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Thema:
Objektive Bewertung der Qualität eines Decks - "Deck TÜV"

              
  1. #1
    Junior Mitglied cruiser
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    Standard Objektive Bewertung der Qualität eines Decks - "Deck TÜV"

    Hallo zusammen!

    Ich möchte mehrere verschiedene Decks möglichst objektiv auf ihre Qualität untersuchen. Objektiv heißt, dass man messen, zählen oder wiegen kann. Dazu habe ich mir einige Versuche überlegt und bin mir sicher, dass ihr diese um weitere ergänzen könnt.

    Bisher bin ich bei folgender Liste:
    • Flexibilität/Stabilität: Wie weit biegt sich das Deck in mm durch bei Belastung mit 100 kg? Das Gewicht kann auch noch variieren, ist nur ein erster Ansatz.
    • Flexibilität/Stabilität: Bei einer Dauerbelastung (48 h) mit 150 kg, kehrt das Deck zu 100% in seine ursprüngliche Form zurück?
    • Griptape: Ab welchem Winkel fängt ein auf dem Board platzierter Gegenstand an zu rutschen?
    • Anzahl der verarbeiteten Holzschichten
    • Anzahl der eingelegten Fasern (Carbonfaser, Glasfaser, etc.)
    • Lackierung: Quillt das Holz bei Kontakt mit Wasser auf?
    • Stoßfestigkeit: Platzt das Deck bei Kollission mit einer Wand ab (genormte Geschwindigkeit)? Wie groß ist die Delle?


    Was fällt euch noch ein?

    Mir ist klar, dass jedes Board individuell zu seinem Fahrer passt, aber ich möchte möglichst objektive Kriterien erarbeiten.

    Vielen Dank für eure Hilfe und Grüße,

    Alb

  2. # ADS

  3. #2
    Benutzer Hard Carver Avatar von dschihadinio
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    Standard AW: Objektive Bewertung der Qualität eines Decks - "Deck TÜV"

    Moin!
    Halte die Idee für...
    wie lässt sich das diplomatisch ausdrücken... Schwachsinn.

    Grundproblem ist schon der Versuch objektive Daten zu sammeln um daraus auf ein subjektives Empfinden schließen zu können.
    Flexibilität/Stabilität: Wie weit biegt sich das Deck in mm durch bei Belastung mit 100 kg? Das Gewicht kann auch noch variieren, ist nur ein erster Ansatz.
    Was soll das aussagen?
    Zum einen flexen Boards ja nicht linear,
    es können bei diesem Test also 2 Decks "objektiv" gleich sein,
    doch wenn das eine (Holz/Bambus pur) auf dem Boden geflext wird wenn die 100kg aus 20cm Höhe drauf springen flext das mit unten gerade gespannter Kohlefaser nur ne Idee weiter runter (ganz andere Kraft/Weg "Kennlinie".
    Von verschiedenen Standflächen (kann ich mich, wenns schneller wird und ich mehr Stabilität möchte einfach näher an/auf die Achsen stellen?)
    und der Frage Flex - langlebig oder bald spührbar mehr/träger abgesehen.
    • Flexibilität/Stabilität: Bei einer Dauerbelastung (48 h) mit 150 kg, kehrt das Deck zu 100% in seine ursprüngliche Form zurück?
    Wow, das hat mit der Praxis viel zu tun, genau so gut könnten Auto-Tester ausprobieren wie gut sich das Kühlwasser-System als Glühwein-Durchlauf-Erhitzer eignet.

    Griptape: Ab welchem Winkel fängt ein auf dem Board platzierter Gegenstand an zu rutschen?
    Wenn da im Labor mal nicht das Feine das Grobe Griptape schlägt...
    W-Concave, bzw. generell Concave dürfte eher schlecht sein um hier vorne zu liegen,
    wie schnell sich das Grip mit Dreck dicht setzt und ob/wie viel das ausmacht sagt uns das dann auch nicht,
    oder ob sich eine heiß gebremste Sohle ans Decks klebt und dort dann nicht mehr weg mag...

    • Anzahl der verarbeiteten Holzschichten
    Anschaun und nachzählen, doch wozu eigentlich? Wie dick die Schichten sind und aus was (genau!)
    is doch viel wichtiger (Langsam gewachsener Premium Ahorn vs. Billo-Ahorn).
    • Anzahl der eingelegten Fasern (Carbonfaser, Glasfaser, etc.)
    1. Egal (wenns funktioniert warum es das tut), 2. schwer rauszukebommen was eine oder mehrere Lagen faser aufeinander sind +die Hersteller werden dir das idR nicht verraten.
    Lackierung: Quillt das Holz bei Kontakt mit Wasser auf?
    Das muss ja ne prima Lackierung sein... Is doch Brettspaß und kein Wassersport?
    Klar gibt schnell ein paar offene Stellen, doch soviel macht das idR nicht aus, solange die Boards nicht tagelang im Garten rumliegen.

    • Stoßfestigkeit: Platzt das Deck bei Kollission mit einer Wand ab (genormte Geschwindigkeit)? Wie groß ist die Delle?
    Hängt enorm davon ab welche Stelle eines Decks worauf genau (harte Fräche, böser 90° Winkel knallt.

    Fazit:
    Du möchtest also im Diehnst der Wissenschaft viele Decks auf aufwändige Art zerstöhren um dabei Daten zu sammeln die dann entweder das bestätigen was schon aus der Praxis bekannt ist oder dem wiedersprechen und somit falsch sein müssen (bzw. Versuchs-Aufbau-Fail)?

    Geh lieber skaten.
    ferd tiga vogl :P

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    juwlez (27.03.2015), langbrettlabor (27.03.2015), Rotten (27.03.2015), SymandlOfADown (27.03.2015), theFU (27.03.2015)

  5. #3
    Benutzer Hard Carver Avatar von langbrettlabor
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    Standard AW: Objektive Bewertung der Qualität eines Decks - "Deck TÜV"

    Zitat Zitat von Alb Beitrag anzeigen
    Ich möchte mehrere verschiedene Decks möglichst objektiv auf ihre Qualität untersuchen.
    Ich habe mal einen Katalog mit Prüfverfahren aufgestellt für die quantitative Bewertung von Longboards. Allesamt basierend auf DIN/ISO Prüfnormen und zerstörungsfrei. Wenn Du mir per PN dein Motivation des Vorhabens schickst, überlege ich mir, ob ich Dir das zukommen lasse. Dabei geht es um die Bestimmung von Kennwerten, die tatsächlich einen Nutzen für den Verbraucher haben.

  6. #4
    Benutzer Hard Carver Avatar von olgi
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    Standard AW: Objektive Bewertung der Qualität eines Decks - "Deck TÜV"

    Ganz schön restriktiv ;-)

    Wenn er keine ausreichende Motivation aufweist, bekommt er Dein Werk nicht? Forschung muss öffentlich zugänglich sein Fredo, auf geht´s!!!!

  7. #5
    Benutzer Hard Carver Avatar von klotzey
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    Standard AW: Objektive Bewertung der Qualität eines Decks - "Deck TÜV"

    dann versuch mal kostenfrei an eine Norm zu kommen :D
    Da finde ich den Preis der Bekanntgabe der Motivation durchaus gering ^^

  8. #6
    Benutzer Hard Carver Avatar von langbrettlabor
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    Standard AW: Objektive Bewertung der Qualität eines Decks - "Deck TÜV"

    Zitat Zitat von olgi Beitrag anzeigen
    Ganz schön restriktiv ;-)

    Wenn er keine ausreichende Motivation aufweist, bekommt er Dein Werk nicht? Forschung muss öffentlich zugänglich sein Fredo, auf geht´s!!!!
    Zitat Zitat von klotzey Beitrag anzeigen
    dann versuch mal kostenfrei an eine Norm zu kommen :D
    Da finde ich den Preis der Bekanntgabe der Motivation durchaus gering ^^
    Mir geht's in erster Linien darum, wie das verwertet wird. Wenn meine Freizeit durch öffentliche Gelder unterstützt werden würde, würde ich meine Arbeiten natürlich immer der Allgemeinheit zu Verfügung stellen. So will erstmal wissen, was damit passiert ;).

  9. 2 User bedankten sich für diesen Beitrag:

    klotzey (27.03.2015), roov (27.03.2015)

  10. #7
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    Standard AW: Objektive Bewertung der Qualität eines Decks - "Deck TÜV"

    @ dschihadinio: danke für deine Meinung zu der Aktion allgemein und zu den einzelnen Test im speziellen. Es geht um die Auswahl eines Decks aus mehreren Alternativen, insbesondere im Aufzeigen von den Vorteilen teurer Decks im Vergleich zu billigen Decks. Das "beste" Deck soll dann in einer größeren Zahl für ein studentisches Projekt beschafft werden. Deshalb kommt es nicht unbedingt auf mein subjektives Empfinden an. Dass es deiner Meinung nach keine objektiven Kriterien gibt, ist ja auch eine Aussage.

    @ langbrettlabor: Hab dir eine PN geschickt mit Details zur Motivation.

  11. #8
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    Standard AW: Objektive Bewertung der Qualität eines Decks - "Deck TÜV"

    Hallo, wie schon im ersten Post gesagt wurde, ist es persönliches Belieben welches Deck man fährt. Das ist wie ein passender Schuh. Ich würde mir solche „Statistiken“ nicht anschauen, bzw. nicht in meine Entscheidung einfließen lassen. Wenn ich mir z.B. ein Moonshine Rum Runner kaufen will, weil mir das Board gefällt und passt, dann kauf ich das. Was dein „TÜV“ sagt wäre mir egal! Ich fahre im Moment das zweite Moonshine Hooch. Obwohl das erste nicht lange hielt. Hätte dein „TÜV“ mich abgehalten? Nein! Investiere deine Zeit auf dem Board beim fahren, lerne neue Skills, verbessere dein Können. Genieße diese Freiheit bei dem Sport. Finde es schade, wenn jemand so ein freies, natürliches und naives (positiv gemeint) Hobby in eine Norm stecken will. Bzw. die damit verbundenen Sportgeräte. Ich finde es wird schon in allen anderen Bereichen des Lebens alles kontrolliert, schematisiert, geprüft, verwaltet, verdorben.
    Für mich: Nein Danke!!!

    Übrigens: Hersteller prüfen ihre Decks. Das wird im Labor und auf der Straße getan. z.B. Belastungen durchs Fahrer Gewicht usw. Und viele erfahrene/schlaue Köpfe planen, entwickeln und bauen die Boards.
    Mal abgesehen davon müsste man eine Menge Geld für passende Prüfgeräte ausgeben. Siehe Landyachtz Prüfungen vom Triple Beam.
    Geändert von Maxxum (29.12.2017 um 01:03 Uhr)

  12. #9
    Benutzer longboarder Avatar von Basselope
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    Standard AW: Objektive Bewertung der Qualität eines Decks - "Deck TÜV"

    Ist doch ok wenn du keine Tests lesen willst sondern einfach kaufst was dir gefällt. Anderen geht's eben anders.
    Ich denke nicht dass dich irgendjemand dazu zwingen wird einen Test zu lesen.



    Übrigens: Hersteller prüfen ihre Decks. Das wird im Labor und auf der Straße getan. z.B. Belastungen durchs Fahrer Gewicht usw. Und viele erfahrene/schlaue Köpfe planen, entwickeln und bauen die Boards.
    Hersteller wollen aber auch Ihre Produkte verkaufen. Sie werden also sicher nicht sagen dass ein anderer Hersteller eigentlich ein besseres Deck für weniger Geld baut (wenn dem so wäre). Deshalb vertrauen manche Menschen eben lieber auf etwas unabhängigere Meinungen.

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