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carbon v-lam Brettchen

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  • carbon v-lam Brettchen

    Moin

    Den Plan für dieses Brett hatte ich schon seit ein paar Monaten, hatte nur leider sehr wenig Zeit. Es sollte ein steifes Brett mit concave, rocker sowie ner guten nose und tail werden, zum sliden und son paar tricks machen.

    Zur Konstruktion von oben nach unten: 3mm Birke, 5mm v-lam Fichte aus 40 Streifen zusammengeklebt, 4mm Birke, 9 Streifen carbon-roving und eine lage biax-glas.

    - 104 cm lang
    - 23 cm breit
    - 1,2 cm concave
    - 2,5 cm rocker
    - flext ca 0,5cm wenn ich einfach drauf stehe.
    - 1,3 cm dick
    - Gewicht: 1500g

    Der ganze Bau lief ohne Probleme ab, im gegensatz zum meinem letzten v-lam versuch :D
    http://www.longboardz.de/cms/forum/s...ead.php?t=5825

    Hab das Brett jetzt ca eine Woche fertig und fahre es mit randall 180er und orange Freerides. Bisher hat es alle meine Erwartungen erfüllt. Wäre da nicht die heutige Session gewesen....
    Nach einem unsauberen switch 180 mit zu viel druck auf dem hinteren Fuß hats auf einmal laut geknackt und ich musste festellen, dass das v-lam direkt an der Nose gerissen ist und sich die obere Schicht Birke vom v-lam gelöst hat...
    Als wenn es nicht schon gereicht hätte das der Vorgänger mit der gleichen Form nach einer Woche vom Auto überfahren wurde und an der Nose gebrochen ist.. :(

    Naja Nun erstmal zu den Bildern:





    Nun stellt sich mir natürlich die Frage wie ich das am besten reparieren kann ohne das es wieder aufreisst beim nächsten slide.
    Vorschläge?

  • #2
    was fürn holz haste denn verwendet und wie verleimt?

    den riss sieht man kaum auf den fotos...zumindest tu ich mir gerade schwer.
    siehst du wie tief das reingeht?

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    • #3
      Wie schon gesagt ich habe Fichte fürs v-lam genommen. Die ca 40 Streifen mit den Maßen 120cm * 18mm*6mm hab ich mit epoxid unter druck von den seiten verleimt. Damit bin ich dann zum Holzhändler gegangen und habs auf 5mm stärke hobeln lassen.

      Der Riss geht durch einen Streifen des V-lam und durch die erste Schicht der Birke oben drüber und unten drunter. Wie lang der Riss im v-lam ist kann ich leider nicht erkennen aber die Brike hat sich auf einer länge von 20 cm von der Nose bis zu den cutouts vom v-lam gelöst.
      Das sieht man auch mehr oder weniger auf dem ersten Bild.
      Es ist halt schwierig nen Bild davon zu machen da ich mich mit meinem ganzen Gewicht auf die Außenkanten des concave stellen um den Riss etc zu sehen.

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      • #4
        mh ok...sieht schon ziemlich happig aus. ich hab den riss am anfang als dunkle holzschicht wahrgenommen.

        also meine ferndiagnose wäre jetzt folgende:
        reperatur:
        v lam entlang des risses aufbohren und mit harz füllen, obere furnier lage leicht spreizen und mit kleber auffüllen. sollte schon zu retten sein wenn nicht der komplette kern durchgeschnappt ist.
        wenn du es schaffst die obere furnierlage komplett abzutrennen kannst du das natürlich kontrollieren und dann würde ich auch mit glassfaser arbeiten.

        die querschichten in den meisten decks haben halt leider doch ne sehr wichtige funktion und diesen part muss man bei v-lams irgendwie übernehmen (glass). evtl. solltest das nächste mal auf ein härteres holz wie birke, ahorn, bambus zugreifen. wobei ich nicht glaub das es an der fichte lag.

        also.. eine wichtige notiz für dich:
        v lam boards sollte man auf "jeder seite" mit einem kräftigen biax oder mindestens einem köper verstärken.

        informationen findest du über hölzer hier:
        http://wdb.ebb1.arch.tu-muenchen.de/...&id=2&gruppe=1

        (ein vergleich mit birke)

        http://wdb.ebb1.arch.tu-muenchen.de/...&id=9&gruppe=2
        Zuletzt geändert von robin; 01.09.2009, 22:04.

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        • #5
          Cooles Brett!
          Aber ich finde Nose und Tail etwas klobig.

          Mal ne andere Frage: Was versprichst du dir von der vLam Konstruktion? Ich hab da den sinn noch net ganz verstanden.

          Es hat doch nur was mit dem Flexverhalten zu tun oder?

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          • #6
            Von der v-lam konstruktion verspreche ich mir vorallem ne Gewichtsersparung. Fichte ist ein wie ich finde leichtes Holz, was auch noch gut was aushält. Bei gleichem flex und nur Birke multiplex wäre das Brett ca 6-700g schwerer. Also nicht unerheblich.

            Nose und Tail wollt ich etwas größer haben für shuvits etc. also eher funktionell gehalten das ganze.

            @ robin: sowas ähnliches hab ich mir auch gedacht den spalt soweit wie möglich aufhebeln und versuchen glasfaser dazwischen zu quetschen.

            Was würde das aufbohren bringen? Ich hätte das gefühlt das so eine dicke schicht epoxid anfälliger ist zu reißen als wenn ich den Riss auffüllen würde.

            Naja beim nächsten mal kommt ne schicht glas über und unter das v-lam. Dann wird sowas hoffentlich nicht mehr passieren.

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            • #7
              wenn dus aufhebeln kannst ist das natürlich besser ! loch bohren wäre die lösung wenn das ding noch zu fest verbunden wäre.

              @jd. v lams sind meiner meinung für longboards allgemein am besten geeignet.

              beste flex eigenschaften, stabiel wie sau, leicht. man muss halt das problem mit dem reissen in längsrichtung in den griff bekommen.

              schau dich mal um in der szene. fast alle ryne bretter sind v-lams, fibretech haben v-lams, loaded haben v-lams. sogut wie alle snowboards sind v-lams.

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              • #8
                Okay aber warum soll das stabiler und leichter sein? Das entzieht sich meinerm Verständnis

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                • #9
                  sieht mal SEHR geil aus für meinen geschmack:pro:

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                  • #10
                    Was man sich eigentlich nur bewusst machen muss ist, dass nur die holzschichten in längsrichtung das board versteifen. Bei standart multiplex 6,5mm hat man glaube ich 3 schichten holz in längsrichtung und 2 schichten quer die dafür sorgen das alles schön zusammengehalten wird und sich nicht spaltet wie bei einem v-lam.

                    Also hat man bei 6,5mm Birke nur effektiv ca 4mm die das brett steifer machen. Dann sollte klar sein das 6,5mm reines v-lam steifer ist ;)

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                    • #11
                      Was man sich eigentlich nur bewusst machen muss ist, dass nur die holzschichten in längsrichtung das board versteifen. Bei standart multiplex 6,5mm hat man glaube ich 3 schichten holz in längsrichtung und 2 schichten quer die dafür sorgen das alles schön zusammengehalten wird und sich nicht spaltet wie bei einem v-lam.
                      aha, also sind alle woodshops mit ihren 7ply boards auf dem holzweg. bringen ja nichts, die 3 querlagen. :gnade:
                      # Wer schnell fahren will, darf nur wenig lenken.
                      # Wer wenig lenken will, muss früh anfangen

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                      • #12
                        Zitat von JointStrike Beitrag anzeigen
                        aha, also sind alle woodshops mit ihren 7ply boards auf dem holzweg. bringen ja nichts, die 3 querlagen. :gnade:
                        wenn man mit verstärkungsfasern arbeitet theoretisch schon, ja. :happy:

                        ansonsten "muss" ein reines holzdeck querlagen haben (oder man baut einfach ein übelst dickes classic v lam)

                        die mehrlagigen haben natürlich enorme vorteile in der pressverformbarkeit (streetdecks, lowrider usw).

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                        • #13
                          das war mir so schon klar. nur hörte es sich bei ihm an als seien die querlagen nur dazu da, das board zusammenzuhalten. dabei sind die ja für torsion zuständig.
                          # Wer schnell fahren will, darf nur wenig lenken.
                          # Wer wenig lenken will, muss früh anfangen

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                          • #14
                            Zitat von Tim Beitrag anzeigen
                            Was man sich eigentlich nur bewusst machen muss ist, dass nur die holzschichten in längsrichtung das board versteifen. Bei standart multiplex 6,5mm hat man glaube ich 3 schichten holz in längsrichtung und 2 schichten quer die dafür sorgen das alles schön zusammengehalten wird und sich nicht spaltet wie bei einem v-lam.

                            Also hat man bei 6,5mm Birke nur effektiv ca 4mm die das brett steifer machen. Dann sollte klar sein das 6,5mm reines v-lam steifer ist ;)

                            Ja gut das ist mir schon klar aber was soll der Unterschied sein, wenn du zB. 6mm Fichten vlam mit einem Laminat aus 4 1,5mm Fichtenfurnieren vergleichst?

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                            • #15
                              Ich würde mal schätzen das der einzige unterschied der preis sein wird :D

                              nebenher: habt ihr schonmal mit kohleroving gearbeitet bzw damit irgendwelche Erfahrungen?

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