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old school willst du sein???

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  • #46
    AW: old school willst du sein???

    Verstanden!
    Gruß Frank
    Du hörst nicht auf zu skaten, wenn du alt wirst – Du wirst alt, wenn du aufhörst zu skaten!!!!

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    • #47
      AW: old school willst du sein???

      Sehr geil. Willkommen hier im Forum!
      Kick your own Ass!

      www.facebook.com /1166Longboards

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      • #48
        AW: old school willst du sein???

        seich mal das schwarz rosane Board war doch nicht immer schwarz rosa, oder? ....
        Sieht aus wie das eine, welche meine Tochter jetzt ab und zu nimmt, wenn sie keinen Bock aufs LoBo hat nur hat Sie da halt so ne schicke bunte Grafik drauf....

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        • #49
          AW: old school willst du sein???

          Hallo,
          das habe ich vor drei Jahren neu lackiert und meiner Tochter schmackhaft gemacht, Marke keine Ahnung,
          um in der Hofeinfahrt ein paar Skills zu machen reicht es!
          Gruss Frank
          Du hörst nicht auf zu skaten, wenn du alt wirst – Du wirst alt, wenn du aufhörst zu skaten!!!!

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          • #50
            AW: old school willst du sein???

            EZ 65.
            Erstes Board war 1978 ein 23" - Lotus in einem Rotton und sichtbaren Kunststoffspritzgußflußfärbungen. Das würde heute keine QS mehr bestehen, keine Ahnung ob das damals so gewünscht war oder Stand der Spritzgußtechnik.
            Offene Lager und Schrauben die nicht durchs Deck durchgingen. Gab einige Randsteintotalschäden damals im Umfeld, habe aber nur leidlich gecruised einige Jahre und kleinere Tricks. Mit dem Abflauen der Skatebewegung und dem ansteigenden Interesse an Mädchen war ab anno 84 ein Motorrad das adäquate Mittel zur Forcierung mannigfaltiger Zweisamkeit.

            Nachdem mein dieses Frühjahr siebenjähriger Sohn während der letzten drei Jahre zu jeder Gelegenheit ein Skateboard wünschte, bekam er ein Powell Peralta. Es folgte ein Penny Nickel für mich und ein 22,5" Polycarbonat-Choke für den Sohn zum gemeinsamen Cruisen. Da mein Lotus auf dem seinerzeit von vielen Eltern zum finalen "Aufräumen" mißbrauchten Sperrmüll
            den Weg in den Lagerfetthimmel gegangen ist, habe ich mir ein psychodelisch-grünliches Cobra-Board von 77/78, ein "Nachbau/Mitbewerberkopie" des Lotus günstig "geschossen".

            Ich bin dieses Jahr so um die 60-70 km gefahren. Dazu gelegentliche Events mit dem Sohn im Skatepark. Oft tauschen wir auch die Bretter, sodaß im Grunde jeder von uns drei bzw. demnächst vier Bretter hat.
            Das Schönste am Skateboarden im erhabenen Alter ist, daß man erstens in der Fußgängerzone nicht mehr kontrolliert wird und zweitens sich nicht mehr um irgendwelche Meinungen anderer Leute zu alters-, gesellschafts- oder karrierebezogenem Image kümmern muß.

            Und auch meinen Eltern konnte ich endlich den langgehegten Wunsch erfüllen, statt auf gefährlichen Zweirädern zu sitzen, doch lieber etwas mit vier Rädern zu fahren.
            Zuletzt geändert von pseudopseudo; 29.12.2015, 12:38.

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            • #51
              AW: old school willst du sein???

              Moin zusammen,

              Frau aus dem Soesterraum fahre seit diesem Jahr Longboard vor laaaaanger Zeit Skateboard gefahren.
              Macht laune und das noch mit mitte 40

              ddan

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              • #52
                AW: old school willst du sein???

                Mit 38 Jahre ein O&h Board gekauft.. Nun warte ich auf das Paket 😜🤓👍


                Gesendet von iPhone mit Tapatalk

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                • #53
                  Noch'n alter Sack!

                  Servus.

                  Mit frischen 46 vorgestern das erste gebrauchte LoBo erstanden, warte nun sehnsüchtig auf das Paket.
                  Von '83 bis '85 mit 'nem normalen Skateboard unterwegs, aber viel mehr BMX gefahren...hoffe trotzdem, dass noch ein Hauch Feeling für's Brett übrig ist.

                  Schönen Gruß,
                  Svenzon

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                  • #54
                    AW: Noch'n alter Sack!

                    Was ist denn jetzr drin im Paket?
                    Kaffee, Junge. Der schmeckt richtig.

                    Die Antwort ist immer Bustin Sportster.

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                    • #55
                      AW: Noch'n alter Sack!

                      Ein Slayer von Root in 37". Gunmetal V2 und Freeride 78A.

                      Es ist schon da, bin durch's Zimmer gefahren vorhin nach dem Auspacken.
                      Macht Laune...


                      Schönen Gruß, S.
                      Zuletzt geändert von Svenzon; 08.08.2016, 12:16.

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                      • #56
                        AW: Noch'n alter Sack!

                        Jahrgang ´66, laange vor Youtube mit spärlichen Informationen und offenen Kugellagern vom Asphaltsurfvirus infiziert worden.
                        Wann genau ist aus Sex Drugs und Rock´n´Roll eigentlich Laktoseintoleranz, Veganismus und Helene Fischer geworden

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                        • #57
                          AW: Noch'n alter Sack!

                          Nagut. Dann will ich es mal wagen:

                          Geboren spät 75, kurz vorm Winter die ersten Gelüste aufs Brett kamen so 83 rum. Die ersten ambitionen wurden allerdings von der sehr wirtschaftlich orientierten Frau Mama mit den Worten "Sowas brauchst du ned... wir haben doch Diskoroller!" zu Grabe getragen. Diskoroller... diese Blau/Rot/Gelben Rollschuhe.... Mein Papa hatte allerdings erkannt was der Geist der Zeit befahl und fortan war ein Paar dieser Rollschuhe verschwunden, unauffindbar. Mit etwas Fantasie konnte man sich allerdings denken woher die Achsen unter meiner ersten rollenden Baumarktdiele stammten. Setzte man sie in der Mitte zusammen passten die wunderbar unter: Blau/Rot/Gelbe Schuhe!

                          Das nächste war dann so ein schlankes Plastikteil, in Rot welches allerdings durch ein riesiges Plastikding in Neonorange ähnlich moderner Warnwesten ersetzt wurde. In folge dieses Dingens versuchte ich mal hier und dort ohne Anleitung ein wenig "Herumzuhoppsen", eines Tages rumpelte ich dann Skatern vor die Füße, und der Weg war vorbestimmt. Jede freie Minute auf dem Brett bei den Jungs. Gefahren wurden bis Ausbildungsbeginn Boards mit Namen "Frankenstein" und einer laufenden Nummer. Naja es waren halt auch kleine Frankensteins, die Großen vermachten mir ihre abgelegten Parts und halfen mir dadraus Boards zu schmieden.
                          Irgendwann gabs dann auch Chancen und so kaufte man sich Bretter mit lustigen Figuren drauf, Flameboy hies die eine und sein Kumpel war so ein schluck Wasser. Der eigene One men Worldindustries Fanclub war am start. Das ganze zog sich mit diversen experimenten (Wieviele Achsen braucht ein Surfboard um mit drei Mann nen Hügel runter zu donnern) und technischen Innovationen (Snakeboards waren neu und lustig, mit Snowboardbindung und Isolationsschaumwurst aus dem Baumarkt aber noch viel lustiger) so bis etwa 2003/2004. Und dann? Leere.... die clique zerbrach an immer neuen Kids mit reichen Eltern die nicht verstanden dass man Skill nicht kaufen kann, und dem ewigwährenden kleinkrieg um die Skatespots.

                          Ich gestehe, es vergingen nicht viele Tage ohne Gedanken an die Zeit und das rollen... Immer und immer wieder beschlich mich das Gefühl das mir etwas essentielles fehlt. Und die Wehmut wurde stärker wann immer ich in die nähe eines Skateshops kam oder gar der Bruder meiner Verlobten sein Board dabei hatte. Nun... meine bessere hälfte (obendrein die vernünftigere) sagte irgendwann "Komm schon, kauf dir halt so n Ding" während ich wieder das Longboard meines zukünftigen Schwagers ansabberte....

                          Okay. So sei es: Seit kurzem gehört mir ein Arbor Axis, und irgendwie fand meine bessere Hälfte das ganze so cool dass sie auch wollte. Für sie gabs dann was in ner Titus Filiale. Wollte als komplett einsteiger nicht direkt endlos Geld versenken, na wo sie recht hat?

                          Nun... aus nem "Kommt, wir gehen da auffm Radweg üben" wurde für meine Holde direkt die erste knapp 9 km Tour! Brettvirus? Wirkt!

                          Und so sieht seither "Familienausflug" aus:

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                          • #58
                            Aussage meines Sohnes (21): "Das muss aber ganz Old scholl sein"

                            Sorry, wenn ich etwas ausschweife.

                            Unser Jüngster (5) hat einige sicher in den Griff zu bekommender Probleme. Eines ist, dass er praktisch vor allem Angst hat, was sich auf 2 Rädern bewegt. Hatte nun den Ehrgeiz ihm in meinem Urlaub vor 2 Wochen das Fahrradfahren bei zu bringen. Was ich nach 2 Stunden (er weinte nur und war völlig in Panik) aufgab. Nun ist der Kleine meiner Meinung nach viel zu viel im Haus und außer etwas im Trampolin herum zu hopsen, macht rein gar nichts was die Körperspannung erhöht und das Gleichgewicht trainiert. Also wurde alle mögliche aus dem Keller gekramt, was sich nach 27 Jahren Elternschaft und 8 Kindern und 2 Ziehkindern, angesammelt hat. Neben Fahradhelm und Schützern, der älteren Geschwister, kamen unter anderem ein schrottiges Skateboard, das eigentlich nie benutzt wurde, Inliner, diverse Scootern und einem Waveboard, zum Einsatz.

                            Das einzige was dem kleinen Mann Spaß machte, war ausgerechnet das Longbord des älteren Bruders(21 Jahre 206 cm 106kg), dass dieser nach eigener Aussage als Alternative zum Fahrrad nutzt und für Personen zwischen 100 und 130 kg ausgelegt ist. Er ist wohl das was man einen Cruiser nennt? Pusht beidseitig und legt damit selbstverständlich auch die Strecke zum Nachbardorf 5 km zurück um mal schnell was ein zu kaufen. Er fährt allerdings keine Tricks oder Slides.

                            Mittlerweile wurde für unseren Jüngsten ein "Solid Eye" und eine moderne solide Schutzausrüstung beschafft. Damit kann der kleine Mann nun auch Slalom fahren und so die Geschwindigkeit aus dem Brett nehmen. (Paps freud das sehr, weil er mit dem langen Board mittlerweile viel zu schnell wurde und so auch zur Gefahr für die Nachbarkinder wurde, die mit Fahrrad, Roller usw. am Weg sind.) Es ist also klar, dass der kleine Mann ein Longboarder wird.
                            Papa ist zufrieden, weil so mehr Zeit draußen verbracht wird und er so auch seinen Körper trainiert. Zudem geht es praktisch ohne Aufwand, da die hauseigene Rennstrecke eben vor dem Haus liegt. Mir ist die Longboarderscene sehr sympatisch weil es nicht diesen Kult gibt, keine Schutzausrüstung zu tragen. Hab da noch meinen Ziehsohn in Erinnerung. Der was ein Skater, und jegliche Nutzung von Helmen oder Schonern war da scheinbar verpönt?
                            Im übrigen trage ich und der große Bruder, der noch bei uns lebt auch immer einen Helm. Ich (Roller-Skater) nutze zusätzlich einen Handgelenksschutz, da ich in meiner Jugend hauptsächlich Verletzungen an den Handgelenken hatte. Diese Dinger sind genial. Habe so schon einige Stürze hinter mir, die ohne sicher zu Prellungen und Zerrungen geführt hätten.

                            Im Zuge der Wiederentdeckung des Rollersportes wurde natürlich viel Recherche im Internet betrieben und so kam mir auch eine Werbeeinschltung für ein billiges Cruiser- Dancerboard unter, das mir vom Design sehr gefallen hat und das mehr oder weniger wie ein überdimensionale Version des Boards aussah, mit dem ich vor 28 Jahren aufgehört habe zu Sakteboard zu fahren.
                            Also wurde das Teil bestellt.

                            Die Familie hatte natürlich nichts anderes zu tun und beobachtete Papa, wie dieser sich auf diesem Teil anstellt.
                            Nachdem ich die Hinterachse wesentlich fester angezogen habe. Stellte ich mich auf einer der wenigen ebenen Flächen vor dem Haus auf das Board. Das Board wir gegen die beabsichtigte Fahrtrichtung abgestellt. Linkes Bein etwas vor der Mitteder beiden Achsen. Hinteres Bein knapp hinter der Hinterachse auf das Fliptail. So standen wir vor vielen Jahren meist auf dem Board um los zu fahren. Die Beinstellung war natürlich ungewohnt breit. Doch hat man so auch wesentlich ein sichereres Gefühl für die Balance.
                            Nun lies ich mich leicht nach hinten und auf die Seite fallen. Bevor ich das Gleichgewicht verliere, verlagere ich das Gewicht auf das hintere Bein und ziehe mit dem vorderen Bein das Board unter mich. Nach 3 oder vier solcher Bewegungen hat man leicht Fahrt aufgenommen und das Board so in die beabsichtigte Fahrtrichtung gebracht. Ab nun habe ich diese Bewegung abwechselnd nach links und nach rechts ausgeführt. Wobei das Board immer schneller wird. Am Ende der Straße brachte ich das Board durch eine enge Kurve zu Stehen. Auch hier nutze ich die Stellung dazu aus gegebenenfalls das Board enger zu drehen als dies eigentlich mit dem langen Achsstand geht. Als das Board so unter die 5 km/h schnell war stieg ich einfach ab.
                            (Zugegeben, der lange Achsstand und die breiten Achsen machten das wesentlich leichter als mit den 70 cm langen Boards die wir damals benutzen.)

                            Aussage meine Sohnes (21): "Das ist aber sehr old scholl. Sieht aber sehr gekonnt und interessant aus."

                            Habe schon einiges ausprobiert und habe eher vor, diese alte Technik wieder zu perfektionieren. Positionswechsel der Füße mittels Sprünge klappen auch schon wieder einigermaßen.
                            Das nächste Lernziel soll das pumpen werden. (was ich damals nie wirklich gut konnte und auch schon durchaus üblich war). Zudem möchte ich den "Peter Pan" lernen. Weil ich die Figur einfach herrlich ästhetisch finde. Mehr wird bei dem alten Mann wohl nicht mehr gehen? Sprünge über Hindernisse bei denen das Board unten drunter fährt (Konnte das mal recht gut) , möchte ich aufgrund meines doch sehr angeschlagenen Rückens nicht mehr versuchen.

                            Hoffe das reicht, dass sich meine Söhne nicht für ihren Vater schämen müssen?

                            Ist das "old scholl" genug?

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