Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Longboarden - Kein skaten und anspruchslos ?!

Einklappen
X
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • Longboarden - Kein skaten und anspruchslos ?!

    Hey,

    fahr jetzt seit nem' halben Jahr LB. Cruise hauptsächlich (weite Strecken), interessiere mich aber auch sehr für Freestyle. Daher will ich mir ein einfaches Skateboard zulegen, einfach mal um das auszutesten, da man sich damit wohl leichter an den einen oder anderen Trick versuchen kann (und damit ich es einen Kollegen in die Hand drücken kann, damit er mal mit kommt xD).

    Dabei musste ich leider feststellen, dass Longboarder bei vielen Skateboardern nicht so hoch im Kurs stehen. "Anspruchslos", "nerviger Trend" und es als skaten zu bezeichnen, auf die Idee kommt man gar nicht erst. Selbst Longboarder bevorzugen den Begriff skaten nicht gerade, obwohl ich mich als einen empfinde, auch wenn halt als Anfänger. Wie seht ihr es, ist Longboarden = skaten und was haltet ihr davon, dass die Szene auf die Kids reduziert wird, die sich nur wegen des Trends ein Board zugelegt haben?


    Meine Meinung:
    Das grundsätzliche Fahren/Cruisen ist luxuriöser und einfacher, dass wars aber auch. Longboarden hört nicht beim Cruisen auf, sondern hat eine Menge sparten, dass Skateboard könnte schon fast eine Unterkategorie dessen sein. Dancen, Downhill, Freeride (sliden), Freestyle, (und dazu spezifische Boards) all das hat wie das tricksen mit dem Skateboard oben kein ende und ist anspruchsvoll wie sonst was. Freesytlen kommt dem klassischen Skateboarden, wo die jeweiligen tricks sogar deutlich schwerer sein dürften, auch wenn dadurch nicht so viel möglich ist wie mit dem Skateboard, sehr nahe.
    Der Trend ist unbestritten und ich bin auch kein Fan davon, dass sich jeder eins zulegt, weil YouTube Idol (War das in den 90' so anders beim Skateboard?). Bin zwar auch erst so auf den Sport aufmerksam geworden, aber mehr nicht. Kaufe es mir nicht weil die es haben und stelle es dann in die ecke, sondern fahre leidenschaftlich. Die Masse darf man da nicht mit der eigentlichen LB Szene gleichsetzen.
    Und Skater ist man noch längst nicht wenn man ein Skate- oder Longboard besitzt, oder weil man mal ab und zu damit ein paar Meter fährt. Es ist eher eine Lebenseinstellung. Jemand der Leidenschaftlich fährt, unabhängig von Trends, egal in welcher sparte und ob mit Long- oder Skateboard, der ist für mich ein Skater.

    Wie seht ihr das?

    MfG

  • #2
    AW: Longboarden - Kein skaten und anspruchslos ?!

    Sorry, unnötiger thread. Die Diskussion gab`s gefühlt 50tausend mal...

    Kommentar


    • #3
      AW: Longboarden - Kein skaten und anspruchslos ?!

      ^^ Kann nicht mehr tun als die Foren Suchfunktion an zuschmeißen ... nichts gefunden.

      Kommentar


      • #4
        AW: Longboarden - Kein skaten und anspruchslos ?!

        ja gut zusammmen gefasst :D ich würde dir zustimmen !!

        Kommentar


        • #5
          AW: Longboarden - Kein skaten und anspruchslos ?!

          Moin,

          Ich bin selber noch neu im longboarden, bin früher skateboard gefahren, doch wie du schon sagtest ist Skatebiardfahren nur tricksen und nicht viel fahren.
          Longboarden ist viel vielseitiger.

          MfG
          Boardsmah

          Kommentar


          • #6
            AW: Longboarden - Kein skaten und anspruchslos ?!

            Ich finde dass beides SEHR vielseitig ist! Beim Skaten gibt es Bowl, Halfpipe/Vert, Street, Flat, Freestyle, beim Longboarden gibt es entsprechend Downhill, Freeride, Slalom, Dancing, Freestlye, Carving, Techslide etc. ...
            Ich versuche mich grade am Freestyle ala Rodney Mullen, will es wirklich gerne lernen, gleichzeitig stehe ich total auf Dancing, welches sehr viel Körperbeherrschung und Spannung benötigt. Viele Skater sehen es als "einfach" oder "simpel" an, wenn man sie bittet dies mal nachzumachen so merken die auch erst, dass es wesentlich schwieriger ist als es zu sein scheint ;)

            Kommentar


            • #7
              AW: Longboarden - Kein skaten und anspruchslos ?!

              Ein Brett, 2 Achsen, 4 Rollen = Skateboard
              Völlig wumpe wie lang es ist.

              Unsinniges Abgrenzungsgehabe der einzelnen Disziplinen hat es immer gegeben. Wird es wohl auch immer.
              (Was fanden wir damals in den 80ern Freestyle, kacke. Aber mit 15 ist man halt jung und dumm.)

              It's all Skateboarding. Tu was du willst!!! Es ist völlig egal, was andere davon halten.
              Du musst niemand überzeugen. Mach wodrauf du Bock hast.

              Haters keep hatin'
              Skaters keep skatin'

              Amen
              nuff said

              Kommentar


              • #8
                AW: Longboarden - Kein skaten und anspruchslos ?!

                Natürlich ist es völlig egal, was andere davon halten, es ist immerhin wirklich eine Lebenseinstellung, wie der Themen-Starter bereits erwähnt hat, dennoch sollte man versuchen können grade diesen Kurzsichtigen und Engstirnigen ein wenig mehr gegenseitigen Respekt beizubringen :D

                Das größte Problem ist hier in meiner Stadt grade, dass BMXer gegen die Parkregeln verstoßen und den neuen Park mit ihren Metall-Pegs dort zerstören, wo man eigentlich gar nicht fahren sollte, dass Skater von BMXern gesnaked werden, weil aus komplett unbekannten Gründen ein Hass zwischen vielen Skatern und BMX Fahrern besteht und dass die Scooter-Kiddies keinerlei Manieren zeigen, einen während des Runs in der Halfpipe besuchen und die Mamis dabei zuschauen und einen blöd anpampen, weil man denen erklären will, dass sowas gefährlich ist und in Skateparks eigentlich verboten.

                Bei uns sind die Skater einfach sehr offen und zufrieden mit jedem Longboarder, der mehr kann als nur geradeaus fahren und sich dabei wie der King vom Kiez verhält. Neuerdings bringen wir uns auch gegenseitig Tricks bei, ich lerne von denen Tricks mit Pop und die lernen von mir und Kollegen im Gegenzug Grab-Tricks.
                Aber da bei uns die Skater-Szene generell grade ausstirbt und nur noch der harte Trupp an "richtigen" Skatern bleibt gibt es generell nur diese Streitigkeiten mit den BMX und Scooter Kiddies, die sich aufspielen oder ihre Mutti vorschicken müssen :P

                Gut anzusehen ist dieser Longboard-Trend trotzdem irgendwo:
                Viele Leute fangen an, die Shops werden gestärkt, viel mehr Ware ist erhältlich, es werden schneller neue Technologien und Innovationen generell auf den Markt gebracht, die Grafiken werden besser (hey, irgendwo auch manchmal recht cool wenn man was auf Longboard-Porn posten will, oder? :P) und man hat auch viel mehr Leute, die wirklich interessiert sind am Sport selbst und viel lernen wollen. Die Schattenseiten gibt es immer, aber man kann versuchen sich auf die neugewonnenen Stärken zu konzentrieren :D

                Kommentar


                • #9
                  AW: Longboarden - Kein skaten und anspruchslos ?!

                  Damals als Skateboarden absolute Trendsportart war, haben Skater sich über Poser aufgeregt, also Leute die Ihr Board nur rumtragen, sich anziehen wie Skater aber nicht mal nen Kickflip hinkriegen. Es hat sich eigentlich nichts geändert.

                  Ich seh das ähnlich wie wenn sich US Soldaten über Zivilisten aufregen die sich fälschlicherweise als Veteranen ausgeben um Lorbeeren zu ernten.

                  Skateboard fahren ist schwierig. Um es richtig zu gut können zahlt man mit viel Schweiss und Frust, und letzendlich seinem Körper. Ähnlich wie Soldaten, hassen Skater es wenn sich Leute als Skater ausgeben und die unverdienten Lorbeeren ernten. Deswegen grenzt man sich klar ab. Auch gegenüber Longboardern. Es hat nichts damit zu tun wieviele Rollen das Brett hat. Es geht darum, dass man auf keinen Fall mit diesen Affen gleichgestellt werden will die mit ihren 300 Euro Boards durch die Stadt 'cruisen', wenn man sich letztes Jahr 5 mal die Bänder für den Scheiss gerissen hat.

                  Kommentar


                  • #10
                    AW: Longboarden - Kein skaten und anspruchslos ?!

                    Was soll ich denn dann über die "neuen" sagen mit meiner multiplen Schädelbasisfraktur und etlichen gerissenen oder überdehnten Bändern? ;)

                    Klar ist es unglaublich nervig, aber gewinnen wir nicht auch so neue Leute, die wirklich Spaß und Interesse an diesem Hobby haben? Werden wir so nicht zu einer stärkeren Front gegen Scooter Fahrer und Mallgrab-Spackos? :P

                    Kommentar


                    • #11
                      AW: Longboarden - Kein skaten und anspruchslos ?!

                      @CyanideChrist: Verstehe ja den Hintergrund, aber man kann doch wohl kaum alle Longboarder als Poser abstempeln. Beim Freestyle, da macht man ja teilweise identische Tricks, nur dass es mit dem Longboard deutlich schwerer ist, also schon fast Anti-Poser. Die anderen Richtungen lassen sich schwer damit vergleichen, aber dort wird man auch viel Schweiß und Frust zahlen, zu mindestens wenn man es richtig angeht. Selbst das Cruisen kann anspruchsvoll sein, wenn man extreme Strecken am Stück zurück legt, z.B. 70km wo man ansonsten eine Stunde Zug fährt. Dazu werden sie nicht einmal gleichgesetzt, ich würde nicht einmal alle Longboarder gleichsetzten. Die einen fahren Skatebord, die anderen Longboard, aber skaten tun sie alle, so weit sie es richtig machen. Man kann gerne gegen Poser sein, sehe es auch eher als peinlich an, wenn man so tut als könnte man etwas, aber deswegen die Leute auf den anderen Brettern zu verurteilen, die an sich noch mal Grundverschieden sind, dass ist unnötig.

                      Kommentar


                      • #12
                        AW: Longboarden - Kein skaten und anspruchslos ?!

                        Zitat von Zeya Beitrag anzeigen
                        @CyanideChrist: Verstehe ja den Hintergrund, aber man kann doch wohl kaum alle Longboarder als Poser abstempeln. Beim Freestyle, da macht man ja teilweise identische Tricks, nur dass es mit dem Longboard deutlich schwerer ist, also schon fast Anti-Poser. Die anderen Richtungen lassen sich schwer damit vergleichen, aber dort wird man auch viel Schweiß und Frust zahlen, zu mindestens wenn man es richtig angeht. Selbst das Cruisen kann anspruchsvoll sein, wenn man extreme Strecken am Stück zurück legt, z.B. 70km wo man ansonsten eine Stunde Zug fährt. Dazu werden sie nicht einmal gleichgesetzt, ich würde nicht einmal alle Longboarder gleichsetzten. Die einen fahren Skatebord, die anderen Longboard, aber skaten tun sie alle, so weit sie es richtig machen. Man kann gerne gegen Poser sein, sehe es auch eher als peinlich an, wenn man so tut als könnte man etwas, aber deswegen die Leute auf den anderen Brettern zu verurteilen, die an sich noch mal Grundverschieden sind, dass ist unnötig.
                        Ich glaube da hast du mich ein wenig falsch verstanden ;)

                        Kommentar


                        • #13
                          AW: Longboarden - Kein skaten und anspruchslos ?!

                          Ouh, sorry

                          Kommentar

                          Lädt...
                          X