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  • Gewicht von DH Decks

    Ich wollte euch mal fragen, wiso es eigentlich immer mehr DH Decks aus Carbon gibt. Ist es nicht so dass je schwerer das Deck + Fahrer ist, desto schneller wird man bergab, vereinfacht gesagt? Oder liegt es nur daran, dass es am Start einfacher ist mit einem leichten Board auf Geschwindigkeit zu pushen?
    Auch würde mich mal interessiern wer nach einer 180° Kurve mit 30 wieder am schnellsten an Geschwindigkeit gewinnt, der mit dem schweren oder dem leichten board? (sicherlich liegt es hauptsächlich am fahrer, ich meine rein physikalisch)
    Was sind eure erfahrungen mit Brett-Gewichten beim DH? ich persönlich konnte es noch nicht selbst ausprobieren mangels strecken und auto.
    facebook.de/schotterflechte

  • #2
    je schwerer ein brett ist desto träger ist es auch! stell dir mal nur als beispiel vor fdu hast ein 10 kilo brett und fährst damit in die kurve und dann ein foamie das 1 kilo wiegt!
    mit foamies kann man halt sehr schnell ein brett erreichen welches selbst bei 100kilo noch gut stiff ist, mit holz kommste da teilweise an evo-artige gebilde, aber warum genau diese minimalgewichtreduzierung von paar 100 gramm weis ich auch nicht!

    zusätzlich ist ein leichtes brett im slide wesentlich besser kontrollierbar als ein schweres!
    Zuletzt geändert von Boardi; 12.11.2010, 22:30.

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    • #3
      rein theoretisch :

      1. Große Massen sind träger, d.h. kleinere Massen werden schneller beschleunigt.

      2. Die maximale Geschwindigkeit ist nicht direkt von der Masse abhängig, sondern vom Verhältnis von Angriffsfläche für die Luft zur Masse.


      (leichte boards lassen sich leichter pushen .. siehe 1.)

      e: ui laaangsam

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      • #4
        Leichte Boards sind einfach leichter anzupushen und ich denke auch einfacher abzubremsen (Trägheitssatz) sowohl durch Slides, als auch per Footbrake. Man hat einfach ne direktere Ansprache und somit mehr Kontrolle.

        Korrigiert mich, wenn ich falsch liegen sollte.
        OLSON & HEKMATI
        asphaltinstrumente

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        • #5
          Beim Beschleunigen gebe ich euch Recht, dass sich leichtere Bretter schneller beschleunigen lassen. Beim Bremsen ist der Unterschied jedoch geringer, da da das Körpergewicht stärker in die zu bremsende Masse reinspielt.
          Einwand: beim Beschleunigen spielt Körpergewicht auch eine Rolle
          Antwort: ja, aber ihr merkt euer eigenes Körpergewicht im Normalfall nicht. Beim Bremsen hingegen schon.
          Wenn jemand die physikalisch korrekte Begründung parat hat, wird's vielleicht deutlicher.
          they see me trollin, they hatin patrollin and tryna catch me writin dirty
          >>Buhlt um die Gunst des Konsumkids denk an den Stumpfsinn bevor du "Keep it real" in den Mund nimmst<<
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          • #6
            @Zapsta:
            ne is richtig ..
            positive oder negative beschleunigung - beide male gilt der trägheitssatz


            e: @svensson:
            man beschleunigt bei beide male die gleiche masse. rein theoretisch hat eine verändertes gewicht nicht mehr einfluss aufs anpushen oder aufs bremsen.

            e2: was du beschreibst,svensson, kommt dadurch zustande, dass man fürs abbremsen wesentlich weniger zeit braucht.
            die formel lautet:
            v=a*t
            nach a umstellen, dann hat man:
            a=v/t
            wenn du also von 0m/s auf 10m/s anpushst und dafür 5 sekunden brauchst beschleunigst du mit 2m/(s^2), wenn du aber nun mit nem slide von diesen 10m/s auf 0m/s abbremst in 1s, dann erfährst du eine wesentlich größere beschleunigung und zwar 10m/(s^2)
            Zuletzt geändert von langstrumpf; 12.11.2010, 23:13.

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            • #7
              seit gallilei sachen vom schiefen turm von pisa geschmissen hat, wissen wir, dass die masse eines körpers keinen einfluss auf dessen geschwindigkeit beim freien fall hat. analog gilt das für die schiefe ebene. was allerdings sehr wohl einfluss auf die beschleunigung eines longboards hat, ist das Trägheitsmoment der rolllen. Größere rollen haben in der regel ein höheres trägheitsmoment und beschleunigen dementsprechend langsamer.
              ⇓SPAM⇓

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              • #8
                Zwei exakt gleiche Kugeln, die sich im Gewicht unterscheiden werden nicht gleich fallen!

                mathematisch :

                Masse der Kugel 1 sei m1 = 1kg
                Masse der Kugel 2 sei m2 = 2kg
                Kraft sei F
                Luftwiderstand sei F(Luft)
                Beschleunigung sei a

                Definition der Kraft: F =m*a

                gehen wir vom freien Fall aus: (a= 9,81m/(s^2)

                Kugel 1 erfährt folgende Kraft:
                F1 = 9,81 kg*m/(s^2) = 9,81N

                Kugel 2 erfährt folgende Kraft:
                F2 = 19,62N

                F(Luft)1 = F(Luft)2, da die Kugeln gleich sind.

                Beschleunigt wird ein Körper, wenn eine Kraft auf ihn einwirkt.

                Die erfahrene Kraft einer Kugel und der Luftwiderstand sind antiparallel
                => die Kugeln beschleunigen solange wie der Luftwiderstand noch kleiner als die durch die Erdbeschleunigung erfahrene Kraft ist.
                F - F(Luft) > 0
                Da das bei Kugel 2 wesentlich länger der Fall ist wird diese eine höhere Maximalgeschwindigkeit haben.


                (nach dem Trägheitssatz wird sie allerdings langsamer beschleunigt (wie schon erwähnt))




                e: hört doch mal auf die Physik!
                Zuletzt geändert von langstrumpf; 12.11.2010, 23:38.

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                • #9
                  danke langstrumpf, aber ich bezweifle stark, dass bei den gängigen longboardgeschwindigkeiten der luftwiderstand des brettes ausschlaggebend ist.
                  ⇓SPAM⇓

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                  • #10
                    Mein komplettes Board wiegt 4.4 kg.

                    rmn
                    Dies ist meine Signatur. Bitte nicht zensieren. Danke. Die Kulturstelle Königshausen.

                    Ein Blick in die Gebrauchtbörse lohnt sich!

                    Kommentar


                    • #11
                      Mein komplettes(Freerideboard) wiegt 3480g.

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                      • #12
                        unter 3...
                        morgen schreib ich noch was bin zu betrunkrn atm
                        Ehrlichkeit statt schmackhafter Augenwischerei.

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                        • #13
                          Ich hab weniger als 30 Zentimeter.
                          :-P Dafür ist mir das Gewicht egal.

                          edith weist mich drauf hin, den Suff mal einfach ausklingen zu lassen.
                          Zuletzt geändert von svensson; 13.11.2010, 10:03.
                          they see me trollin, they hatin patrollin and tryna catch me writin dirty
                          >>Buhlt um die Gunst des Konsumkids denk an den Stumpfsinn bevor du "Keep it real" in den Mund nimmst<<
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                          • #14
                            Zitat von meixo Beitrag anzeigen
                            seit gallilei sachen vom schiefen turm von pisa geschmissen hat, wissen wir, dass die masse eines körpers keinen einfluss auf dessen geschwindigkeit beim freien fall hat.
                            Genau das hat er aber nicht gesehen!
                            Allerdings war er klug genug, das im Sinne wie Langstrumpf es erklärt hat zu abstrahieren...

                            Es ist so, dass schwere Fahrer in der Regel höhere Endgeschwindigkeiten haben und auf geraden Strecken einen Vorteil gegenüber leichten haben.
                            In Kurven ist es hingegen umgekehrt. Hier erfahren die Fahrer die Zentrifugalkraft welche proportional zum Fahrergewicht ist. Dieser Kraft wirkt die Haftreibung der Rolle auf dem Boden entgegen (Grip) welche ebenfalls proportional zum Fahrergewicht ist. Theoretisch sollte es also eigentlich keinen Unterschied machen. Praktisch jedoch besitzt die mikroskopische Verzahnung des Urethans mit dem Untergrund eine begrenzte Festigkeit welche in einem nichtlinearen Zusammenhang mit dem Anpressdruck steht. Leichte Fahrer können aus diesem Grund bei gleichem Setup und gleicher Line schneller durch die Kurve fahren als schwere.

                            Das Brett hat beim Gesamtgewicht allerdings einen zu vernachlässigenden Anteil. Signifikante Auswirkungen hat es in erster Linie auf die die Agilität bei engen Kurven (Extrembeispiel Slalom...) und bei Manövern wie Slides, bei denen das Board bewegt werden muss. Im Downhill lässt es sich z.b. bei Predrifts bedeutend schneller und präziser rauskicken als so ein schwerer Vollholzpanzer.

                            gruß flo

                            ps.: Ein weiterer Vorteil lässt sich beim Downhill in den "Uphill"-Phasen feststellen. Es ist einfach viel angenehmer einen Foamie hoch zu tragen als so ne fuckingschwere Holzplanke...

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                            • #15
                              by the way: was ist ein foamie? allgemein ein carbondeck? oder ein modell?
                              facebook.de/schotterflechte

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