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Mein Kommerzblues - Ein paar Gedanken zum Buisness.

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  • Mein Kommerzblues - Ein paar Gedanken zum Buisness.

    Grundsätzlich finde ich es nicht schlecht, das inzwischen so ziemlich jeder Longboard fährt. Und ja, gute Rollen, gute Achsen, überbreites Griptape... Es ist großartig, das man das Zeug inzwischen in Deutschland kaufen kann. Es ist sogar noch großartiger, das man das Zeug in jeder halbwegs größeren Stadt kaufen kann. (Ich kann mich noch an mein erstes, aus Frankreich importiertes, und dann an die Sachen aus der Schweiz erinnern...)

    Aber die damit verbundene Kommerzialisierung geht mir in den größten Teilen echt auf den Senkel. Mein Geduldsfaden ist gerade gerissen, als ich gesehen habe, das es Signature Trucks zu kaufen gibt. Ernsthaft?

    Ich möchte mir nicht ausmalen, wie die Zukunft aussehen könnte.

    Signature Decks? Klar, schon gesehen... Und bei einigen traditionellen Skateboardfirmen vielleicht auch aus einem historischen Kontext verständlich. Aber wenn das so weiter geht, werden wir demnächst Hodads in Longboard Larry Shirts sehen. Mir graut vor diesem Tag.

    Diese unheilige Loaded-Orangatang-Paris Marketingallianz wird keinen Cent von mir sehen. Und ärgerlich, das andere Hersteller mit dem Preis nachziehen.


    Und dann ist da noch diese Sache mit den nicht TKP Trucks. Alle paar Jahre kommt da eine neue Firma an den Markt, und alle rufe: "Boah! Die sind so geil! Die sind sogar besser als die Randals."

    Ich will ja gar nicht sagen, dass es keine besseren Trucks gibt, aber es wirft schon Fragen auf. Warum werden alle neuen Achsen immer mit Randals vergleichen? Warum nicht mit der Hypeachse aus dem letzten Jahr?


    Immer wieder höre ich auch dieses 'Support your local dealer' Ding. Ganz ehrlich: Ich war noch nicht bei Fränky im Shop. Aber ich habe es probiert. Drei mal. Zu den normalen Öffnungszeiten. Aber da war ich der einzige. Laden geschlossen, Telefonnummer, wo keiner ans Telefon geht... Drei mal umsonst durch die ganze Stadt gefahren...

    Aber zu den anderen Shops kann ich sehr wohl was sagen. Ich war noch in keinem einzigen, in dem ich nicht das Gefühl hatte, abgezogen zu werden. Gerade wieder in Hamburg, und natürlich habe ich mehr bezahlt, als auf der Webseite des betreffenden Shops angegeben war...


    Sorry, aber das musste mal raus.

  • #2
    AW: Mein Kommerzblues - Ein paar Gedanken zum Buisness.

    Das Problem is wohl, dass jeder was von dem fetten "Longboardboombraten" abhaben will... solang sichs verkauft mit teuren Preisen bleibt das Ganze auch teuer... wie sollte denn der ideale Jetztzustand deiner Meinung aussehen? Keiner verdient was dran, Alle helfen Allen?

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    • #3
      AW: Mein Kommerzblues - Ein paar Gedanken zum Buisness.

      Fühlst du dich nicht mehr "hip" wenn alle Welt Longboard fährt?
      Solange man aus dem Hype "Longboard" Geld machen kann werden es auch dementsprechend viele versuchen. Würde ich auch, wenn ich könnte.
      Wenn du für dich deine Hardware und Shops gefunden hast und z.B. Loaded/Paris kein Geld geben möchtest, dann ist doch alles gut!
      Wolltest du hier nur mal Luft raus lassen, ist das voll ok. Hättest aber den Dampf-Ablass-Thread nutzen können. So wird nur wieder eine unnötige Diskussion angezettelt die doch eh zu nichts führt.

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      • #4
        AW: Mein Kommerzblues - Ein paar Gedanken zum Buisness.

        kommerz hier kommerz da aber was willste machen?? dein eigenes board bauen is ja vll noch drin aber eigene achsen und rollen? ich glaub nich dass das geht.

        auf der einen seite find ichs auch überraschend das man in letzter zeit nen haufen leute auf longboards sieht, weis nich ob das schon immer so war oder ob mir das erst jetzt auffällt weil ich auch vor nem monat oder so angefangen hab.

        ich mein ich will auch nicht jedem konzern das geld in den arsch schieben aber qualität setzt sich meiner meinung nach durch. bis jetzt sagen mir paris achsen halt zu und abec 11 wheels find ich auch nich schlecht also warum dann extra was andres kaufen?

        aus allem wird geld gemacht, warum kosten denn precision trucks so nen riesen haufen geld?? bringen die überhaupt soviel? hat schon jemand nen doppel blind test gemacht??

        ich find den boom nicht so schlimm im endeffekt geht das halt so weit wie mim streetskateboarden als die tony hawk games rausgekommen sind:
        alle holen sich nen board --->realisieren iwann das es halt nich so einfach is nen ollie zu ziehn ---> mehr als die hälfte hört nach nem jahr wieder auf...

        von mir aus soll sich halt jeder nen loaded board holen, vll sind die ja auch nich schlecht, ka, stand noch nie auf einem. ich fahr halt weiter nen earthwing deck :)
        spachtelmasse und polyester macht die kiste wieder fester :)

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        • #5
          AW: Mein Kommerzblues - Ein paar Gedanken zum Buisness.

          Kommerz = Kommerz? Keine Ahnung, aber ich finde es schon ganz geil, wenn ich sehe, dass es mittlerweile Leute schaffen sich eine Lebensgrundlage mit dem Skate-/Lonagboardzeugs zu schaffen und das verkaufen, worauf sie Bock haben und wovon sie Ahnung haben. Kann da nichts schlechtes dran finden, denn die Käufer entscheiden, ob sowas funktioniert oder nicht.
          Et hätt noch immer jot jejange.

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          • #6
            AW: Mein Kommerzblues - Ein paar Gedanken zum Buisness.

            Zitat von Der Kern Beitrag anzeigen
            Das Problem is wohl, dass jeder was von dem fetten "Longboardboombraten" abhaben will... solang sichs verkauft mit teuren Preisen bleibt das Ganze auch teuer...
            Naja... Ich habe eher das Gefühl, dass das ganze zu einer... Wie soll man das sagen... Es nähert sich sehr dem normalen Skateboarden oder dem Surfen an.

            Ich glaube deswegen nicht, das wir noch fallende Preise sehen werden. Eher im Gegenteil. Ich vermute, wir werden Firmen sehen, die ein noch besseres Marketing als Loaded machen... Inklusive der Premiumpreise. Zu viel Lifestyle.

            Zitat von Der Kern Beitrag anzeigen
            wie sollte denn der ideale Jetztzustand deiner Meinung aussehen? Keiner verdient was dran, Alle helfen Allen?
            Alle helfen Allen ist sicher keine dumme Idee. Und das war ja auch schon mal so.

            Und ich habe auch nichts dagegen, das jemand daran verdient. Und es gibt Leute und Firmen, denen ich den Erfolg von Herzen gönne. Ich habe nur etwas Sorge wegen der möglichen Preisspirale auf die wir uns zubewegen. Und ich möchte nicht Teil einer Lifestylemaschinerie werden.

            Zitat von lulularzon Beitrag anzeigen
            Fühlst du dich nicht mehr "hip" wenn alle Welt Longboard fährt?
            Nee.. Das ist es nicht.

            Für mich war das nur lange Zeit so eine Art von Refugium, in das ich mich zurückziehen konnte, um meine Konsumverweigerer Haltung in vollen Zügen auszuleben.

            Zitat von lulularzon Beitrag anzeigen
            Wolltest du hier nur mal Luft raus lassen, ist das voll ok. Hättest aber den Dampf-Ablass-Thread nutzen können. So wird nur wieder eine unnötige Diskussion angezettelt die doch eh zu nichts führt.
            Ja.. Das wäre vermutlich die bessere Idee gewesen. Auf der anderen Seite: Sammelthreads werden schnell unübersichtlich...

            Zitat von xManuelx Beitrag anzeigen
            kommerz hier kommerz da aber was willste machen?? dein eigenes board bauen is ja vll noch drin aber eigene achsen und rollen? ich glaub nich dass das geht.
            Eigene Boards fahre ich schon seit langem... Und ja, Achsen und vor allem Rollen sind schwieriger.

            Aber manchmal hätte ich schon Lust dazu.
            Zitat von xManuelx Beitrag anzeigen
            auf der einen seite find ichs auch überraschend das man in letzter zeit nen haufen leute auf longboards sieht, weis nich ob das schon immer so war oder ob mir das erst jetzt auffällt weil ich auch vor nem monat oder so angefangen hab.
            Nee... Das täuscht nicht. Immer mehr Leute fahren. Und das ist ja auch gut so.

            Zitat von xManuelx Beitrag anzeigen
            ich mein ich will auch nicht jedem konzern das geld in den arsch schieben aber qualität setzt sich meiner meinung nach durch. bis jetzt sagen mir paris achsen halt zu und abec 11 wheels find ich auch nich schlecht also warum dann extra was andres kaufen?
            Nichts gegen Chris Chaputs Firma. Aber Paris ist genau die Firma, wegen der mir eben die Hutschnur hochgegangen ist. (Die mit den Signature Achsen... Das ist echt so krank.)

            Zitat von Kai Beitrag anzeigen
            Kommerz = Kommerz? Keine Ahnung, aber ich finde es schon ganz geil, wenn ich sehe, dass es mittlerweile Leute schaffen sich eine Lebensgrundlage mit dem Skate-/Lonagboardzeugs zu schaffen und das verkaufen, worauf sie Bock haben und wovon sie Ahnung haben. Kann da nichts schlechtes dran finden, denn die Käufer entscheiden, ob sowas funktioniert oder nicht.
            Du meinst die Leute, die von meinem Geld leben?

            Nee.. Du hast ja Recht. Mich nervt nur diese Marketing Geschichte... Die Abzocker, und natürlich die ganzen - Achtung! Wortspiel! - Trittbrettfahrer. ;)

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            • #7
              AW: Mein Kommerzblues - Ein paar Gedanken zum Buisness.

              Zitat von Wintermute Beitrag anzeigen
              Aber zu den anderen Shops kann ich sehr wohl was sagen. Ich war noch in keinem einzigen, in dem ich nicht das Gefühl hatte, abgezogen zu werden. Gerade wieder in Hamburg, und natürlich habe ich mehr bezahlt, als auf der Webseite des betreffenden Shops angegeben war...
              ich weiß nich in welchem shop du warst, mantis is eh der inbegriff des kommerzes und quicksilver und titus will man gar nich nennen ... aber ich hab bei subvert letztens auch miterlebt wie einer die magmas 10 euro teurer als auf der site gekauft hat .. aber ich denke mal die haben wie den überblick über die rabatte verloren .. sosnt finde ich zumindest das die preise dort alle so im uvp bereicht liegen. Also das einen alle läden abzocken kann ich nicht bestätigen.

              und so wie ich die entwicklung sehe ist es doch eher so das es z.B. Randal gibt die erst die einzigen sind und alle kaufen die Achsen, dann kommt der nächste (z.B. Paris) und dann werden halt eher die gekauft wenn die besser sind, und wenn nicht bleibt man beim alten. Die Randals werden jetzt, wo die Verarbeitung besser ist ja wieder mehr gekauft als Paris weil sie stabiler sind etc. ... klingt eigentlich nach gesunder konkurrenz ..

              und im longboardmarkt hat man zumindest auch das glück das man sich recht schnell integrieren kann, ich denke zumindest es ist für caliber einfacher randal auszustechen, als es für wen auch immer ist, microsoft abzuhängen.

              Ich finde es etwas übertrieben jetzt zu sagen das alles nur noch marketing-fixiert ist, und vorallem das man sagen könnte dass das wirklich schlecht ist. Ganz objektiv spricht doch nichts gegen diese signature-trucks, auch wenn sie mir persönlich nicht gefallen. Ich finde auch das man loaded nicht wirklich was vorwerfen kann, sie sind halt ne marke, und wer 20-50 euro mehr ausgeben will um eben diese marke zu haben soll das tun. Is ja nun nich so das leute sterben weil die decks während der fahrt bersten. Das ist alles wie mit diesen mütter die sich hinter vorgehaltener hand immer darüber aufreden wie andere mütter ihre kinder verhätscheln, sie verwöhnen und ein riesen gewese um diese machen ... man kann alles so und so sehen.
              Zuletzt geändert von noobie; 24.05.2011, 14:51.

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              • #8
                AW: Mein Kommerzblues - Ein paar Gedanken zum Buisness.

                Also ich sehe das ganze nicht so tragisch.
                Wenn ich mich an die Streetdeck-Zeit erinnere, dann war da mindestens genauso viel Kommerz dabei.

                Alleine Tony Hawk und seine Videospielreihe. Aber das gute war doch, das hat die Kids auf die Straße gelockt.
                Auf dem Skatepark angekommen, haben sie dann schon mitbekommen, was gut ist oder nicht.

                Und solang dieses Familien-gefühl (jeder hilft jedem) unter den Leuten besteht, ist doch alles in Ordnung.
                Klar macht vielleicht der ein oder andere am Anfang den Fehler und kauft das Falsche zum falschen Preis. Er wird es beim nächsten mal besser machen.

                Bei den Shops kann ich wohl nicht mitreden, da der örtliche Skateladen zwar kaum Longboard-spezifische Sachen hat, der Besitzer aber auch super drauf ist und nie jemandem was andrehen würde.

                Ich bin nicht der Meinung, dass jetzt alles teurer wird.

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                • #9
                  AW: Mein Kommerzblues - Ein paar Gedanken zum Buisness.

                  Zitat von Wintermute Beitrag anzeigen
                  Ich glaube deswegen nicht, das wir noch fallende Preise sehen werden. Eher im Gegenteil. Ich vermute, wir werden Firmen sehen, die ein noch besseres Marketing als Loaded machen... Inklusive der Premiumpreise.
                  (...)
                  Ich habe nur etwas Sorge wegen der möglichen Preisspirale
                  Ich vermute eher, dass die Preise fallen werden, bei gleichbleibender Qualität.
                  Zitat von Wintermute Beitrag anzeigen
                  Für mich war das nur lange Zeit so eine Art von Refugium, in das ich mich zurückziehen konnte, um meine Konsumverweigerer Haltung in vollen Zügen auszuleben.
                  Ach Gottchen, da hat der Lulu doch den Punkt getroffen, oder? Du fühlst dich nicht mehr außergewöhnlich...
                  Zitat von Wintermute Beitrag anzeigen
                  Du meinst die Leute, die von meinem Geld leben?
                  Äh, arbeitest du etwas? Dann lebst du doch auch vom Geld von irgend jemand, oder?:kopfschuettel:

                  Also das ist wieder mal ein Thread, echt unglaublich...

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                  • #10
                    AW: Mein Kommerzblues - Ein paar Gedanken zum Buisness.

                    Wieviel Pathos man sich um sein Hobby konstruieren kann....
                    Sun out, Guns out!

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                    • #11
                      AW: Mein Kommerzblues - Ein paar Gedanken zum Buisness.

                      Alleine Tony Hawk und seine Videospielreihe. Aber das gute war doch, das hat die Kids auf die Straße gelockt.
                      Auf dem Skatepark angekommen, haben sie dann schon mitbekommen, was gut ist oder nicht.

                      Und solang dieses Familien-gefühl (jeder hilft jedem) unter den Leuten besteht, ist doch alles in Ordnung.
                      Klar macht vielleicht der ein oder andere am Anfang den Fehler und kauft das Falsche zum falschen Preis. Er wird es beim nächsten mal besser machen.

                      *schwank incoming*
                      Erster Teil stimmt, zweiter kann ich ein Lied vom Gegenteil singen. Viele fahren sich so fest auf ihren komischen Brettern, das ist unglaublich und schweben dann in so einer göttlichen unantastbaren Blase. Kriege paar mal in der Woche von diversen Leuten gesagt hier, der Herr Soundso aus dem Kuststofflabor baut auch Longboards. Sind Flexgurken mit Vorspann ohne Concave komplett(!) aus Carbongewebe mit paar Millimetern Holz drin, das funktionellste Shape davon war das von seinem Dervish welchen er kopiert hat. Den Vorspann braucht er übrigens weil die Dinger sonst bis zum Boden flexen hat er gesagt. Dem kannst du sagen was du willst. ''Standupslides'' kann er damit dann auch noch, also die hinterrollen kurz zum Kratzen bringen in der Kurve. Und in München war er auch mal im Boneless und hat sich die 313 Bretter angekuckt, miserabel verarbeitet, kann er besser. Verarbeitung ist stellenweise echt verbesserungsfähig, aber der Gedanke dahinter ist einfach da mit den Eigenschaften. Dem seine Longboards kennt man auf dem Campus, da siehts cool aus wenns bis zum Boden durchfedert und hinten an der Standfläche schmaler ist als ne Schuhbreite und so verbreitet sich halt dieses merkwürdige Bild. Finanziert werden die Carbonmassaker durch Studiengebühren übrigens. Da kann ich mit meinen torsionsfreien Alltagsplanken mit Concave abstinken dagegen. Inserts will er bei seinem neuen Schaumkern aus Aluplatten machen. Inzwischen kann ich drüber lachen.
                      Kumpel von mir hats bis jetzt nicht geschafft sich hier anzumelden oder sonstwas. Fährt einen Foamcore von mir mit Core Achsen von seinem ersten Brett, die Randal Dh180 Kombi sei schlechter. Neue Rollen hat er gebraucht, also holt er sich die tollen Cherrybombteile. Das nächste Brett für die Stadt wurde dann ein Bustin, weils in irgendwelchen ergoogelten lifestyleforen gehypt wurde. Sehe ihn einmal die Woche mindestens, meistens haben wir beide ein Brett dabei und der ist vor seinen ganzen Fehlkäufen nicht nur einmal auf meinem Material gestanden. Gelernt hat er immernoch nichts.



                      Und jetzt erzähl mir nicht diese Modewelle bringt irgendwen dazu, umzudenken wie auf dem Skateplatz. Mir ist das vollkommen Latte wie da irgendwas gehypt wird, ich habe meine Quelle wo ich kaufe was ich BRAUCHE und da gehört eine signature achse nicht dazu weil sie eh nach paar tagen verkratzt ist...

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                      • #12
                        AW: Mein Kommerzblues - Ein paar Gedanken zum Buisness.

                        Zitat von noobie Beitrag anzeigen
                        und so wie ich die entwicklung sehe ist es doch eher so das es solche leute wie randal gibt die scheiße produzieren, dann von paris den rang abgelaufen kriegen und wieder nachziehen und so weiter.
                        in meiner persönlichen hitliste der dümmsten beiträge aller zeiten ganz weit vorne(und wird von dem rest des beitrags gleich bestens unterstützt)

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                        • #13
                          AW: Mein Kommerzblues - Ein paar Gedanken zum Buisness.

                          Zitat von boardhorst Beitrag anzeigen
                          Und jetzt erzähl mir nicht diese Modewelle bringt irgendwen dazu, umzudenken wie auf dem Skateplatz.
                          Habe ich auch nicht vor.

                          Kommentar


                          • #14
                            AW: Mein Kommerzblues - Ein paar Gedanken zum Buisness.

                            Zitat von noobie Beitrag anzeigen
                            aber ich hab bei subvert letztens auch miterlebt wie einer die magmas 10 euro teurer als auf der site gekauft hat .. aber ich denke mal die haben wie den überblick über die rabatte verloren .. sosnt finde ich zumindest das die preise dort alle so im uvp bereicht liegen. Also das einen alle läden abzocken kann ich nicht bestätigen.
                            Ja, vielleicht haben sie wirklich den Überblick verloren. Im Grunde ist es ja auch ein sympathischer Shop... Und ich kaufe schon in den Läden, die ich für Core Shops halte.

                            Und ich bin auch in keiner finanziellen Notlage. Es tut mir nicht weh, 10 Euro mehr für eine Rolle auszugeben. Aber ich möchte nicht erklärt bekommen, das man manche Sideset Rollen auch drehen kann, ich möchte nicht erklären müssen, warum ich nur eine Bennett will, und ich möchte nicht von oben herab gesagt bekommen, das Minis nicht Minis sondern Cruiser heißen. (Ernsthaft, wer will schon auf einem Brett cruisen, wo kaum Platz für die Füße bleibt? Anyway... Das betrifft jetzt nicht alles Subvert.)

                            Der Punkt ist, ich kann dieses "Support your local dealer" Gequatsche nicht mehr hören. Das habe ich schon einmal gemacht. Als münsteraner Junge Mitte der Achtziger. Da gabs diesen kleinen, sympathischen Skateshop am Bahnhof. Das Ende vom Lied kennen wir ja alle...

                            Zitat von noobie Beitrag anzeigen
                            Ich finde es etwas übertrieben jetzt zu sagen das alles nur noch marketing-fixiert ist, und vorallem das man sagen könnte dass das wirklich schlecht ist. Ganz objektiv spricht doch nichts gegen diese signature-trucks, auch wenn sie mir persönlich nicht gefallen. Ich finde auch das man loaded nicht wirklich was vorwerfen kann, sie sind halt ne marke, und wer 20-50 euro mehr ausgeben will um eben diese marke zu haben soll das tun.
                            Neee... Sage ich ja gar nicht. Sicher sind nicht alle Markenjunkies und nur auf die Pose aus. Aber ich sehe durchaus die Gefahr, das sich eben nicht das beste am Markt durchsetzt, sondern das mit dem besten Marketing.

                            Wenn ich das richtig verstanden habe, verkaufen sich ABEC 11 Wheels inzwischen wieder etwas besser im Vergleich mit dem Orangatang Zeug... Seit es neue Team Fahrer gibt... Mmmhhmm... Merkwürdig, oder?

                            Man liest es doch überall... "XYZ fährt jetzt plötzlich ABEC 11! Sind die denn wirklich besser als die Orangatangs?"

                            Wenn das so weiter geht, dann wird man bald eine Menge Geld brauchen, um eine neue Marke zu etablieren und am Markt zu halten. Geld, das der Kunde eben mitbezahlt. Big Buisness eben.

                            Zitat von BobMiles Beitrag anzeigen
                            Und solang dieses Familien-gefühl (jeder hilft jedem) unter den Leuten besteht, ist doch alles in Ordnung.
                            Das ist in der Tat meine größte Sorge...

                            Zitat von BobMiles Beitrag anzeigen
                            Klar macht vielleicht der ein oder andere am Anfang den Fehler und kauft das Falsche zum falschen Preis. Er wird es beim nächsten mal besser machen.
                            Ist ja auch kein Drama. Mir ist ziemlich egal, was andere Leute so fahren.

                            Zitat von Pippi Beitrag anzeigen
                            [...]Also das ist wieder mal ein Thread, echt unglaublich...
                            Hast Du überhaupt gelesen und verstanden was ich geschrieben habe? Oder nur Zitate herausgesucht die Dir gerade in den Kram gepasst haben?

                            Zitat von Manimal Beitrag anzeigen
                            Wieviel Pathos man sich um sein Hobby konstruieren kann....
                            Du findest es also pathetisch, das mir der Rummel und der Kommerz auf den Sack gehen?

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                            • #15
                              AW: Mein Kommerzblues - Ein paar Gedanken zum Buisness.

                              Ich finde longboarden ehrlich gesagt so toll, dass ich am liebsten alle Menschen davon überzeugen würde sich auf´s Brett zu stellen. Mehr Roll-Genossen für die Mojo! Ich will darüber reden, mich austauschen mit Leuten fahren - schön gechillt den Tag draussen verbringen - mehr Leute fände ich toll. Auch weil alle Longboarder die ich bisher kennenlernen durfte gut drauf sind, herrlich entspannt und unkompliziert. Das find ich super.

                              Was die Preise angeht - ich denke sollten es tatsächlich irgendwann mal so viele Leute machen dann nähern sich auch die Preise an amerikanisches Niveau an.

                              Das ist in anderen Sportarten bereits passiert und wenn ich mal drüben bin werde ich mir dort auch auf jeden Fall was kaufen! Ich finde es aber auch ok, wenn es hier teuerer ist, da die Shops ja nun auch keine 1 000 Decks der gleichen Sorte auf Lager haben. Und shipping ist nun mal im kleinen teuer.

                              Über den Tisch will ich mich auch nicht ziehen lassen, klar - aber mit Glück findet man ja in deutschen Shops die gleichen Sachen, kann also vergleichen. Wenn man jetzt leoparden griptape haben will dann hat man vllt das nachsehen und muss es für assig viel Geld kaufen aber so ist das halt wenn man unbedingt etwas haben will.

                              Ich find´s gut, dass viele Leute Bock drauf haben. Es ist nur schade wenn Leute 300 € ausgeben und das Brett dann cool da steht und nicht gefahren wird.
                              http://misskellymojo.wordpress.com/

                              "Dat sieht aus wie ein tandem nur eben für Skateboards, fährt man das zusammen? Und legt man sich dann nciht gleich zu zweit auf die fresse weil jeder ein eigenes Körpergefühl hat? Ajeeeee "

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