Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Ein Balsa-brettchen

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • Ein Balsa-brettchen

    Hi,
    bin ganz neu hier im Forum und werde hier sicherlich noch einige Stunden herumstöbern und viele interessante Infos finden. Ich habe mit einem GLOBE Prowler erst kürzlich das Longboarden für mich entdeckt. Das Brett macht mir viel Spaß, ist mir aber zu lang und viel zu schwer. Das Ziel war es ein flexibles Brett mit ordentlich Camber zu bauen, dass vorne quer auf den Kinderwagen passt (denn sehr oft nutze ich das Brett zum Kinderwagenschieben...). Mit einem 1m Brett quer vorne drauf kommt man schlecht durch Supermärkte... Außerdem sollte es deutlich leichter als das Prowler werden.
    Ich bin Flugmodellbauer und mache auch sonst allerlei fliegendes Zeugs (siehe z.B. http://shrediquette.blogspot.com), und mein Lieblingsmaterial ist hier Balsa-Stirnholz. Deswegen wurde auch mein neues Brett daraus gebaut. Ich habe folgenden Aufbau "geraten":

    80g/m^2 Leinwand Glasgewebe
    0.8mm Birkenflugzeugssperrholz
    Kohle Rovings diagonal
    5mm Balsastirnholz
    0.8mm Birkenflugzeugssperrholz
    5mm Balsastirnholz
    Kohle Rovings diagonal
    0.8mm Birkenflugzeugssperrholz
    80g/m^2 Leinwand Glasgewebe

    Die Stabilität ist genau so wie erhofft...: Ordentlich Flex, das macht richtig Spaß...! Außerdem 10mm Camber, eine Brettlänge von ca. 82 cm und ein Deck-Gewicht von 800 Gramm. Das Endgewicht inkl. Paris v2 180 mm Achsen ist 1 kg geringer als beim Prowler. Es kommt einem so vor als würde das Brett am Fuß kleben so leicht ist es (und so viel Grip hat das Griptape ;-D). Ich hatte eigentlich Titus Mosaic 83A Rollen gekauft, da das Prowler auch 83A Rollen hat und mir die Härte gefallen hat. Die Titusrollen sind aber so megahart, damit kann ich nicht fahren. Sobald da auch nur die geringsten Fugen im Boden auftreten vibrieren meine Beine - sehr unangenehm. Komisch, jetzt wüsste ich nur gerne ob GLOBE seine Rollen fehl"etikettiert" hat oder Titus. Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht...? Hier nun ein paar Bilder (sorry, weiß leider nicht wie ich die kleiner bekomme...):




















    Ich bin von dem Ergebnis echt begeistert, macht mega-Spaß damit zu fahren, ganz anders - und noch viel besser - als mit dem Prowler. Das liegt zu einem großen Teil wahrscheinlich auch an den Paris Achsen... Das wird wohl nicht mein erster und letzter Eigenbau bleiben.

  • #2
    AW: Ein Balsa-brettchen

    Gefällt mir gut das Deck!
    Aber Balsa ist nach meinem Empfinden ja schon sehr weich. Hast du nicht Angst das sich dein Deck in sich spaltet bei Dauerbelastung? (Kann mich natürlich auch irren)
    STOLLENBRETT

    Kommentar


    • #3
      AW: Ein Balsa-brettchen

      Bin im Flugmodellbau auch unterwegs,allerdings schon seit Jahren mit Hochleistungsseglern der F3J Klasse.. Aber Balsa in nem Rollbrett.. das hätte ich nie gedacht! Nicht schlecht:clap:

      Kommentar


      • #4
        AW: Ein Balsa-brettchen

        Zitat von flosse Beitrag anzeigen
        Bin im Flugmodellbau auch unterwegs,allerdings schon seit Jahren mit Hochleistungsseglern der F3J Klasse.. Aber Balsa in nem Rollbrett.. das hätte ich nie gedacht! Nicht schlecht:clap:
        Ähem: http://forum.longboardz.de/showthrea...Boards-AIRFOIL

        Sogar mit Balsa Endleisten AUS dem Flugmodellbau! :P
        DELTA Δ BOARDS

        http://www.facebook.com/pages/Delta-Boards/497120580355884

        Kommentar


        • #5
          AW: Ein Balsa-brettchen

          Zitat von dododo Beitrag anzeigen
          Ähem: http://forum.longboardz.de/showthrea...Boards-AIRFOIL

          Sogar mit Balsa Endleisten AUS dem Flugmodellbau! :P
          Ach das gabs schon! Aber beim Airfoil ist das ja im Grunde ein Konzept wie bei nem Foamie oder? Also das weichere material(in dem Fall das Balsa) nur als eine Art Stützstoff^^

          Kommentar


          • #6
            AW: Ein Balsa-brettchen

            Zitat von flosse Beitrag anzeigen
            Ach das gabs schon! Aber beim Airfoil ist das ja im Grunde ein Konzept wie bei nem Foamie oder? Also das weichere material(in dem Fall das Balsa) nur als eine Art Stützstoff^^
            50/50 mischung aus woodie und foamie
            DELTA Δ BOARDS

            http://www.facebook.com/pages/Delta-Boards/497120580355884

            Kommentar


            • #7
              AW: Ein Balsa-brettchen

              Hi,
              Hast du nicht Angst das sich dein Deck in sich spaltet bei Dauerbelastung?
              Dauerbelastung konnte ich noch nicht wirklich testen (ist aber für die nächsten Wochen fest eingeplant ). Aber da habe ich wenig Bedenken: Das ist ja BalsaSTIRNholz, d.h. die Fasern laufen senkrecht. Das Holz ist extrem Druckstabil und die Aufgabe ist eigentlich nur die 0.8mm Birkensperrhölzer auf Abstand zu halten. Die werden dann hauptsächlich auf Zug belastet. Ein klassisches Sandwich also. Dass Hirnholz nicht so oft beim Brett bauen genutzt wird wundert mich eigentlich... Ist mein Brett jetzt eigentlich ein Longboard..? Ist genauso lang wie ein klassisches Skateboard nur mit größerem Radstand...

              Kommentar


              • #8
                AW: Ein Balsa-brettchen

                Es kommt beinem lobo nicht auf die länge an, minicruiser und slalomboards sind ja auch lobos. :D

                ACRO
                Ridin' dirty

                Kommentar


                • #9
                  AW: Ein Balsa-brettchen

                  Hi,
                  Balsastirnholz geht für solche Sachen ohne Probleme. Druckempfindlichekite ist durch die hochstehenden Fasern extrm hoch. Ich hatte irgendwo mal ne Tabelle gesehen wo Gewicht und Druckfestigkeit verschiedener Kernmaterialien gelistet waren. Balsa, gerade Stirnholz, spielte dabei ganz oben mit. Ich habe daraus bereits Kiteboards gebaut, und die halten. Und, da ist es nicht mal so Sandwidchaufbau wie hier beschrieben, die Belastungen sind aber sicherlich höher als beim Lobo.
                  Weswegen ich davon etwas ab bin, ist die die Bearbeitung. Grad bei dickeren Platten/Blöcken Stirnholz fand ich immer ein wenig zickig zum verarbeiten. Beim (groben) schleifen mit Exzenterschleifer reisst gerne mal etwas größeres raus. Sägen und Fräsen muss mit ruhiger Hand und vorsichtig gemacht werden. Die einzelnen Blöcke haben of ne unterschiedliche Härte. Da kann schnelles Tempo mal ne schöne Landkarte werden. Und, der Staub ist absolut ungesund(!!!)
                  Das sind aber alles Sachen/Erfahrungen aus größeren Boards/Kite.
                  Für ein Lobo mit dünneren Brettern, weniger Schleif- und Fräsarbeit würde ich das aber doch noch mal probieren, grad als Alternative zu Schaum. Mal schauen.....

                  Kommentar


                  • #10
                    AW: Ein Balsa-brettchen

                    So eine Tabelle findet sich auch hier im Forum:
                    http://forum.longboardz.de/showthrea...l=1#post198686
                    Ich muss das Balsa gar nicht schleifen, und säge es auch nicht einzeln, sondern am Ende das fertige Sandwich. Auf diese Weise ist die Verarbeitung total unproblematisch. Natürlich muss aber das Balsa vorher mit Porenfüller behandelt werden, sonst saugt es das ganze Harz auf und der Gewichtsvorteil ist futsch. Der Vorteil beim Schaum ist halt dass man den schön in Form schneiden kann und daher nicht mit konstant dickem Plattenmaterial arbeiten muss. Das bringt etwas mehr Spielraum beim Design.
                    Wie hast du denn die Kiteboards gebaut wenn nicht als Sandwich?

                    Kommentar


                    • #11
                      AW: Ein Balsa-brettchen

                      Kiteboard halt nur mit einem Kern. Der Kern dann halt mit ner Dicke von 15mm und dann passend runterschleifen/fräsen.
                      Der weitere Aufbau dann natürlich schon mit mehreren Lagen Glas. Also schon nen Sandwich. Aber, nicht so bei dir mit den drei Kernlagen.
                      Wie geschrieben, für nen Lobo, mit den dünnen Brettern durchaus vorstellbar. Im Moment bastel ich ja eher an den e-boards. und, da wäre leichtes Balsadeck natürlich super um das Gesamtgewicht zu reduzieren.
                      Welchen Porenfüller hast du benutzt, oder haste einfach mit angedicktem Harz abgespachtelt?

                      Kommentar


                      • #12
                        AW: Ein Balsa-brettchen

                        Ich habe den Porenfüller von Heerdegen Balsaholz benutzt. Der hat ein fürchterliches Lösungsmittel drin. Funktioniert aber super, denn das Holz nimmt nicht merklich an Gewicht zu, saugt danach aber kein Harz mehr. Mein nächstes Brett bekommt übrigens einen 10mm Balsakern, oben und unten dann 1.5mm Birkenflugzeugsperrholz. Das wird dann nicht besser (leichter / fester) als mein momentaner 5-Schichtiger Aufbau, aber es ist weniger Arbeit beim bauen...

                        Kommentar


                        • #13
                          AW: Ein Balsa-brettchen

                          wie genau muss man denn das balsa verarbeiten?

                          Kommentar

                          Lädt...
                          X