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Meine Pumping Erfahrung + Setup

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  • Meine Pumping Erfahrung + Setup

    Hi Leute,

    dies ist mein erstes Posting und ich dachte mir, dass ich der Community etwas zurückgebe, da ich echt viele Hilfen und Tipps mir hier zusammenlesen konnte.

    Ein wenig zu meiner Geschichte:
    Ich kaufte mir ein Longboard von Madrid, so ein typischen Allrounder - drop-through und so weiter.
    Irgendwann interessierte ich mich aber mehr und mehr fürs das Pumpen, da das Pushen ganz schön öde wurde und ich Bock hatte was neues zu lernen.
    Erst durfte meine Madrid ran. Ich habe es ein wenig modifiziert, aber nur die Bushings. Wer das Board kennt, weiß, dass das Board auf garkein Fall dafür geeignet ist,
    aber für die "ersten Male" zum Pumpen war es ein okaiger Begleiter. Bin sogar mal gestürzt, da das Longboard seitliche Cutouts hat und ich mit Füßen daran kam.
    Also niemanden zu empfehlen das Board länger als nötig ernsthaft zu pumpen.

    Hinsichtlich meines Erlernens habe ich etwaige Youtube-Videos als Anschauungs- und Übungsmaterial genommen. Hier eine kleine von mir zusammengestellte Youtube-Playlist.
    Ich brauchte viele Stunden um mir das Pumprythmus anzueignen und bis heute verschiedene Techniken zu perfektionieren. Ich kann euch das Video von Vlad Popov nur ans Herzen legen.

    Neues Board, das O&H P95:
    Ich habe mir hier im Forum ein paar pumpbare Longboards herausgesucht und mich für das P95 entschieden.
    Dieses Board, ohne hier Werbung machen zu wollen, hat es echt in sich. Das signifikanteste was dem Board zu Gute zu halten ist, dass es relativ hoch liegt.
    Das Board kam Standardmäßig komplett fertig und sofort einsatzbereit an. Ich habe das Board natürlich schnell lieben gelernt, aber es gab da ein großes Problem:
    Das Board ließ sich in dieser Standardausführung überhaupt nicht lange pumpen. Extrem anstrengend und daher stark energieineffizient.
    Ich meine klar, das Board ist pumpbar, aber mit meinen zarten 60 Kilogramm ist das echt grausam mit den jeweils 4 gleich verbauten, stolze 91A harten Bushings zu pumpen.
    Ich wurde demnach sehr schnell unzufrieden und begann auch da herumzuwerkeln. :)

    Setups

    Allgemein:
    Bearings/Kugellager (Vorher): Erst die Competition-Kugellager, die die Spacer sozusagen "angebaut" sind, aber ich musste feststellen, dass diese Kugellager extrem schnell verdreckten wenn man einmal druch ne Fütze gefahren ist. Demnach sind sie schnell verrostet und Zack:
    Bearings/Kugellager (Jetzt): Standard Abec 5 Kugellager
    Rollen: 76A (vorne und hinten)

    Bezüglich der Kugellager noch: Die Competition-Kugellager (mit eingebauten Spacer) von O&H sind relativ unoptimal (im Regen), da schnell Dreck hineingelangen kann. Das mag unter anderem daran liegen, dass der Innenkreis der flachen kreisförmigen Verdeckung (Die befinden sich ja bei denen nur außen) sich lediglich an den Innenring des Kugellagers anschmiegt und minimal ringsum ein Spalt ist, wenn im Gegensatz zu Bullseye-Abec-5-Kugellagern, die Innenringe eine extra Einkerbung rundherum besitzen und die flachen kreisförmigen Verdeckungen auf dieser Einkerbung liegen und somit weniger Dreck/Wasser hindurch flutschen kann, weil der offene Kreis der flachen kreisförmigen Verdeckungen sich dadurch sozusagen verkleinert und auch auf den Innenring der Kugellager liegen statt nur anschmiegen. Ich hoffe man kann das soweit verstehen.

    Mein Longboard ergänzt sich durch einen Toestop/Footstopper. Jedem zu empfehlen, der mal nicht in seinem Flow/Groove/Move nach vorne rutschen möchte.

    Infos und Abkürzungen:
    - bs=boardside; ss=streetside; bb=barrel bushing; fw=flat washer; pfw=precision flat washer
    - ich wiege ca. 60 Kg und
    - falls Bilder gewünscht sind, gerne nachfragen.

    Anfangs-Setup (13.12.2016):
    Zu Anfang hatte ich das "Khiro "Standard" Bushing Set". Das habe ich mir irgendwann zugelegt, als ich bemerkte, dass ich zu oft Bushings nachgekauft habe. Mit diesem Set hatte ich dann die Möglichkeit mich auch an versch. Bushing Compositions heranzuwagen. :)

    Trucks: (2*Randal RII, 125mm):
    - vorne: 50° Baseplate, +12° angled Riser
    - hinten: 42° Baseplate, -12° angled Riser, +0,5cm Shockpad
    Bushings:
    - vorne: Orange-79-A (bs, bb, 1*fw) & White-73-A (ss, bb, 1*fw)
    - hinten: Red-90-A (bs, bb, 2*fw) & Orange-79-A (ss, bb, 1*fw)
    => Longboard ist vorne definitiv höher und allgemein ist das Fahren etwas anstrengender. Ein Unterschied von ~0,5cm.

    Dieses Setup habe ich nach langem Herumprobieren als am besten empfunden. Dieses Setup ist nicht so anstrengend und macht deswegen echt Bock. Ich kann damit von 10 km/h bis zu ~15 km/h fahren, gefühlsmäßig auch ein wenig schneller und tendenz steigend je nach körperlicher Anstrengung. (Es ist leider etwas länger her, dass ich meine Geschwindigkeit gemessen habe. Auf Wunsch, kann ich das mal gerne nachholen.)
    Außerdem stellte ich fest, dass die normalen bushings vom Kairo Bushing Kit kleiner sind von der Höhe als die, die bereits verbaut waren, aber um ganz ehrlich zu sein: man merkt irgendwie überhaupt nicht, dass der Truck irgendwas an Höhe vermissen würde. Vllt. gehören da ja von den sogenannten tall bushings welche rein und vllt. kann mir ein Experte mir da Rat geben?
    Hier in diesem Thread stecken viele Tipps und Hilfen, weswegen ich das obige Set-up nicht mehr unbedingt empfehlen kann.

    Optimiertes Anfangs-Setup (20.12.2016):
    Dieses Set-up eint die versch. Tipps und Hilfen. Das heißt, ich habe ein wenig die Bushings, Washers und die Höhe der hinteren Achse/des hinteren Boards angepasst.


    Trucks: (2*Randal RII, 125mm):
    - vorne: 50° Baseplate, +12° angled Riser
    - hinten: 42° baseplate, geflippt, -12° angled Riser, +0.5cm Shockpad, +1cm+0.5cm Risers
    Bushings:
    - vorne: White-73-A (bs, bb, 1*fw+1*pfw) & White-73-A (ss, bb, 1*pfw)
    - hinten: Blue-85-A (bs, bb, 1*fw) & Orange-79-A (ss, bb, 1*fw)
    => Longboard (vorne und hinten) relativ in der Geraden (vorne höher). Ein Unterschied von ~0,1cm.

    Ich fahre regelmäßig mit dem Longboard zur Schule und kann daher sagen, dass das Board sich nun im Kontrast zum vorherigen Set-up wesentlich angenehmer fahren lässt. Es fühlt sich kontrollierter an und man hat ein besseres Gefühl, wann man den gegenläufigen Turn initiieren kann, dank der precision Flat Washers. Unter anderem kann man mit ihnen gerader anpushen, ohne dass das Board direkt nach links oder nach rechts ausschweift. Das erlaubte mir erst vorne boardside noch ein Stufe weicher zu gehen. Mit den normalen flat Washers war das pumpen dann doch zu wabbelig, als das ich hätte weichere Bushings nehmen können. Durch diese paar Änderung hat sich auch ein wenig mein Pumpstil angepasst. Z.B. kann ich mich jetzt mehr auf eine Seite des Board hineinlegen, sodass ich mehr mit dem Schwung der Hüfte arbeiten kann, als zuvor mit meinen Beinen. (Schwer zu erklären. :/)

    Verbessertes Setup (29.01.2017):
    Ich habe mich seit Beginn des Threads sehr viel mit Setups und Technik beschäftigt und mit vielen Setups jeweils ein paar 10km Runden gefahren. Die maßgeblichen Änderungen sind die Bennett Vector 5.0", Keile und Riser.

    Trucks:
    - vorne: Bennett Vector 5.0", +12°+3° angled Risers, +0.5cm Riser
    - hinten: Randal RII, 42° Baseplate, 125mm, -12°-5° angled Risers, +0.5cm Shockpad
    Bushings:
    - vorne: RipTide-APS-Cone-75A (bs, 1*fw+1*pfw) & RipTide-APS-Barrel-75A (ss, 1*pfw)
    - hinten: RipTide-APS-Barrel-80A (bs, 1*fw) & Orange-79-A (ss, bb, 1*fw)
    => Das Longboard ist genau in der Waage. :)

    Ich habe in letzter Zeit viele Maximas ausprobiert, z.B. vorne und/oder hinten bis hin auf 22° gekeilt und andersherum auf mindestens 12° oder habe mit der Longboardhöhe herumgespielt... Ich persönlich bin mag dieses Setup. Man kann mit wenig Effort gute 15 km/h im Schnitt halten. Die ganze Physikerklärung, wie was zum Setup beigetragen hat, lasse ich mal hier lieber raus, das würde ein wenig den Rahmen sprengen. Die Foren Pavedwave, Silverfishlongboarding, sowie dieser natürlich bieten natürlich gutes Futter. Als Schlusswort: die Bennett vorne ist ein wirkliches Biest in Sache Pump. Hier nochmal mein Zitat zur gemoddeten Bennett:

    Zitat von Grymmle Beitrag anzeigen
    [...] Ich habe nun endlich die Bennett verbaut und beim Abholtag auch direkt umgemoddet und ich muss sagen... super Teil. RipTide Buhsings drinne und das Resultat: es fährt allgemein wesentlich besser als zuvor. Der sphärische Lager ist zwar ein wenig nach oben gewandert (paar mm) aber sonst ist alles wunderbar. Das war aber auch eine Geburt... hat zwei Tage gedauert und mein Epoxy ist SEHR flüssig und musste mit Haargel (verfestigt sich wunderbar nach kurzer Zeit im Backofen und lässt sich genauso wunderbar wieder wegmachen) die andere Seite positionieren, (Tag später auch beidseitig ummanteln (weil kein Bock zu warten bis Epoxy auf eine Seite mal nach 7 Stunden unter 100° sich verfestigt hat), damit es nicht zerrinnt), dann warten, dann andere Seite, Epoxy weg fräßen, jede Seite neu auffüllen, da die Achse nur Milimeter schräg stand... Ich bin jetzt auf jeden Fall SEHR zufrieden. Kann es daher nur gut heißen vorne auf eine Bennett umzusteigen. Ich kann mich nun viel intensiver in die Turns hineinlegen und spätestens jetzt weiß ich, wieviel Energie ich vorher "verschwendet habe" (ich bin immer sehr schnell Unterwegs, sei es der Supermarkt um die Ecke oder eine schnelle 2 km Runde) trotz etliche Modifikationen (Buhsings/Wedges/Risers/Washers). Vorallem ist mein Hanger von der Randal vorne etwas im Arsch. Der Bushing Seat war im Kreis arg zerfranst (da wo der Kingpin anschlägt wenn man eben pumpt.) bis ich es mal weggefräßt habe (zerfraß meine Bushings). Ach und dann haben sich die Speedringe bereits in das Alluminium hineingedrückt. [...]
    Nun das war's von meiner Seite. Ich hoffe ich konnte euch ein wenig helfen, wenn nicht, dann ein wenig unterhalten und wenn auch das nicht, dann weiß ich auch nicht. :)

    Lieben Gruß,
    Grymmle
    Zuletzt geändert von Grymmle; 30.01.2017, 02:06.

  • #2
    AW: Meine Pumping Erfahrung + Setup

    Ahoi und willkommen an Bord der Pumper :D

    Zu den Khiros: Die sind m.W. auf Indys etc. ausgelegt und da sind etwas kleinere Bushings vonnöten. Ich würde dir empfehlen, mal die APS Barrels (nicht tall) von Riptide auszutesten. Die gibt es in sehr weich fein abgestuft. Es ist auch eine Frage der Gewohnheit wie weich du fährst, gerade beim Pumpen kann es kaum weich genug sein finde ich. Ich fahre bei ü100kg vorn 70a / 67,5a auf Randal125 mit geflipptem Hanger. Das Board fährt damit praktisch wie von allein.

    Geölte Lager waschen bei Nässe schnell aus, das ist vor allem - sorry - Benutzerfehler, dass die jetzt schon hinüber sind. Nässe = Lagerpflege. Ansonsten besorg dir nen Satz gefettete Kugellager (Industriekugellager), die sind deutlich wetterfester.

    Mein Tipp wäre noch, einen Toestop zu montieren. Da kann man sich schön mit dem Vorderfuß reinstemmen und merklich mehr Kraft übertragen. Dazu ist es ein Schutz vom Board zu rutschen... ich rutsche ohne Toestop mal gern mit dem Fuß immer leicht nach vorne.
    Kaffee, Junge. Der schmeckt richtig.

    Die Antwort ist immer Bustin Sportster.

    Kommentar


    • #3
      AW: Meine Pumping Erfahrung + Setup

      Hey danke für dein Feedback!!

      Zitat von theFU Beitrag anzeigen
      Ahoi und willkommen an Bord der Pumper :D

      Zu den Khiros: Die sind m.W. auf Indys etc. ausgelegt und da sind etwas kleinere Bushings vonnöten. Ich würde dir empfehlen, mal die APS Barrels (nicht tall) von Riptide auszutesten. Die gibt es in sehr weich fein abgestuft. Es ist auch eine Frage der Gewohnheit wie weich du fährst, gerade beim Pumpen kann es kaum weich genug sein finde ich. Ich fahre bei ü100kg vorn 70a / 67,5a auf Randal125 mit geflipptem Hanger. Das Board fährt damit praktisch wie von allein.
      Danke für den Tipp und ja dass die mir zu schmal erschienen hatte dann wohl diese Erklärung. Ich werde mir solche Bushings mal anschaffen. Ich habe mal vorne zwei White-73-A Bushings drin gehabt, muss mir aber zugestehen, dass ich dann arg an Endgeschwindigkeit einbüßen durfte, sprich maximal 12 km/h und es war dann auch sehr energieaufreibend bei Haltung dieser Geschwindigkeit.

      Hanger geflippt? Welche Sinnigkeit verfolgt man damit?

      Zitat von theFU Beitrag anzeigen
      Geölte Lager waschen bei Nässe schnell aus, das ist vor allem - sorry - Benutzerfehler, dass die jetzt schon hinüber sind. Nässe = Lagerpflege. Ansonsten besorg dir nen Satz gefettete Kugellager (Industriekugellager), die sind deutlich wetterfester.

      Mein Tipp wäre noch, einen Toestop zu montieren. Da kann man sich schön mit dem Vorderfuß reinstemmen und merklich mehr Kraft übertragen. Dazu ist es ein Schutz vom Board zu rutschen... ich rutsche ohne Toestop mal gern mit dem Fuß immer leicht nach vorne.
      Dieser Fakt war mir schon bewusst und ja, ich bin 3 Tage unter extremen Regenbedingungen gefahren und die Kugellager waren danach undrehbar. Ab da wusste ich, bei jedem Nässegang, Kugellager reinigen und neu ölen. Davor habe ich die Competition-Kugellager alle Wochenenden gereinigt und da ist mir das mit dem Wasser/Dreck aufgefallen. Ich merkte das ja auch zwischenzeitlich, wenn man die Rollen drehte und die dann ein wenig stockten, aufgrund der Verdreckung.

      Zitat von theFU Beitrag anzeigen
      Mein Tipp wäre noch, einen Toestop zu montieren. Da kann man sich schön mit dem Vorderfuß reinstemmen und merklich mehr Kraft übertragen. Dazu ist es ein Schutz vom Board zu rutschen... ich rutsche ohne Toestop mal gern mit dem Fuß immer leicht nach vorne.
      Da ich ein sehr ambitionierter Longboardfahrer/Pumper bin, habe ich mir schon einen Toestop zugelegt. Ich bin leider öfter vornüber vom Board gerutscht, das war eher unschön. Nun ergänzt sich mein Longboard mit einem harten Bushing auf dem Board selber.

      Lieben Gruss,
      Grymmle
      Zuletzt geändert von Grymmle; 13.12.2016, 09:40.

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      • #4
        AW: Meine Pumping Erfahrung + Setup

        Zitat von theFU Beitrag anzeigen
        ... Es ist auch eine Frage der Gewohnheit wie weich du fährst, gerade beim Pumpen kann es kaum weich genug sein finde ich...
        Ich tendiere gerade in die Gegenrichtung, vorn hab ich inzwischen 85A/80A-Komination drauf. Und finde es deutlich angenehmer. Kraftunterschiede finde ich jetzt nicht so dramatisch.

        Ich hatte auch mit oben beschriebenen orignal P95 Setup angefangen. War aber ganz schnell bei 62° vorn und hinten um die 20° (Gunmetall Pistol), inzwischen Poppys. Rollen je nach Temperatur, wenn´s kalt ist runter bis 76A sonst eher um die 80A.

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        • #5
          AW: Meine Pumping Erfahrung + Setup

          Zitat von Grymmle Beitrag anzeigen
          Hanger geflippt? Welche Sinnigkeit verfolgt man damit?
          Schau dir mal die Vertiefung für die Bushings an, du wirst feststellen das die auf beiden Seiten unterschiedlich ist. Du bekommst die Achse so minimal höher oder tiefer.

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          • #6
            AW: Meine Pumping Erfahrung + Setup

            ...bzw wenn die Randal eh schon so furchtbar weich ist, dann nimmt das Hanger flippen die unangenehme Zappeligkeit. Negativer Rake eben.

            Ach ja, ich hab meine vordere Randal noch billig gepimpt: CNC Sleeved Washer und ein Riot Plug sorgen für ein gutes Stück direkteres Ansprechen, dabei gleichzeitig fühlen sich die Bushings bisschen härter an, wohl weil sie jetzt recht stramm sitzen.
            Kaffee, Junge. Der schmeckt richtig.

            Die Antwort ist immer Bustin Sportster.

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            • #7
              AW: Meine Pumping Erfahrung + Setup

              Zitat von DausB Beitrag anzeigen
              Ich tendiere gerade in die Gegenrichtung, vorn hab ich inzwischen 85A/80A-Komination drauf. Und finde es deutlich angenehmer. Kraftunterschiede finde ich jetzt nicht so dramatisch.

              Ich hatte auch mit oben beschriebenen orignal P95 Setup angefangen. War aber ganz schnell bei 62° vorn und hinten um die 20° (Gunmetall Pistol), inzwischen Poppys. Rollen je nach Temperatur, wenn´s kalt ist runter bis 76A sonst eher um die 80A.
              Es ist wirklich schön, dass es nicht das eine wahre Setup gibt. Es hängen ja viele Faktoren zusammen, wie z.B Technik, Gewicht, Nutzen (Ort/Strecke) usw. die zu einem Endergebniss führen.

              Zitat von DausB Beitrag anzeigen
              Schau dir mal die Vertiefung für die Bushings an, du wirst feststellen das die auf beiden Seiten unterschiedlich ist. Du bekommst die Achse so minimal höher oder tiefer.
              Ich probiere mal aus, ob sich das lohnt. :)

              Zitat von theFU Beitrag anzeigen
              ...bzw wenn die Randal eh schon so furchtbar weich ist, dann nimmt das Hanger flippen die unangenehme Zappeligkeit. Negativer Rake eben.

              Ach ja, ich hab meine vordere Randal noch billig gepimpt: CNC Sleeved Washer und ein Riot Plug sorgen für ein gutes Stück direkteres Ansprechen, dabei gleichzeitig fühlen sich die Bushings bisschen härter an, wohl weil sie jetzt recht stramm sitzen.
              Anfangs hatte ich den Kingpin noch ein wenig locker, sodass das Longboard mehr "rumgezappelt" hat. Eher zufällig habe ich bemerkt, dass das doch etwas festere zuschrauben viel energieeffizienter ist und mehr Schwung und somit Geschwindigkeit rausholt.
              Ich werde mir auch mal die CNC Sleeved Washer anschaffen. Die sollen ja mehr Präzision und Rebound ermöglichen, weil das Bushing durch den speziellen Washer weniger Freiraum im Innenbereich bekommt.

              Lieben Gruss,
              Grymmle

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              • #8
                AW: Meine Pumping Erfahrung + Setup

                Ach ja, hast du die Achsen gekeilt oder nicht? Wenn nicht, besorg dir mal welche (und passend lange Schrauben) und probier damit mal rum. Du wirst Augen machen, wieviel Vortrieb dabei rausspringt. 12° und 9° sind denke ich gut zum rumspielen.
                Kaffee, Junge. Der schmeckt richtig.

                Die Antwort ist immer Bustin Sportster.

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                • #9
                  AW: Meine Pumping Erfahrung + Setup

                  Das P95 kommt normal mit 12° Keilen vorn und hinten, war zumindest bei mir so. Aber die 12° bringen nochmal einiges wie theFu schreibt.
                  Zuletzt geändert von DausB; 13.12.2016, 18:16.

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                  • #10
                    AW: Meine Pumping Erfahrung + Setup

                    Hey, also ich habe gerade mal nachgesehen. Vorne wie auch hinten habe ich eine Keilung von 12°. (Heißen die Riserpads?) Hinten jedoch noch mal zwischen Truck und Keilung eine Erhöhung von 0,5 cm. (Wie nennt man die wiederum?)
                    Komisch ist auch, wenn ich den Hanger vorne flippe, dann liegen die Rollen 0,5 cm näher am Brett. Demnach müsste sich ja Die Keilung minimal negieren, meine, dass Die Gradzahl abnähme (Wenn Brett 0°) je näher die Rollen am Brett sind. Aber am Ende will ich ja die Rollen weiter vom Brett bringen, sprich die Gradzahl erhöhen. Mache/Verstehe ich was falsch? Ein paar Infos um evtl. Verwirrungen vorzubeugen: Der niedrigste Punkt der Keilungen zeigen nach vorne und beide Hanger sind so eingebaut, dass wenn man das Board von unten betrachtet, der tiefere Bushingplatz zu sehen ist.
                    Ich habe auch schon die Idee gehabt, vorne zwei flat washer boardside anzubringen um eben die Rollen weiter vom Board zu bringen. Über neue Keilungen habe ich noch nicht nach gedacht.

                    Kommentar


                    • #11
                      AW: Meine Pumping Erfahrung + Setup

                      Zitat von Grymmle Beitrag anzeigen
                      Hey, also ich habe gerade mal nachgesehen. Vorne wie auch hinten habe ich eine Keilung von 12°.
                      Stimmt meins kam auch so, habe gerade Nachgeschaut und korrigiert. Allerdins war vorn die 42° Achse und hinten die 50° daruf
                      Zitat von Grymmle Beitrag anzeigen
                      (Heißen die Riserpads?)
                      Keil
                      Zitat von Grymmle Beitrag anzeigen
                      Hinten jedoch noch mal zwischen Truck und Keilung eine Erhöhung von 0,5 cm. (Wie nennt man die wiederum?)
                      Riser
                      Zitat von Grymmle Beitrag anzeigen
                      Komisch ist auch, wenn ich den Hanger vorne flippe, dann liegen die Rollen 0,5 cm näher am Brett. Demnach müsste sich ja Die Keilung minimal negieren, meine, dass Die Gradzahl abnähme (Wenn Brett 0°) je näher die Rollen am Brett sind. Aber am Ende will ich ja die Rollen weiter vom Brett bringen, sprich die Gradzahl erhöhen. Mache/Verstehe ich was falsch? Ein paar Infos um evtl. Verwirrungen vorzubeugen: Der niedrigste Punkt der Keilungen zeigen nach vorne und beide Hanger sind so eingebaut, dass wenn man das Board von unten betrachtet, der tiefere Bushingplatz zu sehen ist.
                      Ich habe auch schon die Idee gehabt, vorne zwei flat washer boardside anzubringen um eben die Rollen weiter vom Board zu bringen. Über neue Keilungen habe ich noch nicht nach gedacht.
                      Es geht nicht nur um Höhe, die hilft zwar ist aber nicht entscheidend. Vielmehr gehts (in erster Linie) drum wie die Vorderachse einschlägt & kippt. Die Hinterachse kann im extremfall 0° haben.

                      Kommentar


                      • #12
                        AW: Meine Pumping Erfahrung + Setup

                        Zitat von DausB Beitrag anzeigen
                        Keil

                        Riser
                        Danke :D

                        Zitat von DausB Beitrag anzeigen
                        Es geht nicht nur um Höhe, die hilft zwar ist aber nicht entscheidend. Vielmehr gehts (in erster Linie) drum wie die Vorderachse einschlägt & kippt. Die Hinterachse kann im extremfall 0° haben.
                        Ja das stimmt. Ich habe mit Hilfe der Höhenangabe versucht, die Neigung zu beschreiben. Die Erhöhung hinten hat ja den Zweck, die Tieferlegung des Trucks durch den negativ Keil (also Gradzahl/Neigung vom Truck verringert sich.) auszugleichen. Es hat den Anschein, dass ich diesbezüglich wohl nix mehr ändern muss.

                        Edit: Ich habe nochmal mit dem Geodreieck nachgeschaut. Truck hat vorne ca. 60° (aber eher mehr, so ca. 62°; komme irgendwie garnicht auf die 50° die laut Info von der O&H-Seite sein müssten) und hinten 42°. Ich habe den Winkel abgeschaut indem ich den Goedreieck da ansetzte wo die kugelartige Splitze hinschaut und am Board auftreffen würde und. Das müsste doch die Neigung sein, oder? Ich musste noch nie nach 'nem Achsenwinkel schauen.

                        Gruss,
                        Grymmle
                        Zuletzt geändert von Grymmle; 13.12.2016, 19:41.

                        Kommentar


                        • #13
                          AW: Meine Pumping Erfahrung + Setup

                          findest du die Randal als Hinterachse empfehlenswert? Genauer gesagt vorne Bennett hinten Randal, bin mir noch nicht ganz genau sicher ob RKPs mit TKPs so gut zusammenarbeiten.

                          Kommentar


                          • #14
                            AW: Meine Pumping Erfahrung + Setup

                            Hey, ich kenne leider nur die Randal-Achsen. Ich verweise aber gerne zu diesem Thread.

                            Lieben Gruss,
                            Grymmle

                            Kommentar


                            • #15
                              AW: Meine Pumping Erfahrung + Setup

                              Zitat von Grymmle Beitrag anzeigen
                              Edit: Ich habe nochmal mit dem Geodreieck nachgeschaut. Truck hat vorne ca. 60° (aber eher mehr, so ca. 62°; komme irgendwie garnicht auf die 50° die laut Info von der O&H-Seite sein müssten) und hinten 42°. Ich habe den Winkel abgeschaut indem ich den Goedreieck da ansetzte wo die kugelartige Splitze hinschaut und am Board auftreffen würde und. Das müsste doch die Neigung sein, oder? Ich musste noch nie nach 'nem Achsenwinkel schauen.
                              Der Winkel ist zwischen Board und der Linie vom Pivot (kugelartige Spitze) zum Bushing-Sitz. Wenn du den ändern willst verbaust du Keile. Die Achse liegt (bei der Randal) nicht auf dieser Linie sondern davor oder dahinter, je nachdem ob der Hanger normal (vorne) oder oder umgedreht (geflipt - hinten) eingesetzt wird. Das hat mit Vorlauf/Nachlauf zu tun und macht das Lenkverhalten agiler(normal) oder träger(geflipt). Der dadurch entstehende Höhenunterschied wird durch den Riser hinten ausgeglichen.
                              Zuletzt geändert von Northstar; 14.12.2016, 00:25.

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