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Rollen-Theorie - wie die geeignete Rolle finden?

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  • Rollen-Theorie - wie die geeignete Rolle finden?

    Hallo Forum,

    ich bin durch ein Mitglied auf einen schönen Blogeintrag gestoßen der sich intensiv mit den verschiedenen Charakteristika von ROLLEN auseinander setzt. Der Blog war auf Englisch, sicherlich ist es für den ein oder anderen sinnvoll, diesen auch übersetzt vorliegen zu haben - darum habe ich mich mal rangesetzt.

    Ich distanziere mich also ausdrücklich vom Inhalt und beanstande das folgende nicht als mein Werk - Ruhm, Ehre, Frauen und Schnapps gebührt alleine dem Autor.

    Der Link zum Eintrag:
    http://blog.bustinboards.com/?p=2316
    Ich habe mich mit einigen Übersetzungen ein bisschen schwer getan - sollte ich also irgendwas versemmelt haben und es gibt da einen supercoolen Fachbegriff für, lasst es mich bitte wissen, dann kann ich es ändern :)
    _______________________________________________________________
    INTRO

    Hier geht es weniger um bestimmte Rollen, sondern darum mit diesem Post zu erreichen, dass sich jeder über die Rollen die er in den Händen halt eine eigenen Meinung bilden kann. Das heißt die Charakteristiken lip shape, Durometer, core size, core position und weitere werden behandelt.

    LIP SHAPE

    Lip Shape – die Form der Außenkante der Rolle. Es gibt vier unterschiedliche Formen in diesem Bereich. In erster Linie bestimmt die Form der „Lippe“ das Slide-Verhalten.

    In aufsteigender Reihenfolge hier also eine Bestimmung nach Slide-Verhalten. Gripe -> Slide
    • Acute Angle Lip (Scharfe Kante)
    Die Lippe an diesen Rollen ragt flach über die Grundfläche heraus und endet in einer scharfen Kante. Diese Art von Rollen ist besonders im Slalom Bereich zu empfehlen. Die dünne Kante greift besser als jede andere Art von Rolle in den Untergrund. Dadurch sind sie auch nicht zum sliden geeignet.
    • Square Lip (Eckige Kante)
    Das ist die typischste Form für eine Rollen-Kante, die Kante endet im 90 Grad Winkel zur Lauffläche und hat eine gerade Kante zum Kern hin. Wenn diese Rolle in einer Kurve gecarved wird, so wird die Energie dabei auf die Außenkante der Rolle übertragen die dadurch leicht abgeflacht wird und somit dem turn den nötigen Halt bietet. Der Vorteil dieser Form gegenüber der zuvor genannten ist zum einem die Langlebigkeit und die Möglichkeit diese Rolle zu sliden. Mit einem acute angled lip wheel würde einem vermutlich ein Stück dabei herausbrechen, somit wäre die Rolle natürlich ruiniert.

    Diese Form wird von 98 % der Downhill Fahrer genutzt, eine Rolle auf die man sich verlassen kann, die greift wenn Du grip brauchst und slidet wenn Du es willst.
    • Beveled Lip (Abgeschrägte Kante)
    Abgeschrägte Lippe – im Grunde genommen eine ähnliche Form wie die zuvor erwähnte Rolle, mit der Ausnahme, dass die abgeschrägte Lippe entweder an einer, oder an beiden Kanten einen Winkel von 135 Grad formen und einen weiteren 90 Grad Winkel zurück zum Kern der Rolle. Ein gutes Beispiel für diese Form ist die Bustin Boca Rolle welche auf beiden Seiten abgeschrägt ist. Es gibt anscheinend weniger Theorie über diese Rollenform aber einige Punkte sollen hier dazu gesagt werden. Die Abflachung der äußeren Kante formt einen weicheren Winkel und ist somit verzeihlicher bei kleineren Steinen, Bordsteinkanten und ähnlichen Hindernissen, so dass man nicht überall hängenbleibt und somit ein flüssiges Rollerlebnis verspürt.

    Anmerkung: Der Autor berichtet unter anderem von seiner Erfahrung mit New Yorker Bordsteinkanten und war anscheinend positiv überrascht.
    • Rounded Lip / Radiused Lip (abgerundete Kante)
    die Lippe krümmt sich flüssig von der Rollenaufstandsfläche über die Kante der Rolle. Sie bieten den größten, progressiven Transfer von grip zu slide und neigen dazu sich am berechenbarsten zu verhalten wenn man hiermit slidet. Einige fantastische Slide Rollen sollen an dieser Stelle nicht unerwähnt bleiben, die Orangatang Stimulus und Durian, Venom Sidewinder, Earthwing Slide-A, Abec 11 Freeride und natürlich auch viele andere Rollen. Diese Rollenform hat etwas Klassisches an sich und ist demnach auch häufig anzutreffen. Ähnlich wie die abgeschrägte Form wird diese Rolle es leichter mit Hindernissen aufnehmen als eine Rolle mit scharfer Kante. Außerdem ist diese Form prädestiniert für Bowl und Ramp Riding.



    DUROMETER / DURO (Härtemesser)

    Hierbei geht es um den Härtegrad des Urethans. Die meisten Rollen die für das Longboarden hergestellt werden haben die Klassifikation „A“. Wenn Du also eine Rolle mit der Bezeichnung 78a oder 90a siehst wirst Du wissen was „a“ heisst. Es könnte auch B, C oder sogar D heissen – aber Urethan in dieser Härte würde für das Longboarden als zu hart angesehen werden. A ist also weich! Generell. Je niedriger die Zahl die davor steht, desto weicher ist die Rolle, es ist bisher nichts über eine weichere Rolle als 72a bekannt und umgekehrt gibt es auch nicht sehr viele Rollen über 100a.
    Weichere Rollen sind normalerweise griffiger – haben also mehr grip auf dem Untergrund. Das ist jedoch nicht immer ausschlaggebend da in diesem Bereich auch andere Faktoren eine wichtige Rolle spielen – im Großen und Ganzen kann man es jedoch dabei belassen. Weichere Rollen neigen auch dazu sich leichter zu fahren und bieten mehr Dämfpung, das heisst sie können besser mit Unebenheiten auf dem Straßenbelag umgehen. Härtere Rollen dahingegen lassen sich leichter sliden and sind allgemeinhin als schneller anerkannt, sofern ein super glatter Boden zum fahren vorhanden ist. Die große Frage ist hierbei also, wo liegt das gute Mittelmaß? Wie weich sollte meine Rolle für die tägliche Ausfahrt sein, wie hart sollte meine Rolle für einen vernünftigen Downhill run sein? Hier bewegt man sich in einem sehr subjektiven Bereich – der Autor versucht trotzdem einige Parameter festzuhalten.
    Für die meisten Untergründe (mal glatt, mal etwas rauer) sollte ein Härtegrad zwischen 78a und 82a ideal sein. Zu weiche Rollen haben nicht genug Rückstoß um schnell genug zu werden. Zu harte Rollen führen eher dazu an jedem kleinen Hindernis auf der Straße abzuprallen anstatt drüber zu rollen. Rückstoß ist nicht zwingend das gleiche wie Duro, aber doch ähnlich.
    Ein stärker abprallendes Urethan wird schneller sein, da er sich verformt und auch wieder zurück verformt was zum Beispiel kleine Steine ausgleichen kann. Eine zu harte Rolle würde in diesem Fall einfach gegen den Stein fahren und somit abbremsen.
    Das trifft auf die meisten Rollen zu – rauerer Untergrund wie meisten in der Stadt zu finden ist, erfordert weichere Rollen die schneller werden während harter und glatter Untergrund, wie zum Beispiel in einem Skate Park, eher mit härteren Rollen zu kombinieren ist da sich diese weniger verformen.

    GRÖßE

    Die Größe oder der Durchmesser einer Rolle betrifft in erster Linie 4 Dinge – Beschleunigungsvermögen, Eigendynamik /Momentum, die Fähigkeit über Sachen drüber zu rollen und die Höhe des Fahrgefühls.


    -> BESCHLEUNIGUNGSVERMÖGEN

    Kleine Rollen beschleunigen schneller, größere langsamer. Für die meisten Fälle gilt diese Regel, es gibt natürlich auch Ausnahmen.


    ->MOMENTUM

    Größere Rolle haben eine größere Masse und Dinge mit größerer Masse auch eine größere Eigendynamik. Das betrifft nicht nur Rollen mit einem größeren Durchmesser, sondern auch solche mit einer größeren Aufstandsfläche. Das bedeutet, dass obwohl eine größere Rolle länger braucht um ihre Geschwindigkeit zu erreichen, wird sie diese im Vergleich zu einer kleineren Rolle länger halten. Das ist besonders im Downhill Bereich zu beachten wo eine Strecke womöglich steil anfängt, dann jedoch flacher wird.


    ->FÄHIGKEIT ÜBER DINGE ZU ROLLEN

    Fußzehen, Schlaglöcher, Steine, Abfall und kleinere Bordsteine widerstehen Rollen mit größerem Durchmesser eher als solche mit kleinerem Durchmesser. Egal wie groß ein Gegenstand sein mag, wenn man annimmt, dass es kleiner als die Hälfte der Rolle wird man es eher überrollen können (mit Glück)


    ->FAHRTHÖHE

    Eine größere Rolle führt natürlich dazu, dass man höher steht. Eine kleinere Rolle bringt einen näher an den Grund. Meistens ist der Unterschied nur sehr gering, einige Personen werden jedoch aus genau dem Grund auf entweder eine kleinere, oder größere Rolle schwören.




    http://misskellymojo.wordpress.com/

    "Dat sieht aus wie ein tandem nur eben für Skateboards, fährt man das zusammen? Und legt man sich dann nciht gleich zu zweit auf die fresse weil jeder ein eigenes Körpergefühl hat? Ajeeeee "

  • #2
    AW: Rollen-Theorie - wie die geeignete Rolle finden?

    GRÖßE DES ROLLENKERNS

    Die Größe des Kerns beeinflusst überwiegend wie die Rolle auf die Straße reagiert, das Verhältnis von grip zu slip/slide, das Beschleunigungsvermögen, die Fähigkeit Geschwindigkeit zu halten und den Komfort für den Fahrer. Einige bekannte Rollen mit großem Kern: Abec 11 Flywheels, Seismic Speed Vents und Landyachtz Zombie Hawgs. Rollen wie zum Beispiel die Seismic Hot Spots haben mittelgroße Kerne. Die meisten Rollen haben jedoch eher kleinere. In den meisten Fällen liegt es daran, dass die Kerne bereits hergestellt sind und es wesentlich teurer wäre für eine Rollen-Firma eigens Kerne herzustellen aber auch kleinere haben ihre Vorteile.

    Große Kerne, ganz allgemein:

    Beschleunigen schneller
    Sliden sanfter und verlieren eher den Halt aufgrund der dünneren Schicht Urethan zwischen Kern und Straße.
    Bremsen schneller ab

    Kleinere Kerne, allgemein:

    Beschleunigen langsamer
    Halten Geschwindigkeit länger
    Fühlen sich auf unebenem Gelände sanfter an. Mehr Material heist hier, dass die Rolle mehr Spielraum hat um flexible auf den Untergrund zu reagieren.
    Mehr grip – mehr Material was in den Untergrund greifen kann

    POSITION DES KERNS

    Normalerweise gibt es 3 Möglichkeiten wie der Kern in der Rolle positioniert wird, centerset, sideset oder offset.

    Centerset Kerne haben eine gleiche Menge Urethan auf beiden Seiten, diese Rollen neigen dazu eher griffiger zu sein da die generierte Energie zumeist auf die Innenseite der Rolle übertragen wird. Gute Beispiele hierfür: Grippins und Centrax von Abec 11.

    Einige Centerset Rollen sind auch speziell zum sliden entwickelt worden. Sie haben eine eher geringere Lauffläche. Ein Vorteil hierbei ist, dass man die Rollen auch einfach umdrehen kann um sie so noch von der anderen Seite nutzen zu können, da die Innenseite sich immer schneller abnutzt als die Außenseite. Beispiele hierfür:Venom Street Snake und Sidewings. Flywheels sind übrigens ein schönes Beispiel für eine gute Mittellösung, große Centerset Rollen die sich relativ einfach sliden lassen und mit den abgerundeten Kanten und dem großen Kern leicht zu kontrollieren sind.

    Den einzigen negativen Aspekt den man hier anbringen könnte wäre das Thema Wheel-bites – die große Innenfläche der Rolle bringt sie auch näher an gedroppte Decks. Bei Topmounts ist es eher die Außenseite der Rolle die das Brett trifft.

    Sideset Rollen haben Kerne die an der Innenseite der Rollen positioniert sind. Diese Rollen eignen sich zum sliden besser als center oder offset Rollen. Leider nutzten sich diese Art von Rollen aufgrund der vorherigen Feststellungen auch leichter ab.

    Landyachtz Zombie Hawgs sind ein großartiges Beispiel für sideset freeride Rollen, mit hren runden Kanten und größerem Kern sind sie gut berechenbar für verschiedene Slides – ein weiteres populäres Modell: Abec11 Flashbacks.

    Die Kerne von Offset Rollen sind zwischen der Mitte und dem inneren Seite positioniert, das ist die typischste Form für Longboard Rollen. Abec11 ZigZags, BigZigs, Bustin Bocas, Orangatangs, Seismic Speed Vents, Hot Spots und Blast Waves, 3DM Avilas und Avalongs, Fireball Incendo und Beasts – alles offset Rollen! Sie neigen dazu relativ guten grip zu haben – natürlich darf man hierbei nicht die anderen Faktoren vernachlässigen.




    BREITE DER AUFSTANDSFLÄCHE / LAUFFLÄCHE


    Größere Lauffläche bietet mehr grip, dünnere entsprechend weniger. Der Rest bleibt gleich. BäM.




    STRUKTUR DER AUFSTANDSFLÄCHE / LAUFFLÄCHE


    Die meisten Rollen kommen frisch aus der Rollen-manufaktur – glatt und glänzend und sehen einfach nur umwerfend aus. Neue Rollen bieten eine Menge Haftung, daher sieht man auch häufig Downhiller die vor jedem Event ein neues Paar Rollen aufzieht. In den letzten Jahren hat man jedoch beobachtet, dass es auch anders gehen kann – angeraute Laufflächen! Da hier ein weiterer Produktionsschritt notwendig ist sind diese Rollen häufig ein wenig teurer, sind aber auch neu eher slidebar als glatte, neue Rollen – müssen also nicht erst eingefahren werden. Aktuell bekannt sind die Modelle Stimulus und Durian von Orangatang, Incendo und Beast von Fireball, Venom Sidewinders, Metro Motions, Zombie Hawgs von Landyachtz. Da freeriding immer populärer wird, ist es sehr wahrscheinlich, dass dieses Jahr noch mehr Hersteller angeraute Laufflächen anbieten werden.


    URETHAN FORMEL

    Polyutheran ist nicht gleich Polyutheran – die genaue Formel zu erwischen ist nicht zur Zeit- und Kostenintensiv sondern auch ausgesprochen kompliziert. Normalerweise kann man auch sehr einfach billig hergestelltes Urethan erkennen. Rückstoß ist die wichtigste Eigenschaft die durch die Qualität des Urethans beeinflusst wird. Rückstoß / Rebound kann bestimmt werden als Tendenz des verwendeten Urethans – einmal zusammengedrückt in die ursprüngliche Form zurück zu bouncen. Leicht kann man den Rückstoß auch selbst überprüfen indem man eine Rolle ungefähr von Schulterhöhe aus auf den Boden fallen lässt und die Sprunghöhe dann mit einer anderen Rolle vergleicht. Rückstoß ist wichtig da eine Rolle, wenn sie über ein Objekt wie zum Beispiel einen kleinen Stein rollt, sich zuerst um das Objekt legen wird um anschließend gegen den Gegenstand zu drücken was wiederum dabei hilft, dass die Rolle weiterrollt und in ihre ursprüngliche Form zurückkehrt. Eine Rolle mit wenig Rückstoß wird einfach von einem Objekt abprallen oder über sie rüber springen was dann die Fahrt natürlich verlangsamt.

    Die meisten Rollen die uns heutzutage vor die Nose kommen stammen aus Rollenfirmen wie Abec11, Seismic, Bustin, Earthwing, Venom, Orangatang und 3 DM und werden in 1 oder 2 Fabriken hergestellt die eine ähnliche Urethan Zusammensetzung benutzten.



    ____________________________________________________________________________________________________

    Nach diesem epischen Eintrag müsst ihr jetzt wahrscheinlich einmal tief durchatmen – ich hoffe ich hab dem einen oder anderen mit dieser Übersetzung helfen könne, ich fühle mich jetzt jedenfalls extrem gewappnet um auf dem Markt der Longboard Rollen einen Überblick haben zu können!

    Ich versuche so bald wie möglich noch Bilder zu den verschiedenen Typen einzufügen - dann hat man auch einen besseren Überblick!
    Zuletzt geändert von MissMojo; 26.05.2011, 17:08.
    http://misskellymojo.wordpress.com/

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    • #3
      AW: Rollen-Theorie - wie die geeignete Rolle finden?

      *Platzhalter*
      http://misskellymojo.wordpress.com/

      "Dat sieht aus wie ein tandem nur eben für Skateboards, fährt man das zusammen? Und legt man sich dann nciht gleich zu zweit auf die fresse weil jeder ein eigenes Körpergefühl hat? Ajeeeee "

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      • #4
        AW: Rollen-Theorie - wie die geeignete Rolle finden?

        Zitat von MissMojo Beitrag anzeigen
        Ein gutes Beispiel für diese Form ist die Bustin Boca Rolle
        Korrigiert mich wenn ich falsch liege, aber kann es sein, dass die Rolle von Bustin die einzige Rolle auf dem Markt ist, die diese Beveled Lip aufweist, und das der Text im Wesentlichen darauf abzielt, diese Rolle und Bustin generell als gleichwertige Alternative zu den größeren Rollenherstellern zu präsentieren?

        Will Deine Übersetzungsleistung aber nicht kleinreden, MissMojo - informativ ist der Text allemal.

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        • #5
          AW: Rollen-Theorie - wie die geeignete Rolle finden?

          Ja wie gesagt - der Inhalt ist ja nicht von mir.

          Das mag schon sein, im großen und ganzen hat mir aber der Text viel dabei geholfen das miteinander und so zu verstehen ohne jedes einzelne Thema hier durchzulesen, im großen und ganzen hat mir der Text also gut gefallen - und ich denke so liest es sich auch bisschen leichter :)
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          • #6
            AW: Rollen-Theorie - wie die geeignete Rolle finden?

            ...anscheinend ist die "beveled edge" doch etwas verbreiteter - ich kannte bisher nur diesen Text (der Dich vielleicht auch interessiert) und da wird sie auch erwähnt.

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            • #7
              AW: Rollen-Theorie - wie die geeignete Rolle finden?

              Mich würde auch noch (mehr) interessieren, wie es sich mit den breiteren Rollen und deren Geschwindigkeit im Vergleich zu schmaleren verhält.
              Bei den Cannibals (mit Abstand die breitesten, die ich bisher hatte) empfinde ich es so, dass sie eeeetwas langsamer sind als cults z.B. Die brauchen aber irgendwie auch weniger "Anschubenergie", s. h. sie rollen leichter an. Andererseits sagt mir die Theorie, dass auf die Auflagefläche mehr Masse verteilt werden kann. Wie wirkt sich dieser Fakt auf die Geschwindigkeit / Dynamik aus?
              Zuletzt geändert von frischluft; 26.05.2011, 17:32.

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              • #8
                AW: Rollen-Theorie - wie die geeignete Rolle finden?

                Da verweise ich mal auf: ->MOMENTUM

                Größere Rolle haben eine größere Masse und Dinge mit größerer Masse auch eine größere Eigendynamik. Das betrifft nicht nur Rollen mit einem größeren Durchmesser, sondern auch solche mit einer größeren Aufstandsfläche. Das bedeutet, dass obwohl eine größere Rolle länger braucht um ihre Geschwindigkeit zu erreichen, wird sie diese im Vergleich zu einer kleineren Rolle länger halten. Das ist besonders im Downhill Bereich zu beachten wo eine Strecke womöglich steil anfängt, dann jedoch flacher wird.

                Da eine größere Lauffläche mehr Masse bedeutet, braucht diese zwar länger um eine Geschwindigkeit zu erlangen - hält sie aber länger. Wie siehts denn bei deinem Rollenvergleich mit den anderen Komponenten aus? Also Härte, Rollenkern und so, ist da bei beiden alles gleich?
                http://misskellymojo.wordpress.com/

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                • #9
                  AW: Rollen-Theorie - wie die geeignete Rolle finden?

                  Hey, Danke für die Weiterführung meiner Theorie!
                  Hm, der Kern ist bei cults und cannibals baugleich, also kann ich da nichts schreiben. Und bei der Härte habe ich 83er cannibals und nur 80er Cults, kann dazu also nichts Vergleichendes antesten.
                  Die Cannibals habe ich noch nicht bei höhrerem Speed gefahren, max waren 50. Da rollen sie schon gut durch, sond aber gefühlt langsamer als schmalere.
                  Ich vergleich das mal mit MTP und Rennräder: Die schmaleren (härter aufgepumpten) Reifen sind definitiv schneller als die breiten fürs MTB (egals, welche "-Größe). Bezogen auf Lobo-Rollen sollten breitere auch langsamer sein.
                  Ohne Messinstrumente bleibt das aber alles eine schwammige Meinung.
                  Bis denne und Danke für die Mühe auch mit dem Übersetzen!
                  Zuletzt geändert von frischluft; 26.05.2011, 23:03.

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                  • #10
                    AW: Rollen-Theorie - wie die geeignete Rolle finden?

                    Sorry das ich hier nen 2011 thread wieder belebe aber ist echt lehrreich gewesen die ersten post kann man ja fast schon auf die für anfänger ersmal lesen liste setzen.
                    Is beim auto oder fahrrad ja nix anderes desto breiter desto mehr rollwiedersatnd hast du halt weil die rolle breiter wird aber halt auch mehr grip wenn sie höher und schmaler wird hast du mehr speed und weniger grip. hab neulich was krasses gefunden da hat sich einer inliner rollen auf longboard geschraubt die sind halt hoch aber recht schmal und haben kaum aufstandsfläche. die gehn wahrsscheinlich nur gut bergab aber nur gradeaus wenn ne zu scharfe kurve kommt fliegste raus.
                    Und habt ihr sowas schonmal gesehn: http://www.evolveskateboards.de/inde...-street-2-in-1
                    Zählt das überhaupt noch als longboard oder is sowas offtopic?

                    Oder halt solche komischen rollen wie auf dem hier: http://www.sportmania.ch/de/onda-vibe-longboard.html hab grade noch ne andere version gefunden da hat das ding 180mm wheels
                    wenn ich damit hier falsch bin und es nen thread mit so exotischem kram gibt schickt mir bitte ne PN mit Link

                    Hier nen sehr gutes video welches die härte deer wheels nochmal besser erklärt: https://www.youtube.com/watch?v=ev__cImA2tE
                    Zuletzt geändert von bauernelvis; 04.08.2014, 00:53.

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