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Einzelne Furnierschichten unterschiedlich winkeln?

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  • Einzelne Furnierschichten unterschiedlich winkeln?

    In diesem Thread (http://forum.longboardz.de/showthrea...uniertechnik-!)
    gab es in der ersten Version auch verschieden gewinkelte Furnierschichten die in ziemlich vielen Lagen auf das Brett verteilt werden sollten.
    In dem Thread kam die Idee nicht besonders gut an und die Alternative war dann eine andere..

    Um aber auf den Punkt zu kommen.. Ich versteh nicht ganz was gegen +/- 45°-Winkel relativ weit außen wie in oben genanntem Aufbau spricht,
    bei nur Holz-Schichtaufbau & in Kombi mit der Naturfaser finde ich dass es sich ziemlich gut anfühlt..
    Ist aber natürlich nur meine Meinung.. Und vielleicht durch Schweiß und Vorfreude während dem Bau zuätzlich getrübt.. ;-)
    Ich habe keine statischen Berechnungen angestellt sondern einfach rumprobiert und mag das Ergebnis.

    Für Konstruktive Kritiken und/oder Erlärungen bin ich natürlich ultra-dankbar!

  • #2
    AW: Einzelne Furnierschichten unterschiedlich winkeln?

    Also z.B. so:

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    • #3
      AW: Einzelne Furnierschichten unterschiedlich winkeln?

      Sieht doch eig. vernünftig aus. Nur wenn die äußeren lagen jeweils +- 45°sind würde ich da evtl. Rissgefahr befürchten also die 0° außen oder ist das Nonsens?
      Würde außerdem besser aussehen oder^^
      Menno

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      • #4
        AW: Einzelne Furnierschichten unterschiedlich winkeln?

        Der Aufbau wie skizziert ist asymmetrisch und ich kann mir nicht vorstellen, daß so ein Deck entsteht, das sich symmetrisch verhält.
        Als Ersatz für z.B. Triaxgewebe sollten auf beiden Seiten statt der einen dicken Diagonallage zwei verschränkte(45°) dünne Lagen sitzen.

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        • #5
          AW: Einzelne Furnierschichten unterschiedlich winkeln?

          @ rollinator: erst mal Danke für die Antwort, kapier leider nicht ganz was du meinst.
          Die Deckschichten sind ja jeweils längs zur Faser, also 0° oder ist deine Antwort hypothetischer Konjunktiv?
          (Das ist der Versuch auf das zu Antworten was ich glaube verstanden zu haben. Du siehst da besteht noch Aufklärungsbedarf ;)

          @ ernuwida: Hab ich auch schon drüber nachgedacht, bzw. hab ich es vielleicht irgendwann mal im Faserlager selbst gelesen ;)

          Da ich erst seit diesem Jahr meine ersten Erfahrungen mit einzelnen Furnierlagen mache bleibt das ganze natürlich weiter im Teststadium.
          Werde deinen Vorschlag bei nächster Gelegenheit mal umsetzen und weiter berichten. Danke!

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          • #6
            AW: Einzelne Furnierschichten unterschiedlich winkeln?

            Ist natürlich mehr Aufwand, aber wenn man ein torsionssteiferes Deck ohne Glas bauen will, ist das vermutlich der Weg.

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            • #7
              AW: Einzelne Furnierschichten unterschiedlich winkeln?

              Mein post war auf bornds Skizze bezogen. Besteht da keine Gefahr dass die äußeren furnierschichten aufgrund der Zugbelastung an der Unterseite reißen? Also sich quasi entlang der Maserung auseinander dividieren?
              Menno

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              • #8
                AW: Einzelne Furnierschichten unterschiedlich winkeln?

                @ rollinator: Dann könnte man ja auch keine Bretter aus Sperrholz pressen.. (Weil die Deckschicht vom Sperrholz im Idealfall auch längs zur Faser liegt..)

                Hatte damit bisher keine Probleme, hab allerdings auch nicht versucht das Holz abzukanten ;)

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                • #9
                  AW: Einzelne Furnierschichten unterschiedlich winkeln?

                  Ach sorry grad jetzt erst gecheckt... Dachte dass die äußeren Klötze beide jeweils Leinen wären aber scheint sich wohl um Furnier zu handeln während die Position des Leinen durch die Pfeile angezeigt wird... Ich hab das erst so interpretiert dass die holzdeckschicht jeweils 45° gewinkelt ist. *in Grund und Boden schäm*
                  Menno

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                  • #10
                    AW: Einzelne Furnierschichten unterschiedlich winkeln?

                    Werd versuchen mit den nächsten Winkeltests auch bessere Zeichnungen zu machen..



                    Hier mal der Aufbau für die nächste pressung..
                    Angehängte Dateien
                    Zuletzt geändert von bornd; 05.08.2015, 11:19.

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                    • #11
                      AW: Einzelne Furnierschichten unterschiedlich winkeln?

                      Die Erfahrungen mit Pappel-Sperrholz sind hier im Forum unterschiedlich, bei einigen hat sich das Faser-Gefüge gelockert, einzelne Schichten sind auseinander gerissen. Pappel hat deutlich geringere Festigkeitswerte und zieht eher Wasser als z.B. Esche oder Birke. Darüber hinaus ist Pappel-FU i.d.R. nicht wasserfest verleimt. (FU=Furniersperrholz - nicht alles FU ist MPX)
                      Ich würde die 45° Lagen durch normales 6mm Furnier aus Esche oder Buche ersetzen und das Pappel-FU durch Starkfurnier.
                      Apropos - wie stark ist das eigentlich?

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                      • #12
                        AW: Einzelne Furnierschichten unterschiedlich winkeln?

                        4mm stark -> lange Seite quer zur Faser. Dass es nicht wasserfest ist weiß ich, hab aber meistens gute Erfahrungen mit Pappelkernen gehabt.
                        (und Pappel immer nur ausm Baumarkt) Habs immer mal wieder geölt & ich fahre echt gern wenns Nass ist..
                        Wenn ich die 45°-Lagen jetzt aber mit 6mm-Platschen baue bin ich ja locker bei 3cm+ Materialstärke was mir dann auch zu schwer & zu dick wird..
                        Oder meinst du 0,6mm?

                        Mein Eschenfurnier hat glaub ich 1,5mm..

                        Habe heute den nächsten Aufbau vorbereitet mit folgendem Aufbau:

                        1x Esche 0° 1,5mm
                        1x Naturfaser (hab was neues gefunden, bleibt aber noch geheim bis ich weiß obs gut ist ;) ca. 0,5mm
                        1x Esche 0° 1,5mm
                        1x Esche -45° 1,5mm
                        1x Esche +45° 1,5mm
                        1x Pappel Sperrholz 90°/0°/90° ges. 4mm
                        1x Esche +45° 1,5mm
                        1x Esche -45° 1,5mm
                        1x Esche 0° 1,5mm
                        1x Naturfaser 0,5mm
                        1x Esche 0° 1,5mm

                        Ich will mich mal dran versuchen den Kern nach außen hin auszudünnen, dann wärs ja auch wieder wassefest..
                        Das dauert aber wohl noch mindestens bis zum nächsten Bau..
                        Zuletzt geändert von bornd; 09.08.2015, 10:01.

                        Kommentar


                        • #13
                          AW: Einzelne Furnierschichten unterschiedlich winkeln?

                          Ich lese im Zusammenhang mit Pappel immer 3 Dinge:

                          1) Pappel zieht leicht Wasser
                          2) Pappel reißt gern auch mal innerhalb der Lagen
                          3) Es gibt 2 Gruppen: Leute die keine Probleme mit Pappel haben und Leute bei denen es läuft

                          Klingt in meinen Augen stark nach einem Lagerungsproblem ;) Die Pappel zieht nämlich auch Luftfeuchtigkeit... Für starkbeanspruchte Bretter gibt es sicherlich dennoch bessere Alternativen.

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                          • #14
                            AW: Einzelne Furnierschichten unterschiedlich winkeln?

                            Keine Frage dass Pappel mit Sicherheit nicht die beste Möglichkeit ist, aber leicht genug um immer wieder mein interesse zu wecken ;)
                            Pappel-Sperrholz hab ich bisher als Kern benutzt mit jeweils Birke-Sperrholz außen.
                            Hab hier auch schon öfter von Materialschwächen und Delamination gelesen, gehöre aber wohl eher zur Pappel-lauf-Gruppe..

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                            • #15
                              AW: Einzelne Furnierschichten unterschiedlich winkeln?

                              Zitat von bornd Beitrag anzeigen
                              Keine Frage dass Pappel mit Sicherheit nicht die beste Möglichkeit ist, aber leicht genug um immer wieder mein interesse zu wecken ;)
                              Balsa ist noch leichter, sollte dein Interesse also umso mehr wecken ;-)
                              Ob Pappel hält, hängt ganz einfach von der Belastung ab.Wie im anderen Thread zu lesen belastest Du deine Bretter ganz ordentlich, daher würde ich mich fragen, ob die paar gesparten Gramm in der Mittellage(!) das Risiko wert sind.Das rohe Deck selbst macht i.d.R. knapp die Hälfte des Gesamtgewichtes aus (Rollen, Achsen , Griptape, Schrauben, Lager... sind ja nicht gewichtslos).
                              Zieht man da noch Kleber, Beschichtungen/Finish ab, bleiben vielleicht noch30-40% für das unbehandelte Holz.Gehen wir großzügig von 40% aus, dann macht die durch Pappel zu ersetzende Mittellage in Birke etwa 13 % des Gesamtgewichtes.
                              Sagen wir mal Pappel wäre ein Drittel leichter als Birke(hab die tatsächliche Dichte grade nicht parat) dann wärst Du das Risiko eines sich im Extremfall auflösenden Decks eingegangen, um knapp 4% Gewicht am fertigen Board zu sparen, bei großzügiger Betrachtung.
                              Das wär mir persönlich zu wenig um zu riskieren, die Arbeit umsonst gemacht zu haben. Naja, nicht wirklich umsonst, denn Geld kostet das Zeug ja auch noch.

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