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breite Skateachsen vs Longboardachsen - Unterschiede im Fahrverhalten

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  • breite Skateachsen vs Longboardachsen - Unterschiede im Fahrverhalten

    Hi,

    z.T. sind Skateboardachsen so breit erhältlich wie Longboardachsen.
    Kann mir jemand sagen, wie sich beide im Fahrverhalten unterscheiden (Lenk-/ Kurvenverhalten, Geradeauslauf, usw.)?
    Für welchen Einsatzbereich beim Longboarden sollte man besser breite Skateachsen wählen?

    Thx

  • #2
    https://www.todoskate.com/en/tkp-rkp-skate-trucks/

    Hier wäre ein bisschen Info.
    Ergänzungen:
    Tkps machen höhere Geschwindigkeiten schlechter mit. Downhill geht also nicht. Manche fahren indys zum freeriden.

    Im Forum ist dazu noch mehr zu finden. Euch Mal durch die entsprechenden Kategorien klicken oder die Suchfunktion benutzen :)

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    • #3

      Hi,
      danke für die Infos und für den Link!
      Wenn ich es richtig verstanden habe, haben die RKP (Longboard) -Achsen sowohl beim Lenkverhalten als auch bei Geradeauslauf Vorteile gegenüber den TKP-Achsen.
      Ich war davon ausgegangen, dass jeweils eine Bauform einen Vorteil bei nur einer der Eigenschaften hat und zwar so, dass die TKP-Achsen ein besseres Lenkverhalten haben.

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      • #4
        Rpks haben im Geradeauslauf nur bei höheren Geschwindigkeiten Vorteile

        Tkps sind in der Mitte oft etwas stabiler, tiefer und leichter

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        • #5
          Danke!

          Kommentar


          • #6
            Auf was für ein Brett willst du denn welche Achsen knallen?

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            • #7
              Den Beitrag werde ich noch mal überarbeiten und dann neu rein stellen.
              Zuletzt geändert von LongBoardie; 17.06.2020, 21:37.

              Kommentar


              • #8
                Hi,

                das Deck ist noch nicht vorhanden.
                Es soll eine Mischung zwischen Long- und Skateboard werden, ca. 90 cm lang aber so breit wie ein Longboard.
                Dazu würde ich gerne noch einen eigenen Thread eröffnen, oder mich an einen anderen dran hängen, nur weiß ich nicht an welchen (?).

                Die Achsen sollten sehr kurvenfreundlich sein, also auch gut pumpbar.
                Was ich aber nicht suche sind sog. "Surfachsen", da ich damit auch stabil geradeaus fahren können möchte.
                Ich meine gelesen zu haben, dass das mit Surfachsen nicht gut möglich ist.
                Es wäre jedoch schön, wenn sie dennoch dicht an Surfachsen heran kämen, was das Kurvenverhalten betrifft.

                Die Achsen sollten stabil sein und sich nicht leicht verbiegen.
                Ich habe hier schon öfter gelesen, dass sich die ...... sowohl in der Version 1 als auch der Version 2 verbiegen sollen.
                Wieso man nicht einfach Achsen konstruiert, die sich nicht verbiegen, ist mir nicht klar. Inzwischen gibt es eine 3. Version, bald womöglich eine 4.
                Auch sollten die Bushings, sowie Cups nicht mehr als durchschnittlich verschleißen. Im Forum wird immer wieder ein bestimmter Achsenhersteller als stark bushing-zerstörend erwähnt.
                Am liebsten wäre es mir, verschiedene zur Auswahl zu haben, aber so viele Achsen gibt es gar nicht.

                Da wird es wohl schwierig.
                Vielleicht wären die Indys nicht schlecht.
                Wahrscheinlich sind die nicht so gut lenkbar wie die RKPs, doch gehe ich aufgrund der Erfahrung dieses Herstellers davon aus, dass sie sich nicht verbiegen und auch mit Bushings und Cups gut umgehen.

                Thx

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                • #9
                  Soll das Deck symmetrisch werden oder magst du damit nur in eine Richtung fahren?
                  Davon würde ich die Auswahl abhängig machen. Wenn du pumpen willst, wären eine lenkfreudige Vorderachse und eine träge Hinterachse ideal.

                  ​​​​​​​Wenn du damit aber in beide Richtungen fahren willst müssen die Achsen symmetrisch sein.

                  Kommentar


                  • #10
                    Vom einfachen umhergurken wird keine Achse wirklich krumm, da musste schon mit rum springen.

                    Generell fühlen sich RKP auf arg kurzer Wheelbase nicht gut an (das wird dann schnell nur noch zitterig), ebenso TKP auf langer Wheelbase (Kurvenradius wie ein Reisebus). Verrrate doch mal was zu Deck und meistem Einsatzzweck, dann können wir weiter schauen.

                    Ein Mittelding wären übrigens noch TKP mit nach vorn gerichtetem Pivot, z.B. Bear Polar oder Tracker Dart. Die sind etwas laufruhiger als TKP mit steilem Pivot.
                    Kaffee, Junge. Der schmeckt richtig.

                    Die Antwort ist immer Bustin Sportster.

                    Kommentar


                    • #11
                      Hallo,

                      danke für den Input!

                      Zitat von theFU Beitrag anzeigen
                      Generell fühlen sich RKP auf arg kurzer Wheelbase nicht gut an (das wird dann schnell nur noch zitterig), ebenso TKP auf langer Wheelbase (Kurvenradius wie ein Reisebus). Verrrate doch mal was zu Deck und meistem Einsatzzweck, dann können wir weiter schauen.
                      Gut zu wissen. Ich hatte hier die Tage ab und zu gesehen, dass sehr kurze Boards oft mit TKP-Achsen ausgerüstet werden, aber nicht gewusst warum.
                      Meinst du zittrig wie Surfachsen?

                      Zitat von triplef Beitrag anzeigen
                      Soll das Deck symmetrisch werden oder magst du damit nur in eine Richtung fahren?
                      Davon würde ich die Auswahl abhängig machen.
                      Wenn du damit aber in beide Richtungen fahren willst müssen die Achsen symmetrisch sein.
                      Das Board sollte ca. 85 cm +-5 cm lang und symmetrisch sein, also ein Directional (wie old school Skatedeck / Pool-Deck).
                      Ein Kichtail sollte es auch haben und zwischen 23-25 cm breit sein.
                      Nutzen würde ich es nur auf der Straße.

                      Zitat von triplef Beitrag anzeigen
                      Wenn du pumpen willst, wären eine lenkfreudige Vorderachse und eine träge Hinterachse ideal.
                      Das klingt kompliziert.
                      Wäre das eher zu empfehlen als bei zwei gleichen Achsen mit Riserpads nachzuhelfen?

                      Zitat von theFU Beitrag anzeigen
                      Ein Mittelding wären übrigens noch TKP mit nach vorn gerichtetem Pivot, z.B. Bear Polar oder Tracker Dart. Die sind etwas laufruhiger als TKP mit steilem Pivot.
                      Ich hatte nicht gewusst, dass es solche TKP-Achsen gibt.

                      Zitat von theFU Beitrag anzeigen
                      Vom einfachen umhergurken wird keine Achse wirklich krumm, da musste schon mit rum springen.
                      Auch gut zu wissen!
                      Falls man also auch Springen möchte, sollte man also generell auf breite Skateboardachsen zurückgreifen, da Longboardachsen dafür nicht ausgelegt sind.
                      Bei Ollies sollten aber auch Longboardachsen gerade bleiben.
                      Ist eigentlich die Form der Nose dafür verantwortlich, ob Ollies funktionieren, oder kann die Forum unterstützend wirken?


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                      • #12
                        Wirkt unterstützend. Eine nach oben gebogene nose hilft das Brett zu leveln, damit man keinen Rocket Ollie macht.

                        Polar bears eventuell mit Keilen könnten eine gute Lösung sein. Bei einem Freiburger Longboard Shop gab's die neulich im Sale. Vielleicht haben sie noch welche.

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                        • #13
                          Welche Achsbreite würde man bei einem 23-25 cm breiten Deck denn wählen, wenn man Longboardrollen mit 65-70 mm Durchmesser nutzen wollte?
                          Mir ist klar, dass es eher auf die Breite der Rollen ankommt und darauf, wo die Lager in der Rolle befestigt sind.

                          Zitat von triplef Beitrag anzeigen
                          Wirkt unterstützend. Eine nach oben gebogene nose hilft das Brett zu leveln, damit man keinen Rocket Ollie macht.
                          Meinst du, dass sie generell unterstützend wirkt, also dass sie zusätzlich zur Reibung am Griptape hilft, oder nur unterstützend gegen einen Rocket Ollie?

                          Generell sind Ollies mit schweren Rollen wahrscheinlich nicht so einfach.
                          Zuletzt geändert von LongBoardie; 22.06.2020, 20:16.

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                          • #14
                            Das sind ca 9,5 Zoll. Da würde ich schon die 180er nehmen.
                            Zu den Rollen: wenn du tricksen willst brauchst du kleine leichte Rollen. Achse und Rollen sind wenn du den Tail auf den Boden haust quasi ganz außen an einem Hebel. Daher knallt deren Gewicht richtig böse rein. (Das ist übrigens auch der Grund warum Titan verstärkte Achsen für Skateboards angeboten werden obwohl die nur 20 Gramm weniger wiegen, man spürt diese 20 Gramm)

                            65mm müsstest du wahrscheinlich ohne Riser unter das Brett bekommen. Für mehr kann es gut sein dass du aufbocken musst.
                            Ich würde dir entweder fürs dancen geeignete Rollen empfehlen 65mm großer und luftiger Kern, oder du Holst dir einen Satz zum cruisen und einen zum tricksen.

                            Die nose wirkt zusätzlich unterstützend. Ein Rocket Ollie ist ein Ollie bei dem es nicht mehr gelungen ist das Brett aus der schrägen wieder in die horizontale zu holen nachdem man den Tail gepoppt hat. Mit einer nose hat dein Fuß einen Punkt gegen den er gut arbeiten kann.

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                            • #15
                              Vielen Dank noch mal für deine hilfreichen Infos zu Achsen und Rollen!

                              Was ein Rocket Ollie ist, war mir klar.
                              Ja, das stimmt. Mit einem Deck mit Noserocker könnte man gut dagegen arbeiten.
                              Das hatte ich nicht bedacht.

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