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Riserpad - Keile (fürs pumpen)

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  • Riserpad - Keile (fürs pumpen)

    Hi Leute,

    ich hab mir vor kurzem mein erstes Longboard geholt.
    Es handelt sich um das Volten "the Pier" und hat Achsen von "Standard" drauf, die glaub ich 45° haben.
    Es ist zwar nen günstiges Komplett-Brett, aber zum Einstieg und gucken ob's mir taugt wird's vorerst reichen. :)

    Früher bin ich bereits Snakeboard gefahren und hab nun auch mitbekommen, dass man mittels sogenanntem "pumpen" eine ähnliche Fortbewegung bewirken kann, nur eben auf einem Longboard...
    und genau das will ich jetzt auch können ! (: ständiges pushen nervt ;)

    Nun find ich jedoch, dass der Lenkwinkel bei dem Board nicht so wirklich beeindruckt und hab nach etwas stöbern erfahren, dass Pivots von min. 50° empfohlen werden. Dabei bin ich auch auf die Lösung mit den Keilen gestoßen, was beim Pumpen wohl fast schon Pflicht ist.

    Nun zu meinen Fragen:
    1. Können denn pro Achse auch mehrere Keile übereinander verbaut werden ? (sozusagen stapeln)
    2. Erhöht sich durch Keilen die Gefahr von Wheelbites ?
      (wenn ich mir das logisch überleg sollte sich ja die Achse durch den höheren Winkel mehr zur Seite verdrehen und dadurch weniger vertikal kippen = geringeres Risiko von Wheelbites)
    3. Welche Nachteile ergeben sich bei Verwendung von Keilen ?
    Für weitere Tipps bin ich natürlich ebenfalls offen (: z.B. Boardsetup, etc. :)

  • #2
    1. Ja. Die kann man stapeln. Irgendwann müssen die Bolzen nur ganz schön um die Kurve. Das ist der limitierende Faktor. Ich würde für den Start aber eh nicht auf mehr als 60-65 vorne hochkeilen (hinten 20-0).
    2. Theoretisch ja, aber die Keile haben ja auch Höhe, das gleicht das mehr als aus. Du wirst also eher höher stehen als vorher

    ​​​​​​3. Du stehst höher, pushen wird also schwieriger.

    Nicht gefragt aber wichtig zu sagen: deine Achsen sind vmtl 180mm breit. Breite Achsen sind träger als schmale Achsen. Pumpen macht so ab 130mm Spaß. Des weiteren sind deine Lenkgummis vmtl nicht optimal. Gute Lenkgummis sind derzeit Riptide. Es gibt hier im Forum gute Threads zum Thema wie mache ich ein pump Setup von 2013. Geändert haben sich die Marken die zu empfehlen sind aber das Prinzip ist gleich geblieben.

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    • #3
      Hey triplef,
      vielen Dank für die Infos.
      Hab mit bereits Keile und Lenkgummis geordert (leider hier in Graz in keinem Shop zu finden );
      Mal sehen ob's klappt,...
      ansonsten muss wohl doch nen teureres Longboard her bzw. eins zusammenbauen...

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      • #4
        Für's reinschnuppern ins pumpen hätte ich dir mal empfohlen, die Bolzen Keile in 6 und 12° zu besorgen und damit mal rumzuspielen. Jeweils mit der flachen Seite nach vorn macht die Vorderachse lebendig und die Hinterachse träge. Dazu vorn weichere, hinten härtere Bushings, trau dich auch mal, absurd weich auszutesten, also auch im Bereich 70-75a.
        Erfahrungsgemäß taugen die Rollen auf solchen superbilligen Completes eher wenig, daher würde ich an deiner Stelle über einen Tausch der Rollen nachdenken. 70-75mm Durchmesser, breit und mit scharfen Kanten. Klassiker wären Abec11 Bigzigs (HD), Orangatang Inheat / 4President oder auch Seismic Alpha / Hotspot / Speedvents 73mm, Venom Mach 1.

        Du merkst vielleicht schon, mit dem Pumpen kommt man schnell in sehr nerdige Gefilde und Materialschlachten sind keine Seltenheit :D
        Kaffee, Junge. Der schmeckt richtig.

        Die Antwort ist immer Bustin Sportster.

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        • #5
          Hey theFu,
          lustig,... hab nämlich gestern meine erste Zubehör-Bestellung erhalten und dabei waren:
          • Sunrise Gummies Double Cone 85A Lenkgummi (yellow)
          • Sunrise Gummies Double Barrel 75A Lenkgummi (blue)
          • Bolzen 12° Angled Riser Pads
          • Bolzen 6° Angled Riser Pads
          Gleich mal vorn die weichen Gummis und den 12° Keil verbaut, hinten den 6° Keil und ab nach draußen.
          Geht echt gleich viel besser und hat schon fast Snakeboard-Felling.

          Und das es ans Rumprobieren, umbauen, verbessern, etc. geht, is mir jetzt auch klar geworden. Macht aber auch irgendwie Spaß. :D

          Bin daher jetz grad am überlegen, ob ich mir die Randal RII 150mm holen soll (verkauft hier grad einer recht günstig).
          Wobei triplef ja schon meinte, pumpen geht erst bei 130mm los...
          (also so ganz ohne Vergleich behaupt ich einfach mal, dass es bei mir gestern auch mit den 180mm schon ganz gut geklappt hat... ;)

          Was ich aber noch nicht ganz verstanden hab:
          1. Warum sind denn die Rollen so wichtig ? (und welche Eigenschaft bringt hier den Einfluss)

          2. Bezieht sich auf die Decks bzw. meinen bisherigen Infostand zum pumpen bzw. LDP:
          Man ließt ja, dass bei Decks TopMount sowie weniger Flex besser sein soll.
          Auch ein Vorteil, den ich mittlerweile entdeckt hab ist, dass man den Vorderfuß direkt über der Vorderachse positionieren kann.
          Nun seh ich aber bei den meisten, dass diese "DropThrough" Decks, teils sogar "Doubledrop" oder mit diesen Schienen (GBomb, Tusk Brackets, etc.) nutzen.
          Da ist es doch nicht mehr Möglich, über der Achse zu stehen...
          Und tiefer stehen bringt ja nur den Vorteil, besser pushen zu können... das brauch ich ja bei nem ldp nicht...
          Warum sind die Dinger dann so beliebt bzw. worin liegt der Vorteil ?

          3. Die Technik - Hinterachse:
          Eigentlich ist es ja nix anderes als Snakeboard bzw. diese Waveboards...
          bei beiden ist auch die Bewegung der Hinterachse gewollt. Beim Snakeboard kann man ja sogar nur mit dem vorderen oder auch dem hinteren Fuß "pumpen".
          Warum ist es bei LDP immer besser, desto weniger hinten gelenkt wird ?

          Danke schonmal...

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          • #6
            1. Es geht um den rebound der Urethanmischung. Je Rebound desto länger rollt die Rolle. Heißt weniger sich anschieben müssen. Gleichzeitig brauchst du ne Rolle mit Grip (75-80a duro, scharfe Lippe, glanzschicht, griffige Urethanmischung )
            große Rollen sind für longdistance schöner weil sie das Tempo länger halten

            2.ldp steht sowohl für longboard distance pushing, als auch für long distance pumping. Zum Pushen ist tief stehen praktisch, zum Pumpen hoch über der Achse. Double Drop boards sind meistens eher pusher. Plattformen sind hybride, also der Versuch beides zu machen. Für Langstrecke brauchst du irgendwann beides ​​​​weil unterschiedliche Muskelgruppen beansprucht werden.

            3. Beim Longboard muss eine Achse lenken und die andere nicht. Prinzipiell geht auch wendige Hinterachse und stationäre Vorderachse. Effektiver und fast ausschließlich genutzt ist aber vorne wendig hinten träge.
            ​​​​​​
            Randal hat ne 125 in 42°. Die ist ne gute Basis für ne Hinterachse. Die kann man auch umfunktionieren. Ich hab den Hanger heute noch in der Eigenbau 0° Achse an meiner Plattform verbaut. Prinzipiell geht ne 125er mit nervt 50er Baseplate auch als Vorderachse. Ich glaub TheFu fährt eine. Alternativ ist die klassische Vorderachse die Bennett Vektor 5.0

            wenn ich dein Brett richtig nachgeschaut habe hast du übrigens 165er Achsen. Dann ist der Sprung auf 150 nicht so merklich denke ich.

            versuch mal hinten noch weiter runter zu keilen. Ich hab noch Keile und lange Bolzen, kann dir gegen Versandübernahme was schicken.
            ​​​​​
            Zuletzt geändert von triplef; 08.08.2019, 11:56.

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            • #7
              Gute Rollen sind wichtig, weil zum einen gutes Urethan deutlich (!) besser / smoother / länger rollt als das meiste der billigen Rollen, zum anderen ist die Form deiner Rollen nicht gut für Grip, da die abgerundeten Rollenkanten sich nicht in den Asphalt reinkrallen können. Viel schnelleres ausbrechen kann die Folge sein.

              Falls du das mal probieren willst, ich hätte nen Satz Rad Advantage 80a abzugeben :D
              Kaffee, Junge. Der schmeckt richtig.

              Die Antwort ist immer Bustin Sportster.

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