Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

LDP Setup mit Loaded Omakase

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • LDP Setup mit Loaded Omakase

    Hallo Zusammen,

    Ich benötige mal eure Hilfe.. Ich bin Kai und komme aus Niedersachsen, 44 Jahre und kann seid meiner teenagerzeit skaten..

    Ich habe mir nach 30 Jahren Skateboardabstinenz vor kurzem wieder ein Board zugelegt. Mit 44 will ich aber keine Tricks mehr machen und lernen - es geht eher ums rumcriusen.. Von Carvem und Pumpen habe ich erst nach dem Kauf des ersten Decks gelesen.
    Jedenfalls ist es ein Loaded Omakase mit Paris V3 und Orangatang InHeat 77A geworden. Nach den ersten Testkilometern habe ich vom Carvem bzw. Pumpen gelesen und festgestellt das es mit den 180mm Paris Trucks zwar ein bisschen funktioniert aber nicht wirklich gut.. Daraufhin habe ich mir noch ein Carver Black Tip mit CX Achsen gekauft. Das geht schon viel besser und macht mir riiichtig Spaß.

    Nach weiteren Recherchen im Netz bin ich aufs LDP gestoßen. Und nun würde ich gern das Omakase LDP fähig umbauen. Budget sagen wir mal 200€. Die don't Trip Poppys sind mir aktuell etwas zu teuer.

    Welche Trucks/Bushings/Riserpads würdet ihr mir empfehlen?

    Das Deck und die Rollen sind ja soweit erstmal brauchbar, oder?


  • #2
    In welchem Verhältnis willst du denn Pumpen/Pushen?
    Auf einem nicht-Plattform Deck wird jede Mod, die die Pumpbarkeit verbessert die Pushbarkeit verschlechtern.

    Ich gehe jetzt einfach mal von einem Pump zentrierten Setup aus:
    Meine Empfehlung: Selbstgemoddete Bennett:
    Bennett Vector 5.0 (ca 35€)
    Wechselkingpin + Flatwasher (ca 5)
    Neue Lenkgummis (Riptide APS 10-20€), Einmal Tall, einmal normal hoch, entweder Tallbarrel, Barrel oder wenn du ein bisschen stabiler willst: Tallcone barrel (Härte siehe Gewichtstabelle von Riptide, ich bin bei ca 70kg ca 75a gefahren)

    Optional: Spherical einbauen (gibt Tutorials im Forum oder auf youtube), Benötigt Spherical + JB Weld + Zeit + Arbeit (ca 20€)

    Gesamt: ca 60-80€

    Alternative: fertig gemoddete Bennett kaufen: Beernett (Suche Paul van der Beer auf facebook. Den der offensichtlich Bennetts moddet). Kostet ungefähr nen Hunni.

    Hinterachse: Randal R2, 125mm, 42°
    Achse: Ca 30€
    Optional: Wechsel Bushings auf Riptide APS Kosten: 10€
    Optional: Pivot polieren Kosten: A Hauffa Aweit :D

    Keile:
    Vorn Bennett maximal +16°
    Hinten auf bis zu 0° runter möglich, ich würde für den Start was zwischen 30° und 20° empfehlen.
    Kosten: Ca 20

    Macht gesamt: 60-80 für die Achse
    40 für die Hinterachse
    20 für die Keile

    Ca 140€ je nachdem wie viel du machen magst
    Dazu würde ich unbedingt einen Satz größere Rollen empfehlen! Eine gekeilte Bennett hat einen unfassbar tief sitzenden Kingpin, der gerne an allem hängen bleibt (Meine Ellebogen und Knie wissen wovon ich rede).
    Empfehlung: Orangatang Kegel oder Caguamas
    Damit bist du alles in allem bei ca 200 € und kannst ne Menge aus deinem Brett für Pumpen auf Langstrecke holen.

    Ebenfalls Optional: Bei beiden Achsen die Pivot Cups durch Riptide Pivot Cups tauschen. Kosten: Ca n Zehner/Achse.
    Bringt spürbar viel, kann aber auch zu einem späteren Zeitpunkt gemacht werden.

    Kommentar


    • #3
      Hallo triplef,

      Vielen Dank für deine schnelle und vor allem ausführliche Antwort. Find ich klasse.

      Ich schau mir die vielen Infos heute Abend mal in Ruhe an. Ist ja doch ne Menge Umbekanntes...

      Was ist denn ein Plattform Deck? Bzw. wo liegen die Unterschiede zu dem Omakase? Würden die gemoddeten Bennets auch auf einem Plattfomdeck funktionieren?

      Deinen Annahme zum Pumpen war vermutlich richtig :-).. Wobei ich da scheinbar den Unterschied im Bewegungsablauf noch nicht erfasst habe..

      Gibt es eine Bezugsquelle wo man alles zusammen bekommt?





      Kommentar


      • #4
        Eine Plattform ist ein Brett das durch brackets mit den Achsen verbunden wird. Such Mal nach gbomb oder Exile.
        Die Bennett geht auch auf einer Plattform.

        Das sollte es eigentlich in allen gut sortierten Skateshops geben.

        Plattform heißt dann aber spürbar mehr als 200€

        Kommentar


        • #5
          Ein Plattformboard ist, wenn die Standfläche tief zwischen stark angewinkelten Aluminium-Winkeln, in denen die Achsen montiert sind, ist. Google dazu mal G-Bomb oder Rocket Exodus, dann siehst du schon, worum es da geht. Boards dieser Art wollen die Pumpbarkeit bei maximaler Tiefe für gute Pushbarkeit vereinen. Das ist natürlich letztlich ein Kompromiss, der aber meist recht gut funktioniert, wenn man es richtig ge-setup-t hat.

          Das Omakase ist klassisch topmount, also die Achsen einfach unters Deck montiert und du stehst quasi darauf.

          Falls du modular aufrüsten willst, kannst du die klassische Bennet-Randal-Kombination auch auf einem solchen Plattform-Setup nutzen.

          Der günstigste Einstieg wäre, die vorhandenen Achsen zu nehmen, vorne sehr weiche Lenkgummis einzusetzen und die Achsen mit gekeilten Pads vorn wendiger und hinten träger zu machen (recht weiche Bushings und 12° Keile hab ich übrig bei Interesse). Das reicht dann schonmal, um die Bewegungsabläufe als solches kennen zu lernen. Wenn es dich dann richtig anfixt, wirst du so oder so Geld in die Hand nehmen :)
          Kaffee, Junge. Der schmeckt richtig.

          Die Antwort ist immer Bustin Sportster.

          Kommentar


          • #6
            Cool! Danke für die ganzen Infos! Ich glaub das LDP ist genau mein Ding. Bin jetzt schon angefixed.

            Wenn ich auf Platform gehen wollte, müsste ich ja alles auf einmal kaufen.. Das ist mir jetzt zu noch zuviel Geld.

            Die Achsen habe ich jetzt wie vorgeschlagen bestellt.. Beernet + Randall mit Riptide komplett.



            Eine Frage hätt ich noch:

            Welche Härte sollten denn die Rollen bei Split Duro setup haben? 77 und 80 oder 77 und 83?



            Zuletzt geändert von keif; 11.07.2020, 06:44.

            Kommentar


            • #7
              Du musst hat nicht zwingend Split duro fahren.
              Ich bin einige Zeit Split duro gefahren und jetzt wieder bei einfach einem.
              Faustregel: je schlechter die Straßen auf denen du fährst desto niedriger der duro.
              Ich würde persönlich 80 oder 83 nehmen.

              Kommentar


              • #8
                OK Danke nachmal..! :-)

                Kommentar


                • #9
                  Mir fällt gerade auf, dass wenn ich demnächst ausrüstungstechnisch hochrüste, ein Satz selbst gebaute Brackets plus eine (relativ runtergerockte) Plattform frei würden, die ich günstig Weitergeben könnte. Solltest du Interesse haben, schreib mir doch ne PN mit deiner Mail oder ner Handynummer. (In den Betreff schreiben und nur einen Buchstaben in die eigentliche Nachricht setzen, sonst funktioniert es nicht)

                  Kommentar

                  Lädt...
                  X