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Jucker Hawaii New Hoku Flex 1 - ist da noch etwas zu retten?

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  • Jucker Hawaii New Hoku Flex 1 - ist da noch etwas zu retten?

    Hallo zusammen,

    ich habe diesen Sommer mit dem Longboarden angefangen.
    Zu Beginn wollte ich einfach mal fahren und hatte mich noch nicht ernsthaft mit den unterschiedlichen Techniken/ Disziplinen auseinandergesetzt.
    Beim ersten Querlesen ist mir damals das Jucker Hawaii New Hoku ins Auge gesprungen, welches ich dann auch noch gebraucht, zu einem fairen Preis, kaufen konnte.
    Ich bin damit grundsätzlich absolut zufrieden.

    Zwischenzeitlich bin ich auf den Geschmack gekommen und würde gerne tiefer in LDP einsteigen.
    Nach ersten Versuchen, die Technik umzusetzen und weiteren Recherchen ist mir nun aufgefallen, dass ich mit meinem Board in der Disziplin wohl nicht weit kommen werde.
    Ist da noch etwas zu retten? Hat jemand einen oder zwei Tipps, wie ich das Board, ohne großen Kostenaufwand, modifizieren kann, dass es für den Zweck doch noch halbwegs taugt?
    Wenn mir das Spaß macht, dann könnte ich mir später auch noch ein vernünftiges LDP-Board suchen, aber ich möchte das erst mal testen...

    BTW
    Ich bin 45 Jahre alt, 1,94m groß, wiege 97kg und habe Schuhgröße 44

    Viele Grüße
    Nuels

  • #2
    Hallo :)

    Wenn ich das richtig google, dann ist das ein symmetrischer drop through cruiser, oder?

    Willst du hauptsächlich pushen oder pumpen?

    Falls pushen kann man damit noch einiges machen.
    Erste Investition: Riser kaufen, in der Mitte durchschneiden und zwischen Brett und Achse montieren. Nicht vergessen längere Bolzen zu kaufen. Damit kannst du die Standhöhe je nachdem was deine Achse zulässt um einen cm oder mehr absenken.

    Der nächste sinnvolle Schritt wären größere und bessere Rollen. Ich würde zu orangatang Caguamas raten. Alternativ orangatang Kegel oder seismic speedvents.

    Dann möglich: neue Achsen. Eine Option wären Paris streets. Die meisten ldp Pusher fahren skate (tkp) Achsen wie Paris streets oder indys.


    Wenn du Pumpen willst ist es nicht ganz so simpel aber möglich.
    da müsstest du ein bisschen Geld in die Hand nehmen damit wirklich was geht. Grob überschlagen so 150.
    Das ist ein bisschen komplizierter, ich erkläre es gern wenn es dich interessiert, mag aber keinen Ewigkeitstext für nix schreiben.

    Beschreibe doch bitte Mal genau was du machen willst. Eher pumpen oder pushen. Ultraskate oder Mal in die zehn Kilometer entfernte Arbeit fahren? Fährst du meistens auf gutem oder schlechten Asphalt?

    Kommentar


    • #3
      Hallo und erst einmal herzlichen Dank für die ausführliche Antwort! :-)

      Tja, so ist das mit den Rookies - Sorry, mir geht es ums Pumpen...
      Eher mal so die 10km am Nachmittag, vielleicht auch mehr, wenn ich auf den Geschmack komme und wenn ich Speed habe.
      Asphalt ist so gut bis noch okay (Straßen und asphaltierte Feldwege).

      Puh! 150,-€! Das ist mehr als ich für mein Board gezahlt habe, aber interessieren würde es mich auf jeden Fall mal!
      Oder würdest Du mir doch gleich besser zu einem anderen Board raten?

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      • #4
        Fürs Pumpen ist meiner Meinung nach zum Einsteigen das Deck nicht so wichtig. Ideal ist viel Standfläche über der Vorderachse aber das geht zur Not auch so.

        Für ein gut pumpbares Brett brauchst du schmale Achsen mit unterschiedlichen Lenkwinkeln.
        Hinten wird meistens eine r2 125mm in 42° oder das selbe als Downhill Achse wenn du sie findest gefahren. Kostet ca 30.
        Vorne wird zum Einstieg meist eine Bennett vector 5.0 empfohlen. Die musst du dann aber noch modifizieren. Neue Bushings und ein neuer kingpin sind essenziell. Optional kannst du auch noch den pivot cup gegen einen von Riptide tauschen. Bushings Von Riptide Aps.
        Alles in allem ca 60. Oder du Holst dir direkt eine fertig gemoddete Beernett von Paul Van der Beer. Kosten glaube ich um die 90. An denen ist dann aber auch alles top. Und mehr gemacht als ich jetzt hier beschrieben habe.

        Dann noch Keile. Vorne 12-16°
        Hinten beliebig viel bis auf 0° Achswinkel ist möglich. Und passende Schrauben dazu. Auch nochmal zwanzig.

        Die Bennett hat einen sehr tief sitzenden kingpin wenn sie gekeilt wird. Ich muss dir daher auch noch größere Rollen dazu empfehlen sonst bleibst du sehr schnell hängen und steigst auf die unschöne Art vorne ab. Empfehlungen siehe oben.


        Wenn das gerade absolut nicht drin ist kannst du prinzipiell die vorhandenen Achsen Keilen und vorne neue Riptide Lenkgummis rein tun. Hinten ist nicht so wichtig. Aber das wird sich trotzdem noch ziemlich träge anfühlen.

        ​​​​​

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