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Vorüberlegungen zum Bau einer Rippen Presse

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  • Vorüberlegungen zum Bau einer Rippen Presse

    Moin moin allerseits!
    Habe schon lange vor, mir eine Rippenpresse zu bauen
    un hab jetzt die Vorplanungen soweit fertig.

    Wüßte jetzt gern von den erfahrenen Boarbauern,
    ob die Planungen soweit sinnvoll sind,
    oder ob ich da Blödsinn in Planung hab.

    Baumaterial = 18mm Sperrholz Birke (35 Euro der m2)

    Grundplatte der Presse = 1000mm x 290mm

    Anzahl der Rippen = 12

    Abstand Rippen zu Rippe = 71,2mm

    Concave = 15mm auf 250mm breite

    (dieses hier: http://www.longboardz.de/cms/forum/a...2&d=1226938560
    Quelle: dieser Fred hier: Concavestärke
    (Danke für die schöne Vorlage!))


    Dazu verzinkte m10 Gewindestangen, also 4mm Holz auf jeder Seite der Bohrung,
    oder würdet ihr mir doch eher zur m12 Version raten ?

    Die Rippen wollte ich aus einer 1000x290mm Platte sägen,
    wären dann also (durch Verschnitt) etwa 80mm (Positiv+Negativteil).
    Ist das genug Material, oder sollte ich die Rippen eher größer machen,
    um ein Verziehen der Rippen beim Pressen auszuschließen ?

    Der Positiv-Teil der Rippe soll nach unten auf die Grundplatte
    und wird daher deutlich kleiner als der Negativteil,
    der dann mit den Schrauben draufgepresst wird, das ist doch soweit richtig, oder ?
    (Also das Board würde dann mit der Unterseite nach oben verpresst werden) .

    Wie gesagt, der Abstand zwischen den Rippen wäre 71,2mm.
    Bei meinen ersten Pressversuchen möchte ich eindach mit
    4mm und/oder 6mm Birkensperrholz arbeiten,
    dabei denke ich mal, das dieser Abstand kein Problem sein sollte (oder?).

    Später möchte ich jedoch auch einzelne Lagen dickes Funier verpressen können,
    ist auch das bei dem Abstand zwischen den Rippen möglich,
    oder gibt das "Wellpappe" ?
    Falls "Wellpappe": wie dicht müßte ich sie zusammen rücken ?

    Wäre es mögleich, statt mehr Rippen zu verwenden,
    eindach mit ein paar, mit Trennmittel bearbeiteten Sperrholz Platten
    (jeweils oben und unten zwischen Presse und Pressgut)
    den Druck in der Pressen gleichmäßiger zu verteilen ?

    Sorry für die viele Fragerei,
    möcht halt nur vermeiden,
    das ich mehr Fehler mach als wahrscheinlich ohnehin schon.
    Freu mich auf konstruktive Kritik und fachliche Antworten !

    Gruß,
    christian
    Zuletzt geändert von dschihadinio; 07.07.2009, 11:59. Grund: Nachtrag: Quelle Concave
    ferd tiga vogl :P

  • #2
    mach die presse länger, toothless spricht glaub von 120 cm, dann biste flexibler wenn du mal was längeres machen möchtest.

    ansonsten: trial and error...
    DLBV - Deutscher Longboard Verband

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    • #3
      Ein Tipp aus eigener Erfahrung:

      Mach die Rippen lieber etwas stärker als du denkst, dass es nötig ist bzw. mach mehr als du bruachst. Mir sind die, bei meinem ersten Eigenbau, reihenweise weggebrochen.
      Kritik zur Kenntnis genommen - Ignoriervorgang eingeleitet

      "Ich bekomm im echten Leben keine Anerkennung und lege deshalb Wert auf die Farbe der Karten unter meinem Usernamen."

      Kommentar


      • #4
        furnieren mit ner rippenpresse kann ich mir nicht vorstellen.
        da brauchste vollflächigen druck...

        probiers aus, aber ich denke es wird unbrauchbar wellig.
        ansonsten würd ich auch schaun das dus auf mind. 110cm verlängerst um auch mal n downhill rauzuholen (oder n dancer)

        Kommentar


        • #5
          Auf jeden Fall trial and error !
          Wollt nur halt erst einmal meine Überlegungen hier reinposten,
          einfach erstmal auf gut Glück ins Blaue losbasteln,
          das dann hier veröffentlichen um dann zu hörn,
          das wegen den Grundmaßen der Presse das ja eh nich klappen konnte
          fänd ich halt irgentwo doof.

          Bezüglich 1200mm Gesamtlänge:
          Hatte mir auch so schon überlegt, ein wenig über 1000mm Deckslänge
          zu basteln, dachte da an 1,06 Meter.
          Das wären dann halt 30mm "Überhang" aus der Presse raus,
          dachte mir, das dies an sich auch noch möglich wäre.
          Wobei, mit ner 120 cm Presse könnt ich mir nen Pacalolo Surf Replica
          basteln . Denke über die 120 cm (also ca. 14 Rippen) nach.
          Wohn hier halt im brutal flachen Flachland, daher kann ich mir
          an sich momentan eher eher nicht vorstllen, das in der Presse
          irgentwann einmal ein Board über 1,1m entstehen wird.

          Die 18mm Birke Sperrholz Platten waren das dickste Spreeholz,
          das mein Dorfbaumarkt da hatte,
          aber das leiße sich sonst ja mit 4mm Speerrholz
          auf jeder Seite noch auf 24mm augmotzen, sinnvoll ?
          Dann wären auch nur noch 63,2mm zwischen den Rippen,
          echt nich mehr viel.


          Das mit dem Funier in der Rippenpresse war auch eher ne Überlegung
          bezogen auf´s über- übernächste Projekt.
          Die überlegung sieht in etwa so aus:

          Untere Rippe
          4-6mm Sperrholz zur Druckverteilung
          Harzundurchlässige Folie
          Saugfließ
          Abreißgewebe
          Glasfasermatte(n)+Harz
          7-9Funiere
          Glasfasermatte(n)+Harz
          Abreißgewebe
          Saugfließ
          Harzundurchlässige Folie
          4-6mm Sperrholz zur Druckverteilung
          Untere Rippe

          Absolut unrealistisch oder, zu gegebener Zeit ein Versuch wert ?

          Aber das ist sowiso erst einmal Zukunftsmusik,

          eigentlich gehts um die ersten 2 Projekte
          (250mm breites, gedroptes, symetrisches Board, 82cm Wheelbase +
          ca. 22mm Breites LDP Deck mit 70cm WB (bei 22mm Breite bleiben 6-7mm Concave über, stell ich mir zum Pumpen sehr angenehm vor))
          werden auf jeden Fall Sperrholz Konstruktionen + handaufgelete Matten werden.

          Gruß,
          christian
          Zuletzt geändert von dschihadinio; 07.07.2009, 00:13. Grund: Nachtrag geplante Wheelbase
          ferd tiga vogl :P

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          • #6
            so press ich holzdecks:



            is wesentlich weniger arbeit als rippen zu machen, aber das concave ist halt auch "etwas" anders als auf deiner zeichnung. man kann damit auch starkfurnier pressen...

            nur mal so als denkanstoß und um dich etwas zu verwirren...

            viel spaß bem bauen, aber vorsicht, das macht süchtig...
            DLBV - Deutscher Longboard Verband

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            • #7
              M10 reicht aus, funzt bei mir super.
              Ansonsten sieht Deine Planung auch ganz OK aus, musst aber auf jeden Fall dran denken, die Rippen an den Kanten ein wenig abzurunden, gibt sonst hässliche Abdrücke.
              Achso, 18 mm sollte ausreichen, die Rippen nehmen ja auch gut was auf.
              Ansonsten kannste bei Versuch 2 ja immer noch verstärken.
              Und poste, wie es geworden ist.
              Viel Spaß!
              1 Johannes 4,10

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              • #8
                Also bei den Gewindestangen reichte bei mir auch M6 vollkommen aus...fallls die irgendwie billiger sind o.ä... da muss man denn auch nicht so viel rumbohren. Wichtig sind abernoch unterlegscheiben, sonst verschwinden deine Muttern im Holz ;)
                Aktuell schlecht per PN zu erreichen! Für Shapes und co, bitte eine Mail an: wolfsschmiede@gmail.com

                Warum ich das alles baue? "[...]This and the other things [...]not because they are easy, but because they are hard!"

                In Flames We Trust \m/
                Frohlocke und jauchze für diejenigen in deiner Nähe, welche zur Macht übergehen. Betrauern tue nicht, vermissen tue nicht.

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