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Eigenbau erstes Longboard

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  • Jkviolin
    hat ein Thema erstellt Eigenbau erstes Longboard.

    Eigenbau erstes Longboard

    Hallo :)

    ich habe mich entschieden mein erstes Longboard selbst zusammenzubauen und habe mich für die Prozedur schon auf mehreren Seiten erkundigt. Doch ich habe ein kleines Problem, denn diese Tutorials sind meistens mit Birke und für relativ normal große Boards, aber ich würde mir gerne ein größeres (130x30cm) und eins aus "schönerem" Holz zusammenbauen. Es währe ein Pintailmodell aber zum cruisen. Ich suche ein stabiles aber wendiges, nicht schnelles Fahren. Ich bin 1,98 groß und 90 kg schwer, deshalb das große Board. :D

    - Welches Holz empfelht ihr mir? Ich suche ein schönes etwas dunkles Holz, was ich nur lackieren würde. Es sollte ein Muster haben, wie manche von Arbor (koa pintail zum Beispiel). Zudem sollte est recht stabil sein aber auch nicht zu viel (wenn ich die Longboard Prinzipien richtig vestanden habe).
    - Wäre es interessant, wegen des Format meines Boardes, 4 Schichten Holz zu benutzen oder 3 etwas dickere?
    - Da es ein langes Brett wird, wäre es interesant hohe Achsen zu nehmen? Damit ich nicht mit der Mitte des Boardes den Boden berühre :P
    - Sind bei so einem großen Pintailformat 180mm Achsen genug oder sollte ich eher 200er nehmen? Und was haltet ihr von den original s8+10?

    Danke im Voraus, ich hoffe ich habe nicht zu viele dummen Sachen gefragt :P

    PS: Sorry für eventuelle Rechtschreib ode Grammatik Fehler, Deutsch ist nicht meine Muttersprache.

  • svan
    antwortet
    AW: Eigenbau erstes Longboard

    Du könntest auch alles in einem Rutsch pressen, wenn du in der Balkenpresse eine Platte zum Verteilen des Drucks einsetzt z.B. ein zusätliche Lage Birke oder anderes Sperrholz wie Pappel.

    Der Aufbau von oben nach unten:

    Druckverteiler
    trennende Folie
    Biax
    Birke
    Birke
    Birke
    UD
    Biax
    Zierfurnier
    Druckverteiler

    wäre ne Möglickeit. Oben könntest du auch nachträglich laminieren, aber das Zierfurnier würde ich mit pressen. Das nachträglich aufzubringen ist nicht so einfach.
    Alternativ:

    Den Kern aus 3x Birke Pressen und anschließend Glasfasern und Zierfurnier mit Druckverteilern aufpressen- wahrscheinlich sogar besser: 1. du hast schonmal geübt beim Kern; 2. du musst nicht alles in einem machen und kommst nicht unter Zeitdruck, weil das Harz eindickt.

    Wenn du oben kein Zierfurnier willst, würde ichs nachträglich mit Biax laminieren.
    Wenn du es so machen willst, wie du geschrieben hattest, würde ich aber Biax und UD zumindest in einem Schritt laminieren

    ... ah ja und zum Verkleben vom Kern musst du das Harz eindicken.... z.B. mit Thixotropiermittel oder Baumwollflocken, aber weißt du wahrscheinlich schon ;-)

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  • Jkviolin
    antwortet
    AW: Eigenbau erstes Longboard

    Ok, dann mach ich mir das Leben leichter und feuchte die Bretter nicht. Ich glaube ich benutze Glasfasern. Ich könnte dann die Birken mit Epoxid zusammenkleben und pressen, danach das ud mit epoxid befestigen und bei freier Luft trocknen lassen und danach das gleiche mit Biax. Ich würde die presse dann nur für die Birke und für das Edelfurnier benutzen( ich zweifele, das edelfurnier einfach mit sandsäcken zu pressen, es lässst sich ja einfacher biegen. Kann ich das Edelfurnierbretter mit epoxid aufs biax kleben?
    Eine einfache Balkenpresse :)

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  • svan
    antwortet
    AW: Eigenbau erstes Longboard

    Eine Frage habe ich noch, für die Presse ist es interssant die Brätter einzelnd zu formen und dann zusammenzukleben und pressen? Bringt es etwas die Bretter zu feuchten, dann zu formen, trocknen lassen und dann zu kleben?
    Wenn du weniger Schichten gleichzeitig presst und verklebst brauchst du weniger Kraft zum Formen... kann sich schon anbieten zuerst zwei Schichten zu Pressen und dann die dritte in einem zweiten Schritt.
    Was für eine Presse willst du denn verwenden?

    Mit Anfeuchten habe ich ganz schlechte Erfahrungen gemacht. Wenn die Qualität vom Holz nicht stimmt, können die Platten kaputt gehen- war zumindest bei mir der Fall... vielleicht wars auch nur Pech.
    Da es dein erstes Brett wird denke ich du willst ein simples Konkav? Dann brauchst du dir übers Anfeuchten und vorformen keine Gedanken machen, das geht auf jeden Fall ohne.

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  • Thoricha
    antwortet
    AW: Eigenbau erstes Longboard

    Wenn du mit 4mm Birke arbeitest, brauchst du die Bretter vorher nicht zu formen, es schadet aber auch nicht. Ich würde für die Verleimung der Bretter einen D4-Leim verwenden, im Einzelhandel auch als Propellerleim bekannt, da dieser die Form am besten hält und am stabilsten ist. Falls du Glasfasern verwenden möchtest musst du dann in dem Bereich natürlich mit Epoxidharz arbeiten.

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  • Jkviolin
    antwortet
    AW: Eigenbau erstes Longboard

    Danke an Jhangloose und Thoricha für die ganzen Infos! Ich stand effektiv noch nicht auf einem Longboard, doch das habe ich eben nachgeholt, und 44zoll müssten effektiv reichen. Die Charger Gullwing sehen nicht schlecht aus. Und danke für die Vorlage! :)
    Eine Frage habe ich noch, für die Presse ist es interssant die Brätter einzelnd zu formen und dann zusammenzukleben und pressen? Bringt es etwas die Bretter zu feuchten, dann zu formen, trocknen lassen und dann zu kleben?

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  • Thoricha
    antwortet
    AW: Eigenbau erstes Longboard

    Auch ich würde dir raten das Board kleiner zu dimensionieren. Die Bordlänge hat wenig mit deiner Körperlänge zu tun. Je länger du das Board baust, desto mehr Material benötigst du und desto schwerer und träger wird das Board. Ich würde an deiner Stelle, mit 90 Kilo die ich übrigens auch hab, einen maximale Boardlänge von 1.10m anstreben, bei einem Achsabstand von ca. 75 cm und einer maximalen Breite von 25cm. Dann kannst du folgenden Aufbau wählen:

    0,8mm Edelfurnier nach Wahl
    320g Biax
    3x 4mm Birke Multiplex
    440g UD
    320g Biax
    0.8mm Edelfurnier nach Wahl

    Damit bekommst du bei deinem Gewicht und den oben angesprochenen Dimensionen ein stabiles Brett, welches hervorregend zum cruisen geeignet ist.
    Wie Hangloose schon gesagt hat, kommt die Edelholzoptik bei den meisten Brettern nur durch die Furnierdeckschicht.

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  • jhangloose
    antwortet
    AW: Eigenbau erstes Longboard

    Moin!
    Bei den meisten Brettern mit Edelholzoptik bestehen nur die aeussersten Schichten (oder nur die unterste, wenn oben undurchsichtiges Griptape drauf soll) aus einem duennen Furnier des gewuenschten Holzes.

    Du willst ja schon ein echt grosses Board bauen, hast du was in dem Format schonmal probegestanden?
    Denn wendig wird das wohl nicht werden, selbst mit Tail wird der Achsabstand riesig sein.
    Ein Kumpel von mir ist aehnlich gross und kommt mit "normalgrossen" Boards wunderbar klar.

    Wenn du dein Deck gut auslegst, beruehrst du den Boden mit Standardachsen nicht.
    Wuerde generell sowieso nicht empfehlen, fuer den Anfang eine totale Flexgurke zu bauen, sowas ist sehr speziell und reagiert gewollt schwammig...das ist aber Geschmackssache.

    180mm Achsen reichen locker.
    Kannst spaeter mal ueber 150mm nachdenken, dann wirds etwas wendiger, aber fuer den Anfang vielleicht zu kippelig.
    Die Originalachsen sind sehr speziell, ich z.B. mag das Lenkverhalten garnicht. Ausserdem gehn gerne mal die Wavecams kaputt und muessen dann ersetzt werden.
    Wuerde da eher auf die ueblichen Verdaechtigen a la Bolzen, Caliber und co setzen.
    Bei deinem Gewicht koenntest du ueber Gullwing Charger 2's nachdenken, die sind absichtlich etwas massiver gegossen.

    Mit dem Aufbau eines Holzbretts dieser Groesse hab ich keine Erfahrung, aber da gibts sicher Jemanden hier im Forum mit Ahnung.

    Ich wuerde dir auf jeden Fall nahelegen, vor deinem Projekt in einem Laden oder bei einer Rollrunde auf ein paar Brettern mit verschiedenen Groessen zu stehen und falls moeglich Testfahrten zu machen.

    Uebrigens: Dein Deutsch ist besser als das von einigen Muttersprachlern, Respekt ;)
    Zuletzt geändert von jhangloose; 18.12.2014, 05:24.

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