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Fragen zur Bennett Vector

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  • Fragen zur Bennett Vector

    Hallo erstmal,
    fahre seit einigen Wochen ein O&H P95 mit Standard Randals R2 125mm 50/42° vorne/hinten und 12° wedged/dewedged. Damit bin ich eigentlich voll zufrieden, aber suche im Moment nach kleinen Verbesserungen, dich ich machen kann. Bushings hab ich schon ausgetauscht und die Rollen will ich auch erstmal behalten, deshalb jetzt die Frage nach der Achse.

    Wie ich das wahrnehme, ist die Don't Trip Poppy das angesagteste Stück, das der Markt zu bieten hat, aber die ist mir preislich im Moment doch etwas zu teuer. Außerdem habe ich häufig gelesen, dass die Bennet Vector (5 inch) eine beliebte Vorderachse zum Pumpen ist. Leider hab ich dazu aber nicht besonders viele Infos gefunden. Konkret hab ich folgende Fragen:

    1. Was für einen Pivot Angle hat die Vector? Es scheint mir, als wäre der sehr niedrig, hab aber nirgends eine Zahl gefunden. Müsste man dann nicht super stark keilen? Habe bis jetzt den Eindruck (auch nach experimentieren mit Keilen), dass der Pivot Angle schon sehr wichtig ist und ich glaube nicht dass man 40° nachkeilen kann. Kann mir das wer vorrechnen?

    2. Inwiefern unterscheidet sich die Geometrie der Vector von der der Randal? Worauf achte ich da am meisten fürs Pumpen? Lese da immer nur, wie gut die Achsen "turnen", aber woran liegt das?

    3. Würdet ihr sagen, dass die Vector ohne irgendwelche Mods (hab das Werkzeug nicht) eine lohnende Verbesserung zur Randal (vorne) ist? Insbesondere, wenn man den Preis (30-40€) im Verhältnis zur Poppy (190€) setzt? Oder sollte ich lieber sparen und dann gleich ein richtiges Upgrade machen?

    Hoffe mal, dass hier noch wer unterwegs ist und bedanke mich schonmal für jegliche Hilfe.

  • #2
    Also von der Sache an sich muß man halt unterscheiden zwischen den Achsen wie Bennett / Tracker RTX und der Randal.
    Die Randal ist eine RKP (Reverse Kingpin) Achse die gerne in 125mm und 42° hinten genommen wird. Man kann aber auch die Tracker RTS nehmen.
    Vom Prinzip geht es ja nur darum das die hintere Achse so wenig wie möglich lenkt, aber das Deck nach links und rechts gehen läßt, dagegen die vordere Achse sehr stark Lenkt. So kann man am einfachsten PUMPEN, also Vortrieb erzeugen ohne viel Kraft aufzuwenden.

    An deinem P95 würde ich mir überlegen eine Bennett oder Tracker RTX zu montieren - ne CNC Achse ist teuer und kann nicht mehr!!!
    Was in in letzter Zeit aber auch viel sehe ist das man auf Keile verzichtet und eine ChargerX oder Carver CX4 als vordere Achse montiert.
    Der Effekt ist der gleiche und hat den Vorteil das man nicht erst Keile, Lange Schrauben, andere Gummis... kaufen muss - sondern gleich starten kann!

    Ich kann gerne in die Achse Geometrie eingehen... aber warte mal auf Deine Antwort.
    Wo wohnst Du? Hast Du die Möglichkeit in einem Shop mal probe zu fahren... weil das würde ich Dir ans Herz legen.

    Fränky 8)
    just remember... there are no stupid questions. just stupid people who act like they know everything... everybody has to start somewhere, you'll figure it out soon enough

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    • #3
      Die Poppy ist ein Traum. Aber ich zitiere jemand aus dem Forum: die letzten 2% sind immer die teuersten. Meiner Meinung nach lohnt sich das Teil für Enthusiasten und Leute bei denen Geld keine Rolle spielt.
      die Bennett pumpt sich schön sobald gemoddet. Ist aber etwas kippeliger als ne Randal. Ich würde in dem Fall nicht von besser schlechter sprechen sondern von anders. Beide Achsen haben ihre Stärken und Schwächen.
      ich hab noch ne gebrauchte gemoddet Bennett rumliegen (allerdings ohne spherical im Hanger, die mod hab ich nie gemacht). Falls du Interesse hast schick mir ne pn. Alternativ gäbe es die Beernett. Paul van der beer verkauft gemoddete Bennetts mit Spherical für ich glaube um die 90.

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      • #4
        Das heißt, die Bennett is eine TKP Achse? Aber das bedeutet doch nur, dass sie andersrum montiert wird, oder? Die Lenkfreudigkeit bzw. den Achswinkel betrifft das nicht direkt, oder doch? Würde jetzt mal davon ausgehen, dass man die dann entsprechend andersrum keilt auch. Wieviel Grad keilt man die Bennett denn üblicherweise? Kann ich da meine 12° Keile/Schrauben wiederverwenden oder brauch ich da was anderes?

        Ich suche eigentlich gerade hauptsächlich nach einer anderen Vorderachse mit dem Ziel ruhiges und effizientes Pumpen auf lange Strecken bei 15-20 km/h zu ermöglichen. Habe gehört, dass die Streetsurf Achsen von Carver eher so auf kleine Schwünge, also geringes Tempo und geringe Strecken ausgelegt sind. Oder hängt das mehr von der Wheelbase als von den Achsen ab? Zumal die Carver CX wiederum etwas teurer wären, zu den ChargerX hab ich nicht viel gefunden.

        Ich wohne in München und hab schon gelegentlich beim Boneless Shop vorbeigeschaut. Ich weiß allerdings nicht, ob ich da eine Achse Probe fahren könnte...

        Danke nochmal für die Erklärungen, kannst auch gerne noch mehr auf die geometrischen Feinheiten eingehen, lerne gerne dazu :)

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        • #5
          Richtig, die Bennett ist eine Tkp. Regel für alle Achsen: den Pilot nach außen und fertig ist die Lauge. Mit 12-16° Grad keilung ist die Bennett irgendwas zwischen sehr lenkfreudig und Hundeschwanz. :D
          ich bin noch keinen Surfskate gefahren, kann also nur bedingt mitreden, die Wheelbase hat aber entscheidenden Einfluss auf die Geschwindigkeit.
          ich wohne auch in Muc. Der Boneless ist großartig, hat aber keinen Fokus auf ldp. Ich kann dir ne Bennett leihen, wenn du dir ne Methode überlegen kannst, wie du mir garantierst, dass du nicht einfach mit der Achse in der Versenkung verschwindest.

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