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    vergesst,
    Zuletzt geändert von frischluft; 02.03.2011, 15:23.

  • #2
    AW: 1. Deutsche Longbord Demonstration in Berlin

    wie meinst du wer bezahlt die demo???

    wenn man einen demonstartionszug durch die stadt berlin plant, dann muss man einen antrag schreiben und der wird in der regel genehmigt! demonstrationsrecht ist menschenrecht!
    in unserem fall rollen wir 20 km durch die stadt und demonstrieren !!!

    was soll da bezahlt werden??
    just remember... there are no stupid questions. just stupid people who act like they know everything... everybody has to start somewhere, you'll figure it out soon enough

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    • #3
      AW: 1. Deutsche Longbord Demonstration in Berlin

      ich brauche keine banner, ich habe mein longboard zum demonstrieren und das werde ich auch nutzen!!!
      oder hast du bei den inlineskatern bei der bladenight banner gesehen
      oder bei der loveparade
      oder bei der ...

      die boschaft steht in der zeitung und in unseren gesichtern...

      gn8

      fränky 8)
      just remember... there are no stupid questions. just stupid people who act like they know everything... everybody has to start somewhere, you'll figure it out soon enough

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      • #4
        AW: 1. Deutsche Longbord Demonstration in Berlin

        Ich persönlich finde das in der grauzone sein auch ganz schön, ich denke da genauso "Keine schlafenden Hunde wecken".
        Longboarden ist halt auch dieses stückweite zivile ungehorsam, also ich sprech jetzt mal für mich.
        Ausserdem, was wäre wenn wir nur noch auf FUßgänger wegen oder Fahrradwegen fahren dürften? Ich denke dann würden eine meine Leute eine riesen schnauze ziehn wenn ihr board das erstemal einkassiert wird.

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        • #5
          AW: 1. Deutsche Longboard Demonstration in Berlin

          also ich empfinde ne "klare stellung im strassenverkehr" sowie bessere radwege durchaus als sinnvolles anliegen. wenn du ein banner tragen willst, steht dir das doch frei. wer sagt denn, dass eine chaotischer haufen durch die stadt rollt? wir sind doch nicht der schwarze block.

          ich sehe keinen missbrauch des demonstrationsrechts um ne party zu feiern. den cruise hätte es eh gegeben, wenn das ganze nun legal auf der straße stattfindet und wir damit noch eine botschaft vermitteln ist das doch super!

          m.e. kann man das nicht mit einem ansatz wie "für den weltfrieden" vergleichen...

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          • #6
            AW: 1. Deutsche Longboard Demonstration in Berlin

            so´n Schwachsinn!!!

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            • #7
              AW: 1. Deutsche Longboard Demonstration in Berlin

              Zitat von Bandit Beitrag anzeigen
              so´n Schwachsinn!!!
              wo ist denn der HÄ-Button hin? > worauf beziehst du dich? auf mich, frischluft oder die ganze demo?

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              • #8
                AW: 1. Deutsche Longboard Demonstration in Berlin

                Zitat von fränky Beitrag anzeigen
                ...es herrscht u.a. ein nord-süd konflikt...
                Das wäre schlimm. Das gab es mal in den USA, das nannte sich dann "Bürgerkrieg".
                Was du meinst, ist ein Nord-Süd-Gefälle oder aber "räumliche Disparitäten", wenn du mal auf die Kacke hauen willst.

                Zum Thema: ich finde deine Idee gut und ehrenwert, aber ein bisschen ist das wie "mit Kanonen auf Spatzen schießen".
                Wichtig bei solchen Demos ist es ja auch, dass du Ansichten hast, die viele Menschen vertreten. Das führt dann zu einem Solidarisierungseffekt. Also: such dir ein vertretbares Metathema und häng deinen Wunsch nach Radwegen dran. Das erhöht den Zuspruch und das Verständnis der Bevölkerung. "Mehr Rechte für Longboarder" interessiert am Ende leider nur die Longboarder. Und da weißt du selbst, dass das keine Mehrheit ist.
                Zuletzt geändert von svensson; 01.03.2011, 12:50.
                they see me trollin, they hatin patrollin and tryna catch me writin dirty
                >>Buhlt um die Gunst des Konsumkids denk an den Stumpfsinn bevor du "Keep it real" in den Mund nimmst<<
                >>Emancipate yourself from mental slavery, none but ourselves can free our mind.<<

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                • #9
                  AW: 1. Deutsche Longboard Demonstration in Berlin

                  Ich wusste gar nicht, dass es immer noch fraglich ist, wo ein Longboarder laut StVO zu fahren hat. Laut §24 I StVO

                  Schiebe- und Greifreifenrollstühle, Rodelschlitten, Kinderwagen, Roller, Kinderfahrräder, Inline-Skates, Rollschuhe und ähnliche nicht motorbetriebene Fortbewegungsmittel sind nicht Fahrzeuge im Sinne dieser Verordnung. Für den Verkehr mit diesen Fortbewegungsmitteln gelten die Vorschriften für den Fußgängerverkehr entsprechend.
                  hat ein Longboarder auf dem Gehweg zu fahren, nicht auf der Straße und auch nicht auf dem Fahrradweg. Da sehe ich keinen Demonstrationsbedarf. Das ist abschließend geregelt.

                  Zieht man eine Analogie von Punkt 10 des Berliner Hinweisblattes zur Durchführung von Demonstrationen, muss ein Longboarder bei einer Demonstration den Regeln der StVO folgen. Die Größe des Transparents, um ein "sicheres Führen" des Longboards zu gewährleisten, dürfte auch ziemlich beschränkt sein. Wer dennoch auf der Straße fährt, riskiert damit die Auflösung der Demonstration durch die Polizei gem. §15 I VersG, was letztlich im schlimmsten Fall in der Öffentlichkeit zu einer Kriminalisierung führt.


                  Also doch ein Tross von mehreren Longboardern, die scheinbar nur dem gemeinsamen Ziel des Fahrens unterworfen sind und sich einen Weg durch die Stadt bahnen. Ob das die Stadt Berlin genehmigen wird? Eine Demonstration ist das mangels gemeinsamen inneren Willens, der nach außen getragen wird, nicht.

                  Und, no offense, das Demonstrationsrecht ist ein Deutschenrecht, kein Menschenrecht.
                  Ich glaub, das Schiff geht unter.

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                  • #10
                    AW: 1. Deutsche Longboard Demonstration in Berlin

                    @jeanfredo: ... die ganze Demo
                    Zuletzt geändert von Bandit; 01.03.2011, 13:05. Grund: ..

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                    • #11
                      AW: 1. Deutsche Longboard Demonstration in Berlin

                      Stimme da svensson vollkommen zu. Demos sind ein Mittel zum Zweck, um die Ansichten eines Kollektivs zu vertreten. Das trifft in diesem Fall sicherlich zu. Allerdings wäre es vielleicht tatsächlich angebracht, dem ganzen ein übergeordnetes Topic zu verschaffen. Denn immerhin handelt es sich bei den Longboarden tatsächlich eher um eine Minderheit. Keine Ahnung - nehmt mehr Rücksicht auf unmotorisierte Verkehrsteilnehmer oder Ausbau der Fahrradwege zur sicheren Fortbewegung (ist ja auch in fränkys Ausgangspost so erwähnt) - sowas in der Art. Damit könnte man sich sicher etwas mehr Gehör verschaffen. In Augsburg wird sowas regelmäßig veranstaltet.

                      An manchen Stellen scheint die Intention noch nicht ganz klar zu sein - zumindest wirkt es so auf mich:

                      Zitat von fränky
                      schließlich ist demonstrieren ein menschenrecht!!!!
                      Demonstrieren nur um des Demonstrierens Willen, also weil man ein Recht darauf hat, ist m.E. kein besonders gewinnversprechendes Anliegen. Erinnert mich ein bisschen an die Diskussionen zum Waffenrecht in den USA ("Ich habe eine Waffe, weil es mir die Verfassung erlaubt").

                      Viele schöne Anregungen und Denkansätze bisher in der Diskussion. Vielen Dank dafür. Besonders auch an

                      Zitat von tastentom Beitrag anzeigen
                      Ich wusste gar nicht, dass es immer noch fraglich ist, wo ein Longboarder laut StVO zu fahren hat. Laut §24 I StVO



                      hat ein Longboarder auf dem Gehweg zu fahren, nicht auf der Straße und auch nicht auf dem Fahrradweg. Da sehe ich keinen Demonstrationsbedarf. Das ist abschließend geregelt.

                      Zieht man eine Analogie von Punkt 10 des Berliner Hinweisblattes zur Durchführung von Demonstrationen, muss ein Longboarder bei einer Demonstration den Regeln der StVO folgen. Die Größe des Transparents, um ein "sicheres Führen" des Longboards zu gewährleisten, dürfte auch ziemlich beschränkt sein. Wer dennoch auf der Straße fährt, riskiert damit die Auflösung der Demonstration durch die Polizei gem. §15 I VersG, was letztlich im schlimmsten Fall in der Öffentlichkeit zu einer Kriminalisierung führt.


                      Also doch ein Tross von mehreren Longboardern, die scheinbar nur dem gemeinsamen Ziel des Fahrens unterworfen sind und sich einen Weg durch die Stadt bahnen. Ob das die Stadt Berlin genehmigen wird? Eine Demonstration ist das mangels gemeinsamen inneren Willens, der nach außen getragen wird, nicht.

                      Und, no offense, das Demonstrationsrecht ist ein Deutschenrecht, kein Menschenrecht.
                      Aber nochwas: in meinen Augen ist ein Demonstrations- (oder im weitesten Sinne Versammlungsrecht) eben doch ein Menschenrecht. Wenngleich dies nicht überall so gehandhabt wird. Aber dann sollten solche Ansichten eben als "rückständig" klassifiziert werden.

                      Diese ganze Sache muss ja nun nicht auf Anhieb super klappen. Ich finde, Meinungen einzuholen und in den Dialog zu gehen gehört dazu, um eben solche Vorhaben weiterentwicklen zu können. Erst dadurch kann etwas entstehen, was in Zukunft auch erfolgreich ist. Um es mal mit dem kleinen Prinzen zu sagen:
                      Zitat von PetitPrince
                      "Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne".
                      Insofern euch allen viel Spaß und vor allem Erfolg bei der Sache!
                      Zuletzt geändert von KarstenOlaf; 01.03.2011, 13:24.

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                      • #12
                        AW: 1. Deutsche Longboard Demonstration in Berlin

                        Zitat von KarstenOlaf Beitrag anzeigen

                        Aber nochwas: in meinen Augen ist ein Demonstrations- (oder im weitesten Sinne Versammlungsrecht) eben doch ein Menschenrecht. Wenngleich dies nicht überall so gehandhabt wird. Aber dann sollten solche Ansichten eben als "rückständig" klassifiziert werden.
                        Das Demonstrationsrecht ist ein Deutschenrecht. Das Grundgesetz lässt da überhaupt keinen Spielraum für Interpretationen zu:

                        Art 8

                        (1) Alle Deutschen haben das Recht, sich ohne Anmeldung oder Erlaubnis friedlich und ohne Waffen zu versammeln.
                        Der Vergleich mit einer Fahrraddemo in Augsburg hinkt allein schon angesichts der Tatsache, dass Fahrräder von der StVO rechtlich anders eingeordnet werden.

                        Das BVerfG hat sich außerdem soweit zu Skaterdemos dahingehend geäußert, dass bei einer Einordnung des "Gesamtgepräges" einer Veranstaltung die "öffentliche Meinungsbildung" und die "Formen kommunikativer Einwirkung" zu beachten sind. Skaterdemos sind somit reine Sportveranstaltungen und keine Demonstrationen.
                        Ein unbeteiligter Dritte sähe in einer Gruppe von Skatern eine Sportbewegung, die allenfalls als solche gewertet werden könne.
                        [BVerfG, 1 BvQ 28/01 vom 12.7.2001, Absatz-Nr. (26), http://www.bverfg.de/]

                        Die Bladenight sowie die Loveparade wurden folgend als "sonstige Veranstaltungen" mit erheblichem Kosten-und Polizeiaufwand gestemmt.

                        So, nun ist's vorbei mit der Spielverderberei ;) Viel Glück und viel Spaß allen Beteiligten :)
                        Zuletzt geändert von tastentom; 01.03.2011, 14:37.
                        Ich glaub, das Schiff geht unter.

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                        • #13
                          AW: 1. Deutsche Longboard Demonstration in Berlin

                          Ihr müsst immer alles zig mal hinterfragen, ewig lange Texte schreiben, langweilig Paragraphen zitieren?

                          Geht doch einfach hin und skatet mit vielen anderen netten Leuten!
                          ~skate4fun~
                          http://de.wikipedia.org/wiki/Rtfm#R

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                          • #14
                            AW: 1. Deutsche Longboard Demonstration in Berlin

                            Hinterfragt wurde der Mantel der Demonstration, nicht das Skaten an sich ;) Meiner Meinung nach sollte man auch einfach losgehen und skaten. Im Zweifel ist das eine "Spontanversammlung" wie ein Flashmob und bedarf ergo auch keiner Anmeldung. Das Ganze aber irgendwie als politische Demonstration zu verpacken, ist doch unnötig und vor allem wenig aussichtsreich ;) .
                            Ich glaub, das Schiff geht unter.

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                            • #15
                              AW: 1. Deutsche Longboard Demonstration in Berlin

                              hoffentlich geht der schuss dann nicht nach hinten los. angenommen, wir dürfen auf der strasse fahren, müssen dann aber leuchten anbringen und bremsen usw. dann haben wir ganz was tolles geschafft.
                              "machst du die urlaubsvertretung für die ganzen forumsarschlöcher?" JA VERDAMMT!

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