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Probleme mit Rippenpresse

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  • Probleme mit Rippenpresse

    Hallo Longboardz.de Forum,

    endlich ist es soweit...mein erster Post/Thread!

    Zu allererst erst einmal ein fettes DANKESCHÖN an euch alle. Die massen an kreativem Input und Informationen die hier zur Verfügung stehen, sind echt gold wert!

    Nachdem ich bei meinem ersten Bauversuch erfolgreich zwei 34" Decks mit einer Rippenpresse, Holzleim und der guten alten 3x4mm Brike gebastelt hab, habe ich beschlossen eine neue und natürlich optimierte Presse für eine 36" Vriante meines ursprünglichen Konzeptes zu bauen. Die neuen Decks werden diesmal mit Harz verklebt. Außerdem kommt Glasgewebe zum Einsatz, da die bisher gebauten Decks leichte Torsion aufweisen.

    Soweit so gut...die neue Presse ist nun fertig und ich bin mit meiner Arbeit zufireden. Doch habe ich beim ersten Trockenpressen ein Problem mit der Form festgestellt:

    Die Achsplattformen sollen absolut eben sein, doch leider ist noch ein wenig Restkonkav vorhanden. (Roter Pfeil in den angehängten Bildern)

    Die äußersten Konkavrippen sind bereits an der Stelle wo im späteren Shape die Standplattform und das konkav aufhört sowie die Verschmalerung für die Achsplattformen beginnt. Der Rohling ist hier schon auf 5mm an das spätere Shape ausgesägt, um dem Holz die Biegung bestmöglich zu erleichtern.
    Zusätzlich zu den beiden ersten und letzten flachen Rippen für die Achsplattformen habe ich schon versucht mit je zwei kleinen Längs- und einer Querrippe die Form zu stabilisieren, jedoch leider ohne Besserung der Situation.

    MKII_36_shape.jpg
    all.jpg
    far.jpg
    konkav_ende.jpg

    Meine letzte Idee wäre es die Drop-Through Löcher der Achsen grob vorzusägen, um hier Spannungen aus dem Holz abzubauen. Bevor ich dies versuche, würde ich euren Rat hierzu und andere Lösungsansätze sehr begrüßen.

    Lösungsvorschläge?
    Zuletzt geändert von moaltee; 13.05.2014, 22:04.

  • #2
    AW: Probleme mit Rippenpresse

    Höherer Pressdruck auf die Enden! Leih dir in ner Schlosserei Schlosserzwingen aus. Die können mit einer Retsch angezogen werden. Dadurch bekommst du einen enorm hohen Pressdruck auf die Enden.

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    • #3
      AW: Probleme mit Rippenpresse

      ich würde in die Presse oben und unten 2 Pressplatten aus einem harten Holz einarbeiten um auch so einen flächigen Druck zu erzeugen.
      Es sieht auf den Bildern so aus, als ob du da nur zwei Holzleisten hast. dazwichen kann sich das Holz noch verwinden/verbiegen.

      2 Platten rein und entsprechend Druck (Schraubzwingen und die Gewindestäbe die du da hast, haben bei mir eigentlich immer gereicht)...

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      • #4
        AW: Probleme mit Rippenpresse

        @Thoricha

        am Druck scheints nicht zu liegen. Ich habe mit mehr großen Schraubzwingen an den Enden der Presse den Versuch gemacht, doch leider erfolglos.


        @Ickedawieder

        Das mit den zwei Platten klingt auf den ersten Blick plausiebel, jedoch müssten diese ja im Prinzip dem gleichen Phänomen unterliegen wie die Holzlagen des Rohlings. Sie sind ja der gleichen Form ausgesetzt und sollten sich dementsprechend gleich verformen. An was für platten hast du den da genau gedacht? 6mm Birke? Bei dieser Stärke habe ich Bedenken, dass die Platten dermaßen verformbar sind, allerdings habe ich bisher nur mit 4mm Birke gearbeitet und habe momentan auch kein stärkeres Material zur Hand.

        Ich bin gerade dabei die Zwischenräume(grüne Pfeile im Bild) zwischen den vorhandenen Rippen mit weiteren identischen Rippen auszufüllen, um so eine optimale Druckverteilung zu gewährleisten. Ich halte auch auf dem Laufenden.
        open.jpg

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        • #5
          AW: Probleme mit Rippenpresse

          Ich würde von Rippe 16 und 17 und den beiden Querrippen (natürlich entsprechend auf der anderen Seite auch) 6mm oder 9 mm wegnehmen und dann 6mm oder 9mm Buchen-Sperrholz einsetzen. Die Zwischenräume mit gleichhohem Holz auffüllen und dann etwas verschleifen sollte aber auch funzen.

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          • #6
            AW: Probleme mit Rippenpresse

            Sieht für mich so aus, als würde dies genau beabsichtigt, weil ein drop entstehen soll... Oder?
            signaturregeln

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            • #7
              AW: Probleme mit Rippenpresse

              @ badabamm

              der Drop würde dadurch nicht beeinträchtig werden, da dieser zwischen Rippe 15 und 16 verläuft.


              @ Ickedawieder

              deine Idee gefällt mir sehr gut! Ich habe erst gedacht die druckverteilenen Platten sollten durch die gesamte Presse verlaufen, aber so wie du das beschrieben hast, klingt das nach einer tollen Lösung!


              Ich habe mittlerweile den Platz zwischen Rippe 1,2 und 16,17 durch eine weitere Rippe ergänzt und die kurzen Quer- und Längsrippen an den Enden der Presse neu gemacht(waren etwas ungenau gearbeitet...schlamipg schlampig malte....). Auf der einen Seite ist das Ergebnis wie gewünscht: total flache Achsplattform, auf der anderen Seite ist noch ein minimales Konkav vorhanden (ca. 1mm auf 12cm). Ich glaube damit lässt es sich vorerst leben.

              open_neu.jpg
              beginning_flat.jpg
              end_1mm_konkav.jpg

              Wie ist eure Meinung zum Enfernen der Presspolster auf den Rippen.

              Ich habe hier 4mm dünne selbstklebende Teppichfliesen aus dem Baumarkt (40x40cm für nichtmal 1€) verbaut. Die lassen sich nicht all zu stark komprimieren, gleichen aber kleine Ungenauigkeiten auf den Pressflechen der Rippen gut aus. Anfangs hatte ich zwei Lagen Teppich drin, aber dabei ließen sich die Achsplattformen entlang der Längsache des Decks nicht komplett eben pressen, ensprechend der durch die Rippen vorgegeben Form. Die zwei Lagen Teppich waren einfach zu nachgiebig und der Druck konzentrierte sich zu sehr auf die Spannungspunkte, z.b. an den Rippen wo der Drop ist.

              Würde sich so der Rohling komplett ohne Polsterung besser in Form pressen lassen, oder entstünden eher Druckstellen? Mein gesunder Versand sagt mir, dass dieses Polster nötig ist, oder hat jemand andere Erfahrungen gemacht?
              Ein weiter Vorteil der Polsterung aus meiner Sicht ist, dass man bei einer schmalen Rippenbreite (hier 18mm) auf das Schleifen des Rockerverlauf in die Pressflächen verzichten kann.

              Was benutzt ihr als Polsterung oder verzichtet ihr darauf?
              Zuletzt geändert von moaltee; 14.05.2014, 20:51.

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              • #8
                AW: Probleme mit Rippenpresse

                Eine reine Rippenpresse habe ich noch nie gebaut. Ich vervende meistens eine Balkenpresse oder eine Mischung aus Rippen- und Flächenpresse. Dadurch wird der Druck gleichmäßiger verteilt. Wenn ich mir das letzte Bild anschaue, so ist die unter Platte von deinem Rohling gerade und nur dir obere hat eine leichte Rundung. Das würde bedeuten, das du von oben den Druck nicht gleichmäßig genug aufs Holz bringst. Da würde ich die Höhe der Rippen noch einmal zu einander überprüfen und eventuell Zwischenräume noch mehr ausfüllen.

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                • #9
                  AW: Probleme mit Rippenpresse

                  Hallo,
                  wenn du eine gleichmäßige Druckverteilung erreichen willst und sog. Kürschner(also ungeleimtes Funier) vermeiden willst sollst du auf deine Rippen ein flexibele Hartfaser raufschrauben.

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                  • #10
                    AW: Probleme mit Rippenpresse

                    Reine Rippenpresse benutze ich nicht. Ich hab eine Presse aus 8mm Siebdruckplatten und Leisten und Balken. Die 8mm Siebdruckplatten geben wenig nach, aber wenn du sie in Form gepresst hast üben sie einen enormen gleichmäßigen Druck auf den Rohling aus, also optimal für Decklagen aus Furnier.

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                    • #11
                      AW: Probleme mit Rippenpresse

                      Hey
                      Nur als kurze Frage mal. Was haste im ganzen dafür bezahlt?
                      LG Ferdi

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                      • #12
                        AW: Probleme mit Rippenpresse

                        Hey
                        Nur als kurze Frage mal. Was haste im ganzen dafür bezahlt?
                        LG Ferdi
                        wenn du die presse meinst, habe ich ca. 25 euro für das holz, die schrauben, den teppich und eisenwaren ausgegeben. das schwank von buamarkt zu baumarkt natürlich und ein paar euro. was das holz angeht, habe ich sehr günstiges aber auch weiches fichtenholz genommen. birkensperrholz wäre definitiv besser geeignet, allerdings auch wesentlich teurer. das ist jetzt meine zweite presse dieser bauart und bis jetzt gehts ganz gut.

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