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Alternative zu Birkensperrholz

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  • BanananaJoe
    hat ein Thema erstellt Alternative zu Birkensperrholz.

    Alternative zu Birkensperrholz

    Moin,
    mein Name ist Marius, Ich komme aus Unterfranken und ich bin 20 Jahre jung. :)

    Ich fahre seit ein paar jahren longboard und nun will ich mein erstes Brett selbst herstellen. Ich habe mich eingelesen und habe alle notwendigen Materialien zuhause. (Glasfasergewebe usw. ..)

    Jetzt stehe ich vor einem Problem, von dem ich dachte, dass es keins werden wird. Ich bekomme einfach nicht das passende Holz! Ich dachte an 3x 4 mm Birke (wasserfest verleimt). Ich habe jeden holzhandel in meiner nähe abgeklappert und jedes Bauhaus/Obi/Hagebaumarkt und wie sie alle heißen, angerufen. Nichts, ich bekomme kein wasserfestes Birkensperrholz. Und online bin ich auch nicht fündig geworden.

    Jetzt suche ich nach Alternativen. Ich könnte Ahorn-Furnier bekommen. Da denke ich aber, dass es mit einer einfachen Balkenpresse eher schwierig wird, da die einzelnen Schichten nur 1.6mm stark sind...

    Habt ihr noch Vorschläge? Ich drehe mich im Kreis..

    keep rolling
    Marius


  • Geier
    antwortet
    Die Hauptsache ist das Du zufrieden bist.
    Bei mir waren es die small cones die roadside nicht richtig rein wollten. Klar ließ sich die Kingpinmutter samt Washer da "irgendwie" drauf würgen und dann runter schrauben, aber dann hat sich auf den ersten Strecken auch das Fahrgefühl verändert. Man könnte sagen: "Die brechen sich erst noch ein", aber da ich bei der folgenden Demontage gesehen hab das sich an den Kanten Material abgeschält hat, habe ich die nächsten cones von vornherein bearbeitet, nachdem auch die nicht richtig in den Sitz wollten. Man sieht/fühlt auch den unterschiedlichen Durchmesser wenn man die originalen Bushings gegen die noch unbearbeiteten Riptides hält.
    Naja, und die Härte ist immer Geschmackssache und zusätzlich vom Einsatzzweck abhängig. Ich persönlich bin meist im Flachen unterwegs wo ich häufiger auch "Passanten-Slalom" fahren muß, dementsprechend mag ich es lieber etwas loser und schneller "ums Eck zu knacken".

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  • BanananaJoe
    antwortet
    Die normalen bears sind doch laut Angaben 90a..?

    Die 93a riptides kamen mir auch ne ganze Ecke härter vor. Und es ist nicht so, dass die nicht passen würden. Die rutschen jetzt nicht von alleine rein aber bei ganz leichtem(!) anziehen der kingpinmutter sitzen die im Hanger. Ich hab jetzt im Moment die originalen grünen barrels boardseitig und asphaltseitig die small street barrels in 93a. Ich bin eigentlich sehr zufrieden mit dem Setup.

    Gruß Marius

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  • Geier
    antwortet
    Nach meiner Erfahrung mit den Polar Bears, solltest Du drauf achten ob die smal cones auch wirklich in den Sitz passen. Bei den Riptide ist das zB nicht der Fall, die mußte ich etwas schmaler "arbeiten", sprich in die Standbohrmaschine mit 'nem Kingpin einspannen und mittels Schmirgelpapier auf Holz etwas in der Breite abnehmen.
    Und wie kommst Du auf 90A? Meiner Meinung nach liegen die originalen Bushings der Polar Bears deutlich darunter. Im Vergleich zu normalen Riptides würde ich die, nur vom Widerstand beim Drücken per Hand eher auf 80A schätzen. Mir waren die Achsen mit 95A dann deutlich zu steif und das bei 95kg Kampfgewicht.

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  • triplef
    antwortet
    Tipp
    für Bushings wenn du nicht exakt weißtwas du willst falls möglich immer in den Skateshop deines Vertrauens

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  • BanananaJoe
    antwortet
    Danke Dir, Ist auch geil zu fahren, seehr wendig! ;) Ja beim fahren merkt man Garnichts, waren wohl die frischen Achsen, wo sich bushings erst setzen müssen oder so.. :) Will mir jetzt noch härtere bushings mit mehr Rebound holen. Habe aktuell die Standard Polar-Bear Small-Cone und Barrel in 90A drin. Dachte an komplett Barrel mit mindestens 95A. Wiege so 77-78kg.. Muss ich da größentechnisch was beachten bei den Achsen?

    Gruß Marius
    Zuletzt geändert von BanananaJoe; 08.07.2019, 14:48.

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  • triplef
    antwortet
    Schaut kurz aber geil aus. Viel Spaß damit :)

    knarzen muss nix heißen. Können zb auch die Achsen sein. Holz ist nunmal ein Naturwerkstoff, da kommt das vor. Solange du keine Risse oder Delamination erkennst würde ich mir da keinen großen Kopf machen.

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  • BanananaJoe
    antwortet
    So, es ist vollbracht! ;)
    Für meinen first try bin ich mit dem Ergebnis sehr zufrieden. :) Die Concave kommt auf dem Bild nicht so gut rüber, leider habe ich die Bilder vom Bau im Moment nicht, da ich mein Handy in der Werkstatt runtergeworfen habe... Passt aber perfekt, für die Breite nicht zu viel und nicht zu wenig.

    Das einzige was mir auffällt, es knarzt irgendwie wenn man sich draufstellt, bzw. wenn man Druck drauf gibt und wieder wegnimmt. Woran kann das liegen? Das Deck ist eigentlich Bombe verklebt.

    Gruß Marius
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  • BanananaJoe
    antwortet
    So Brett ist ausgesägt und grob zurechtgeschliffen. Ich bin begeistert! Hätte nicht erwartet, dass beim ersten Brett alles so super klappt! :D Schönes Concave, alles super verklebt. :) Bilder muss ich morgen nochmal machen, da mein Handy vorhin den Geist aufgegeben hat.

    Schonmal vielen vielen Dank für deine sehr kompetente Beratung!

    Gruß Marius

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  • triplef
    antwortet
    Oui. Die Auhärtung ist temperaturabhängig (man erinnere sich an die rgt Regel). Je nach Temperatur also mindestens 30 Stunden. Im Zweifelsfall ist sicher sicher. Du kannst aber auch mal ins Datenblatt deines Harzes schauen

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  • BanananaJoe
    antwortet
    Alter Schwede, was ein Stress am ende. Du hattest völlig recht... :D Cruiser ist in der Presse! Wünsch mir Glück ;)

    Hab erst 160g angerührt, dann nochmal 160g und dann nochmal 80g und am ende hab ich echt komplett auskratzen müssen um die oberste Schicht Gewebe komplett getränkt zu bekommen.. Also doch mehr als erwartet für eine 60x26cm Fläche.

    Beim festspannen des oberen Balkens ist es dann noch gut verrutscht.. hab dann bei Minute 52 noch bisschen rum schieben müssen. Ich hoffe, das ist nicht so schlimm.

    Da steht jetzt Entformbar: <30 Stunden

    Das heißt lieber 2 Tage in der Presse lassen?

    Gruß Marius :)

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  • triplef
    antwortet
    Kleiner Tipp
    mach mehrere kleinere Ansätze. Dann ist ggf nicht viel Epox verschwendet.
    Es gibt Tabellen im Internet wo du dir verschiedene Verhältnisse raussuchen kannst. Tipp: vorher den Eigenbau Teil des Forums durchlesen. Da steht so nützliches Zeug wie Wage unter die Pläne legen drin. :)

    ich hab noch nie von entfetten gehört, das muss aber nichts heißen. Bin von den Eigenbauern im Forum unter den unerfahrenen.

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  • BanananaJoe
    antwortet
    Hab mir jetzt für meinen 60x26cm Rohling (koffertaugliches Brett ;) ) so 240g ausgerechnet. Auf 100g Harz kommen 60g Härter.

    Gehen wir mal von 260g aus:
    100g zu 60g = 160g

    x1.65

    165g zu 99g = 260g

    Passt doch so oder? Stehe grad etwas auf dem Schlauch.. :D

    Entfettest du dein Holz eigentlich vor dem kleben?

    Gruß Marius

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  • BanananaJoe
    antwortet
    Klasse, vielen vielen Dank! ;) Ich werde berichten..

    Gruß Marius

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  • triplef
    antwortet
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