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Meinung zu Stuttgart 21

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  • Meinung zu Stuttgart 21

    Also leutz das hier ist für die schule mein pb lehrer hat uns die aufgabe gestellt unsere meinung in ein forum zu posten und da dies mein einziges ist in dem ich aktiv bin dürft ihr jetzt leiden

    Ich bin der Meinung das S21 ein gutes Beispiel dafür ist das wir als Bürger von den Politikern übergangen werden. Politiker scheinen nur noch auf Lobbyisten zu hören die Großinvestoren vertreten, die Meinung anderer scheint egal(denn Volkentscheide werden abgelehnt). Auf Proteste wird mit Schlagstock und Tränengas reagiert. Für den Bau des Projekts muss ein Park abgeholzt werden und ein neues "Europaviertel" entsteht das die Mieten im Umkreis in die höhe treiben wird. Der schlimmste Punkt: Die vorberrechneten Kosten werden um Milliarden überschritten werden und das hat der Steuerzahler zu bezahlen.Old man

    ich bitte um gnade

    aber würde mich mal interessieren wie eure meinung zu s21 so ist
    "I'm a ninja." *prove it.* "did you see that?" *see what?* "exactly..."

  • #2
    an S21 sieht man gut, wieviel demokratie gewollt ist. nur solange es einigen gefällt, wird demokratie wirklich "gelebt".
    ich persönlich weiss wirklich nicht, warum S21 so protzig ausfallen muss. die bahn hat noch dutzende strecken nicht ICE fähig gemacht bzw FALSCH ausgebaut (ua tunnelfahrten nicht gleichzeitig fahrbar), die wohl wichtiger wären als EIN bahnhof. einige wollen sich da wohl auch ein denkmal setzen.

    schlimm ist es auch, polizisten als druckmittel/einschüchterung zu benutzen. die prügeln da eine BAUSTELLE durch. dadurch wird die polizei imensen image schaden erleiden. aber dies scheint der bahn und der regierung (berlin macht auch enorm druck wie mir scheint) vollkommen egal.

    wenn nur teile des geldes für schulen und kultur zur verfügung stände würde man wirklich was für die zukunft tun.

    aber das ist ja nicht nur in stuttgart so.
    "machst du die urlaubsvertretung für die ganzen forumsarschlöcher?" JA VERDAMMT!

    VERKAUFE:

    PRÄZISIONS GRIPTAPE 10cm 52€ + Porto versteht sich!

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    • #3
      Leider muss man es auch mal so sehen:
      Das Projekt besteht so lange und erst jetzt wo die Bagger anrollen und das Thema Medien präsent wird, fällt vielen ein: DA SIND WIR DAGEGEN!
      Ich finde Widerstände immer in Ordnung, bei uns ist es ja auch "harmlos"(vgl Frankreich), allerdings hätte man auch schon vor Jahren etwas machen können!
      "Die in den Youtubevideos tragen auch nie Helme oder sowas!"

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      • #4
        Zitat von Homerman Beitrag anzeigen
        Leider muss man es auch mal so sehen:
        Das Projekt besteht so lange und erst jetzt wo die Bagger anrollen und das Thema Medien präsent wird, fällt vielen ein: DA SIND WIR DAGEGEN!
        Ich finde Widerstände immer in Ordnung, bei uns ist es ja auch "harmlos"(vgl Frankreich), allerdings hätte man auch schon vor Jahren etwas machen können!
        es gab schon 2005 ,als das eisenbahnbundesamt den planfestellungsbeschluss erteilte, von den gegnern klagen
        doch ja der großteil der leute ist zu spät aufgewacht
        "I'm a ninja." *prove it.* "did you see that?" *see what?* "exactly..."

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        • #5
          ... zudem wurden Volksentscheide schon auf den untersten Ebenen - als das Projekt noch in Kinderschuhen steckte - abgelehnt.

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          • #6
            Zitat von Homerman Beitrag anzeigen
            ... erst jetzt wo die Bagger anrollen und das Thema Medien präsent wird...
            liegt miener Meinung nach daran dass, die meistenen es durch die Medien erfahren haben.
            @vilanoil seh ich genauso. aber es ist nicht nur bei s21 so. es wird sehr selten drauf geachtet was die Bürger wollen.
            bsp.: Grass. aber es ist auch bisschen anderes Thema...
            http://sk8erholic.wordpress.com/

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            • #7
              Abgesehen davon, dass der Zeitpunkt, wann fast 100 000 Leute gegen ein Projekt auf die Straße gehen, insofern egal ist, dass man zumindest nochmal drüber reden sollte, sind "Die Bürger sind zu spät auf die Straße gegangen" und auch "Bürgerentscheide wurden schon vor 2000 abgelehnt" nicht so ganz richtig. Palmer hat 2004 eine Wahlempfehlung für Schuster ausgesprochen, weil dieser wiederum versprochen hat, dass es ab einer gewissen Anzahl Unterschriften ( weiss nicht mehr genau wie viele, ca. 50 000) einen Volksentscheid über das Thema gibt. Soweit also kein Grund für jemanden, der dagegen ist, demonstrieren zu gehen. Die Stimmen wurden gesammelt, der Bürgerentscheid trotzdem abgelehnt. Danach sind die Leute auf die Straße gegangen.

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              • #8
                Ich finde nicht, dass man pauschal sagen kann, dass die Bürger zu spät reagiert haben auf S21. Das Projekt hab ich zwar selbst erst ab den Protesten bewusst wahrgenommen und nicht mitbekommen, was es vorher an Vorlauf gab, aber ich kann mir gut vorstellen, dass die möglichen Konsequenzen des Projektes erst nach und nach dargelegt wurden.

                Dass dann dennoch so eine Masse an Menschen jeglicher Couleur auf die Strasse geht -vor allen Dingen von einem Volk, das recht ungeübt in demonstrieren und aufbegehren ist- zeigt doch, dass diese Sache ihnen am Herzen liegt. Es ist für mich ein blanker Hohn, dass für ein augenscheinliches Prestigeprojekt so alte Bäume abgeholzt werden und den Menschen ein Stück Kulturgut genommen wird, ein paar Monate später (quasi jetzt) über den Klimawandel auf "höherer Ebene" diskutiert wird.

                Statt den Bürgern ein kleines Stück entgegen zu kommen, werden die Demonstranten als Regelbrecher und Unruhestifter tituliert, an Ort und Stelle wurden Exempel statuiert, um eventuelle weitere Funken zur Demonstrationswilligkeit im Keim zu ersticken. Es ist traurig mit anzusehen, dass auf der einen Seite mit solchen Sachen kalkuliert umgegangen wird, gemäß dem Motto "Lass se mal ein wenig schmollen, die kriegen sich schon wieder ein, wennse was wollen, und wenn nicht, denen bleibt eh nix anderes übrig" (siehe auch das nicht genehmigte Open Air Gefängnis zu den Castor Transporten), auf der anderen Seite eine Institution wie die Bild (!!!) eine Aktion, die die Bürger "bewegt" ins Leben ruft (gegen GEZ Gebühren). Da macht man sich unweigerlich Gedanken, die dann auch mal nicht so nett ausfallen.

                S21 ist für mich nur die Spitze des Eisberges, und dank Social Medias wie Twitter wird es in nächster Zeit noch etwas mehr Unruhe geben. Es ist nur die Frage, wie flexibel die lieben Politiker sind, damit umzugehen.
                Es gibt zwei wichtige Grundregeln, mit denen man prima durchs Leben kommt:

                1. Sag nie alles, was Du weißt!

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                • #9
                  hmmm, schwieriges Thema...

                  Ein Kopfbahnhof ist sicher keine zeitzgemäße Lösung mer. Das in unserem Bundesland natürlich mal wieder die aufwendigste und teuerste Lösung preferiert wird ist typisch. Ich denke es wurde im Vorfeld zu wenig über Alternativen zu K21 und S21 nachgedacht. Es gibt genügend Beispiele in Deutschland wie man vernünftig mit Kopfbahnhöfen umgehen kann (siehe Frankfurt oder Kassel. Ich würde eine solche Lösung bevorzugen. Konkret bedeutet das folgendes:

                  Einen Schnbellbahnhof (ICE,IC) in Bad Cannstadt. Dazu Schnellverbindungen in die Stadt (Stuttgart) und zum Flughafen/Messe. In Bad Cannstadt gibt es bereits einen Durchgangsbahnhof mit min. 8 gleisen, zudem liegt Bad Canstadt direkt auf den Fernverkehrsstrecken Richtung Süden und Norden/Westen. Die Fahrzeit würde sich allein durch die Lage des Bahnhofes drastisch verkürzen. Zudem müssten statt ca. 30 km Tunnel nur eine neue Strecke zum Flughafen/Messe gebaut werden.

                  Anyway, ich denke diese Überlegungen kommen viel zu spät, gebaut wird es so oder so.

                  Das Positive daran ist aber das im Frühjahr 2011 die Chance besteht in Baden-Würtemberg eine grün-Rote regierung zu bekommen.
                  DLBV - Deutscher Longboard Verband

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                  • #10
                    In Karlsruhe gab s zu nem ähnlich umstrittenen Grossprojekt n Bürgerentscheid
                    Is halt Baden und nicht Schwaben :)
                    Gegner gibt s aber trotzdem noch :) ...

                    Zu S21 denke ich hätte die Schlichterrunde viel früher und wesentlich Umfangreicher (mit Simulationsergebnissen und Kostenanalysen zu mehreren, in der Runde entwickelten, Alternativen(S21 S21PLUS k21 xy21...) usw) stattfinden müssen.
                    Zuletzt geändert von Pumpernickel; 02.12.2010, 09:02.

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                    • #11
                      ich find es sehr komplex an solch ein thema heranzugehen.

                      zunächst sollte man sich die frage stellen, wieso dieser bahnhof gebaut werden soll. spontan ordne ich das teil als politisches prestigeprojekt ein, ähnlich wie die neue oper in hamburg, die hafenwelten in bremerhaven, u.ä.
                      da bei solchen projekten generell viel zu optimistisch kalkuliert wird (ansonsten könnte man sich das projekt ja nicht leisten), kann man davon ausgehen dass der haushalt das nicht ohne weiteres verkraftet und die überraschungskosten auf den bürger abgewälzt werden (siehe steigende preise für bus und bahn in hamburg).

                      der zeitpunkt für die demonstrationen kommt allerdings reichlich spät. in jeder größeren stadt gibt es bürgerinitativen und engagierte rentner, die nix anderes machen, als die ausliegenden bebauungspläne zu durchforsten und alarm zu schlagen, wenn sowas anliegt. was ist los in stuggi-town. ich kann mir nicht recht vorstellen, dass von dem projekt erst jemand erfahren hat, als der erste bagger anrollte. als verantwortlicher (vllt. nicht mal entscheidungsträger) hat man dann die a....-karte. wenn das projekt einfach abgeblasen wird, müssen vertragsstrafen geleistet werden etc etc.

                      ich kann also irgendwo beide seiten verstehen. stellt sich nur die frage, welche seite dafür verantwortlich ist, dass die situation nun so zerfahren ist.

                      die lösung für das dilemma? alternativplan ausarbeiten in kommunikation mit der bevölkerung, die kosten dadurch im rahmen halten und das ganze als referenzverfahren für kommende großprojekte (dann aber im vorfeld) aufgreifen.

                      ps: diesselben proteste in der planungsphase hätten zu einem abbruch des projektes oder einer komplett anderen lösung geführt.

                      just my 2 senf.

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                      • #12
                        Ich halte das nicht für ein Prestigeprojekt, sondern für ein (durch Lobbyarbeit grüntlich vorbrereitete) Immobiliengeschäft mit einigen (wenigen) Nutznießern. Unter anderen ECE die eine großes Einkaufscentrum auf dem alten Güterbahnhofgelände planen und in deren "Stiftung - Lebendige Stadt" (lol)
                        "Dem Stiftungsrat und dem Kuratorium gehören namhafte Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Kultur, Politik und Wirtschaft an, neben Gönner auch der Architekt des geplanten Stuttgarter Tiefbahnhofs Christoph Ingenhoven." Quelle SWR
                        ECE ist übrigens auch der Betreiber des "Braunschweiger Schlosses" bzw. der "Schloss Arkaden".
                        Zuletzt geändert von jubey; 02.12.2010, 10:13.

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                        • #13
                          "Die CDU hat sich gefragt: 'wie gewinnen wir die Wahlen?' 'Wir müssen die Dummheit absichern, wir lassen für Bildung zahlen.' "

                          Und BTW: Seht es positiv. In Deutschland gibt's eh nur Schönwetterbahnhöfe.... Nur zu warm darf es auch nicht sein....
                          Whoop Whoop!

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