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Anfänger und das Problem mit dem Gefälle

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  • Anfänger und das Problem mit dem Gefälle

    Hi,

    ich bin seit letzter Woche dabei Longboard zu fahren. Viele Bewegungen kenne ich vom Snowboard sehr gut, aber habe Probleme mit Gefälle. Mir fehlt vorallem die Möglichkeit das Board quer stellen zu können um zu bremsen. Meine Fußbremse funktioniert, aber da ich in einem Dorf auf einem Berg wohne, sieht meine Sohle dementsprechend malträtiert aus.

    Bei Videos konnte ich sehen, dass sliden wohl als weitere Bremsmöglichkeit verwendet werden kann. Mangels Gloves habe ich mich an standup slides probier, aber das Board wollte sich einfach nicht auslenken lassen. Es endet immer darin, dass ich ins carven verfalle wie beim snowboarden.

    Deswegen würde ich gerne wissen, ob ich einfach noch zu langsam unterwegs bin oder ob mein Setup ungünstig ist. Ebenso stellt sich die Frage ob ich nicht einen Schritt zu weit bin und kleiner anfangen sollte, wobei ich hier Tipps bräuchte.

    Mein Board ist ein Big Blazer 32" Cruiser Cherry Bamboo (unverändert). Ich hab extra etwas kleineres gewählt, um in der Stadt damit rumcruisen zu können. Während ich in der Stadt auf der Ebene sicher vorwärts komme, habe ich hier bei mittleren Steigungen schon Probleme. Wie steil und wie schnell ich unterwegs bin kann ich echt nur schwer einschätzen, da das Gefühl doch sehr trügerisch sein kann.

    Vielen Dank schonmal

    Grüße

    Silenzer

  • #2
    AW: Anfänger und das Problem mit dem Gefälle

    Also wenn du richtig gut carven kannst, solltest du ein Gefälle bis zu 10% managen können (ist dann aber schon die hohe Schule des Carvens).
    Für Fußbremse solltest du dir schleunigst Bremssohlen wie die von Atopic besorgen. Die sparen dir viel Geld. Bei der Gelegenheit kannst du die Slidegloves gleich mitbestellen. Schotterflechte an den Händen kommt nicht so gut...
    Höhenprofile kannst du z.B. gut mit dieser Seite ermitteln: http://geo.ebp.ch/gelaendeprofil/ oder auch findhills.com.
    Zum Setup kann ich nichts sagen. Sieht mir nicht aus wie ein ausgewachsener Freerider...
    Ansonsten: Zeit lassen, Brett und Rollen kennenlernen, mit weniger Gefälle anfangen, dich von unten nach oben arbeiten und nicht gleich von ganz oben starten.

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    • #3
      AW: Anfänger und das Problem mit dem Gefälle

      Vielen Dank für die Antwort!

      Mit dem Link habe ich herausbekommen, dass 3-4% Steigung für mich angenehm zu fahren sind, während ich bei 9% schon sehr am kämpfen und bremsen bin. Mein Board carvt sehr gut würde ich sagen und lenk leicht ein.

      Die Bremssohlen sidn interessant. Welchen Kleber sollte ich hierfür verwenden, da sie nicht selbst klebend sind, wenn ich das richtig gesehen habe.

      Slide gloves sind schon bestellt und Sohle + Kleber werden demnächst folgen.

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      • #4
        AW: Anfänger und das Problem mit dem Gefälle

        Ich bin mit der Sohle einfach zum Schuster gegangen. Der hat mir dann auch vorher das Profil von der Vulkansohle geholt...

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        • #5
          AW: Anfänger und das Problem mit dem Gefälle

          Was ist die "Vulkansohle"?

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          • #6
            AW: Anfänger und das Problem mit dem Gefälle

            die vulkanisierte Sohle meiner Skateschuhe.

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            • #7
              AW: Anfänger und das Problem mit dem Gefälle

              Hat das mit dem Drunterkleben gut funktioniert? Ich bin bisher immer daxon ausgegangen, daß sich vulkanisierte Sohlen nicht reparieren lassen...

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              • #8
                AW: Anfänger und das Problem mit dem Gefälle

                Ja, schon... Bei dem jetzigen Paar Schuhe musste ich allerdings die Ränder der Sohle an verschiedenen Stellen mit Sekundenkleber nachbearbeiten. Aber ich vermute, der Meister hat nur etwas am Leim gespart.

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                • #9
                  AW: Anfänger und das Problem mit dem Gefälle

                  Zitat von Holunder Beitrag anzeigen
                  Ich bin mit der Sohle einfach zum Schuster gegangen. Der hat mir dann auch vorher das Profil von der Vulkansohle geholt...
                  ch bin erstaunt, dass Du überhaupt noch einen Schuster gefunden hast. Das allerhöchste hier in der Gegend sind Annamestellen von Reparaturdiensten zur Schuhreparatur udgl., wo man seine Botten dann zum Richten abgeben muss und die werden dann irgendwohin geschickt und nach ein paar Tagen kann man sie wieder abholen. Einen echten Schuster-Handwerker alter Schule vor Ort zu haben, der einem dann nach einem erläuterndem Gespräch solche "Spezialwünsche" erfüllen kann, gleicht m.E. heutzutage einem Sechser im Lotto...

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                  • #10
                    AW: Anfänger und das Problem mit dem Gefälle

                    Ja, leider geht der demnächst in Rente.

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                    • #11
                      AW: Anfänger und das Problem mit dem Gefälle

                      Da hier das Thema Bremssohlen angesprochen wurde:

                      Wie sehen die Erfahrungen mit den verschiedenen Bremssohlen, z.b die oben angesprochenen Atopic, auf sagen wir mal "semi-sauberem" Untergrund aus?

                      Mein "Problem" ist, ich fahre häufig auf Feld / Radwegen auf denen auch mal Dreck und Rollsplit liegt. Selbst mit vollem Druck auf dem Fuß komme ich schier nicht mehr zum Stehen.
                      Außer viel Lärm tut sich da nicht wirklich viel. Auf sauberem Untergrund greift die Sohle von meinen Schuhen ganz anständig.

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                      • #12
                        AW: Anfänger und das Problem mit dem Gefälle

                        Zitat von Saltator Beitrag anzeigen
                        Einen echten Schuster-Handwerker alter Schule vor Ort zu haben, der einem dann nach einem erläuterndem Gespräch solche "Spezialwünsche" erfüllen kann, gleicht m.E. heutzutage einem Sechser im Lotto...
                        Juchu, da hab ich doch gleich zwei Sechser Vielleicht fang ich doch noch mal an, Skateschuhe zum Skaten zu tragen

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                        • #13
                          AW: Anfänger und das Problem mit dem Gefälle

                          @rollroll: Die Sohlen von Atopic verhalten sich genau so, wie du es beschreibst. Musst du wohl oder übel mehr Bremsweg einplanen. Aber die weißen Streifen von den Kieseln unter deinem Fuß sehen dann schon schick aus.

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                          • #14
                            AW: Anfänger und das Problem mit dem Gefälle

                            Hab heute eisern versucht zu sliden :D Es ist garnicht so einfach, dass die Rollen den Gripp verlieren. Teils hat es geklappt, aber 95% komme ich dann nicht mehr zurück oder das Board haut mir ab. Ich versuch mich mal weiter, zur Not sollte ich wohl doch Rollen kaufen, die dafür tatsächlich geeignet sind. Als Anfänger ist es vermutlich schwerer auch wenn nicht unmöglich mit den Cruiserrollen zu sliden. Die Rollen stottern so und greifen gern wieder den Grip auf sobald ich zu langsam werde. Gleichzeitig will ich am Anfang beim Versuch nicht übermäßig schnell sein, was zum Teil wohl kontraproduktiv ist.

                            Aufjedenfall bleibe ich drann :D Haben sich wenigstens die Protektoren schonmal gelohnt.

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                            • #15
                              AW: Anfänger und das Problem mit dem Gefälle

                              Mir ist nicht ganz klar, was du eigentlich vorhast. Carven oder sliden? Beim Carven willst du ja zumindest vorn Grip haben und nur die hinteren Rollen sollen etwas rutschen. Das erreichst du, indem du möglichst weit in die Knie gehst (wenn du glaubst, du stehst tief, geh noch eine Handbreit tiefer) und viel mit den Schultern eindrehst. Wird es zu rutschig, beuge dich mit dem Oberkörper etwas nach vorn. Das ist eine feine Balance und erfordert viel Übung.
                              Wenn du ernsthaft sliden willst, d.h. dass beide Achsen ausbrechen, besorge dir gescheite Rollen und fange mit glovedown slides in beide Richtungen an.

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