scharfe Kante) gibt´s wieder ne Sollbruchstelle. Das Holz muss noch fließend in den Drop übergehen können (hoffe man versteht das).

            Die planen Enden der Drops zu Achsaufname werden auch mit Querbalken (+Platte zur Druckverteilung) runtergepresst.

            In den Drops selbst hab ich dann mit Querbalken und Schraubzwingen möglichst flächig gepresst. Immer mit ner Platte zur Druckverteilung unter den Balken, sonst gibt´s Dellen im Holz und es ist weniger effektiv.

            Beim Pressen selbst: von der Mitte der Standfläche nach außen arbeiten; also Mitte erstmal anziehen (nicht ganz fest) dann Drops (nicht ganz fest), wieder Mitte, wieder Drops usw. bis alles fest ist und ganz am Schluss die Enden. So kann sich das Holz entspannen.
            Hier! Ich! Ich hab auch grade eins gebaut!
            1. Multiplex funktioniert
            2. Wer genug große Schraubzwingen hat geht auch.
            3. Konkave muss so ca. 5cm vor Drop aufhören.
            4. Ich hab keinen Balken benutzt. Ich ich eien Diele genomme und auf beiden seiten angeflanscht. sieht ungefär so aus: (Bild kommt noch)
            5. Wieviel Drop haben die anderen hier eigentlich so? Ich mess heut mittag mal nach dann kann ich´s euch sagen.
            6. Ich hab keine Cutouts gemacht.
            7. http://abload.de/image.php?img=img_440019urbo.jpg




            Das ist das was ich als Balken benutze.
            So fertig!

            See you
            Zuletzt geändert von svan; 16.10.2014, 10:24.
            Faudrey V3 VIII

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            • #7
              AW: Drop Down Longboard Bauen

              Ok, dann werd ich mal schauen dass ich irgendwo Starkfurnier herbekomme. Ich werds trotzdem mal mit Multiplex probieren, da ich noch ein bisschen Holz da habe und der Poster in dem Zitat meine es würde mit Multiplex funktionieren.

              Zitat von Turtletom
              kurz einmal offtopic vorweg...
              Bekommste bei dem ersten Board kein Wheelbite?! Dropthru und nur so kleine Cutouts? geht das?
              Das Board ist für meine Schwester gedacht gewesen und die wiegt nochmal deutlich weniger als ich, die wheelwells hat sie sich selbst reingeschliffen wie sie sie gebraucht hat, also denk ich mal es gibt keine wheelbites ^^

              Zitat von Thoricha
              Ich denke nicht dass du mit den Materialien ein gescheites gedroptes Board hin bekommst. Besorg dir Starkfunier 1.5 mm und verleim die zu gedropten Rohlingen von 4.5 mm. Also Lage längs Mittellage quer Lage längs. Das machst du dreimal und hast dann Rohlinge, welche schon die gedropte Form haben, die du dann zum Endrohling mit deinen Glasfaserschichten verleimen kannst.
              Sicher das ein Rohling von 4,5mm reicht? Das scheint mir doch sehr sehr dünn, als dass es mich aushalten kann? Denn selbst mit UD-Glasfasern scheint mir das sehr riskant, hast du schon mal so einen dünnen Rohling gebaut der 70-80kg aushält?

              Ansonsten schon mal vielen dank, es hat mir sehr geholfen. Werde die ergebnisse je nach dem hier Posten :)

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              • #8
                AW: Drop Down Longboard Bauen

                Auch wenn Thoricha ein bisschen Quatsch geschrieben hat, meint er hier doch Teilstücke mit jeweils 4,5mm (ergibt sich aus 3+1,5mm Starkfurnier). Aus zwei oder drei Teilstücken kannst Du dann dein Brett zusammensetzen. Dennoch rate ich Dir von der beschriebenen Methode ab. Unter-und Oberseite haben niemals die gleichen Radien, daher wird das Zusammensetzen nicht problemlos klappen.
                they see me trollin, they hatin patrollin and tryna catch me writin dirty
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                • #9
                  AW: Drop Down Longboard Bauen

                  Ach so, jetzt versteh ich wie das gemeint war :D danke bin ziemlich aufm schlauch gestanden.

                  Das ganze system könnte mit einer Vakuumpumpe denke ich problemlos funktionieren, da das holz dann viel gleichmäßiger geprest wurde, aber da ich nur schraubzwingen bzw. je nach dem eben mit Balken pressen kann würden die drei Rohling immer unterschiedlich :/
                  Ich muss eben alles auf einmal zusammenkleben...

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                  • #10
                    AW: Drop Down Longboard Bauen

                    Mit Vakuum und Starkfurnier kannst Du das recht gut realisieren. Der Trick mit dem Wässern ist konkret so zu verstehen: Du wässerst das Holz, presst es 24h und lässt es trocknen, trägst dann das Harz auf und presst es noch mal.
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                    • #11
                      AW: Drop Down Longboard Bauen

                      Bis ich das Furnier besorgt habe werd ichs mal mit dem 4mm holz probieren, denn ich hab jetzt mal reststücke ins wasser gelegt und mehr oder weniger in dem winkel gebogen wie es am ende ungefähr sein sollte und das ging mit 5mm Buche relativ gut, das Problem ist eben immernoch, dass ich nur Schraubzwingen habe und ich deswegen alle 3 schichten auf einmal vorpressen muss, und deswegen muss ich auch noch aufpassen das der mist nicht anfängt zu schimmeln ^^. Naja aber jetzt bin ich erstmal am Formbau.

                      Bezüglich des Harzes hab ich noch ne Frage, und zwar hatte ich eig. geplant das ganze mit D4 Holzleim zu verkleben, wie ich es bei meinen vorherigen Boards auch schon gemacht habe, denn ich hab zwar mittel viskoses Epoxy Harz da aber ich muss das Zeugs immer nachbestellen und benutz es eig. nur für Glasfaserarbeiten. Hat der Holzleim sehr schlimme Nachteile im gegensatz zu Harz, denn bisher hatte ich noch keine Probleme mit Delamination und hier im Forum hab ich auch schon gelesen, dass bei manchen das Harz derart ins Holz eingezogen ist, dass es am ende eig. fast nicht mehr geklebt hat :S

                      na ja wenn ich mal bisschen kohle übrig hab werd ich mir auf jedenfall ne vakuumpumpe besorgen :D

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                      • #12
                        AW: Drop Down Longboard Bauen

                        Sperrholz/ MPX wässern ist bei mir mal gründlich in die Hose gegangen. Trotz -angeblich- wasserfester Verklebung haben sich die Furnierschichten verzogen, Blasen geworfen etc.; wenns bei dir klappt dann glückwunsch ;)

                        Wenn du jetzt mit 4 oder 5mm Sperrholz arbeiten willst würde ich dir empfehlen das Ganze in zwei Schritten zu Pressen; also erstmal zwei Schichten und dann die dritte drauf (oder drunter- wie du lustig bist). Weniger Material auf einmal macht weniger Widerstand. Lässt sich also auch besser mit den Zwingen umsetzen.

                        Zum Kleben von Holz muss man das Harz andicken- wenn du nicht unbedingt ein zweites, höher viskoses Harzsystem verwenden willst. Das Stichwort dafür ist Thixotropiermittel- Kieselsäurepulver zum reinrühren und andicken; dann ziehts nicht mehr so ins Holz, sondern bleibt an der Oberfläche.

                        Holzleim hat den Ruf, dass z.B. das Konkav nachgibt, er also weniger formfest verklebt ( hab ich persönlich noch nicht festgestellt, aber nuja..). Bei so starken Biegungen mit viel Widerstand durch das Holz würd ich aber auf Nummer sicher gehn, sonst produzierst du am Ende noch ungewollt gewinkelte Drops.
                        Faudrey V3 VIII

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                        • #13
                          AW: Drop Down Longboard Bauen

                          Harz macht die Sache insgesamt steifer und ist zuverlässiger, wenn dickes Material mit möglicherweise ungleichmäßigen Spaltdicken verklebt werden soll, wie es bei einzeln in Balkenpressen vorgebogenen Platten nunmal vorkommt.Mir persönlich sind Baumwollflocken zum Andicken lieber als Kieselsäure.Die machen das noch etwas bruchfester.Es funktioniert aber beides zuverlässig, soweit es um Formtreue der verklebten Platten geht. Wenn nachher sowieso mit Harz gearbeitet wird, fällt mir gar kein Grund ein, nicht auch die Verklebung damit zu machen.Harz härtet unabhängig von der Spaltdicke in definierter Zeit durch. Leim nicht, weshalb sich Leim nur dort eignet, wo man sicher sein kann, spaltfrei pressen zu können.
                          Das ist bei Balkenpressen nicht zu garantieren.

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                          • #14
                            AW: Drop Down Longboard Bauen

                            Zitat von svensson Beitrag anzeigen
                            Auch wenn Thoricha ein bisschen Quatsch geschrieben hat, meint er hier doch Teilstücke mit jeweils 4,5mm (ergibt sich aus 3+1,5mm Starkfurnier). Aus zwei oder drei Teilstücken kannst Du dann dein Brett zusammensetzen. Dennoch rate ich Dir von der beschriebenen Methode ab. Unter-und Oberseite haben niemals die gleichen Radien, daher wird das Zusammensetzen nicht problemlos klappen.
                            Ich denke, dass die Radien-Unterschiede bei 4.5mm Gesamtstärke der einzelnen Rohlinge zu vernachlässigen sind, zumal diese auch noch so biegsam sind, dass du sie bei der Endverleimung zur letztendlichen Brettstärke , noch in Form pressen kannst.

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                            • #15
                              AW: Drop Down Longboard Bauen

                              Entwerder wird die neue Klebung nicht sauber, oder die alten werden beschädigt. Auch bei 4,5mm. Klar kann man das machen. Aber Poopoo kann man auch machen.
                              they see me trollin, they hatin patrollin and tryna catch me writin dirty
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