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Pressen mit Gelege und Furnier

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  • Pressen mit Gelege und Furnier

    Hey,

    ich hab eine postiv/negativ Konkav-Presse mit Gewindestangen. Wäre es mit dieser Presse möglich, folgenden Aufbau (von oben nach unten):
    (Furnier);Triax-Carbon;4mmBirke;4mmBirke;Triax-Carbon;Furnier
    in einem Vorgang zu pressen? Sprich zuerst die Platten zu verleimen, dann die Schichten zu laminieren, dann das Furnier auflegen und dann alles miteinander in die Presse zu stecken?
    Ich hab leider keine Ahnung von Vakuumpressen, aber wenn ich das richtig mitbekommen habe, ist Abreißgewebe doch Epoxidharzundurchlässig, oder täusche ich mich? Ich müsste natürlich irgendwie verhindern, dass die oberste Lage Gelege mit der Presse verklebt.
    Ich habe einmal Harz von R&G, das ich normalerweise zum Laminieren verwende und ein Harz von HP-Textiles mit "mittlerer" Viskosität, das ich zum Verleimen der Platten verwende, weil es so dickflüssig ist, dass ich es nicht mehr eindicken muss. Wie würden die Harze reagieren, wenn man sie (jeweils eigens mit Härter angerührt) vermischen würde? Sind da von Hersteller zu Hersteller also wirklich Unterschiede in Härter/Harz oder ist das tatsächlich nur die Viskosität?

    Schöne Grüße,
    Paul

  • #2
    Wenn du eine "volle" Presse hast (kA wie man das sonst nennt?) sollte das kein Problem darstellen. Es ist allerdings nicht empfehlenswert das ganze in einer Rippenpresse zu machen. Du solltest auf jeden Fall (auch fürs Furnier) nen Flächigen Druck haben.

    Abreissgewebe ist Epoxydurchlässig. Ist eigentlich auch der Sinn von dem ganzen...
    Du brauchst dann ne Trennschicht. Also frischhaltefolie (würde ich allerdings erst testen weiss nicht ob hier jede trennt) oder halt Trennfolie..
    Kritik zur Kenntnis genommen - Ignoriervorgang eingeleitet

    "Ich bekomm im echten Leben keine Anerkennung und lege deshalb Wert auf die Farbe der Karten unter meinem Usernamen."

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    • #3
      Ja das sollte mit einer guten Rippenpresse machbar sein.
      les dir mal diese beiden threads durch:

      http://longboardz.de/cms3/forum/show...720&highlight=
      http://longboardz.de/cms3/forum/show...940&highlight=

      Da sollte alles drinne stehen was du wissen musst um glasfaser/furnier in ner rippenpresse zu pressen.

      Kommentar


      • #4
        Das Abreißgewebe IST durchlässig! Da kommt noch die Lochfolie und das Saugfließ drüber. Jedenfalls, wenn man es wirklich perfekt haben will. Theoretisch kannst du auch einfach eine Folie (Baufolie) drüber legen oder das ganze in einen Vakuumsack stecken. Fragt sich nur, wie ungleichmäßig das wird, weil sich Harz-Seen bilden o.Ä.

        Ich bin da kein Experte, stelle es mir aber leichter vor, wenn du erst das Holz presst und danach in je einem gang die Oberseite und die Unterseite mit Faser und Furnier. Ich denke das bringt ein stressfreieres und saubereres Ergebnis, als wenn du alles zusammen versuchst?!

        Bei der Rippenpresse wird wie gesagt eine Lage Holz benötigt, die am Ende locker auf das zu laminierende Board gelegt wird - um den Druck zu verteilen. Natürlich aussen auf die Folie, damit das Brett nicht fest klebt ;)
        Hast du vllt reste? Dann könntest du das einfach mal in klein probieren.. ein 30cm langes "Board" pressen und danach die Fasern/Furnier. Oder alles zusammen probieren. Ich denke daraus wirst du am meißten Nutzen ziehen.

        Zu den Harzen: Ich glaube nich, dass die miteinander reagieren. Misch doch jeweils mal 'nen Schnapsglas voll an und kipp das ganze zusammen. Das Problem geht ja aber komplett flöten, wenn du Holzkern und Fasern nciht gleichzeitig presst.
        Aktuell schlecht per PN zu erreichen! Für Shapes und co, bitte eine Mail an: wolfsschmiede@gmail.com

        Warum ich das alles baue? "[...]This and the other things [...]not because they are easy, but because they are hard!"

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        • #5
          also aus eigener leidvoller erfahrung kann ich die sache mit den harzseen bestätigen. an einigen Stellen, war die Harzmenge jedoch ideal, das war idr in unmittelbarer nähe der druckstellen von Schraubzwingen. ich vermute jedoch, dass du mit ner einfachen holzpresse nicht genug druck aufbauen kannst um genügend harz herauszupressen. mit hydraulik ließe sich da aber evtl was machen, vorausgesetzt, die Presse wird entsprechend verstärkt.

          von harzpanschreien halte ich auch wenig, aber es ist nen experiment wert. haste zugriff auf die datenblätter? daraus sollte dann zumindest klar werden, welche harz härter systeme du da überhaupt hast.
          botchjob.wordpress.com ...

          los, schaut euch auch meine anderen bastelprojekte an!

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          • #6
            @Botchjob: Wenn man eine + / - Presse hat und da 10 Rippen mit je 2 gewindestangen und 4 Muttern drauf kommen... da hast du eine enorme Presskraft - zudem besser verteilt. Da braucht man schon mehr als 20 zwingen um dem nahe zu kommen!
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            • #7
              ja mit so nem gewinde kann man schon böse kräfte aufbauen, aber ...

              die ausgleichslage muss schon recht breit sein, wei ich gemerkt habe. 3mm reichen da nicht, 6 auch net. rippen sind natürlich nochma ne spur besser als einfach nur ne zwinge mit nem kleinen füsschen. bezweifel aber auch das es reicht, denk nur mal an die kürzlich angesprochene welligkeit der oberen lage...
              botchjob.wordpress.com ...

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              • #8
                Hey,

                sorry wenn ich mich da falsch oder unverständlich ausgedrückt hab, aber ich hab keine Rippenpresse, sondern eine aus zwei Platten. Die obere hat eine Holzlatte in der Mitte, die untere hat an jedem Rand jeweils eine. Verbindungen sind Gewindestangen. Keine Ahnung wie man das nennt. Das mit den Harzseen sollte also kein Problem sein. Saugt das Furnier wenn ich zuviel/zu dünnflüssiges Epoxy nehme?
                Und entschuldigt die dumme Frage, aber was und wie genau muss ich verwenden, um eine Epoxy-undurchlässige Schicht zu erreichen, dass mir das Ding nicht in die Presse klebt?

                Gruß

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                • #9
                  @Paw: Jo hatte ich schon verstanden mit der Presse (Positiv/Negativ Concave wie du es nanntest passt da gut). Das Problem ist, dass das überflüssige Harz nirgens hin kann beim Pressen. Ich glaube nicht, dass es einfach zu den Seiten raus läuft ;)
                  Aber: Ich habe das mit dem Furnier etwas ignoriert vorhin (unbewusst). Da könnte das Harz eh nicht durch. Es saugt zwar Harz an, aber so richtig durchsiffen wird da nichts...also is auch nichts mit aufsaugen. Ich kann nicht sagen, in wiefern das Buckel o.Ä gibt?

                  Jeanfredo presst seine Furniere mit den fasern zusammen auf einer flachen Platte zu einem layer, um diesen dann im 2. Arbeitsschritt auf den schon gepressten Holzkern zu laminieren/pressen. Die Ergebnisse sind 1A, wie man bei seinen ganzen Bauberichten sehen kann.

                  Zitat von Fredo zu Harz saugendem Furnier:
                  Also das ist Epox was beim Layer-Pressen durch das Furnier gesickert ist. Lässt sich nicht vermeiden. Mit ausreichend scharfen Schleifpapier ist das ganze in 2 Minuten matt geschliffen. Danach kommt ja eh noch eine Epoxy-Versiegelung drauf. Von daher störts mich net :)
                  Zitat zu den Furnier + Faser Teilen:
                  1. Top- und Bottom-Layer
                  Auf ner flachen Planke wurden erstmal 2 Layer gepresst

                  a) Hickory 0.6 - Biax Glas 400 - UD Kohle 80
                  b) UD Kohle 80 - Biax Glas 400 - Hickory 0.6
                  Beides zu lesen und zu sehen... HIER
                  Aktuell schlecht per PN zu erreichen! Für Shapes und co, bitte eine Mail an: wolfsschmiede@gmail.com

                  Warum ich das alles baue? "[...]This and the other things [...]not because they are easy, but because they are hard!"

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